Jüdisches Museum Franken

FORTBILDUNGEN FÜR LEHRER*INNEN


Für Ihre nächste Fortbildung laden wir Sie und Ihr Kollegium herzlich ein, das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach oder Schwabach zu besuchen.

Gerne bringen wir Ihnen auch aktuelle Wechselausstellungen oder die Dauerausstellungen der drei Museen näher und informieren Sie über unsere Vermittlungsarbeit und das pädagogische Konzept.

Beratung

Katrin Thürnagel
Museumspädagogin
0911 – 950 988-17
paedagogik@juedisches-museum.org

Friedemann Bretschneider
Teilabgeordnete Lehrkraft des MPZ München
Schwerpunkt Geschichte
schule@juedisches-museum.org

Heiko Quinkler
Kooperationspartner Erzbischöfliches Dekanat Fürth
Schwerpunkt Religionsunterricht
quinkler@juedisches-museum.org

LITERATUREMPFEHLUNGEN


IN PLANUNG: FORTBILDUNG ZUM THEMA BAUHAUS


demnächst erfahren Sie hier mehr zur Onlineveranstaltung für Studierende und Lehrer*innen zum Thema Bauhaus

PRESSEFOTOS

Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Wortmarke neue Ausstellungsreihe „Aus der fränkischen Medine“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
Wortmarke neue Ausstellungsreihe „Aus der fränkischen Medine“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
Medine
Plakat „Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

Tora-Vorhang aus Ottensoos, gestiftet von Heinrich und Helene Prager
© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Ortsansicht von Ottensoos, um 1900. Das beliebte Postkartenmotiv zeigt den Ort von Süden mit Blick auf den Rothenberg und Glatzenstein im Hintergrund
© Jüdisches Museum Franken
Medine

Heinrich Prager (Ottensoos 1828-1898 Ottensoos).
© Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.

Helene Prager, geb. Prager, (Ottensoos 1831-1904 Ottensoos). © Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.


Samuel (Ottensoos 1860-1926 Würzburg) und Ludwig Prager (Ottensoos 1861-1908 Bad Orb), die beiden ältesten Kinder von Helene und Heinrich Prager. Foto: John Meyer, USA


Paul (Ottensoos 1863-1931 Nürnberg), Amalie (Ottenssos 1867-1916 Ottensoos) und Moritz Prager (Ottensoos 1865- 1941 ermordet Kaunas/Litauen), die jüngeren Kinder des Stifterehepaars.
© Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.

Pressebereich


Herzlichen willkommen im Pressebereich des Jüdischen Museums Franken! Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, Pressemappen, Foto-Downloads wie auch Anträge für Foto- und Drehgenehmigungen. Für zusätzliche Informationen wenden Sie sich bitte an unten stehenden Kontakt.

Für weitere Informationen und Rückfragen sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen gern persönlich zur Verfügung und freue uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Danke für Ihr Interesse am Jüdischen Museum Franken.

Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner
Jüdisches Museum Franken
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 2055 | 90710 Fürth
Telefon: +49 (0)911 – 950 988 – 20

presse@juedisches-museum.org

Newsletter


Pressemappen


JMF Museen in Schnaittach und Schwabach öffnen Sonntags

PRESSEMELDUNG

Neue Ausstellungsreihe in Schnaittach ab dem 14.03.2021

„Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos“

PRESSEMAPPE

PRESSEFOTOS

Fürther Altschul in Virtual Reality | 18.10.2020

PRESSEMAPPE

PRESSEFOTOS

3-D-Projekt

Erste Gesamtdarstellung des Fürther Schulhofs

PRESSEMAPPE

Aktuelle Pressemitteilungen und -einladungen


Wholidays meets JMF


Presseinladung „Film ab!“ – Filmscouts der Otto-Seeling-Mittelschule unterwegs im JMF Fürth am 9.7.2020


Foto-Download


Die Nutzung der folgenden Fotos ist im Rahmen der Berichterstattung über aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktivitäten des Jüdischen Museums Franken kostenlos. Für jedwede weitere Verwendung ist die Zustimmung des Jüdischen Museums Franken erforderlich.

Postkarten-Illustration des jüdischen Laubhüttenfestes.

©Jüdisches Museum Franken

Mehr Fotos

Bürgerwelten: Fotografie des verschollenen Porträts von Thea Irene Nathan, Fürth, 1907, Schenkung Nachlass Margarete Meyers.

©Jüdisches Museum Franken

Bürgerwelten: Blick in die Ausstellung.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.


©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Mary S. Rosenberg Café und Kunst am Bau von Dagmar Buhr, Erweiterungsbau JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Studienbibliothek im Erweiterungsbau des JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin Annette Kradisch, Nürnberg

Eingangsbereich der Studienbibliothek mit Kunst am Bau. ©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Eingangsbereich der Studienbibliothek mit Kunst am Bau, Erweiterungsbau JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Der Innenhof mit dem Verbindungssteg zwischen Alt- und Neubau, Jüdisches Museum Franken in Fürth.

Innenhof mit Blick auf den Verbindungssteg von Alt- und Neubau, der die Aufschrift „Fjorda“ (hebr. für Fürth) trägt.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Blick auf den Erweiterungsbaus vom Jean-Mandel-Platz.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin Annette Kradisch, Nürnberg

Fassade des Neubaus aus Klinkersteinen.

Fassade des Neubaus aus verschlämmten Klinkersteinen.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Blick in die Dauerausstellung in Fürth mit der Tora-Vitrine.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch

Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Blick in die Dauerausstellung in Fürth, Toraschmuck.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch

Die Mikwe im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Mikwe (Ritualbad) im Jüdischen Museum Franken in Fürth, 1702.

©Jüdisches Museum Franken
Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach von außen

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach

©Jüdisches Museum Franken, Fotograf: Richard Krauss, Nürnberg

Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotograf: Richard Krauss, Nürnberg

Nahaufnahme des Fachwerks des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach.

Fachwerk Jüdisches Museum Franken in Schnaittach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Objekt aus der Schnaittacher Dauerausstellung

Objekt aus der Schnaittacher Dauerausstellung.

©Jüdisches Museum Franken

Historische Laubhütte, Jüdisches Museum Franken in Schwabach

Historische Laubhütte im Jüdischen Museum Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken

Moses empfängt die Gesetztestafeln.

Detail mit Moses der historischen Laubhütte im Jüdischen Museum Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Ausschnitt Hasenjagdszene, Jüdisches Museum Franken in Schwabach

Ausschnitt der Hasenjagdszene in der Schwabacher Laubhütte.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Blick in die Laubhütte

Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Kontakt


Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jüdisches Museum Franken
Postfach 2055
90710 Fürth
0911-950988-20
E-Mail

Mary S. Rosenberg Café in Fürth


©JMF_FotografinAnnetteKradisch

Die Ruhe des Mary S. Rosenberg Cafés im geschützten Innenhof mit angrenzendem Museumsgarten ist ein wahrer Geheimtipp für Besucher*innen geworden, die dem Trubel des Alltags für eine Weile entfliehen möchten.

Das Mary S. Rosenberg Café wurde nach der Fürther Buchhändlerin Mary S. Rosenberg (1900-1992) benannt. Ab 1933 musste sie den Buchhandel am Fürther Ludwigsbahnhof wegen wachsender Repressalien der Nationalsozialisten von ihrer Privatwohnung aus weiterführen, bis sie 1939 genügend Geld für die Emigration gespart hatte. Mit einem Startkapital von 10 US-Dollar eröffnete sie in New York City ein Antiquariat mit deutschsprachiger Literatur, das schnell prominente Kundschaft wie Thomas Mann oder Albert Einstein gewann.

Portraitaufnahme von Mary S. Rosenberg. Das Café im Jüdischen Museum Franken in Fürth wurde nach ihrem Namen benannt.

Museumsgarten – Gan Fjorda


Der Museumsgarten im JMF Fürth wurde an selber Stelle angelegt, an der Pessel, die Witwe des hebräischen Buchdruckers und Kaufmanns Schneior Fromm ihren Garten im 18. Jahrhundert hatte.

Der Museumsgarten spiegelt den rituellen Gebrauch von Pflanzen zu den Feiertagen und die jüdische Erfahrung der Diaspora in Franken wider. Hier wachsen Mandel-, Dattel-, Feigen-, Granatapfel- und Etrogbaum, Wein, Hopfen und Kräuter, die schon in der Bibel erwähnt werden.

Krautheimer Studienbibliothek & Adolph S. Ochs Lounge


©Gerhard Hagen_Neubau_Bibliothek

Die Krautheimer Studienbibliothek ist eine Fachbibliothek für jüdische Geschichte und Kultur und steht allen Interessierten offen. Sie befindet sich im Neubau des Jüdischen Museums Franken mit einem Lernbereich und die von Dr. Manfred Roth gestiftete Adolph S. Ochs Leselounge.

Die Studienbibliothek umfasst derzeit 12.000 Medien mit Fachliteratur und aktuelle Periodika zu den Themen Geschichte, Religion, Kunst und Kultur des Judentums. Dabei bilden die Primär- und Forschungsliteratur zur jüdischen Geschichte und Kultur in Franken den Schwerpunkt des Bestandes.

Zu den Sondersammlungen der Krautheimer Studienbibliothek gehören hebräische Druckerzeugnisse und Handschriften aus Franken aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, Familiennachlässe sowie Druckerzeugnisse aus dem Löwensohn Verlag Fürth, wie auch audiovisuelles Material.

Forschende können die Bestände der Bibliothek und des Archivs zu wissenschaftlichen Zwecken nutzen bzw. einsehen. Bestellungen müssen drei Werktage im Voraus angemeldet werden unter: bibliothek@juedisches-museum.org

Für Allgemeininteressierte und Familien plant die Krautheimer Studienbibliothek an Wochenenden Leseveranstaltungen und Vorträge an. Der Präsenzbereich wird auch um ausgewählte Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Graphic Novels und Kochbücher zur jüdischen Küche ergänzt.

Familienprogramm


Für Allgemeininteressierte und Familien plant die Krautheimer Studienbibliothek an Wochenenden Leseveranstaltungen und Vorträge an. Der Präsenzbereich wird auch um ausgewählte Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Graphic Novels und Kochbücher zur jüdischen Küche ergänzt.

Katalog


Seit April 2016 verzeichnet die Bibliothek Ihre Bestände im Bibliotheksverbund Bayern (BVB).

Alle Neuzugänge seit 2010 und ca. 20% Altbestand sind in unserem Online-Katalog nachgewiesen. Hier geht es zum OPAC.

Unsere restlichen Bestände werden sukzessive in den Online-Katalog überführt, können im Moment aber nur von unserem Personal vor Ort recherchiert werden.

Die Studienbibliothek im Jüdischen Museum Franken in Fürth mit Kunst am Bau.

Die Krautheimers


Adolph S. Ochs – Vom Zeitungsjungen zum Herausgeber der New York Times


Die Leselounge in der Krautheimer Studienbibliothek wurde nach dem Herausgeber der New York Times Adolph S. Ochs benannt. Sein Vater Julius wanderte 1844 im Alter von 18 Jahren von Fürth in die USA aus und ließ sich in Cincinnati, Ohio, nieder. Er arbeitete dort als Französischlehrer, kämpfte 1848 im amerikanisch-mexikanischen Krieg und im Sezessionskrieg 1861-1865. Er heiratete in Nashville, Texas die gebürtige Pfälzerin Bertha Levy. Das älteste von insgesamt sechs Kindern war Adolph Simon Ochs. Nach Ende des Bürgerkriegs lebte die Familie Ochs in Knoxville, Tennessee, in der Nähe von Washington, wo der Vater von der Zentralregierung zum Kommissar bestimmt wurde. Dennoch lebten sie in bescheidenen Verhältnisse, so dass Adolph Simon mit elf Jahren als Zeitungsjunge dazu verdienen musste. Später begann er jedoch eine Druckerlehre und mit zwanzig Jahren borgte er sich Geld und erwarb „The Chattanooga Daily Times.“ 1896 kaufte Ochs die „New York Times“ und rettete sie vor dem Konkurs. Der Rest ist Geschichte. Ochs machte die Zeitung zu dem was sie heute ist: Eine Zeitung, die seriösen, unabhängigen, kritischen und investigativen Journalismus betreibt. Ochs war auch Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Presseagentur „Associated Press“ und war in seiner Wirkungsstadt Cincinnati mäzenatisch tätig. 1930 besuchte er die Heimatstadt seines Vaters. Während seines Besuchs suchte er das Stammhaus der Familie Ochs in der Königstraße auf und besuchte Familiengräber auf dem Alten jüdischen Friedhof in Fürth.

Ochs war mit Effi Miriam, der Tochter des bedeutenden Reformrabbiners Dr. Isaac M. Wise, verheiratet. Ihre Tochter Iphigene Bertha Ochs heiratete Arthur Hays Sulzberger, der nach dem Tod Adolph S. Ochs im Jahr 1988 die Herausgeberschaft der New York Times übernahm. Bis heute wird die Zeitung von Nachfahren der Familie Ochs-Sulzberger geführt und seitdem sind sie immer wieder antisemitischen Verschwörungstheorien über die „jüdische Weltpresse“ ausgesetzt.

Nach Adolph Ochs wurde im Übrigen der antarktische Ochs-Gletscher benannt. Nach seiner Tochter wurde der Mount Iphigene in der Antarktis benannt.

Freunde der Bibliothek


STADTFÜHRUNGEN


Heimat Fiord‘ – Jüdisches Leben in Fürth

FRIEDHOFSFÜHRUNGEN


FÜHRUNGEN DURCH DIE WECHSELAUSSTELLUNGEN


FÜHRUNGEN DURCH DIE DAUERAUSSTELLUNG


AUS DER WELT DER FRÄNKISCHEN MEDINE

Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Neue Ausstellungsreihe anlässlich 25 Jahre JMF in Schnaittach

Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Schnaittach startet das JMF eine neue Ausstellungsreihe. In regelmäßigen Abständen werden noch nie gezeigte Objekte aus der Schnaittacher Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert. Das neue Format gibt Einblicke in die Geschichte der Jüdischen Gemeinden von Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach. Sie bildeten einst einen Rabbinatsbezirk.

Im Mittelpunkt der ersten Kabinett-Ausstellung steht ein neu erworbener Tora-Vorhang, den das Ehepaar Heinrich und Helene Prager 1884 für die Ottensooser Synagoge stiftete. Die Pragers gehörten zu den alteingesessenen jüdischen Familien in Ottensoos und lebten – nach mündlicher Familienüberlieferung – bereits ab dem 16. Jahrhundert in Ottensoos.

Begleitprogramm – Führungen

So, 02.05.21, 14 UhrSpurensuche zur Familie Prager aus Ottensoos auf dem jüdischen Friedhof in Schnaittach mit Birgit Kroder-Gumann
04.07.21, 14 UhrZeitreise durch das jüdische Ottensoos mit Zweiter Bürgermeisterin Tanja Riedel und Sandra Losch

Laufzeit14.03.2021 bis 28.11.2021
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € / 3 € erm.
Öffnungszeitenjeden Sonntag, 12-17 Uhr
Zeitfenster buchen
Barrierefreiteilweise
Sonstiges
Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

WECHSELAUSSTELLUNG IN SCHWABACH

Bauhaus weltweit

Jüdische Architekten der Moderne – Fotografien von Jean Molitor

Das Bauhaus veränderte die Architektur und das Design wie kaum ein anderer Stil. Auch jüdische Architekten waren in der Revolutionierung der Architektur durch den Bauhausstil beteiligt und trugen diesen in die Welt. Das Jüdische Museum Franken in Schwabach zeigt im Rahmen von „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ Architekturfotografien des Berliner Fotografen und Künstlers Jean Molitor und verdeutlicht mit Ihnen wie jüdische Architekten der Moderne in der Welt wirkten.

Das Bauhaus hatte 1919 seinen Ausgangspunkt in Weimar, wirkte weiter in Dessau und erlebte in Berlin seine Blütezeit. Nur 14 Jahre später lösten die Nationalsozialisten die Bauhausschule wieder auf. Als 1933 das Bauhaus in Deutschland sein Ende fand, waren es vornehmlich vertriebene jüdische Emigranten, die weltweit an die Epoche der Reduktion und Schlichtheit anknüpften.

Auf seinen Weltreisen fotografierte der Fotograf Jean Molitor heute noch existierende Bauhaus-Gebäude und Häuser im Internationalem Stil. Die Schau zeigt eine Auswahl von Aufnahmen aus Deutschland, Dänemark, Südamerika, England und Israel, die jüdische Bauhaus-Architekten vor und nach 1933 bauten.

Eine Auswahl der Fotografien wurde erstmals 2019 im Erinnerungsort BADEHAUS Waldram in einer von Dr. Kaija Voss kuratierten Ausstellung gezeigt.


Laufzeit13.06.2021 bis 28.11.2021
OrtJMF Schwabach
Öffnungszeitenhttp://www.juedisches-museum.org
Eintritt5 € / 3 € erm.
Barrierefreinein
SonstigesFür den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln;

SCHÜLER*INNEN MACHEN MUSEUM

Bauhaus für alle

Eine Ausstellung von Schüler*innen des Willibald-Gymnasiums Eichstätt

Begleitend zur bevorstehenden Wechselausstellung in Fürth „All About Tel Aviv-Jaffa“ zeigt das Jüdische Museum Franken in Fürth die Schüler*innen-Ausstellung „Bauhaus für alle“.

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus im Jahre 2019 setzten sich Schüler*innen des Willibald-Gymnasiums Eichstätt mit den Visionen und Utopien der legendären Kunst- und Ideenschule auseinander – entstanden sind vielfältige Werke aller Jahrgangsstufen.

Bauhaus für alle ist hierbei Programm: Die Ausstellung versteht sich einerseits als Hommage an die Bauhaus-Künstler, die einst verschiedene Disziplinen miteinander vereint haben und deren Innovationen die Welt bis heute prägen, andererseits aber auch als einen lebendigen Ort des Austausches im Hier und Jetzt – dieser soll allen Interessierten offenstehen, in die faszinierende Welt des Bauhauses einzutauchen.

Die Ausstellung wurde ursprünglich in der Galerie der Katholischen Universität in Eichstätt gezeigt und war – ganz im Sinne des Bauhauses – als ganzheitliches Projekt konzipiert, indem die Schüler*innen auch alle organisatorischen und vermittelnden Aufgaben übernahmen. Begleitet wurden sie hierbei von der Kunsterzieherin Agnes Birkner, von Anna Beke, Mitarbeiterin im Projekt „Mensch in Bewegung“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie Rainer Wenrich, Professor für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.


Laufzeitbis 21.11.2021
Öffnungszeitenaktuelle Öffnungszeiten
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija
Sonstiges
Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

All About Tel Aviv Jaffa – Die Erfindung einer Stadt

Kaum eine andere Metropole wird derzeit so gefeiert wie Tel Aviv – als tolerante Partystadt, als Mekka für Start-Up Unternehmen, als „Weiße Stadt“ und mit über 4000 Gebäuden als „weltweit größtes Ensemble der Bauhaus-Architektur“. Oder einfach als Oase inmitten der nationalen und sozialen, religiösen und gewalttätigen Konflikte Israels, Palästinas und des Nahen Ostens.

Gegründet wurde die erste „hebräische Stadt“ der Moderne als Vorort der alten arabischen Hafenstadt Jaffa. Doch nach dem Krieg 1948 wurden die wenigen, nicht zerstörten Überreste von Jaffa zur pittoresken Kulisse für Touristen und zum Hinterhof der boomenden Stadt. Bis heute versucht Tel Aviv-Jaffa sich immer wieder neu zu erfinden.

Die Ausstellung „All About Tel Aviv-Jaffa“ blickt – mit dem in Tel Aviv geborenen Fotografen Peter Loewy – hinter die Fassade des erfolgreichen City Branding. Sie erforscht die Mythen, Abgründe und komplexen Realitäten dieser Stadt, die von legalen und illegalen Einwanderern und Flüchtlingen gebaut und geprägt wurde. Eine Stadt, die versucht, ihre eigene Geschichte zu vergessen – und zu verdrängen, was nicht „weiß“ ist.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems


Laufzeit13.05.2021 bis 31.10.2021
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija
SonstigesBesucher*innen können ihren eigenen Kopfhörer mitbringen!

Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

Suchen Sie noch ein passendes Geschenk per „click & collect“?

Hier eine Auswahl aus unserem Shop …

TSCHOTSCHKES (Jidd. Schnickschnack)

Dinosaurier Chanukka-Leuchter

Um diesen Chanukka-Leuchter wird man Sie beneiden. Für alle Dino-Fans ein Muss.

Körper aus festem Kunststoff; schwerer Kunststoffsockel; Kerzenhalterfassung aus Metall für Kerzendurchm. 9mm; Gewicht: 700 gr.

65€ zzgl. Versandkosten

bestellen

Klappkarte – Seasons’s Greetings

2,50€, zzgl. Versandkosten

bestellen

Klappkarte – The Gundelfinger Boys

2,50€, zzgl. Versandkosten

bestellen

MikwEnte

Ernie hatte sein Rubber Duckie, das JMF hat seine MikwEnte. Badespaß für Jung und Alt.

Maße: L: 8,5 cm B: 7,5 cm H: 9 cm; Material: Vinyl; Altersempfehlung: ab 18 Monaten

9,90€ zzgl. Versandkosten

bestellen

Koschere Gummibärchen

Auch Gummibärchen können koscher sein. Statt tierische Gelatine wird Fischgelatine verwendet. Wir verkaufen derzeit von Haribo:

Quaxi Fröschli, 150 gr., 2,50€, zzgl. Versand bestellen

Zay gesunt! – Tasche | Fjorda – Tasche

Trotzen Sie der Plastikflut und schaffen Sie sich eine attraktive Stofftasche aus dem Museum an, um die sie viele beneiden. Mit jiddischem Spruch sei gesund! oder -für Fans des fränkischen Jerusalems- eine Fjorda-Tasche (hebr. Fürth)

Material: 100% Baumwolle; Größe: 38 x 42 cm

jede Tasche 1€ zzgl. Versand

bestellen

JUDAIKA

Mesusa

Elegante Mesusa in weinrot, weiß beschriftet mit Auszügen des Sch’ma Jisrael.

Eloxiertes Aluminium. Wird ohne Klaf (Schriftrolle) geliefert.

Aus dem Warenbestand der Literaturhandlung Rachel Salamender. Maße in cm: 11 x 1,6 x 1,6

45€, zzgl. Versandkosten

bestellen

Mesusa

Die stilvoll dekorierte Mesusa besticht mit ihrer 3D-Metall-Lackierung.

Aluminium. Wird ohne Klaf (Schriftrolle) geliefert.

Aus dem Warenbestand der Literaturhandlung Rachel Salamander. Maße in cm: 13 x 1,6 x 2

12,95€, zzgl. Versandkosten

bestellen

Mesusa

Diese schlichte Mesusa aus eloxiertem Aluminium passt sich jeder Wohnambiente an.

Aus dem Warenbestand der Literaturhandlung Rachel Salamander. Maße in cm: 12,7 x 1,6 x 1,7

10€, zzgl. Versandkosten

bestellen

Klaf

Pergamentrolle mit dem Sch’ma- Jisrael-Gebet für die Mesusa

Aus dem Warenbestand der Literaturhandlung Rachel Salamander. Maße in cm: 7,9 x 6,1

55€, zzgl. Versandkosten

bestellen

KINDER- & JUGENDLITERATUR (LITERATURHANDLUNG MÜNCHEN)

Myriam Halberstam, Ein Pferd zu Chanukka

Kinderbuchklassiker: Hannah wünscht sich sehnlichst ein Pferd. Als ihr Wunsch zu Channukka in Erfüllung geht, kann sie sich aber nicht lange daran erfreuen. Denn das sprechende Pferd Golda stürzt Familie Rosenbaum in ein totales Chaos. Mit Illustrationen von Nancy Cote

ab 3 Jahren

Ariella Verlag, 2010, Neuauflage 2018, mit golden glitzernden Sternen, 32 Seiten, fester Einband, 14,95 € (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Myriam Halberstam, Im Galopp aus Ägypten

Eine urkomische Neuinterpretation des Pessachfestes. Nach „Ein Pferd zu Chanukka“ präsentiert der Ariella Verlag ein weiteres Abenteuer um das Hebräisch sprechende Pferd Golda und ihrer Freundin Hannah. Mitten in der Nacht ziehen beide mit Hannahs Familie aus Ägypten aus. Proviant nehmen sie mit, unterwegs sammeln sie einen kleinen Jungen auf, der unverhofft zum Helden wird. Mit Illustrationen von Nancy Cote

ab 3 Jahren

Ariella Verlag, 2015
32 Seiten, fester Einband, 14,95€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Eric Kimmel, Herschel und die Channukka-Kobolde

Was sollen die armen Dorfbewohner bloß tun? Ihr Channukka-Fest (das jüdische Lichterfest) ist von gruseligen Kobolden bedroht. Die sind fest entschlossen, jedes Channukka-Fest zu ruinieren, weil sie den Feiertag hassen. Aber zum Glück taucht Herschel von Ostropol. Kann Herschel es tatsächlich schaffen, mit ein paar Gurken und einigen hartgekochten Eiern alle gruseligen Lebewesen zu überlisten?

Bei dieser preisgekrönten Geschichte können sich Kinder und Erwachsene wunderbar gruseln und erleben, dass Wärme und Humor auch inmitten hoffnungsloser Umstände die Oberhand erlangen können. Eine Geschichte, die auch den vermeintlich Schwachen Mut macht. Mit Illustrationen von Trina Schart-Hyman, ins Deutsche übersetzt von Myriam Halberstam

ab 4 Jahren empfohlen

Ariella Verlag 2017, 36 S., fester Einband, 14,95€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Erich Mühsam, Billy’s Erdengang

1904 erschien im Berliner Globus-Verlag „Eine Elephantengeschichte für artige Kinder von Onkel Franz“ mit vielen lustigen Bildern von Paul Haase. Hinter dem Pseudonym Onkel Franz verbargen sich Erich Mühsam und der Anstifter des Buches, Hanns Heinz Ewers. Es wurde, eine Elephantengeschichte in Knittelversen, die in Anlehnung an Rideamus‘ Willis Werdegang den Titel „Billy’s Erdentag“ erhielt. Billy’s Erdengang ist ein phantasievolles, sehr humorvolles und weltoffenes Kinderbuch. Jenseits der Strenge der Wilhelminischen Zeit wird in ihm die Freiheit zelebriert.

Erich Mühsam, geboren 1878 als Sohn eines Apothekers in Berlin.Übersiedlung der Familie nach Lübeck, dort Apothekerlehre. 1898 erste literarische Veröffentlichung. Als kämpferischer Anarchist beteiligte er sich aktiv an der sozialen Bewegung. Wegen seiner Beteiligung an der bayerischen Räterepublik Verurteilung zu fünfzehn Jahren Festung und nach der Begnadigung 1924 Ausweisung aus Bayern. Mühsam wird nach dem Reichstagsbrand verhaftet und im Juli 1934 im KZ Oranienburg von der SS ermordet.

Altersempfehlung: 1 bis 6 Jahren

Walde + Graf, 2018, 32 S., farb. Abb., gebunden, 14€, zzgl. Versandkosten

bestellen

Shlomit Tulgan, Moses der Feuerkopf

Eine jüdische Erzählung aus dem alten Persien. Neu erzählt mit den bubales – Jüdisches Puppentheater Berlin. Fotografien von Nadja Rentzsch,

ab 3 Jahren empfohlen

Ariella Verlag, 36 Seiten, 36 Seiten, gebunden, 14,95€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

BELLETRISTIK (LITERATURHANDLUNG MÜNCHEN)

David Grossman, Was Nina wusste, übersetzt aus dem Hebräischen von Anne Birkenhauer

„Was Nina wusste“ beruht auf einer realen Geschichte. David Grossmans Meisterschaft macht daraus einen fesselnden Roman: Drei Frauen – Vera, ihre Tochter Nina und ihre Enkelin Gili – kämpfen mit einem alten Familiengeheimnis: An Veras 90. Geburtstag beschließt Gili, einen Film über ihre Großmutter zu drehen und mit ihr und Nina nach Kroatien, auf die frühere Gefängnisinsel Goli Otok zu reisen. Dort soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen.

Hanser Verlag 2020, 321 Seiten, fester Einband, 25€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Mascha Kaléko, Feine Pfänzchen

Mascha Kalékos Verse sind bekannt für ihren Wortwitz und ihren Charme. In ›Feine Pflänzchen‹, bisher als Einzelband nur einmal 1976 in einer limitierten handgesetzten Ausgabe erschienen, besingt sie in gewohnter Manier und mit kreativen Wortschöpfungen allerlei Gewächse, nicht nur botanische.

Geschenkbuch mit Illustrationen der Künstlerin Eva Schöffmann-Davidov.

dtv Literatur, 2016, 80 S., EUR 10,00 € (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Thomas Meyer, Wolkenbruchs wunderliche Reise in die Arme einer Schickse

Motti Wolkenbruch ist ein junger orthodoxer Jude aus Zürich, der sich zum Entsetzen seiner Familie in eine Schickse, eine Nichtjüdin, verliebt. Ein Einblick in eine unbekannte Welt, eine berührende und schelmische Geschichte – mit jiddischem Wortwitz und unwiderstehlichem Humor.

Diogenes Taschenbuch, 2014, 288 Seiten, 12,-€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Thomas Meyer, Wolkenbruchs waghalsiges Stelldichein mit der Spionin

Nach dem Bruch mit seiner frommen jüdischen Familie wird Motti Wolkenbruch von Schicksalsgenossen aufgenommen. Wie sich bald zeigt, haben die aber weit mehr als nur Unterstützung im Sinn: Sie trachten nach der Weltherrschaft. Bisher allerdings erfolglos. Erst als Motti das Steuer übernimmt, geht es vorwärts. Doch eine Gruppe von Nazis hat das gleiche Ziel.

Diogenes Verlag, Hardcover Leinen, 2019, 288 S., 24€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Robert Seethaler, Der letzte Satz, Roman

Gustav Mahler auf seiner letzten Reise – das ergreifende Porträt des Ausnahmekünstlers. Nach „Das Feld“ und „Ein ganzes Leben“ der neue Roman von Robert Seethaler.

Hanser Berlin, 2020, 125 S., fester Einband, 19€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Meir Shalev, Mein Wildgarten

Um sein Haus im Norden Israels hat Meir Shalev einen Garten angelegt – mit lauter wilden Blumen, Sträuchern und Bäumen, die er liebevoll hegt und pflegt. Jede Pflanze, die heranwächst, jedes Tier, das ihm im Garten begegnet, löst Gedanken, Erinnerungen, Geschichten über Natur und Kulinarik, Geschichte und Gegenwart, Mensch und Kreatur, Liebe und Literatur aus. Ein Selbstporträt des Künstlers als Gärtner, voller Lebensweisheit und Humor.

Aus dem Hebräischen von Ruth Achlama. Mit 40 Illustrationen von Refaella Shir

Diogenes Verlag, 2017, 352 S., Hardcover Leinen
352 Seiten, 24€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

Ben Salomon, Ben Salomo bedeutet Sohn des Friedens

Ben Salomo gehört zu den erfolgreichsten und zugleich außergewöhnlichsten Rappern Deutschlands. In seinem mit Spannung erwarteten Buch spricht er über sein Leben als Jude in Deutschland und seine Erfahrungen mit dem Antisetismus aus der Deutschrap-Szene, den er mittlerweile für eine gefährliche Musikrichtung hält, dessen Einfluss vollkommen unterschätzt wird. In seinem Buch ruft er zur Mäßigung auf und verweist auf seinen Künstlernamen: Denn Ben Salomo bedeutet »Sohn des Friedens«.

Europa Verlag, 2020, 240 S., fester Einband mit Schutzumschlag, 18€ (D), zzgl. Versandkosten

bestellen

SACHBÜCHER (LITERATURHANDLUNG MÜNCHEN)

Harald Salfellner (Hg.), Der Prager Golem

Seit vielen Jahrhunderten ist Prag eine der bedeutendsten Städte des europäischen Judentums. Neben den großen steinernen Denkwürdigkeiten sind es insbesondere die Sagen und Legenden aus dem alten, geheimnisvollen Ghetto, die von dieser Kultur blieben. Die Geschichten um den weisen Rabbi Löw, den grobschlächtigen Golem oder den reichen Mordechai Meisel lassen die verklungene Welt des jüdischen Prags in unserer Vorstellung erneut aufleben. Mit Illustrationen von Hugo Steiner.Vitalis Verlag, 15 x 21 cm, 64 Seiten

Vitalis Verlag, 2020, 64 S., Broschur, Klebebindung, Schutzumschlag, 9,90€, zzgl. Versandkosten

bestellen

Wholidays meets JMF für einen guten Zweck

Das Jüdische Museum Franken in Fürth zeigt bis zum 31. Januar 2021 in Kooperation mit der Wildner+Designer GmbH die Kalenderblätter des neuen Wholiday Kalenders. Der interkulturelle Kalender wird seit sieben Jahren für einen guten Zweck von der Fürther Werbeagentur Wildner+Designer GmbH in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Grafik-Design an der Akademie Faber-Castell produziert. Bisher konnten rund 15.000€ für interkulturelle Projekte gesammelt werden.

In diesem Jahr werden die Erlöse aus dem Verkauf der wholidays Ausgabe 2021 einem Hawelti-Mobil für den flexiblen Einsatz an Dorfschulen in Äthiopien zu Gute kommen. Diese verfügen meist nicht über Schulgebäude oder Lehrmittel für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht. Daher wird das Hawelti-Mobil mit 32 tischgroßen Science Boxes ausgestattet. Die Experimentierstationen, Modelle und Lernspiele vermitteln erste Erfahrungen in der Elektrik, Mechanik, Computertechnik Biologie, Chemie und vielen weiteren Wissensbereichen. Besucher*innen des JMF Fürth können das Projekt durch den Kauf des grafisch ansprechenden Kalenders unterstützen, der im Museumsshop für 25€ erhältlich ist.

Die Ausstellung ist bis 31. Januar im JMF Fürth im Altbau (Erdgeschoß) zu sehen.


Laufzeit29.10.2020 – 28.02.2021
OrtJMF Fürth, Altbau, Erdgeschoß
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija

Jüdisches Leben mal anders erkunden mit dem Jüdischen Museum Franken

Franken war eine bedeutende Wiege jüdischen Lebens in Süddeutschland. In diese fast tausendjährige jüdische Geschichte gibt das Jüdische Museum Franken faszinierende Einblicke und räumt mit so manchem Klischee auf.

In den buchbaren Stadtrundgängen, Ausstellungsführungen und Friedhofsführungen in Fürth, Schnaittach und Schwabach erkunden Teilnehmer*nnen jüdische Spuren im städtischen Raum, die Aufschlüsse über die Entstehung, den Alltag und die Entwicklung jüdischen Lebens bis heute geben. Ein Leben das sich zu allen Zeiten zwischen Heimat und Exil, Toleranz und Ausgrenzung bewegte.

Auch Führungen durch die bedeutenden Alten Jüdischen Friedhöfe in Fürth oder in Schnaittach können gebucht werden.

Pressefotos Altschul in Virtual Reality

Fotostory Schabbat
© Jüdisches Museum Franken
Fotografin:  Antonia Schulz- Rogge, Fürth
Fotostory Schabbat
© Jüdisches Museum Franken
Fotografin:  Antonia Schulz- Rogge, Fürth
3-D-Modell der Fürther Altschul
© Jüdisches Museum Franken
Fotograf: Dennis Difzlberger
3-D-Modell der Fürther Altschul
© Jüdisches Museum Franken
Fotograf: Dennis Difzlberger
VR-Anwendung Altschul, Innenaufnahme
© Jüdisches Museum Franken
VR-Anwendung Altschul, Innenaufnahme
© Jüdisches Museum Franken
VR-Anwendung Altschul, Innenaufnahme
© Jüdisches Museum Franken

Film ab!

Mit der Kamera unterwegs durch das Jüdische Museum Franken

Das Jüdische Museum Franken geht neue Wege und bietet Schulen ein neues Angebot, mit dem sie –trotz Corona-Auflagen – das Museum ins Klassenzimmer holen können. Möglich machen es Schüler*innen, die als Filmscouts mit Museumspädagog*innen und Guides im Museum, in der Stadt und auf dem Friedhof filmend unterwegs sind.

In Dreier-Gruppen unterwegs, nehmen Schüler*innen an Führungen durch das Museum und durch die Stadt teil. In Fürth und Schnaittach können auch die Friedhöfe besichtigt werden. Im Nachgang schneiden die Schüler*innen ihre Aufnahmen und produzieren Filme, die im Unterricht als Lehrmaterial verwendet werden. Schüler*innen erleben die Jüdische Geschichte und Kultur aktiv auf völlig neue Art.

Gilt für die Jüdischen Museen in Fürth, Schnaittach und Schwabach.


Ansprechpartner*innenKatrin Thürnagel
Friedemann Bretschneider
Altersempfehlungab der 7. Jahrgangsstufe

Pressefotos L’Chaim – Auf das Leben!


Lena Prytula, Nürnberg
Filmstill © KIgA e.V. | Film: Joachim Seinfeld
Masorti Gemeinde in Berlin
© KIgA e.V.
Einweihung einer neuen Tora-Rolle in Berlin, Filmstill
© KIgA e.V.
Eröffnung am Donnerstag, 05.09.2019 um 17:00 Uhr im Postdam Museum
© Boris Bocheinski

PRESSEEINLADUNG ZUR PREVIEW VON

 „L’Chaim – Auf das Leben!“ Ausstellung über die Vielfalt jüdischen Lebens.

Am Mittwoch, den 1. Juli 2020, 11 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jüdische Museum Franken in Fürth präsentiert vom 2. Juli 2020 bis 10. Januar 2021 die Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ konzipiert von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA). Wir laden Sie sehr herzlich zur Preview am Mittwoch, den 1. Juli 2020, um 11 Uhr, ein.

Vom Gemeinderabbiner bis zum Punk porträtiert die Ausstellung in verschiedenen Themenfilmen auf Deutsch, Englisch und Arabisch den Alltag, die Gedanken und Gefühle von Jüdinnen und Juden, die Deutschland heute als ihre Heimat bezeichnen. Die Interviewten erzählen über ihr Leben in Berlin, Fürth, Nürnberg und Deutschland, über Beruf, Familie, Sexualität und über ihr Verhältnis zur Religion. Berliner Nichtjuden mit starken Bezügen zum jüdischen Leben in ihrer Stadt werden ebenfalls in der Ausstellung porträtiert und bilden die Brücke zum Miteinander.

Die Ausstellung wird in Fürth zum ersten Mal in Bayern gezeigt. Eigens hierfür wurden vier aktuelle Interviews mit Juden und Jüdinnen in Fürth und Nürnberg geführt. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den jüdischen Alltag ist Thema der fränkisch-jüdischen Interviewbeiträge.

Zur Preview sind der Berliner Künstler und Ausstellungskurator Joachim Seinfeld, Vorstandsmitglied des Trägervereins Jüdisches Museum Franken e.V. Bezirksrätin Maria Scherrers sowie die Vorsitzende der Nürnberger Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Ruth Ceslanski, die für die Ausstellung interviewt wurde.

Aufgrund der Hygienebestimmungen werden wir das Pressegespräch auf dem Jean Mandel Platz in Fürth beginnen. Danach können Sie unter Einhaltung der Abstandsregeln die Ausstellungsräume im Erd- und Untergeschoss des Neubaus begehen. Für die Interviews weisen wir Räume aus. Im Haus bitten wir um das Tragen eines Nasen-Mundschutzes.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

Jüdisches Schnaittach

Juden ließen sich bereits im 15. Jahrhundert in Schnaittach nieder. Dort errichteten sie eine der beeindruckendsten Landsynagogen im Nürnberger Land. Wenige wissen, dass die jüdische Gemeinde in Schnaittach im 17. und 18. Jahrhundert eine große Blütezeit erlebte. Auch das abrupte Ende jüdischen Lebens in Schnaittach ist wenigen bekannt. In der Führung erfahren Sie wie es zur frühen Ansiedlung kam, was die Blütezeit jüdischen Lebens ausmachte und wie die jüdische und nichtjüdische Bevölkerung bis zum Nationalsozialismus zusammenlebte.

Zur Führung gelten Nasen-Mundschutz-Pflicht und die üblichen Abstandsregeln von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60 €.
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 €, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Foto: Hans Joachim Winkler

Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof umringt von einer Mauer am Rande der Fürther Innenstadt. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland.

Bis 1906 beerdigte die Jüdische Gemeinde auf der 20.000 qm großen Fläche ihre Mitglieder – darunter berühmte Rabbiner und bedeutende Fürther Persönlichkeiten, über die Sie mehr in der Führung erfahren. Auch die jüdischen Trauer- und Beerdigungsrituale, die sich durch eine Vielzahl von Geboten und Traditionen von denen anderer Kulturen unterscheiden, werden vor Ort erklärt.

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandregel von 1,5m.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60 €.
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 €, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Zayt gesunt!

Bald werden wir alle Museen öffnen und Führungen im Außenbereich anbieten können. Nur noch ein wenig Geduld! Bis dahin hat unser Museum in Schwabach für Sie an Sonntagen nach Vorandmeldung geöffnet! Zum Besuch gelten die jeweils aktuellen Covid-19-Regeln (Mund-Nasen-Schutz, Abstandsregeln, Voranmeldungen)

MUSEUMSÖFFNUNGSZEITEN + GRUPPENFÜHRUNGEN
JMF in Schwabach

12-17 Uhr, immer sonntags
geöffnet für Besucher*innen mit Voranmeldung bis Freitag 15 Uhr:
schwabach@juedisches-museum.org
JMF in Schnaittach
geschlossen
JMF in Fürth
geschlossen
Gruppenführungennoch sind keine Gruppenführungene im Außenbereich möglich. Aber bald!
An dieser Stelle erfahren Sie, wann es losgeht.

#zaytgesunt

Eine Welt – eine Heimat?

„Was ist Heimat?“ – Mit dieser Frage setzten sich zwölf Schüler*innen des P-Seminars „Europeans for Peace in Israel“ von Tina Braune und Johannes Uschalt gemeinsam mit Schüler*innen ihrer israelischen Partnerschule K’far Silver bei Aschkelon auseinander. Um Antworten auf diese Frage zu finden, reisten sie gemeinsam quer durch Israel und begegneten dort der Holocaust-Überlebenden Eva Erben ebenso wie Beduinen in der Wüste. Eine Auswahl der individuellen Antworten spiegelt diese Foto- und Textdokumentation wider. Die Arbeit des P-Seminars wurde durch die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung, Zukunft“ mit finanziert.

In Kooperation mit dem Dürer-Gymnasium Nürnberg und dem Museumspädagogischen Zentrum München.


Laufzeit06.02. – 18.10.2020
EröffnungMi, 05.02.2020, 19 Uhr
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € / 3 € erm. / Kombiticket 8 €
Barrierefreija

ENTFÄLLT: Kulinarische Reise III: Fürther Zitronentorte am 5.4.

Lassen Sie sich am Sonntag vom Duft frischgebackener Zitronentorte verführen! Das Rezept der Fürther Zitronentorte erinnert von seinen Zutaten her an das Pessachgebäck spanischer oder nordafrikanischer Juden, die statt Mehl, Mandeln und Zitrusfrüchte verwendeten. Auch wenn es vermutlich andere Wurzeln hat, so ist die Torte heute ein Stück Fürther Heimat geworden.

Im April feiern jüdische Familien weltweit das Pessachfest, an dem sie sich an den biblischen Auszug aus Ägypten erinnern. In Erinnerung an die überstürzte Flucht aus Ägypten, die keine Zeit zuließ Brot vor dem Backen gären zu lassen wird an Pessach kein Mehl oder gärende Zutaten wie Essig, Linsen, Hefe gegessen. Das Rezept der Fürther Zitronentorte wird nur aus Rezeptbüchern jüdischer Familien tradiert. Die Familien Gundelfinger, Heyman und Ortenau führten dieses Rezept in ihren handgeschriebenen Kochbüchern, die sie von Generation zu Generation weitergaben.

2020 nehmen wir Sie jeden ersten Sonntag im Monat mit auf eine kulinarische Reise. Denn dann bäckt Elena Litinski den ganzen Tag in unserer Museumsküche. Die jüdische Küche ist so vielfältig wie die kulinarischen Landschaften, in denen Juden gelebt haben. Sie ist das Ergebnis einer jahrhundertelangen Einwandererkultur. Familienrezepte wurden von Generation zu Generation weitergereicht. Elena Litinski wird traditionelle jüdische Rezepte backen, die wir von jüdischen Familien in Franken erhalten. Dabei erfahren die Besucherinnen und Besucher auch etwas über die Rezeptgeber und welche Bedeutung das Gericht in der Familie hat.

An den Backtagen finden außerdem, jeweils um 14 Uhr, die Sonntagsführungen durch das Museum statt. Zur frisch gebackenen Zitronentorte empfehlen wir einen Kaffee oder Cappucino aus dem zeitgleich geöffneten Mary S. Rosenberg Café.

Für Leib und Seele ist also gesorgt!

DIE KULINARISCHE REISE AM 5.4. MUSS LEIDER ENTFALLEN! WIR BITTEN UM IHR VERSTÄNDNIS.

Weitere Termine sind: 3.5., 7.6., 5.7., im August Pause, 6.7., 4.10., 1.11., 6.12.

top