Ende Mai: DAS MIKWEN-PROJEKT

In Fotografien und Interviews beleuchten die Fotografin Janice Rubin und die Schriftstellerin Leah Lax wie jüdische Frauen in den Europa, den USA und in Israel das archaische Gebot der rituellen Reinigung in einer Mikwe für sich wiederbeleben. Sie zeigen wie das Eintauchen in einer Mikwe körperliche und emotionale Veränderungen verdeutlicht.

Das Gebot der rituellen Reinigung in einer Mikwe (Ritualbad) hat ihre Wurzeln in der Tora, den fünf Büchern Moses. Für Frauen wird der Besuch der Mikwe im 2. Jahrhundert unserer Zeit mit der Entstehung des Talmuds zur Pflicht. Mit dem

aufkommenden Reformjudentum ändert sich diese Sicht im 19. und 20. Jh. Das liberale Judentum sieht den Besuch der Mikwe als eine persönliche Entscheidung, die jede Frau selbst treffen darf. Der Mikwenbesuch führt die Frau nicht nur von einem, den religiösen Gesetzen nach, »unreinen« in einen »reinen« Zustand. Das Ritualbad ist in der modernen Interpretation vielmehr ein spirituelles Erlebnis, ein intimer Moment, der ganz vielschichtige Übergänge im Leben einer Frau markiert. In Kooperation mit den Jüdischen Museen Frankfurt am Main, Hohenems und Wien.

Bald, im Mai, im Jüdischen Museum Franken in Schwabach zu sehen!


LaufzeitEnde Mai bis 30. Oktober 2022
OrtJMF Schwabach
Eintritt5 € regulär | 3 € erm.
ÖffnungszeitenKlicken Sie bitte hier, um unsere aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln während der Pandemie zu erfahren
Barrierefreinicht barrierefrei (kein Aufzug)

Comic-Workshop: Werner Gundelfinger – Rückkehr in die Heimat(3-tägig)

Der Workshop widmet sich dem Leben des jüdischen Fürthers Werner Gundelfinger, der 1945 aus dem Exil zurückkehrte und dessen wechselvolle Erfahrungen in der Ausstellung zu sehen sind. Die Jugendlichen zeichnen Comics, die seine Geschichte erzählen. Wie fühlte er sich in seiner Heimat nach der Shoah, über die damals noch nicht so gesprochen wurde wie heute? Mit welchen Schwierigkeiten hatte er zwischen den Welten zu kämpfen? Die Comic-Autorin Nathalie Frank entführt die Teilnehmenden in die freie Ausdrucksform, die sich besonders gut für dokumentarische und historische Erzählungen eignet.

Am letzten Workhoptag findet im Anschluss eine kleine Ausstellungseröffnung mit kleinem Imbiss und Umtrunk statt. Pandemiebedingt kann leider immer nur eine Person pro Haushalt teilnehmen. Den teilnehmenden Kinder geben wir hierfür am ersten Workshoptag ein Anmeldeformular mit nach Hause.

Anmeldung über das über das Ferienprogramm Fürth


OrtJMF Fürth, Königstraße 89
Alter15-16 Jahre
Termine19.-21.04.2022 täglich 10-16 Uhr
Kosten15€ | 9€ ermäßigt (Fürth- und Ferienpass)
Buchung über das Ferienprogramm Fürth

RUND UM IHREN BESUCH


Corona-Hinweise

Die ständig wechselnden Besuchsregeln während der Pandemie können ganz schön verwirren. Daher haben wir für Sie unserer Startseite alle Infos zu den Öffnungszeiten und Besuchsregeln zusammengefasst, damit Sie Ihren Besuch stressfrei planen können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Jüdischen Museum Franken!

#zaygesunt!


Fühlen Sie sich krank?

Bitte verzichten Sie auf den Museumsbesuch, wenn Sie Erkältungssymptome, Geruchsverlust oder Durchfall haben.


Maskenpflicht

  • für alle Besucher*innen ab 16 Jahren gilt eine FFP-2-Maskenpflicht auch über den 2. April hinaus.
  • für Kinder zwischen sechs und 15 Jahren genügt eine medizinische Maske auch über den 2. April hinaus.
  • Kinder unter sechs Jahren müssen keine Maske tragen.

Hygiene

in allen Museen des JMF stehen Hygienespender bereit.


bargeldlose Zahlung

Zahlen Sie an der Museumskasse und im Shop nach Möglichkeit bargeldlos. Akzeptiert wird die EC-Karte.


Kopfhörer

Wir händigen derzeit an unseren Museumskassen keine Audioguides aus.

Für unsere Hör- und Videostationen in Fürth bitten wir Sie, – der Umwelt zuliebe – ihre eigenen Kopfhörer mitzunehmen.

Köpfhörer können Sie auch an der Fürther Museumskasse für einen geringen Aufpreis in Höhe von 0,50€ erwerben.


Öffnungszeiten während der Covid-19 Pandemie

JMF FürthDo-So, 10-17 Uhr
Mary S. Rosenberg Café
im JMF Fürth
Do-So, 10-17 Uhr
Krautheimer Studienbibliothek
im JMF Fürth
geschlossen wegen Umbauarbeiten
JMF Krautheimer Krippe Fürthgeschlossen
JMF SchnaittachSa + So, 10-17 Uhr
JMF SchwabachSo, 10-17 Uhr
Alle Museen am Oster- und Pfingstmontag geöffnet
Schließtage: Jom Kippur, 24./25./31.12. und 1.1.

Eintrittspreise Museum

FürthSchnaittach & Schwabach
RegulärDauer- & Wechselausstellung8€5€
Dauer- oder Wechselausstellung6€5€
Ermäßigt*

Dauer- & Wechselausstellung

Dauer- oder Wechselausstellung
5€

3€
3€

3€
Familienticket
Dauer- & Wechselausstellung 18€15€
(bis zu 5 Personen)Dauer- oder Wechselausstellung15€15€
Freier Eintritt**0€0€

*Empfänger/innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe,ASYL) Dauer- und Wechselausstellung, Bayerische Ehrenamtskarte

** Kinder bis einschließlich 13 Jahren; mit Nachwei für Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung oder Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz); Fürth-Pass-Inhaber*innen (Dauerausstellung), ärztlich als notwendig anerkannte Begleitpersonen von Schwerbehinderten, Mitglieder des Deutschen Museumsbunds und ICOM-Mitglieder, Journalist*innen, Mitglieder des Vereins zur Förderung dees Jüdischen Museums Franken (Dauerausstellung); Nürnberg Card-Inhaber*innen, Mitglieder des Bundesverbands Museumspädagogik


Preise offene Führungen

regulär

ermäßigt

Jugendliche (14-18 Jahre)

Kinder bis einschließlich 13 Jahren

6€ zzgl. erm. Eintritt

4€ zzgl. erm. Eintritt

3€ zzgl. erm. Eintritt

0€


Preise Führungen für angemeldete Gruppen
MUSEUM
regulär zzgl. Eintrittbis 14 Personen60€
ermäßigt + freier Museumseintritt
(ALG II, Sozialhilfe, Asyl)
bis 14 Personen45€
Schulklassebis 14 Personen3€ pro Person
Lehrer:innen,
Referendar:innen
bis 14 Personen45€
STADT
regulärbis 14 Personen60€
ermäßigt
(ALG II, Sozialhilfe, Asyl)
bis 14 Personen45€
Schulklassebis 14 Personen3€ pro Person
Lehrer:innen,
Referendar:innen
bis 14 Personen45€
FRIEDHOF*
regulärbis 14 Personen60€
ermäßigt
(ALG II, Sozialhilfe, Asyl)
bis 14 Personen45€
Schulklassebis 14 Personen3€ pro Person
Lehrer:innen,
Referendar:innen
bis 14 Personen45€
*kein jüdischer Friedhof in Schwabach
STORNOGEBÜHREN
gebuchte Gruppe regulär47€
gebuchte Gruppe ermäßigt30€
Schul-, Kindergartengruppe30€
gebuchte Multiplikatorengruppe
(Lehrer*innen,
Referendar*innen,
Studierende)
30€
*Gruppenführungen in den Museen sind derzeit leider nicht möglich.

Barrierefreiheit

Fürth Neubau

barrierefrei

Fürth Altbau

bedingt barrierefrei, alle Stockwerke außer Ritualbad und Laubhütte sind mit dem Aufzug erreichbar; unterschiedliche Türschwellenhöhen

Schnaittach

bedingt barrierefrei, kein Aufzug

Schwabach

nicht barrierefrei, kein Aufzug



Anfahrt


Jüdisches Museum Franken in Fürth und Krautheimer Studienbibliothek
©GerhardHagen_Neubau

Königstraße 89
Auto: Anfahrt
U-Bahn: U1 bis Fürth „Rathaus“
Parken: Tiefgarage City Center, Königstraße 112-114

Die Ausstellungsräume im Altbau sind bedingt barrierefrei. Vier Ausstellungsebenen sind mit dem Fahrstuhl erreichbar. Zwischen den Räumen sind Fußschwellen in unterschiedlicher Höhe. Laubhütte und Mikwe sind nur über Treppen erreichbar. Der gesamte Neubau und die Studienbibliothek sind barrierefrei.


Jüdisches Museum Franken in Schnaittach

Museumsgasse 12-16
Auto: Anfahrt
Zug: Schnaittach Bahnhof

Die Ausstellungsräume sind bedingt barrierefrei. Die oberen Stockwerke sind ausschließlich über Treppenstufen erreichbar. Im gleichen Gebäude befindet sich das Heimatmuseum Schnaittach.


Jüdisches Museum Franken in Schwabach
Blick in die Synagogengasse mit dem Jüdischen Museum Fanken in Schwabach.

Synagogengasse 10 a (rückwärtiger Eingang)
Auto: Anfahrt
Parken: Bürgerparkhaus

Die Ausstellungsräume sind nicht barrierfrei.
Sie lassen sich nur über Treppenstufen erreichen.


Dependance Krautheimer Krippe

Maistraße 18
Auto: Anfahrt
Bahn: Fürth Hbf
Ubahn: Jakobinenstraße

Die Ausstellungsräume sind nicht barrierfrei. Sie lassen sich nur über Treppenstufen erreichen.


ENTDECKEN SIE

GESCHICHTE & GEGENWART JÜDISCHEN LEBENS

AUSSTELLUNGEN


KALENDER


Ansichten-Navigation

Veranstaltung Ansichten-Navigation

Heute

Jüdische Familiengeschichten in Fürth

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89, 90762 Fürth Königstraße 89, Fürth

STADTSPAZIERGANG IN EINFACHER SPRACHE AM DIVERSITY TAG

Ganz rein – Mikwen in Fürth

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89, 90762 Fürth Königstraße 89, Fürth

STADTSPAZIERGANG MIT EINEM BESUCH DER MIKWE IM JMF Fürth

Bambi

LESEN! FAMILIENLESUNG

Frauen im Judentum – Zwischen Tradition und Feminismus

FÜHRUNG MIT URSULA KAISER-BIBURGER Die Rolle der jüdischen Frau hängt stets von ihrem Lebensumfeld ab und wird seit Jahrtausenden bis heute im Judentum debattiert. Schauen Sie bei dieser Führung mit […]

ANGEBOTE


Kinder backen Berches, das trditionelle jüdische Weißbrot, im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Kinder & Familie

BIBLIOTHEK


©Gerhard Hagen_Neubau_Bibliothek

Die Krautheimer Studienbibliothek im Erweiterungsbau in Fürth ist eine Präsenzbibliothek und umfasst etwa 12.000 Medien: Werke und Forschungsliteratur zur jüdisch-fränkischen Geschichte und Kultur, Zeitschriftenbestände, aktuelle Periodika sowie elektronische Medien. Die Bibliothek ist während der Covid-19-Pandemie vorläufig geschlossen.

mehr zur Bibliothek

CAFÉ & GARTEN


©JMF_FotografinAnnetteKradisch

Die Ruhe des Mary S. Rosenberg Cafés im geschützten Innenhof mit angrenzendem Museumsgarten ist ein wahrer Geheimtipp für Besucher*innen geworden, die dem Trubel des Alltags für eine Weile entfliehen möchten.

mehr zum Café und Garten

Pressefotos: Rückkehr in die Heimat bis 6.12.2022 im JMF Fürth

#1 Plakatmotiv
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgegstaltung Nürnberg
#2 Die Familie Gundelfinger: Werner, Suzanne, Daniel, Ronnie (im Vordergrund)
© Jüdisches Museum Franken | Ronnie Gundelfinger
#3 Die Familie Gundelfinger: Werner, Suzanne, Daniel, Ronnie (im Vordergrund)
© Jüdisches Museum Franken | Ronnie Gundelfinger
#3 Hochzeitsaufnahme: Alfred Gundelfinger und Hilde, geborene Wolf aus Köln
© Jüdisches Museum Franken | Ronnie Gundelfinger
#5 Die Gundelfingers auf der Fürther Kärwa: v.l.n.r. Suzanne, Daniel, Alfred, Ronnie, 1956
Fotograf: Werner Gundelfinger #2 Die Familie Gundelfinger: Werner, Suzanne, Daniel, Ronnie (im Vordergrund)
© Jüdisches Museum Franken | Ronnie Gundelfinger
#6 Tora-Aufsätze, 19. Jh., Schenkung Werner Gundelfinger
© Jüdisches Museum Franken
#7
Tora-Krone, Schenkung Werner Heilbronn
Nürnberg, um 1770, Silber, Glasfußbesatz Meister: Johann Samuel Beckensteiner (1713-1781)
© Jüdisches Museum Franken
Kopfbedeckung und Tallit und Tallit-Beutel, um 1920, Schenkung Suzanne Gundelfinger
© Jüdisches Museum Franken

ANGEBOTE FÜR SCHULKLASSEN

Das Jüdische Museum Franken kann mit seinen drei Häusern in Fürth, Schnaittach und Schwabach schulisches Lernen hervorragend ergänzen. Alle drei Häuser des JMF befinden sich in historischen Gebäuden mit einzigartigen baulichen Spuren, die das jüdische Leben ihrer Zeit eindrucksvoll erzählen.

Moses Löw Koppels Laubhütte in Schwabach

Sie machen die Häuser des Jüdischen Museums Franken zu idealen außerschulischen Lernorten, an denen die Vielfalt jüdischen Lebens in Franken von seinen Anfängen bis in die Gegenwart entdeckt werden kann.

Die Angebote des Jüdischen Museums Franken wecken Neugier und eröffnen altersgerecht und mit Hilfe unterschiedlicher museumspädagogischer Methoden neue Zugänge zur Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens. Von der jüdischen Erfahrung ausgehend, erkunden Besucher*innen neue Denkräume, deren Bausteine Empathie, Dialogfähigkeit, interkulturelle Kompetenz und gesellschaftliche Teilhabe sind.

Mit den partizipativen Bildungangeboten regt das Museum darüber hinaus an, dass sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene über kreative Prozesse intensiv mit Inhalten der jüdischen Geschichte und Kultur auseinandersetzen und so einen nachhaltigen Lernprozess durchlaufen.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!


ALLE SCHULKLASSENANGEBOTE MÜSSEN MINDESTENS 14 TAGE IM VORAUS GEBUCHT WERDEN.

DIE MAXIMALE GRUPPENGRÖSSE BETRÄGT DERZEIT 15.

DIE FÜHRUNGSGEBÜHR BETRÄGT 3€ PRO SCHÜLER*IN, 2 BEGLEITPERSONEN SIND FREI.

BITTE BEACHTEN SIE UNSERE PANDEMIEHINWEISE

DIE DURCHFÜHRUNG DER ANGEBOTE KANN WÄHREND DER PANDEMIE VARIIEREN.

FÜHRUNGSBUCHUNG: CHRISTIAN LEHNER


1. bis 5. Klasse 5. bis 7. Klasse7. bis 13. Klasse

DIGITAL


4.-7. Klasse

Ein jüdisches Dingsda

mehr

Laubhütten, Besamimbüchsen, Torarollen – „jüdische“ Dinge, die bei der ersten Begegnung mysteriös erscheinen. Im digitalen Padlet-Programm des Jüdischen Museums Franken animieren „jüdische“ Dinge Kinder und Jugendliche, Schüler*innen wie Erwachsene zum Rätselraten.

Beim „Padlet“-Format handelt es sich um eine digitale Pinnwand mit Bildern von „jüdischen“ Objekten. Die Schülerinnen erhalten Abbildungen von „jüdischen“ Objekten. Sie tasten sich an die Bedeutung der Objekte und den religiösen Kontext heran, indem sie Fragen und Objektbeschreibungen in die Kommentarfeldern des Padlets tippen und sich so an die Bedeutung des unbekannten Objekts herantasten.

Die Schüler*innen erhalten Abbildungen von „jüdischen“ Objekten. Indem sie Fragen und Objektbeschreibungen in die Kommentarfelder des Padlets eintippen, tasten sie sich an die Bedeutung des jeweiligen Objekts und seinen religiösen Kontext heran.

Im zweiten Schritt besucht ein Museumnsguide mit Objekten im Gepäck die Schulklasse virtuell: Nun beginnt ein Gespräch über die dargestellten Objekte, die Vermutungen und die Fragen der Schüler*innen.

 Die Bereitstellung des Links zur Padletanwendung durch das JMF erfolgt über die Plattform Padlet“. Eine Installation ist nicht notwendig. Notwendig ist eine Ausstattung des Klassenzimmers mit stabiler Internetverbindung sowie interaktivem Whiteboard oder Beamer mit Laptop.

Das Padlet-Angebot kann alternativ als Vorbereitung für ein Schulklassenbesuch im Museum gebucht werden. Der Besuch eines Guides in der Schule entfällt in diesem Fall.

Angebot ist kostenlos, wenn für einen Dienstag gebucht.
Beratung und Buchung: Friedemann Bretschneider


5.-13. Klasse

Synagogengassen-App in Schwabach

mehr

In der Synagogengasse in Schwabach befinden sich viele historische und ehemals jüdische Gebäude wie Synagoge, Rabbinerhaus, Lehrhaus und Wohnhäuser jüdischer Hoffaktoren und Familien. Eine kostenlose App lädt dazu ein, dieses einstige jüdische Zentrum Schwabachs zusätzlich zum Museumsbesuch auf eigene Faust zu erkunden und dabei die jüdische Geschichte Schwabachs und seiner Bewohner*innen kennenzulernen. Die App ist über GooglePlay und bei iTunes erhältlich.

Synagogengasse in Schwabach
1,5 h
kostenfrei


Frauenhaube im Jüdischem Museum Franken in Schnaittach.

5.-13. Klasse

Schnaittacher Hörgeschichten

JMF Schnaittach

mehr

Koscher essen, koscher schreiben, ein Ritualbad nehmen – wozu das alles?

Diese und viele weitere Fragen stellten sich Schüler*innen der Mittelschule Schnaittach. Zusammen mit  dem Jüdischen Museum Franken und dem Bayerischen Rundfunk entwickelten sie Hörspiele für ein Audio Guide im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach. Damit ausgestattet, können Besucher*innen das Museum nun erfrischend anders erkunden.

Mit den »Schnaittacher Hörgeschichten« reisen die Zuhörer*innen durch die jüdische Geschichte Schnaittachs, hören Interviews mit einer Rabbinerin heute und erfahren mehr über jüdische Riten im interreligiösen Vergleich.

Die Schnaittacher Hörgeschichten sind fester Bestandteil der dialogischen Führungen und interaktiven Programme und werden themenbezogen eingesetzt.

im JMF Schnaittach | Museumgasse 12-16
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten

PARTIZIPATIV


Ausstellungsprojekte

Schüler*innen machen Museum

mehr

Das Jüdische Museum Franken in Fürth fördert aktiv die Teilhabe und Teilnahme von Schüler*innen am Museumsgeschehen. Die Möglichkeiten der Partizipation an Ausstellungsprojekten reichen von Zuarbeit über Mitarbeit bis hin zur Zusammenarbeit – je nach individueller Beteiligungspräferenz der kooperierenden Schüler*innen bzw. des Klassenverbands. Junge Projektteilnehmer*innen setzen sich so durch kreative Prozesse intensiv mit Inhalten der jüdischen Geschichte und Gegenwart auseinander und lernen nachhaltig.

Durch die Präsentationsmöglichkeiten im Museum erfahren sie vom Museum und vom Publikum Wertschätzung. Das Museum und seine Inhalte werden im Gegenzug durch jede Teilhabe neu und aus einem anderen Blickwinkel wahrgenommen und gewinnen so an Aktualität.

im JMF Fürth | Königstr. 89
Beratung

IM MUSEUM


1.-4. Klasse

Judentum begreifen

JMF Schnaittach

mehr

Wie duftet der jüdische Ruhetag Schabbat? Was ist eine Tora? Wie schmecken Mazzen?

Anhand ausgesuchter hands-on-Objekte »begreifen« Schüler*innen die Grundzüge jüdischer Feiertage und Riten und erleben die historische Synagoge der früheren jüdischen Landgemeinde in Schnaittach. Interkulturelle Vergleiche und aktuelle Bezüge zum Judentum heute ergänzen die dialogische Führung.

im JMF Schnaittach | Museumgasse 12-16
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


Laubhütte, Hase, Fragezeicheen

1.-4. Klasse

Ein Hase in der Laubhütte

JMF Schwabach

mehr

Die Wände der  historischen Laubhütte des Moses Löw Koppel sind bemalt. Ein Wandfresko zeigt einen gejagten Hasen. Was er bedeutet und wie die Familie Koppel das Laubhüttenfest einst feierte, erfahren, erfahren Grundschulklassen spielerisch bei der Entdeckung der Hausgeschichte. Dabei lernen sie Grundzüge des religiösen jüdischen Alltags und die jüdische Geschichte Schwabachs kennen.

im JMF Schwabach | Synagogengasse 10a
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
60 Minuten
buchen


1.-5. Klasse

du darfst – koscher essen

JMF Fürth

mehr

Wie schmecken koschere Gummibärchen? Was macht ein Rabbiner in der Coca-Cola-Fabrik? Und was bedeutet eigentlich »koscher«?  

Bei diesem Programm sind Entdecken und Probieren ausdrücklich erwünscht. Spielerisch nähern sich die Kinder dem Thema und lernen, dass die jüdische Kultur und andere Weltreligionen eigene Speisegebote, Feste und Gebräuche pflegen.

im JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


Rallye

5.-7. Klasse

Museumsrallye zur Hausgeschichte

JMF Fürth

mehr

Unterwegs im über 300 Jahre alten Wohnhaus der Familie Fromm: Wer entdeckt zuerst das Ritualbad? Wer findet die Laubhütte? Wo ist die Tora versteckt?

Ausgestattet mit Impulsbildern spüren die Schüler*innen Ausstellungsgegenstände und historische Räume in dem verwinkelten Museumsgebäude auf. Dabei erproben sie koschere Speisegebote, richten eine Laubhütte ein und lernen spielerisch jüdisches Leben kennen.

im JMF Fürth | Königstraße 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


5.-13. Klasse

Fränkisches Landjudentum

JMF Schnaittach

mehr

In einer der ältesten Synagogen Frankens mit einem Rabbinerhaus, historischem Ritualbad und einer beeindruckenden Judaika Sammlung legt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach einen faszinierenden Fokus auf das Landjudentum. In der Führung geht es um den jüdischen Alltag mit seinen Festen und Bräuchen. Dabei bildet die Besichtigung der ehemaligen Männer- und Frauensynagoge den Höhepunkt.

Das Angebot kann als dialogische oder interaktive Führung einem der folgenden Themenschwerpunkte gebucht werden.

  • Schrift und Schreiben
  • Was ist koscher?
  • Feste feiern
  • Synagoge
  • Jüdisches Leben in Schnaittach

im JMF Schnaittach | Museumgasse 12-16
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen
0911-950 988 16


5.-13. Klasse

Die Familie Krautheimer

JMF Fürth oder Krautheimer Krippe

mehr

Die Krautheimer Krippe wurde 1912 mit einer Spende der jüdischen Familie Krautheimer als Säuglings- und Kleinkinderkrippe unweit der Geburtsklinik Nathanstift erbaut. Die Stifterfamilie war aufgrund des aufkeimenden Antisemitismus 1932 gezwungen, nach Schweden auszuwandern. Die Krippe wurde im Nationalsozialismus umbenannt. Bis in die 1960er Jahre wurden Kinder in der Krautheimer Krippe betreut.Heute ist das Gebäude ein schulischer und musealer Lernort.

Interaktiv oder dialogisch buchbar.

Im interaktiven Schulprogramm arbeiten Schüler*innen mit historischen Quellen und lernen wichtige Ereignisse der deutsch-jüdischen Geschichte sowie der Fürther Stadtgeschichte kennen.

Die dialogische Führung durch das Gebäude und die Ausstellungsräume vermittelt die Geschichte dieser einzigartigen Fürther Stiftung und das Schicksal der Stifterfamilie Krautheimer, die aufgrund des aufkeimenden Antisemitismus gezwungen war, nach Schweden und den USA auszuwandern.

in der Krautheimer Krippe | Maistraße 18
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


Altes Foto der jüdischen Familie Ortenau.

6.-13. Klasse | Student*innen

Jüdische Biografien zwischen Heimat und Exil

JMF Fürth

mehr

Eindrucksvolle Objekte, Fotografien, Ton- und Bildaufnahmen erzählen in der Dauerausstellung vom jüdischen Leben in Franken vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Einen Schwerpunkt bildet das jüdische Leben in Fürth, dessen jüdische Gemeinde über Jahrhunderte die bedeutendste in Süddeutschland war.

Buchbar mit einem der folgenden Themenschwerpunkte:

  • Jüdisches Bürgertum – das 19. Jahrhundert
  • Jüdische Philanthropie
  • Antisemitismus
  • Schoa
  • Jüdisches Leben in Franken heute

im JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


Tallit und Kopfbedeckung

Erstkommunionkinder, Firmlinge, Konfirmand*innen

Same same, but different?

JMF Fürth

mehr

Das Christentum hat jüdische Wurzeln. Jesus war Jude, feierte jüdische Feste und predigte in Synagogen. Kinder und Jugendliche stoßen spätestens im Rahmen der Sakramentenvorbereitung Kinder und Jugendliche in den Texten der Evangelien auf jüdische Themen. Die Hintergründe und Bedeutung jüdischer Wurzeln im Christentum erfahren sie in der dialogischen Führung auf eindrucksvolle Weise anhand zahlreicher Judaika und der Hausgeschichte des Museumsgebäudes in der dialogischen Führung.

In Kooperation mit dem Erzbischöflichen Dekanat Fürth

im JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


7.-13. Klasse, berufliche Schulen

Der Schulhof in Fürth

JMF Fürth

mehr

פיורדא –  das ist die hebräische Schreibweise von Fürth. Die jüdische Gemeinde bot seit 1517 vielen jüdischen Familien über Jahrhunderte eine Heimat. Ihr religiöses Zentrum war der Fürther Synagogenplatz, der sogenannte Schulhof. Auf ihm standen einst die Hauptsynagoge, drei weiteren Synagogen und eine berühmte Talmudschule. Vom 9.  auf den 10. November 1938 wurde der Schulhof zerstört und in der Folge die Fürther Juden und Jüdinnen vertrieben, deportiert und ermordet.

Im Anschluss an die Museumsführung die Schulklasse in einem Stadtrundgang zum ehemaligen zum Platz des ehemalischen Schulhofs geführt. Gemeinsam diskutieren die Schülerinnen und Schüler die Bedeutung historischen Erinnerns – und lernen, was Museumsarbeit dazu leisten kann. Dabei arbeiten wir u.a. mit Modellen, 3D-Druck und einer Virtual Reality-Darstellung des ehemaligen Schulhofs, die in Museums-Projekten mit Studentinnen und Studenteen entstanden sind.

Im Anschluss an die Führung empfehlen wir den Besuch der Synagoge in Fürth.

In Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Erzbischöfliches Dekanat Fürth

im JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


7.-13. Klasse

Jüdische Feiertage und Riten

JMF Fürth

mehr

Die Schüler*innen lernen in dieser Führung jüdische Riten und Feiertage kennen.

Sie erkunden zunächst Ritualbad und Laubhütte im historischen Wohnhaus der jüdischen Familien Fromm, Anspacher und Arnstein. Die Spurensuche führt sie weiter in die ehemaligen Wohnräume, wo heute eine beeindruckende Judaika-Sammlung ausgestellt ist.

Wählbare Themenschwerpunkte:

  • Schrift
  • Erinnerung und Ritual

im JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen

DRAUSSEN UNTERWEGS


1.-5. Klasse

Entdeckungstour durch Fürth

mehr

Interaktiver Stadtrundgang für kleine und große Entdecker (90 Min.)

Was hat das Kaufhaus Tietz, das erste in Bayern, mit der jüdischen Geschichte Fürths zu tun. Was bedeutet der Streifen im Sandstein, der sich an vielen Häusern neben der Eingangstür findet? Was für eine Schule war die Gabrielsschul?

Gebäude erzählen von den Menschen, die früher dort ein und aus gingen. Beim Stadtrundgang entdecken Kinder spielend, rätselnd und forschend über biografische Zugänge die jahrhundertealte jüdische Geschichte der Fürther Altstadt. 

Treffpunkt: JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


1.-13. Klasse

Von jedem Eins

Projekttag zum Thema Sammeln


mehr

in Kooperation von Jüdischem Museum Franken in Fürth und kunst galerie fürth gefördert von KUBIK – Kulturelle Bildung in Kooperation | Stadt Fürth

kunst galerie fürth | Königsplatz 1
3 h (60 min pro Station)
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen

Alle Informationen


©JoachimWinkler

5.-13. Klasse

Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

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Von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, befindet sich der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof am Rande der Fürther Innenstadt. Dieser idyllische Ort, der von einer Mauer umringt ist, erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland.

Anhand von Grabsymbolik und der Schilderung jüdischer Begräbnisriten erfahren die Schüler*innen in der dialogischen Führung jüdische Traditionen im Umgang mit dem Tod.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Die Führung ist mit einer Museumsführung kombinierbar.

In Zusammenarbeit mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth

Treffpunkt: JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen


5.-13. Klasse | Student*innen

פיורדא – Jüdische Heimat Fürth

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Wie sah früher der jüdischer Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere am jüdischen Fürth? Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth seit dem 17. Jahrhundert bekannt und angesehen. » פיורדא«, wie Fürth in jüdisch-deutscher Schreibweise hieß, wurde über Jahrhunderte zur Heimat vieler jüdischer Familien. Schüler*innen entdecken auf einem Rundgang durch die Fürther Altstadt bedeutende historische Ort wie etwa den ehemalige Synagogenplatz, die hebräische Druckerei und die Gabrielschul, eine Talmudstube ais dem 18. Jahrhundert.

Der Stadtrundgang ist auch mit einer Museumsführung kombinierbar. 

Treffpunkt: JMF Fürth | Königstr. 89
3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
90 Minuten
buchen

Ein Projekttag in Kooperation von Jüdischem Museum Franken in Fürth und kunst galerie fürth gefördert von KUBIK – Kulturelle Bildung in Kooperation | Stadt Fürth
geeignet für Grundschulen/Förderschulen/weiterführende Schulen

Ausgangspunkt ist die Ausstellung des Frankfurter Künstlers Karsten Bott (*1960), die sich mit dem Sammeln von Alltagsgegenständen beschäftigt. Seit 1988 betreibt er das „Archiv für Gegenwarts-Geschichte“ und sammelt dafür Konsumartikel und Gegenstände des täglichen Bedarfs. Derzeit lagern in seinem Atelier ca. 5000 gefüllte Bananenkartons mit etwa 500.000 Objekten. Er sammelt ohne Wertehierarchie mit dem Ziel, über Dinge unsere Gesellschaft abzubilden – denn diese ist in hohem Maße von den sie umgebenden Alltagsgegenst nden geprägt. Die materiellen Hinterlassenschaften und die künstlerische Praxis des Sammelns lassen viele Anknüpfungspunkte für eine weitere Beschäftigung zu. Es stellen sich Fragen wie „Welche Dinge brauchen wir?“, „Was tun wir damit?“, „Was ist wertvoll?“, „Was ist mir wichtig?“ und viele mehr. Diese Fragen werden auf einem Rundgang durch die Stadt vertieft.


Beim Streifzug durch die Fürther Altstadt suchen und entdecken wir bei genauem Hinsehen Spuren und Erinnerungen aus fünf Jahrhunderten – auch der jüdischen Geschichte. Dabei helfen uns Schaustücke im Gepäck, von jedem eins. Was nehmen wir im Alltag bewusst wahr? Was ist sichtbar und was bleibt uns eventuell verborgen? Wir entdecken historische Orte und die Geschichte und Geschichten der Menschen, die hier wohnten und wohnen. Wir erkunden Fassaden und Schaufenster und suchen bewusst nach Alltags-Dingen. Sie bringen uns dem Leben in Fürth auf vielfältige Weise näher. – Welche Materialien begegnen uns dabei? Wie sah der Alltag der Fürtherinnen und Fürther früher aus? Was hat das mit uns heute zu tun?


Bei einem Praxisteil arbeiten die Schüler*innen mit Recyclingmaterialien. Sie testen, welchem neuen Nutzen sich die Gegenst nde zuführen lassen. Dabei wird neben dem funktionalem auch der  ästhetische Wert besonders berücksichtigt.

Schüler*innen erleben im Projekttag die aktuelle Kunstausstellung der kunst galerie fürth, setzen eigene Gedanken und Ideen mittels wiederverwertetem Material nachhaltig ästhetisch um, erkunden wichtige Orte der Fürther Stadtgeschichte innerhalb der Altstadt – und erhalten Einblicke in vielfältige Aufgaben eines Museums und einer Galerie in der heutigen Zeit.


Die Schulklasse wird in drei Kleingruppen geteilt und wechselnd durch unterschiedliche Stationen geführt; daher bedarf es einer Begleitperson zusätzlich zur Lehrkraft. Bitte Pausenbrot und Getränk mitbringen und auf wetterfeste Kleidung achten.

Bitte beachten Sie die Einhaltung der aktuellen Hygieneschutzregeln (Maskenpflicht, die aktuell gültige Nachweis-Regelung für Begleitpersonen erfahren Sie bei der Anmeldung).


Treffpunktkunst galerie fürth – Städtische Galerie, Königsplatz 1, 90762 Fürth
Klasse1 – 13
Dauer3 Stunden (ca. 60 min pro Station) inklusive Pause; frühester Beginn ab 9:00 Uhr
Kosten3€ pro Teilnehmer*in, Begleitpersonen frei
Buchung rebecca.suttner@fuerth.de; Tel. 0911-974 1690

Leitbild


Franken war eine bedeutende Wiege jüdischen Lebens in Süddeutschland. In diese fast tausendjährige jüdische Geschichte gibt das Jüdische Museum Franken faszinierende Einblicke. Das Jüdische Museum Franken versteht sich als Zentrum zur Kenntnis und Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur in Franken. Das Jüdische Museum Franken vermittelt in seinen drei Häusern in Fürth, Schnaittach und Schwabach die Vielfalt fränkisch-jüdischen Lebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Dazu dienen besonders Ausstellungen, Bildungsprogramme, Forschungsprojekte, Veranstaltungen, Publikationen und die Sammlungstätigkeit. Es gehört zum Selbstverständnis des Museums, sich auch an aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen und Stellung zu beziehen.

Alle Häuser befinden sich in historischen Baudenkmälern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Sie besitzen begehbare Laubhütten und Ritualbäder, die bis heute erhalten geblieben sind. Zusammen mit den umfangreichen Sammlungen von Judaika und Alltagsgegenständen vermitteln die Museen ein plastisches Bild des jüdischen Lebens in Franken – vom städtischen und kleinstädtischen bis hin zum ländlichen Milieu, von seinen Anfängen bis heute.

Museen


Team


Jüdisches Museum Franken
Postanschrift: Postfach 2055 | 90710 Fürth
Lieferanschrift: Königstraße 89 | 90762 Fürth
+49 911-950988-0
info@juedisches-museum.org


Museumsleitung

Daniela F. Eisenstein
Direktorin
Mail

Verena Erbersdobler M. A. (in Elternzeit), Alisha Meininghaus, M. A. (Vertretung)
Stellvertretende Direktorin
Tel. 0911-950 988-0
Mail

Margarita Volskaya, M. A.
Direktionsassistenz
0911-950988-0 (Mo-Do)
Mail


Presse- & Öffentlichkeitsarbeit

Annemarie Schütz, M. A. (in Elternzeit), Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner (Vertretung)
Stabstelle Presse- & Öffentlichkeitsarbeit
0911-950988-20
Mail


Sammlung und Forschung

Daniela F. Eisenstein
Teamleiterin
0911-950988-0
Mail

Verena Erbersdobler M. A. (in Elternzeit) | Daniela F. Eisenstein (Vertretung)
Kuratorin, stv. Teamleitung
0911-950988-19
Mail

Monika Berthold-Hilpert, M.A.
Kuratorin, Fotoarchiv
0911-950988-14
Mail

Sabine Sältzer, M. A.
Sammlungsbetreuerin
0911-950988-24
Mail

Bibliothek
Mail

Marina Heller, M. A.
Wissenschaftliche Volontärin
0911-950 988-13
Mail

Praktikum
N.N.
Mail


Bildung und Vermittlung

Alisha Meininghaus, M. A.
Kuratorin für Bildung & Vermittlung | Teamleiterin Bildung
Tel. +49 911 950988-18
Mail


Benjamin Herrmann, M. A.
Vermittler
+49 911 950988-17
Mail

Tomke Gerstenberg-Winter, M. A.
Scout
+49 911 950 988-15
Mail

Friedemann Bretschneider
Teilabgeordneter Lehrer (MPZ) für Bildung & Vermittlung
Mail

Pfarrer Walter Drescher
Kooperationspartner Ev.-Luth. Dekanat Fürth für Bildung & Vermittlung
Mail

Heiko Quinkler
Kooperationspartner Kath. Dekanat Fürth für Bildung & Vermittlung
E-Mail


Verwaltung & Betrieb

Jutta Putschner, M.A, M. A.
Teamleiterin Verwaltung und Betrieb
0911-950 988-19
Mail

Margarita Volskaya, M. A.
Sachbearbeiterin Verwaltung
0911-950988-0 (Mo-Do)
Mail

Ute Hedrich
Sekretariat

Doris Mallkowsky
Buchhaltung
0911-950988-12 (Di und Do)
Mail

Christian Lehner
Führungsbuchung
0911-950988-16
Mail

Jan Borsdorf in Vertretung für Franz Götz
0911-950988-71
Hausmeister
E-Mail

Sibel Ciftci
Reinigungskraft im JMF Fürth

Museumskasse Fürth
0911-950988-88
Mail
Ingrid Engler (Mary S. Rosenberg Café)
Kathrin Gleichmann-Schlesinger
Astrid Laufer M. A. (Literaturhandlung & Museumsshop)
Julia Schnitzer

Museumskasse Schnaittach
09153-7434; 0911-950988-0
Mail
Silvia Lobenhofer-Albrecht

Museumskasse Schwabach

09122-8862100; 0911-950 988-0
Mail


Ehrenamtliche Mitarbeit

Silvia Bär (Sammlung und Ausstellung)
Thomas Henrich (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Laura Jakobs (Krautheimer Studienbibliothek)

Christine Just (Krautheimer Studienbibliothek)
Andrea Kragl (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Dr. Joachim Lüdtke (Sammlung)
Kerstin Müller (Sammlung)

Gerd Niklas (Adressverwaltung)
Margit Pfahlmann (Bibliothek)
Birgit Schmid-Gruber (Museumsgarten)
Ann-Kathrin Steger (Sammlung)
Helmut Steiner (Familienforschung) E-Mail
Lutz Trautvetter (Sammlung)


Familienforschung


Altes Foto mit der Familie Freimann.

Gerne helfen wir bei der Familienforschung weiter. Dabei durchsuchen wir unsere Bestände und empfehlen Ihnen gezielt weitere Ansprechpartner*innen.

Kontakt

Vernetzen & Beraten


Die Vernetzung mit anderen kulturellen Einrichtungen, mit Forschern und Nachkommen jüdischer Familien ist für die Erforschung der fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur unerlässlich. Mehr über die Netzwerke, outreach Programme und Kooperationen des JMF erfahren Sie hier.

Sie planen ein Projekt zur fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur? Oder Sie suchen Bildmaterial und sind auf der Suche nach einem bestimmten Objekt? Das Jüdische Museum Franken berät kulturelle Einrichtungen, Vereine sowie Presse, Fernsehen und Rundfunk in der Planung und Realisierung von Projekten zu jüdischer Geschichte und Kultur in Franken.

Partnerschaft


Schülerausstellung im Jüdischen Museum in Fürth.

Hier entsteht bald ein Überblick unserer Schulpartnerschaften

Träger


Das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach wird von einem 1990 gegründeten Verein getragen, dem Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V.

Ihm gehören der Bezirk Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an.

Spendenkonto

Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V.
Sparkasse Fürth
Konto Nr. 11775 | BLZ 762 500 00
IBAN: DE 38 7625 0000 0000 0117 75 – SWIFT/BIC: BYLADEM1SFU

Vorstand des Trägervereins

Erster Vorsitzender
Armin Kroder
Landrat Nürnberger Land und Bezirkstagspräsident Mittelfranken

Zweite Vorsitzender
Dr. Benedikt Döhla
Referent für Soziales, Jugend und Kultur, Stadt Fürth

Vorstandsmitglieder
Bürgermeister Frank Pitterlein, Marktgemeinde Schnaittach
Oberbürgermeister Peter Reiß, Stadt Schwabach
Bezirksrätin Maria Scherrers, Bezirk Mittelfranken
Dr. Andrea Kluxen, Kulturreferentin und Bezirksheimatpflegerin von Mittelfranken, Vorsitzende des wiss. Beirats
Susanne Jahn, Erste Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

Fördern


Der Förderverein Jüdische Museum Franken e.V. wurde 1988 gegründet. Seitdem ermöglicht er zahlreiche Projekte wie Ausstellungen, Begleitveranstaltungen, Ankäufe für die Bibliothek und Sammlung sowie Raumausstattungen. Auch den Museumsbau in Schwabach und den Erweiterungsbau in Fürth unterstützte er maßgeblich.

Mehr erfahren

Mitarbeit


Mitarbeit

Es gibt viele Möglichkeiten an der Arbeit im Jüdischen Museum Franken teilzuhaben! Derzeit suchen wir Angestellte, freie Mitarbeiter:innen und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

Buchungen

Freie Mitarbeiter*innen gesucht

English (native) speakers wanted as freelance museum tour guides

Ehrenamtliche Mitarbeit

Praktika derzeit nicht möglich

Der Schulhof in Fürth

Führung im JMF Fürth mit 3D-Druck, VR-Anwendung und einem Stadtrundgang

פיורדא – das ist die hebräische Schreibweise von Fürth. Die jüdische Gemeinde bot seit 1517 vielen jüdischen Familien über Jahrhunderte eine Heimat. Ihr religiöses Zentrum war der Fürther Synagogenplatz, der sogenannte Schulhof. Auf ihm standen einst die Hauptsynagoge, drei weiteren Synagogen und eine berühmte Talmudschule. Vom 9.  auf den 10. November 1938 wurde der Schulhof zerstört und in der Folge die Fürther Juden und Jüdinnen vertrieben, deportiert und ermordet. Im Anschluss an die Museumsführung werden die Schüler*innen in einem Stadtrundgang zum ehemaligen zum Platz des ehemalischen Schulhofs geführt. Gemeinsam Schulklasse die Bedeutung historischen Erinnerns – und lernen, was Museumsarbeit dazu leisten kann. Gearbeitet wird mit Modellen, 3D-Druck und einer Virtual Reality-Darstellung des ehemaligen Schulhofs, die in Museums-Projekten mit Studentinnen und Studenten entstanden sind.


OrtJMF Fürth, Köngstraße 89
Zielgruppe7. – 13. Klasse
Dauer90 Minuten
Kosten3€ pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail
Pandemiebitte informieren Sie sich über unsere Pandemieregeln

NEU! Ein jüdisches „Dingsda“

Laubhütten, Besamimbüchsen, Torarollen – jede Menge „jüdische“ Dinge, die erst Mal mysteriös erscheinen. Sie laden neuerdings im digitalen Padletprogramm des Jüdischen Museums Franken zum Rätselraten ein.

Beim „Padlet“-Format handelt es sich um ein Hybridmodell aus Online- und Präsenzvermittlung. Das neue Bildungsprogramm ist vielseitig einsetzbar und funktioniert als Online-Angebot wie auch als Vor- und Nachbereitung eines Schulklassenbesuchs zum Thema „Judentum/Religion“ im Jüdischen Museum Franken.

Die Schüler*innen erhalten Abbildungen von „jüdischen“ Objekten. Die Schüler*innen tasten sich an die Bedeutung des Objekts und den religiösen Kontext heran, indem sie Fragen und Objektbeschreibungen in die Kommentarfeldern des Padlets eintippen.

Im zweiten Schritt besucht ein Guide des Museums die Schulklasse virtuell: Nun beginnt ein Gespräch über die Bilder, die Vermutungen und die Fragen. Und natürlich wird der ein oder andere Gegenstand im Gepäck sein – und so können das Dingsda und seine Bewandtnis real werden.

Die Bereitstellung des Bilder-Links erfolgt über die Plattform Padlet“. Eine Installation ist nicht notwendig. Notwendig ist eine Ausstattung des Klassenzimmers mit stabiler Internetverbindung sowie interaktivem Whiteboard oder Beamer mit Laptop.

Das Padletangebot kann alternativ als Vorbereitung für ein Schulklassenbesuch im Museum gebucht werden. Der o.g. zweite Schritt (Besuch eines Guides in der Schule) entfällt dann.


Wo und wann?

dienstags als Online-Angebot kostenlos buchbar

Zielgruppe

4.-7. Klasse

Ab 1. Mai: Antisemitismus für Anfänger

Was ist die jüdische Antwort auf Antisemitismus? Die Ausstellung „Antisemitismus für Anfänger“! Myriam Halberstam, Verlegerin des Ariella Verlags, näherte sich mit etlichen Mitstreiter:innen dem Thema Antisemitismus auf humorvolle Weise: In ihren Cartoons und Texten ziehen sie den Antisemitismus ins Lächerliche. Unter dem Brennglas des Humors entsteht so eine Momentaufnahme des Antisemitismus in unserer Gesellschaft.

Die Ausstellung lädt ein zum herzhaften Lachen über die Antisemiten und den alltäglichen Antisemitismus. Humor kann unseren Ängsten das Bedrohliche nehmen, sie entschärfen und uns unsere Handlungsfähigkeit zurückgeben. Mit Cartoons und Texten zeigt die Ausstellung das Komische und das zutiefst menschlich Blöde im Antisemitismus.

Für die Förderung der Schau danken wir sehr herzlich dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.


Laufzeit1.5.-31.7.2022
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € regulär | 3 € erm.
ÖffnungszeitenKlicken Sie bitte hier, um unsere aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln während der Pandemie zu erfahren
Barrierefreiteilweise

Pressefotos – Eine kleine Fürther Odysee

Jüdisches Museum Franken erhält Dauerleihgabe von der Nathan Stiftung Fürth

Inschrift „Fürth 23. Nov. 1909, Kerzenständer aus dem Nathanstift

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch Fotodesign, Nürnberg

Kerzenständerpaar aus dem Nathanstift, gestiftet von Marie Königsberger und Sofie und Rosy Nathan am 23. November 1909

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch Fotodesign, Nürnberg

Alfred Nathan (1870 Fürth – 1922 Bad Reichenhall), Rechstanwalt und Mäzen, um 1920

© Jüdisches Museum Franken

Zeichnung des Nathanstifts in Fürth.

Das Nathanstift, um 1920

© Jüdisches Museum Franken

Thomas Jung, um 1962

© Thomas Jung

Foto nur als low Version erhältlich

RÜCKKEHR IN DIE HEIMAT

Der Sammler und Mäzen Werner Gundelfinger – zum 100.-jährigen Geburtstag

Als Werner Gundelfinger, 1945 aus dem Schweizer Exil nach Fürth zurückkehrt, beginnt er Relikte einer zerstörten Welt zu sammeln. Er sammelt Judaika aus Franken und hütet sie in einer Zeit, in der die Trennlinie zwischen Täter und Opfer kristallklar ist, jüdische Gemeinden aufgebaut werden, niemand aber an eine Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland glaubt.

Mit 16 Jahren flüchtet Werner Gundelfinger im Nationalsozialismus mit seinen Eltern und seinem Bruder in die Schweiz. Unmittelbar nach Kriegsende kehrt er als junger Mann mit seinem Vater Alfred nach Fürth zurück. Sie hoffen, die Geschäfte des „arisierten“ und einst erfolgreichen Familienbetriebs – einer Textilwarenhandlung – wieder übernehmen zu können. Dies gelingt Werner Gundelfinger, doch eine Rückkehr in die Heimat ist das Leben in Fürth jedoch nicht. Die alte Heimat gibt es nicht mehr. Gundelfinger findet sich inmitten grundverschiedener Welten wieder, zwischen denen er sich in der unmittelbaren Nachkriegszeit virtuos bewegt: zwischen der neuen Fürther orthodoxen und osteuropäisch geprägten Jüdischen Gemeinde und der amerikanisch-jüdischen Reform-Gemeinde der US-Allierten, zwischen den deutschen Tätern und denen, die geholfen hatten und der Schweiz, wo er die Schoa überlebte, aber zunächst nicht heimisch wurde.

Während der Ausstellungsproduktion wurde ein Filmbeitrag im BR gesendet.

Gundelfinger Torakrone

Gundelfingers Leben steht exemplarisch für das Leben deutscher Juden, die im Ausland überlebten und in der unmittelbaren Nachkriegszeit nach Deutschland zurückkehrten. In einer Zeit, in der die Trennlinie zwischen Täter und Opfer kristallklar, der Heimatbegriff für Juden und Jüdinnen mit ambivalenten Gefühlen besetzt ist, und in der die Frage nach jüdischer Identität nach den Erfahrungen der Schoa und des Exils, neue Dimensionen annimmt.

Ein Zufall ist es vermutlich nicht, dass Werner Gundelfinger gerade in dieser Zeit eine ansehnliche Judaikasammlung zusammenträgt, die er auf Geschäftsreisen durch Franken in nichtjüdischem

Tallit und Kopfbedeckung

Besitz entdeckt. Der Nationalsozialismus beabsichtigte einst die Enteignung, die Vertreibung und die Ermordung der jüdischen Bevölkerung. Judaika wurden perfider Weise und aus den unterschiedlichsten Gründen zu beliebten Sammlerstücken. Werner Gundelfinger sammelt alles, was er findet: Toraschmuck, Torarollen, Schabbatleuchten, Kidduschbecher, Besamimbüchsen, Chanukkaleuchter, hebräische Drucke und holt sie so „nach Hause“. Als seinen Besitz hütet er sie, bis er sie 1999 zusammen mit seiner Ehefrau

Suzanne und Werner Gundelfinger haben eine der wichtigsten Sammlungen im Jüdischen Museum Franken in Fürth gestiftet.

Suzanne, s.A., dem Jüdischen Museum Franken schenkt.

Die Ausstellungsandockung „Rückkehr in die Heimat“ im Jüdischen Museum Franken in Fürth zeigt eindrucksvoll am Beispiel Werner Gundelfingers wie ambivalent das jüdische Leben in Deutschland der unmittelbaren Nachkriegszeit für zurückgekehrte Juden und Jüdinnen war. Die Schau wird anlässlich Werner Gundelfingers 100. Geburtstags gezeigt und wird ab Mitte Dezember zu sehen sein.

Sehr herzlich danken wir Ronnie Gundelfinger für die Leihgaben und die Unterstützung bei den Vorbereitungen für die Ausstellung.

Für die Förderung der Schau danken sehr herzlich:


LaufzeitEröffnung nach dem 30. Januar 2022
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € regulär | 4 € erm.
ÖffnungszeitenKlicken Sie bitter hier, um unsere aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln während der Pandemie zu erfahren
Barrierefreiteilweise

Vernetzen

Franken war eine bedeutende Wiege jüdischer Geschichte und Kultur in Süddeutschland. Heute blicken wir auf eine fast tausendjährige jüdische Geschichte zurück, in der sich vielfältige und bedeutende kulturelle Traditionen entwickelten, mit großen Gelehrten, eigenen religiösen Riten, fränkisch-jüdischen Dialekten, besonderen kulinarischen Gebräuchen, erstaunlich vielen Synagogenbauten und über hundert jüdischen Friedhöfen. Mit der Schoa wurde diese Geschichte gewaltvoll beendet, die nach 1945 keine Kontinuität erfahren hat.

In seinem Bemühen die jüdische Geschichte und Gegenwart Frankens zu erforschen, nutzt das Jüdische Museum aktiv Netzwerke, Outreach Programme und Kooperationen.

Netzwerk jüdisches Franken

Netzwerk Jüdisches Franken

Das Jüdische Museum Franken fördert die Erforschung und Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur in Franken mit dem NETZWERK JÜDISCHES FRANKEN. Es wird federführend vom Jüdischen Museum Franken betreut. Ein wesentliches Ziel ist die gemeinsame Bewerbung von Museen und Synagogengedenkstätten in Franken, aber auch der effektive Informationsaustausch, eine optimale Vernetzung durch Tagungen und Fortbildungen für Museen und Heimatforscher zur jüdischen Geschichte und Kultur in Franken.

Familien zusammenführen

Reunion

Seit 2003 organisiert das Jüdische Museum Franken Familienzusammenführungen in ihren Museen. Diese family reunions unterscheiden sich von traditionellen Besuchsprogrammen, die Kultureinrichtungen und Kommunen für ehemalige jüdische Bürger*innen veranstalten. Denn die Familientreffen des JMF umfassen mehr als ein Besuchsprogramm. Grund des Treffens sind Ausstellungen zur Familiengeschichte, die vom Museum und mit Hilfe der Familie selbst recherchiert wurden und ein individuelles verorten der Familiengeschichte ermöglichen.

Mit vielen Familien hat das Museum bereits Ausstellungen und reunions durchgeführt, wie etwa mit den Familien Kunreuther, Berolzheimer, Wassermann, Nathan/Midas und Gundelfinger.

Erinnerungsorte für Nachkommen jüdischer Familien schaffen

Das Jüdische Museum Franken koordiniert für die Stadt Fürth die Anbringung von Gedenkplatten für Nachkommen jüdischer Familien. In enger Zusammenarbeit stimmt das JMF mit der Familie die Platteninschriften und koordiniert mit der Stadt Fürth die Umsetzung, Anbringung und feierliche Enthüllung.

Kooperationspartner

Pressebereich


Herzlich willkommen im Pressebereich des Jüdischen Museums Franken! Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, Pressemappen, Foto-Downloads wie auch Anträge für Foto- und Drehgenehmigungen. Für zusätzliche Informationen wenden Sie sich bitte an unten stehenden Kontakt.

Für weitere Informationen und Rückfragen sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen gern persönlich zur Verfügung und freue uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Danke für Ihr Interesse am Jüdischen Museum Franken.

Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner
Jüdisches Museum Franken
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 2055 | 90710 Fürth
Telefon: +49 (0)911 – 950 988 – 20

presse@juedisches-museum.org

Pressetermine

Mittwoch, 2.2.22, 11 Uhr

PRESSEGESPRÄCH: RÜCKKEHR IN DIE HEIMAT – EINE AUSSTELLUNG ANLÄSSLICH DES 100. GEBURTSTAGS DES SAMMLERS UND MÄZENS WERNER GUNDELFINGER

im Jüdischen Museum Franken in Fürth, Neubau/Ernst Kromwell Saal (Königstr. 89)

Es gilt 2G+

Digitale Teilnahme über Zoom: bitte hier anmelden.

Aktuelle Pressemitteilungen

Freitag, 19.11.21, 11:30 Uhr

Pressemitteilung: Jüdisches Museum Franken in Fürth erhält wertvolle Dauerleihgabe von der Nathanstiftung

im Jüdischen Museum Franken in Fürth

mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein

Ein Kerzenständerpaar wird dem Jüdischen Museum Franken als Schenkung angeboten. Bald stellt sich heraus, die Kerzenständer sind Eigentum der 1909 gegründeten Nathan Stiftung. Nun kehren die Kerzenständer als Dauerleihgabe der Nathan Stiftung ans Museum zurück.

Pressemappen


Wechselausstellung: Rückkehr in die Heimat – Der Sammler und Mäzen Werner Gundelfinger zum 100. Geburtstag

PRESSEMAPPE (pdf)

AUSSTELLUNGSTEXTE

PRESSEFOTOS

Wechselausstellung: Bauhaus weltweit. Jüdische Architekten der Moderne

PRESSEMAPPE (pdf)

PRESSEFOTOS

Wechselausstellung: Bauhaus für alle!

Jüdische Oblaten und Glanzbilder aus früheren Zeiten

PRESSEMAPPE (pdf) PRESSEMAPPE (docx)

PRESSEFOTOS

Wechselausstellung: Die Poesie der heilen Welt

Jüdische Oblaten und Glanzbilder aus früheren Zeiten

PRESSEMAPPE (pdf) PRESSEMAPPE (docx)

PRESSEFOTOS

Neue Ausstellungsreihe in Schnaittach ab dem 14.03.2021

„Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos“

PRESSEMAPPE

PRESSEFOTOS

Fürther Altschul in Virtual Reality | 18.10.2020

PRESSEMAPPE

PRESSEFOTOS

3-D-Projekt

Erste Gesamtdarstellung des Fürther Schulhofs

PRESSEMAPPE


Foto-Download


Die Nutzung der folgenden Fotos ist im Rahmen der Berichterstattung über aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktivitäten des Jüdischen Museums Franken kostenlos. Für jedwede weitere Verwendung ist die Zustimmung des Jüdischen Museums Franken erforderlich.

Glanzbild mit historischer Sukka, 1920er Jahre, Deutschland

©Jüdisches Museum Franken

Weitere Fotos

Bürgerwelten: Fotografie des verschollenen Porträts von Thea Irene Nathan, Fürth, 1907, Schenkung Nachlass Margarete Meyers.

©Jüdisches Museum Franken

Bürgerwelten: Blick in die Ausstellung.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.


©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Mary S. Rosenberg Café und Kunst am Bau von Dagmar Buhr, Erweiterungsbau JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Studienbibliothek im Erweiterungsbau des JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin Annette Kradisch, Nürnberg

Eingangsbereich der Studienbibliothek mit Kunst am Bau. ©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Eingangsbereich der Studienbibliothek mit Kunst am Bau, Erweiterungsbau JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Der Innenhof mit dem Verbindungssteg zwischen Alt- und Neubau, Jüdisches Museum Franken in Fürth.

Innenhof mit Blick auf den Verbindungssteg von Alt- und Neubau, der die Aufschrift „Fjorda“ (hebr. für Fürth) trägt.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Blick auf den Erweiterungsbaus vom Jean-Mandel-Platz.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin Annette Kradisch, Nürnberg

Fassade des Neubaus aus Klinkersteinen.

Fassade des Neubaus aus verschlämmten Klinkersteinen.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Blick in die Dauerausstellung in Fürth mit der Tora-Vitrine.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch

Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Blick in die Dauerausstellung in Fürth, Toraschmuck.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch

Die Mikwe im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Mikwe (Ritualbad) im Jüdischen Museum Franken in Fürth, 1702.

©Jüdisches Museum Franken
Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach von außen

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach

©Jüdisches Museum Franken, Fotograf: Richard Krauss, Nürnberg

Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotograf: Richard Krauss, Nürnberg

Nahaufnahme des Fachwerks des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach.

Fachwerk Jüdisches Museum Franken in Schnaittach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Objekt aus der Schnaittacher Dauerausstellung

Objekt aus der Schnaittacher Dauerausstellung.

©Jüdisches Museum Franken

Historische Laubhütte, Jüdisches Museum Franken in Schwabach

Historische Laubhütte im Jüdischen Museum Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken

Moses empfängt die Gesetztestafeln.

Detail mit Moses der historischen Laubhütte im Jüdischen Museum Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Ausschnitt Hasenjagdszene, Jüdisches Museum Franken in Schwabach

Ausschnitt der Hasenjagdszene in der Schwabacher Laubhütte.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Blick in die Laubhütte

Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Kontakt


Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jüdisches Museum Franken
Postfach 2055
90710 Fürth
0911-950988-20
E-Mail

PRESSEFOTOS „ALL ABOUT TEL AVIV-JAFFA“

PF_01 AUSSTELLUNGSPLAKAT © Peter Loewy | Grafik: atelierstecher, Götzis

PF_02 BAUPLANE MIT THEODOR HERZL UND DAVID BEN GURION, TEL AVIV © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_03 STRAND VON TEL AVIV MIT BLICK AUF JAFFA © Peter Loewy, Frankfurt am Main

PF_04 ÜBER DEN DÄCHERN VON TEL AVIV © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_05 STRANDPROMENADE IN TEL AVIV-JAFFA © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_06 MARKT © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_07 POLI HOUSE HOTEL © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_08 BLICK IN DIE AUSSTELLUNG © Jüdisches Museum Franken
PF_09 BLICK IN DIE AUSSTELLUNG © Jüdisches Museum Franken
PF_10 BLICK IN DIE AUSSTELLUNG © Jüdisches Museum Franken

PRESSEFOTOS „BAUHAUS WELTWEIT. JÜDISCHE ARCHITEKTEN DER MODERNE“

© Jüdisches Museum Franken  |  Grafik: Katja Raithel  |  Foto© Jean Molitor/Berlin
PF_02 Simeon Levi House © Jean Molitor/Berlin
PF_03 Hutfabrik, Luckenwalde © Jean Molitor/Berlin

PF_04 Textilfabrik Rotes Banner, Petersburg, Sowjetunion © Jean Molitor

PRESSEFOTOS „BAUHAUS FÜR ALLE!“

#1
© Klara Leidl
#2
© Klara Leidl

#3
© Klara Leidl

#4
© Klara Leidl

PRESSEFOTOS „DIE POESIE DER HEILEN WELT“

#1 Plakat der Ausstellung „Die Poesie der heilen Welt“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
#2 Eisbär – Neujahrsgruß
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

#3 Neujahrsgruß
© Jüdisches Museum Franken | Graifk: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

#4 Laubhüttenszene
© Jüdisches Museum Franken

ANGEBOTE FÜR LEHRER*INNEN

Fortbildungen


Für Ihre nächste Fortbildung laden wir Sie und Ihr Kollegium herzlich ein, das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach oder Schwabach zu besuchen.

Gerne bringen wir Ihnen die aktuellen Ausstellungen der drei Museen näher und tauschen uns mit Ihnen über neue Vermittlungsmethoden aus, die Sie gezielt in Ihren Unterricht einbringen können.

Fortbildungen zu bestimmten Einzelaspekten jüdischer Geschichte und Kultur finden im Jahresverlauf regelmäßig statt. Bitte beachten Sie dazu die Ankündigungen auf dieser Seite und in FIBS.

Fortbildungstermine


1.4.2022 | Antisemitismus und Verschwörungsideologien entgegenwirken

Stereotype und Ressentiment hinterfragen

Zweitägiges Fortbildungsseminar für 20 Pädagoginnen und Pädagogen von Centropa

In einem zweitägigen Seminar möchte Centropa das Wissen um die Geschichte der jüdischen Gemeinden in Deutschland, Griechenland, Polen und Serbien stärken. Dazu soll neben Kurzvorträgen auch in Kleingruppen mit biografischen Texten und Filmen gearbeitet werden. Die Teilnehmenden sind eingeladen, auf Basis der vorgestellten Materialien Einsatz- möglichkeiten für den eigenen Unterricht zu entwickeln.

Vor dem Hintergrund der europäischen Dimension des Holocausts diskutieren wir zudem, welche antisemitischen Mythen und Ressentiments heute noch im schulischen Alltag auftreten und wie man ihnen effektiv entgegentreten kann.

Wann: 1.-2.4.22

Wo: JMF Fürth, Königstr. 89

ZIELGRUPPE: Pädagog*innen, Student*innen, Multiplikator*innen der schulischen sowie außerschulischen Bildung.

ZUR ANMELDUNG (bis 1.3.22)

KONTAKT: Magdaléna Farnesi


Herbst 2022 | Lehrerfortbildung zum Thema Antisemitismus

Schülerausstellung "Eine Welt - eine Heimat" im Februar 2020 im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Wieder in bewährter Zusammenarbeit mit dem Museumspädgogischen Zentrum in München (MPZ) plant das Jüdische Museum Franken einen Lehrerfortbildung zum Thema Antisemitismus. Programminhalte und Datum werden im Laufe des Jahres bekannt gegeben.

In der Fortbildung werden neue Methoden in der Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus im schulischen und außerschulischen Bereich beleuchtet.

Literaturempfehlung


PRESSEFOTOS

Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Wortmarke neue Ausstellungsreihe „Aus der fränkischen Medine“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
Wortmarke neue Ausstellungsreihe „Aus der fränkischen Medine“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
Medine
Plakat „Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

Tora-Vorhang aus Ottensoos, gestiftet von Heinrich und Helene Prager
© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Ortsansicht von Ottensoos, um 1900. Das beliebte Postkartenmotiv zeigt den Ort von Süden mit Blick auf den Rothenberg und Glatzenstein im Hintergrund
© Jüdisches Museum Franken
Medine

Heinrich Prager (Ottensoos 1828-1898 Ottensoos).
© Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.

Helene Prager, geb. Prager, (Ottensoos 1831-1904 Ottensoos). © Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.


Samuel (Ottensoos 1860-1926 Würzburg) und Ludwig Prager (Ottensoos 1861-1908 Bad Orb), die beiden ältesten Kinder von Helene und Heinrich Prager. Foto: John Meyer, USA


Paul (Ottensoos 1863-1931 Nürnberg), Amalie (Ottenssos 1867-1916 Ottensoos) und Moritz Prager (Ottensoos 1865- 1941 ermordet Kaunas/Litauen), die jüngeren Kinder des Stifterehepaars.
© Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.

Mary S. Rosenberg Café in Fürth


©JMF_FotografinAnnetteKradisch

Die Ruhe des Mary S. Rosenberg Cafés im geschützten Innenhof mit angrenzendem Museumsgarten ist ein wahrer Geheimtipp für Besucher*innen geworden, die dem Trubel des Alltags für eine Weile entfliehen möchten.

Das Mary S. Rosenberg Café wurde nach der Fürther Buchhändlerin Mary S. Rosenberg (1900-1992) benannt. Ab 1933 musste sie den Buchhandel am Fürther Ludwigsbahnhof wegen wachsender Repressalien der Nationalsozialisten von ihrer Privatwohnung aus weiterführen, bis sie 1939 genügend Geld für die Emigration gespart hatte. Mit einem Startkapital von 10 US-Dollar eröffnete sie in New York City ein Antiquariat mit deutschsprachiger Literatur, das schnell prominente Kundschaft wie Thomas Mann oder Albert Einstein gewann.

Portraitaufnahme von Mary S. Rosenberg. Das Café im Jüdischen Museum Franken in Fürth wurde nach ihrem Namen benannt.

Museumsgarten – Gan Fjorda


Der Museumsgarten im JMF Fürth wurde an selber Stelle angelegt, an der Pessel, die Witwe des hebräischen Buchdruckers und Kaufmanns Schneior Fromm ihren Garten im 18. Jahrhundert hatte.

Der Museumsgarten spiegelt den rituellen Gebrauch von Pflanzen zu den Feiertagen und die jüdische Erfahrung der Diaspora in Franken wider. Hier wachsen Mandel-, Dattel-, Feigen-, Granatapfel- und Etrogbaum, Wein, Hopfen und Kräuter, die schon in der Bibel erwähnt werden.

Krautheimer Studienbibliothek & Adolph S. Ochs Lounge


Die Krautheimer Studienbibliothek ist eine Fachbibliothek für jüdische Geschichte und Kultur und steht allen Interessierten offen. Sie befindet sich im Neubau des Jüdischen Museums Franken mit einem Lernbereich und die von Dr. Manfred Roth gestiftete Adolph S. Ochs Leselounge.

Die Studienbibliothek umfasst derzeit 12.000 Medien mit Fachliteratur und aktuelle Periodika zu den Themen Geschichte, Religion, Kunst und Kultur des Judentums. Dabei bilden die Primär- und Forschungsliteratur zur jüdischen Geschichte und Kultur in Franken den Schwerpunkt des Bestandes.

Zu den Sondersammlungen der Krautheimer Studienbibliothek gehören hebräische Druckerzeugnisse und Handschriften aus Franken aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, Familiennachlässe sowie Druckerzeugnisse aus dem Löwensohn Verlag Fürth, wie auch audiovisuelles Material.

Bücherregale in der Studienbibliothek im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Forschende können die Bestände der Bibliothek und des Archivs zu wissenschaftlichen Zwecken nutzen bzw. einsehen. Bestellungen müssen drei Werktage im Voraus angemeldet werden unter: bibliothek@juedisches-museum.org

Familienprogramm


Für Allgemeininteressierte und Familien plant die Krautheimer Studienbibliothek an Wochenenden Leseveranstaltungen und Vorträge an. Der Präsenzbereich wird auch um ausgewählte Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Graphic Novels und Kochbücher zur jüdischen Küche ergänzt.

Katalog


Seit April 2016 verzeichnet die Bibliothek Ihre Bestände im Bibliotheksverbund Bayern (BVB).

Alle Neuzugänge seit 2010 und ca. 20% Altbestand sind in unserem Online-Katalog nachgewiesen. Hier geht es zum OPAC.

Unsere restlichen Bestände werden sukzessive in den Online-Katalog überführt, können im Moment aber nur von unserem Personal vor Ort recherchiert werden.

Die Krautheimers als Namensgeber der Bibliothek


Alte Fotografie von Lotte Krautheimer, Teil der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

Im Jahr 2000 übergab Lotte Fridman (geb. Krautheimer) eine bedeutende Spende an den Förderverein des Jüdischen Museums Franken für die Ausstattung der Bibliothek im geplanten Neubau. Damit war zugleich die finanzielle Grundlage für den Erweiterungsbau geschaffen.

©Gerhard Hagen_Neubau_Bibliothek

Seit der Eröffnung des Neubaus trägt die umfangreiche Krautheimer Studienbibliothek den Namen der Familie, die der Stadt Fürth und dem Jüdischen Museum Franken durch ihre Großzügigkeit gleich mehrere bedeutsame Einrichtungen ermöglicht hat.

Krautheimer Krippe Säuglingszimmer

Die bis heute bekannteste Einrichtung ist die Krautheimer Krippe. Eine Kinderkrippe, die 1912 errichtet wurde und dazu beitrug, die hohe Kindersterblichkeit in Fürth zu senken.

Adolph S. Ochs – Vom Zeitungsjungen zum Herausgeber der New York Times


Die Adolph S. Ochs Leselounge in der Krautheimer Studienbibliothek wurde mit einer großzügigen Spende von Dr. Richard Roth errichtete und nach dem Herausgeber der New York Times Adolph S. Ochs benannt.

Adolph Ochs‘ Vater Julius wanderte 1844 im Alter von 18 Jahren von Fürth in die USA aus und ließ sich in Cincinnati, Ohio, nieder. Er arbeitete dort als Französischlehrer, kämpfte 1848 im amerikanisch-mexikanischen Krieg und im Sezessionskrieg 1861-1865. Er heiratete in Nashville, Texas die gebürtige Pfälzerin Bertha Levy.

Ochs - Stadtrundgang durch das jüdische Fürth.

Das älteste von insgesamt sechs Kindern war Adolph Simon Ochs. Nach Ende des Bürgerkriegs lebte die Familie Ochs in Knoxville, Tennessee, in der Nähe von Washington, wo der Vater von der Zentralregierung zum Kommissar bestimmt wurde. Dennoch lebten sie in bescheidenen Verhältnisse, so dass Adolph Simon mit elf Jahren als Zeitungsjunge dazu verdienen musste. Später begann er jedoch eine Druckerlehre und mit zwanzig Jahren borgte er sich Geld und erwarb „The Chattanooga Daily Times.“

Ochs JMF Fürth

1896 kaufte Ochs die „New York Times“ und rettete sie vor dem Konkurs. Der Rest ist Geschichte. Ochs machte die Zeitung zu dem was sie heute ist: Eine Zeitung, die seriösen, unabhängigen, kritischen und investigativen Journalismus betreibt.

Ochs war auch Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Presseagentur „Associated Press“ und war in seiner Wirkungsstadt Cincinnati mäzenatisch tätig. 1930 besuchte er die Heimatstadt seines Vaters. Während seines Besuchs suchte er das Stammhaus der Familie Ochs in der Königstraße auf und besuchte Familiengräber auf dem Alten jüdischen Friedhof in Fürth.

Ochs war mit Effi Miriam, der Tochter des bedeutenden Reformrabbiners Dr. Isaac M. Wise, verheiratet. Ihre Tochter Iphigene Bertha Ochs heiratete Arthur Hays Sulzberger, der nach dem Tod Adolph S. Ochs im Jahr 1988 die Herausgeberschaft der New York Times übernahm.

Bis heute wird die Zeitung von Nachfahren der Familie Ochs-Sulzberger

geführt und seitdem sind sie immer wieder antisemitischen Verschwörungstheorien über die „jüdische Weltpresse“ ausgesetzt.

Nach Adolph Ochs wurde im Übrigen der antarktische Ochs-Gletscher benannt. Nach seiner Tochter wurde der Mount Iphigene in der Antarktis benannt.

Freunde der Krautheimer Studienbibliothek


Die Krautheimer Studienbibliothek ist das »Rückgrat« unseres Museums – ohne sie wäre die vom Museum zu leistende wissenschaftliche Arbeit undenkbar. Ohne die Bibliothek hätten Museumsbesucher*innen keine Möglichkeit, ihr Wissen zu Einzelaspekten jüdischer Geschichte und Kultur zu vertiefen.

Das Jüdische Museum Franken verfügt in Fürth über eine Präsenzbibliothek, die viele Buchanschaffungen für Forschende, Schulen und Lehrer, Familien und Kinder über Buchpatenschaften bezieht.

Wenn Sie ganz im Sinne der Stifterfamilie Krautheimer eine Buchpatenschaft für die

Krautheimer Studienbibliothek übernehmen möchten oder die Bibliothek in einer anderen Weise unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an bibliothek@juedisches-museum.org

Auf Wunsch platzieren wir ex libris in das gestiftete Buch in Erinnerung an den Stifter und die Stifterin oder an eine andere Person.

GRUPPENFÜHRUNGEN


Alle Gruppenführungen bitte mindestens zwei Wochen im Voraus buchen.

Preise

Bitte lesen Sie sich unsere Corona-Hinweise vor Ihrem Besuch gründlich durch.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

FÜHRUNGEN DURCH DIE DAUERAUSSTELLUNGEN


Von Glanz und Zerstörung – die Fürther Altschul

Innenaufnahme der ehemaligen Fürther Altschul.

1617 wurde die Fürther Hauptsynagoge, später „Altschul“ genannt, eingeweiht. Sie war der Mittelpunkt des Fürther Schulhofs, der mit mehreren Synagogen, Talmudschulen, Rabbinerhaus und Mikwe über Jahrhunderte das Herz des jüdischen Lebens in Fürth bildete.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Ort: JMF Fürth, Königstraße 89 | Altbau
Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken

Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in a. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Ort: JMF Fürth, Königstraße 89 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Jüdisches Leben auf dem Lande

Blick in die Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach.

Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen Geschichte und Gegenwart jüdischen Lebens in Franken. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen jüdischen Wohnhaus mit Ritualbad und historischer Laubhütte. Das Gebäude spiegelt auf faszinierende Art den gelebten Alltag jüdischer Familien vom 18. bis ins 19. Jahrhundert wider.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Schnaittach, Museumsgasse 1-16
Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Löw Koppels Laubhütte und die historische Synagogengasse

Das JMF in Schwabach befindet sich im Wohnhaus des Moses Löw Koppel in der Synagogengasse. Das Wohnhaus aus dem 18. Jh. ist mit einem Kleinod europäisch-jüdischen Kulturerbes ausgestattet, das einzigartig ist: eine historische Laubhütte mit Wandfresken aus spätbarocker Zeit. Besucher*innen begeben sich auf eine spannende Zeitreise durch die jüdische Geschichte Schwabachs in einer Führung durch das Museum und durch die Synagogenggasse.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Schwabach, Synagogengasse 10a Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Dauerausstellung Krautheimer Krippe

Krautheimer Krippe

Die Dependance Krautheimer-Krippe in Fürth beleuchtet in zwei Räumen des historischen Gebäudes die facettenreiche Geschichte der Familie Krautheimer und ihrer Schenkung einer Kinderkrippe an die Stadt Fürth 1912. Die Ausstellung erzählt die Familiengeschichte bis zur erzwungenen Auswanderung im Nationalsozialismus.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Krautheimer Krippe, Maistr. 18 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


STADTFÜHRUNGEN


Jüdisches Bürgertum in Fürth

Foto von dem verschollenen Portrait von Thea Irene Nathan-Midas

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen – auch in Fürth. Kennzeichnend hier ist das Nebeneinander von kleinen Händlern, Firmengründern, Intellektuellen und Bankiers. Viele spendeten zum Wohle ihrer Heimatstadt und um 1900 auch jüdische Bürger und Bürgerinnen. Ausgehend vom Jüdischen Museum Franken suchen wir jüdische Stiftungen im Stadtgebiet zwischen Rathaus, Stadtpark und der ehemaligem Geburtsklinik Nathanstift.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Fürth, Königstraße 89 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


פיורדא – Jüdisches Leben in Fürth

Einstiger Schulhof der Fürther Altschul.

Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „Fjorda“ bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich mit uns auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Fürth, Königstr. 89
Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Jüdisches Leben in Schnaittach

Juden ließen sich bereits im 15. Jahrhundert in Schnaittach nieder. Dort errichteten sie eine der beeindruckendsten Landsynagogen im Nürnberger Land. Wenige wissen, dass die jüdische Gemeinde in Schnaittach im 17. und 18. Jahrhundert eine große Blütezeit erlebte. Auch das abrupte Ende jüdischen Lebens in Schnaittach ist wenigen bekannt. In dem Ortsrundgang erfahren Sie wie es zur frühen Ansiedlung kam, was die Blütezeit jüdischen Lebens ausmachte und wie die jüdische und nichtjüdische Bevölkerung bis zum Nationalsozialismus zusammenlebte.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Schnaittach, Museumsg. 12-16 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Marx und Mazzen. 600 Jahre jüdisches Leben in Schwabach

Wir begeben uns auf einen Streifzug durch Schwabach und lernen das einstige jüdische Zentrum rund um die Synagogengasse kennen: von den ersten Spuren jüdischer Besiedlung im 14. Jahrhundert, über die Blüte der Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit 1949. Die ehemaligen Gebäude der jüdischen Gemeinde wie Synagoge, Rabbinerhaus und Lehrhaus sind erhalten und beeindruckende Zeugnisse des wechselvollen jüdischen Lebens einer fränkischen Kleinstadt.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Schwabach, Synagogengasse 10a Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


FRIEDHOFSFÜHRUNGEN


Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof umringt von einer Mauer am Rande der Fürther Innenstadt. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland.

Männer bitte eine Kopfbedeckung mitbringen. Freitag Nachmittag und samstags sind keine Führungen möglich.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF in Fürth, Königstr. 89 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

In Schnaittach existieren drei beeindruckende jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und teilweisen Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Die beiden anderen im 19. Jahrhundert. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach und den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach wurden hier begraben. Sogar die jüdische Gemeinde in Fürth ließ im 16. und 17. Jahrhundert ihre Toten in Schnaittach begraben.

Männer bitte eine Kopfbedeckung mitbringen. Freitag Nachmittag und samstags sind keine Führungen möglich.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Treffpunkt: JMF Schnaittach, Museumsg.12-16 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


FÜHRUNGEN DURCH DIE WECHSELAUSSTELLUNGEN

Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Medine

Im Mittelpunkt der ersten Kabinett-Ausstellung aus der Reihe „Medine Franken“ steht ein neu erworbener Tora-Vorhang, den das Ehepaar Heinrich und Helene Prager 1884 für die Ottensooser Synagoge stiftete. Die Pragers gehörten zu den alteingesessenen jüdischen Familien in Ottensoos und lebten – nach mündlicher Familienüberlieferung – bereits ab dem 16. Jahrhundert in Ottensoos. Die Führung beinhaltet auch eine Führung zu ausgewählten Objekten der Dauerausstellung.

Weitere Infos und Anmeldung: fuehrungen@juedisches-museum.org

Ort: JMF Schnaittach, Museumsg.12-16 Führungspauschale: 60€ | 45€ erm.
zzgl. Eintritt pro Person: 6€ | 3€
Gruppengröße: max. 15 Personen


AUS DER WELT DER FRÄNKISCHEN MEDINE

Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Neue Ausstellungsreihe anlässlich 25 Jahre JMF in Schnaittach

Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Schnaittach startet das JMF eine neue Ausstellungsreihe. In regelmäßigen Abständen werden noch nie gezeigte Objekte aus der Schnaittacher Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert. Das neue Format gibt Einblicke in die Geschichte der Jüdischen Gemeinden von Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach. Sie bildeten einst einen Rabbinatsbezirk.

Im Mittelpunkt der ersten Kabinett-Ausstellung steht ein neu erworbener Tora-Vorhang, den das Ehepaar Heinrich und Helene Prager 1884 für die Ottensooser Synagoge stiftete. Die Pragers gehörten zu den alteingesessenen jüdischen Familien in Ottensoos und lebten – nach mündlicher Familienüberlieferung – bereits ab dem 16. Jahrhundert in Ottensoos.

Begleitprogramm – Führungen

So, 02.05.21, 14 UhrSpurensuche zur Familie Prager aus Ottensoos auf dem jüdischen Friedhof in Schnaittach mit Birgit Kroder-Gumann
So, 04.07.21, 14 UhrZeitreise durch das jüdische Ottensoos mit Zweiter Bürgermeisterin Tanja Riedel

Laufzeitderzeit geschlossen bis 30. Januar 2022, öffnet wieder am 6.2.22
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € / 3 € erm.
ÖffnungszeitenSamstag und Sonntag, 12-17 Uhr
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Barrierefreiteilweise
Sonstiges
Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

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