Jüdisches Museum Franken

Vernetzen

Franken war eine bedeutende Wiege jüdischer Geschichte und Kultur in Süddeutschland. Heute blicken wir auf eine fast tausendjährige jüdische Geschichte zurück, in der sich vielfältige und bedeutende kulturelle Traditionen entwickelten, mit großen Gelehrten, eigenen religiösen Riten, fränkisch-jüdischen Dialekten, besonderen kulinarischen Gebräuchen, erstaunlich vielen Synagogenbauten und über hundert jüdischen Friedhöfen. Mit der Schoa wurde diese Geschichte gewaltvoll beendet, die nach 1945 keine Kontinuität erfahren hat.

In seinem Bemühen die jüdische Geschichte und Gegenwart Frankens zu erforschen, nutzt das Jüdische Museum aktiv Netzwerke, Outreach Programme und Kooperationen.

Netzwerk jüdisches Franken

Netzwerk Jüdisches Franken

Das Jüdische Museum Franken fördert die Erforschung und Vermittlung jüdischer Geschichte und Kultur in Franken mit dem NETZWERK JÜDISCHES FRANKEN. Es wird federführend vom Jüdischen Museum Franken betreut. Ein wesentliches Ziel ist die gemeinsame Bewerbung von Museen und Synagogengedenkstätten in Franken, aber auch der effektive Informationsaustausch, eine optimale Vernetzung durch Tagungen und Fortbildungen für Museen und Heimatforscher zur jüdischen Geschichte und Kultur in Franken.

Familien zusammenführen

Reunion

Seit 2003 organisiert das Jüdische Museum Franken Familienzusammenführungen in ihren Museen. Diese family reunions unterscheiden sich von traditionellen Besuchsprogrammen, die Kultureinrichtungen und Kommunen für ehemalige jüdische Bürger*innen veranstalten. Denn die Familientreffen des JMF umfassen mehr als ein Besuchsprogramm. Grund des Treffens sind Ausstellungen zur Familiengeschichte, die vom Museum und mit Hilfe der Familie selbst recherchiert wurden und ein individuelles verorten der Familiengeschichte ermöglichen.

Mit vielen Familien hat das Museum bereits Ausstellungen und reunions durchgeführt, wie etwa mit den Familien Kunreuther, Berolzheimer, Wassermann, Nathan/Midas und Gundelfinger.

Erinnerungsorte für Nachkommen jüdischer Familien schaffen

Das Jüdische Museum Franken koordiniert für die Stadt Fürth die Anbringung von Gedenkplatten für Nachkommen jüdischer Familien. In enger Zusammenarbeit stimmt das JMF mit der Familie die Platteninschriften und koordiniert mit der Stadt Fürth die Umsetzung, Anbringung und feierliche Enthüllung.

Kooperationspartner

Pressebereich


Herzlich willkommen im Pressebereich des Jüdischen Museums Franken! Hier finden Sie aktuelle Pressemitteilungen, Pressemappen, Foto-Downloads wie auch Anträge für Foto- und Drehgenehmigungen. Für zusätzliche Informationen wenden Sie sich bitte an unten stehenden Kontakt.

Für weitere Informationen und Rückfragen sprechen Sie uns an! Wir stehen Ihnen gern persönlich zur Verfügung und freue uns auf die Zusammenarbeit mit Ihnen. Danke für Ihr Interesse am Jüdischen Museum Franken.

Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner
Jüdisches Museum Franken
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Postfach 2055 | 90710 Fürth
Telefon: +49 (0)911 – 950 988 – 20

presse@juedisches-museum.org

Pressetermine

Montag, 26.07.21, 11 Uhr

PRESSEKONFERENZ DER STADT FÜRTH

im Jüdischen Museum Franken in Fürth, Neubau/Ernst Kromwell Saal (Königstr. 89)

Zusammen mit der IKG Fürth und dem JMF Vorstellung des gemeinsam erarbeiteten Veranstaltungsprogramms anlässlich des Jubläumsjahres „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.

Pressemappen


Wechselausstellung: All About Tel Aviv-Jaffa.

Die Erfindung einer Stadt

PRESSEMAPPE (pdf) PRESSEMAPPE (docx)

PRESSEFOTOS

Wechselausstellung: Bauhaus weltweit. Jüdische Architekten der Moderne

PRESSEMAPPE (pdf)

PRESSEFOTOS

Wechselausstellung: Bauhaus für alle!

Jüdische Oblaten und Glanzbilder aus früheren Zeiten

PRESSEMAPPE (pdf) PRESSEMAPPE (docx)

PRESSEFOTOS

Wechselausstellung: Die Poesie der heilen Welt

Jüdische Oblaten und Glanzbilder aus früheren Zeiten

PRESSEMAPPE (pdf) PRESSEMAPPE (docx)

PRESSEFOTOS

Neue Ausstellungsreihe in Schnaittach ab dem 14.03.2021

„Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos“

PRESSEMAPPE

PRESSEFOTOS

Fürther Altschul in Virtual Reality | 18.10.2020

PRESSEMAPPE

PRESSEFOTOS

3-D-Projekt

Erste Gesamtdarstellung des Fürther Schulhofs

PRESSEMAPPE

Aktuelle Pressemitteilungen und -einladungen


Wholidays meets JMF


Presseinladung „Film ab!“ – Filmscouts der Otto-Seeling-Mittelschule unterwegs im JMF Fürth am 9.7.2020


Foto-Download


Die Nutzung der folgenden Fotos ist im Rahmen der Berichterstattung über aktuelle Ausstellungen, Veranstaltungen und Aktivitäten des Jüdischen Museums Franken kostenlos. Für jedwede weitere Verwendung ist die Zustimmung des Jüdischen Museums Franken erforderlich.

Glanzbild mit historischer Sukka, 1920er Jahre, Deutschland

©Jüdisches Museum Franken

Weitere Fotos

Bürgerwelten: Fotografie des verschollenen Porträts von Thea Irene Nathan, Fürth, 1907, Schenkung Nachlass Margarete Meyers.

©Jüdisches Museum Franken

Bürgerwelten: Blick in die Ausstellung.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.


©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Mary S. Rosenberg Café und Kunst am Bau von Dagmar Buhr, Erweiterungsbau JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Studienbibliothek im Erweiterungsbau des JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin Annette Kradisch, Nürnberg

Eingangsbereich der Studienbibliothek mit Kunst am Bau. ©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Eingangsbereich der Studienbibliothek mit Kunst am Bau, Erweiterungsbau JMF Fürth.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Der Innenhof mit dem Verbindungssteg zwischen Alt- und Neubau, Jüdisches Museum Franken in Fürth.

Innenhof mit Blick auf den Verbindungssteg von Alt- und Neubau, der die Aufschrift „Fjorda“ (hebr. für Fürth) trägt.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Blick auf den Erweiterungsbaus vom Jean-Mandel-Platz.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin Annette Kradisch, Nürnberg

Fassade des Neubaus aus Klinkersteinen.

Fassade des Neubaus aus verschlämmten Klinkersteinen.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg.

Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Blick in die Dauerausstellung in Fürth mit der Tora-Vitrine.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch

Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Blick in die Dauerausstellung in Fürth, Toraschmuck.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch

Die Mikwe im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Mikwe (Ritualbad) im Jüdischen Museum Franken in Fürth, 1702.

©Jüdisches Museum Franken
Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach von außen

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach

©Jüdisches Museum Franken, Fotograf: Richard Krauss, Nürnberg

Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotograf: Richard Krauss, Nürnberg

Nahaufnahme des Fachwerks des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach.

Fachwerk Jüdisches Museum Franken in Schnaittach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Objekt aus der Schnaittacher Dauerausstellung

Objekt aus der Schnaittacher Dauerausstellung.

©Jüdisches Museum Franken

Historische Laubhütte, Jüdisches Museum Franken in Schwabach

Historische Laubhütte im Jüdischen Museum Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken

Moses empfängt die Gesetztestafeln.

Detail mit Moses der historischen Laubhütte im Jüdischen Museum Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Ausschnitt Hasenjagdszene, Jüdisches Museum Franken in Schwabach

Ausschnitt der Hasenjagdszene in der Schwabacher Laubhütte.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Blick in die Laubhütte

Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Schwabach.

©Jüdisches Museum Franken, Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Kontakt


Daniela F. Eisenstein und Jutta Putschner
Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Jüdisches Museum Franken
Postfach 2055
90710 Fürth
0911-950988-20
E-Mail

PRESSEFOTOS „ALL ABOUT TEL AVIV-JAFFA“

PF_01 AUSSTELLUNGSPLAKAT © Peter Loewy | Grafik: atelierstecher, Götzis

PF_02 BAUPLANE MIT THEODOR HERZL UND DAVID BEN GURION, TEL AVIV © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_03 STRAND VON TEL AVIV MIT BLICK AUF JAFFA © Peter Loewy, Frankfurt am Main

PF_04 ÜBER DEN DÄCHERN VON TEL AVIV © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_05 STRANDPROMENADE IN TEL AVIV-JAFFA © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_06 MARKT © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_07 POLI HOUSE HOTEL © Peter Loewy, Frankfurt am Main
PF_08 BLICK IN DIE AUSSTELLUNG © Jüdisches Museum Franken
PF_09 BLICK IN DIE AUSSTELLUNG © Jüdisches Museum Franken
PF_10 BLICK IN DIE AUSSTELLUNG © Jüdisches Museum Franken

PRESSEFOTOS „BAUHAUS WELTWEIT. JÜDISCHE ARCHITEKTEN DER MODERNE“

© Jüdisches Museum Franken  |  Grafik: Katja Raithel  |  Foto© Jean Molitor/Berlin
PF_02 Simeon Levi House © Jean Molitor/Berlin
PF_03 Hutfabrik, Luckenwalde © Jean Molitor/Berlin

PF_04 Textilfabrik Rotes Banner, Petersburg, Sowjetunion © Jean Molitor

PRESSEFOTOS „BAUHAUS FÜR ALLE!“

#1
© Klara Leidl
#2
© Klara Leidl

#3
© Klara Leidl

#4
© Klara Leidl

PRESSEFOTOS „DIE POESIE DER HEILEN WELT“

#1 Plakat der Ausstellung „Die Poesie der heilen Welt“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
#2 Eisbär – Neujahrsgruß
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

#3 Neujahrsgruß
© Jüdisches Museum Franken | Graifk: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

#4 Laubhüttenszene
© Jüdisches Museum Franken

FORTBILDUNGEN FÜR LEHRER*INNEN


Für Ihre nächste Fortbildung laden wir Sie und Ihr Kollegium herzlich ein, das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach oder Schwabach in Kleingruppen zu besuchen.

Gerne bringen wir Ihnen auch aktuelle Wechselausstellungen oder die Dauerausstellungen der drei Museen näher und informieren Sie über unsere Vermittlungsarbeit und das pädagogische Konzept.

LITERATUREMPFEHLUNGEN


AKTUELLE FORTBILDUNG


JÜDISCHES LEBEN IN BAYERN VOM MITTELALTER BIS ZUR AUFKLÄRUNG

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie und des Jüdischen Museums Franken

PRESSEFOTOS

Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Wortmarke neue Ausstellungsreihe „Aus der fränkischen Medine“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
Wortmarke neue Ausstellungsreihe „Aus der fränkischen Medine“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg
Medine
Plakat „Aus der fränkischen Medine – Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos“
© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

Tora-Vorhang aus Ottensoos, gestiftet von Heinrich und Helene Prager
© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch, Nürnberg

Ortsansicht von Ottensoos, um 1900. Das beliebte Postkartenmotiv zeigt den Ort von Süden mit Blick auf den Rothenberg und Glatzenstein im Hintergrund
© Jüdisches Museum Franken
Medine

Heinrich Prager (Ottensoos 1828-1898 Ottensoos).
© Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.

Helene Prager, geb. Prager, (Ottensoos 1831-1904 Ottensoos). © Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.


Samuel (Ottensoos 1860-1926 Würzburg) und Ludwig Prager (Ottensoos 1861-1908 Bad Orb), die beiden ältesten Kinder von Helene und Heinrich Prager. Foto: John Meyer, USA


Paul (Ottensoos 1863-1931 Nürnberg), Amalie (Ottenssos 1867-1916 Ottensoos) und Moritz Prager (Ottensoos 1865- 1941 ermordet Kaunas/Litauen), die jüngeren Kinder des Stifterehepaars.
© Jüdisches Museum Franken / Sammlung John Meyer, USA.

Mary S. Rosenberg Café in Fürth


©JMF_FotografinAnnetteKradisch

Die Ruhe des Mary S. Rosenberg Cafés im geschützten Innenhof mit angrenzendem Museumsgarten ist ein wahrer Geheimtipp für Besucher*innen geworden, die dem Trubel des Alltags für eine Weile entfliehen möchten.

Das Mary S. Rosenberg Café wurde nach der Fürther Buchhändlerin Mary S. Rosenberg (1900-1992) benannt. Ab 1933 musste sie den Buchhandel am Fürther Ludwigsbahnhof wegen wachsender Repressalien der Nationalsozialisten von ihrer Privatwohnung aus weiterführen, bis sie 1939 genügend Geld für die Emigration gespart hatte. Mit einem Startkapital von 10 US-Dollar eröffnete sie in New York City ein Antiquariat mit deutschsprachiger Literatur, das schnell prominente Kundschaft wie Thomas Mann oder Albert Einstein gewann.

Portraitaufnahme von Mary S. Rosenberg. Das Café im Jüdischen Museum Franken in Fürth wurde nach ihrem Namen benannt.

Museumsgarten – Gan Fjorda


Der Museumsgarten im JMF Fürth wurde an selber Stelle angelegt, an der Pessel, die Witwe des hebräischen Buchdruckers und Kaufmanns Schneior Fromm ihren Garten im 18. Jahrhundert hatte.

Der Museumsgarten spiegelt den rituellen Gebrauch von Pflanzen zu den Feiertagen und die jüdische Erfahrung der Diaspora in Franken wider. Hier wachsen Mandel-, Dattel-, Feigen-, Granatapfel- und Etrogbaum, Wein, Hopfen und Kräuter, die schon in der Bibel erwähnt werden.

Krautheimer Studienbibliothek & Adolph S. Ochs Leselounge


©Gerhard Hagen_Neubau_Bibliothek

Die Krautheimer Studienbibliothek ist eine Fachbibliothek für jüdische Geschichte und Kultur und steht allen Interessierten offen. Sie befindet sich im Neubau des Jüdischen Museums Franken mit einem Lernbereich und die von Dr. Manfred Roth gestiftete Adolph S. Ochs Leselounge.

Die Studienbibliothek umfasst derzeit 12.000 Medien mit Fachliteratur und aktuelle Periodika zu den Themen Geschichte, Religion, Kunst und Kultur des Judentums. Dabei bilden die Primär- und Forschungsliteratur zur jüdischen Geschichte und Kultur in Franken den Schwerpunkt des Bestandes.

Zu den Sondersammlungen der Krautheimer Studienbibliothek gehören hebräische Druckerzeugnisse und Handschriften aus Franken aus dem 17. bis 20. Jahrhundert, Familiennachlässe sowie Druckerzeugnisse aus dem Löwensohn Verlag Fürth, wie auch audiovisuelles Material.

Forschende können die Bestände der Bibliothek und des Archivs zu wissenschaftlichen Zwecken nutzen bzw. einsehen. Bestellungen müssen drei Werktage im Voraus angemeldet werden unter: bibliothek@juedisches-museum.org

Familienprogramm


Für Allgemeininteressierte und Familien plant die Krautheimer Studienbibliothek an Wochenenden Leseveranstaltungen und Vorträge an. Der Präsenzbereich wird auch um ausgewählte Belletristik, Kinder- und Jugendliteratur, Graphic Novels und Kochbücher zur jüdischen Küche ergänzt.

Katalog


Seit April 2016 verzeichnet die Bibliothek Ihre Bestände im Bibliotheksverbund Bayern (BVB).

Alle Neuzugänge seit 2010 und ca. 20% Altbestand sind in unserem Online-Katalog nachgewiesen. Hier geht es zum OPAC.

Unsere restlichen Bestände werden sukzessive in den Online-Katalog überführt, können im Moment aber nur von unserem Personal vor Ort recherchiert werden.

Die Studienbibliothek im Jüdischen Museum Franken in Fürth mit Kunst am Bau.

Die Krautheimers als Namensgeber der Bibliothek


Alte Fotografie von Lotte Krautheimer, Teil der Dauerausstellung des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

Im Jahr 2000 übergab Lotte Fridman (geb. Krautheimer) eine bedeutende Spende an den Förderverein des Jüdischen Museums Franken für die Ausstattung der Bibliothek im geplanten Neubau. Damit war zugleich die finanzielle Grundlage für den Erweiterungsbau geschaffen.

Seit der Eröffnung des Neubaus trägt die umfangreiche Krautheimer Studienbibliothek den Namen der Familie, die der Stadt Fürth und dem Jüdischen

Krautheimer Krippe Säuglingszimmer

Museum Franken durch ihre Großzügigkeit gleich mehrere bedeutsame Einrichtungen ermöglicht hat.

Die bis heute bekannteste Einrichtung ist die Krautheimer Krippe. Eine Kinderkrippe, die 1912 errichtet wurde und dazu beitrug, die hohe Kindersterblichkeit in Fürth zu senken.

Adolph S. Ochs – Vom Zeitungsjungen zum Herausgeber der New York Times


Die Adolph S. Ochs Leselounge in der Krautheimer Studienbibliothek wurde mit einer großzügigen Spende von Dr. Richard Roth errichtete und nach dem Herausgeber der New York Times Adolph S. Ochs benannt.

Adolph Ochs‘ Vater Julius wanderte 1844 im Alter von 18 Jahren von Fürth in die USA aus und ließ sich in Cincinnati, Ohio, nieder. Er arbeitete dort als Französischlehrer, kämpfte 1848 im amerikanisch-mexikanischen Krieg und im Sezessionskrieg 1861-1865. Er heiratete in Nashville, Texas die gebürtige Pfälzerin Bertha Levy. Das älteste von insgesamt sechs Kindern war Adolph Simon Ochs. Nach Ende des Bürgerkriegs lebte die Familie Ochs in Knoxville, Tennessee, in der Nähe von Washington, wo der Vater von der Zentralregierung zum Kommissar bestimmt wurde. Dennoch lebten sie in bescheidenen Verhältnisse, so dass Adolph Simon mit elf Jahren als Zeitungsjunge dazu verdienen musste. Später begann er jedoch eine Druckerlehre und mit zwanzig Jahren borgte er sich Geld und erwarb „The Chattanooga Daily Times.“

Ochs JMF Fürth

1896 kaufte Ochs die „New York Times“ und rettete sie vor dem Konkurs. Der Rest ist Geschichte. Ochs machte die Zeitung zu dem was sie heute ist: Eine Zeitung, die seriösen, unabhängigen, kritischen und investigativen Journalismus betreibt. Ochs war auch Mitbegründer und Vorstandsmitglied der Presseagentur „Associated Press“ und war in seiner Wirkungsstadt Cincinnati mäzenatisch tätig. 1930 besuchte er die Heimatstadt seines Vaters. Während seines Besuchs suchte er das Stammhaus der Familie Ochs in der Königstraße auf und besuchte Familiengräber auf dem Alten jüdischen Friedhof in Fürth.

Ochs war mit Effi Miriam, der Tochter des bedeutenden Reformrabbiners Dr. Isaac M. Wise, verheiratet. Ihre Tochter Iphigene Bertha Ochs heiratete Arthur Hays Sulzberger, der nach dem Tod Adolph S. Ochs im Jahr 1988 die Herausgeberschaft der New York Times übernahm. Bis heute wird die Zeitung von Nachfahren der Familie Ochs-Sulzberger geführt und seitdem sind sie immer wieder antisemitischen Verschwörungstheorien über die „jüdische Weltpresse“ ausgesetzt.

Nach Adolph Ochs wurde im Übrigen der antarktische Ochs-Gletscher benannt. Nach seiner Tochter wurde der Mount Iphigene in der Antarktis benannt.

Freunde der Krautheimer Studienbibliothek


Die Krautheimer Studienbibliothek ist das »Rückgrat« unseres Museums – ohne sie wäre die vom Museum zu leistende wissenschaftliche Arbeit undenkbar. Ohne die Bibliothek hätten Museumsbesucher*innen keine Möglichkeit, ihr Wissen zu Einzelaspekten jüdischer Geschichte und Kultur zu vertiefen.

Das Jüdische Museum Franken verfügt in Fürth über eine Präsenzbibliothek, die viele Ihre Buchanschaffungen für Forschende, Schulen und Lehrer, Familien und Kinder über Buchpatenschaften bezieht.

Wenn Sie ganz im Sinne der Stifterfamilie Krautheimer eine Buchpatenschaft für die Krautheimer Studienbibliothek übernehmen möchten oder die Bibliothek in einer anderen Weise unterstützen möchten, wenden Sie sich bitte an die Direktion unter: bibliothek@juedisches-museum.org.

Auf Wunsch platzieren wir ex libris in das gestiftete Buch in Erinnerung an den Stifter und die Stifterin oder an eine andere Person.

ANGEBOTE FÜR SCHULKLASSEN


Workshops

Ausstellungsprojekte – Schüler*innen machen Museum

Studientage

FÜHRUNGEN

FÜHRUNGEN DURCH DIE DAUERAUSSTELLUNGEN WIEDER BUCHBAR!


STADTFÜHRUNGEN


Heimat Fiord‘ – Jüdisches Leben in Fürth

FRIEDHOFSFÜHRUNGEN


FÜHRUNGEN DURCH DIE WECHSELAUSSTELLUNGEN


AUS DER WELT DER FRÄNKISCHEN MEDINE

Ein wiederentdecktes Kleinod aus Ottensoos

Neue Ausstellungsreihe anlässlich 25 Jahre JMF in Schnaittach

Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Schnaittach startet das JMF eine neue Ausstellungsreihe. In regelmäßigen Abständen werden noch nie gezeigte Objekte aus der Schnaittacher Sammlung der Öffentlichkeit präsentiert. Das neue Format gibt Einblicke in die Geschichte der Jüdischen Gemeinden von Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach. Sie bildeten einst einen Rabbinatsbezirk.

Im Mittelpunkt der ersten Kabinett-Ausstellung steht ein neu erworbener Tora-Vorhang, den das Ehepaar Heinrich und Helene Prager 1884 für die Ottensooser Synagoge stiftete. Die Pragers gehörten zu den alteingesessenen jüdischen Familien in Ottensoos und lebten – nach mündlicher Familienüberlieferung – bereits ab dem 16. Jahrhundert in Ottensoos.

Begleitprogramm – Führungen

So, 02.05.21, 14 UhrSpurensuche zur Familie Prager aus Ottensoos auf dem jüdischen Friedhof in Schnaittach mit Birgit Kroder-Gumann
So, 04.07.21, 14 UhrZeitreise durch das jüdische Ottensoos mit Zweiter Bürgermeisterin Tanja Riedel

Laufzeit14.03.2021 bis 28.11.2021
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € / 3 € erm.
Öffnungszeitenjeden Sonntag, 12-17 Uhr
Zeitfenster buchen
Barrierefreiteilweise
Sonstiges
Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

BAUHAUS WELTWEIT

JÜDISCHE ARCHITEKTEN DER MODERNE. FOTOGRAFIEN VON JEAN MOLITOR

Das Bauhaus veränderte die Architektur und das Design wie kaum ein anderer Stil. Auch jüdische Architekten waren in der Revolutionierung der Architektur durch den Bauhausstil beteiligt und trugen diesen in die Welt. Das Jüdische Museum Franken in Schwabach zeigt Fotografien des Berliner Fotografen Jean Molitor und verdeutlicht mit Ihnen wie jüdische Architekten der Moderne in der Welt wirkten.

Das Bauhaus hatte 1919 seinen Ausgangspunkt in Weimar, wirkte weiter in Dessau und erlebte in Berlin seine Blütezeit. Nur 14 Jahre später lösten die Nationalsozialisten die Bauhausschule wieder auf. Als 1933 das Bauhaus in Deutschland sein Ende fand, waren es vornehmlich vertriebene jüdische Emigranten, die weltweit an die Epoche der Reduktion und Schlichtheit anknüpften.

Auf seinen Weltreisen fotografierte der Fotograf Jean Molitor heute noch existierende Bauhaus-Gebäude und Häuser im Internationalem Stil. Die Schau zeigt eine Auswahl von Aufnahmen aus Deutschland, Dänemark, Südamerika, England und Israel, die jüdische Bauhaus-Architekten vor und nach 1933 bauten.

Die Ausstellung wird anlässlich des Julibläumsjahrs „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ präsentiert.

Wir danken dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. für ihre Förderung.


Laufzeit13.06.2021 bis 28.11.2021
OrtJMF Schwabach
Öffnungszeitenhttp://www.juedisches-museum.org
Eintritt5 € / 3 € erm.
Barrierefreinein
SonstigesFür den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln;

SCHÜLER*INNEN MACHEN MUSEUM

Bauhaus für alle

Eine Ausstellung von Schüler*innen des Willibald-Gymnasiums Eichstätt

Begleitend zur bevorstehenden Wechselausstellung in Fürth „All About Tel Aviv-Jaffa“ zeigt das Jüdische Museum Franken in Fürth die Schüler*innen-Ausstellung „Bauhaus für alle“.

Anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus im Jahre 2019 setzten sich Schüler*innen des Willibald-Gymnasiums Eichstätt mit den Visionen und Utopien der legendären Kunst- und Ideenschule auseinander – entstanden sind vielfältige Werke aller Jahrgangsstufen.

Bauhaus für alle ist hierbei Programm: Die Ausstellung versteht sich einerseits als Hommage an die Bauhaus-Künstler, die einst verschiedene Disziplinen miteinander vereint haben und deren Innovationen die Welt bis heute prägen, andererseits aber auch als einen lebendigen Ort des Austausches im Hier und Jetzt – dieser soll allen Interessierten offenstehen, in die faszinierende Welt des Bauhauses einzutauchen.

Die Ausstellung wurde ursprünglich in der Galerie der Katholischen Universität in Eichstätt gezeigt und war – ganz im Sinne des Bauhauses – als ganzheitliches Projekt konzipiert, indem die Schüler*innen auch alle organisatorischen und vermittelnden Aufgaben übernahmen. Begleitet wurden sie hierbei von der Kunsterzieherin Agnes Birkner, von Anna Beke, Mitarbeiterin im Projekt „Mensch in Bewegung“ der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt sowie Rainer Wenrich, Professor für Kunstpädagogik und Kunstdidaktik an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt.


Laufzeitbis 21.11.2021
Öffnungszeitenaktuelle Öffnungszeiten
OrtJMF Fürth
Eintritt6€ regulär / 3€ erm. / 8 € / 5 € Kombiticket
Barrierefreija
Sonstiges
Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

ALL ABOUT TEL AVIV-JAFFA

DIE ERFINDUNG EINER STADT

Kaum eine andere Metropole wird derzeit so gefeiert wie Tel Aviv – als tolerante Partystadt, als Mekka für Start-Up Unternehmen, als „Weiße Stadt“ und mit über 4000 Gebäuden als „weltweit größtes Ensemble der Bauhaus-Architektur“. Oder einfach als Oase inmitten der nationalen und sozialen, religiösen und gewalttätigen Konflikte Israels, Palästinas und des Nahen Ostens.

Gegründet wurde die erste „hebräische Stadt“ der Moderne als Vorort der alten arabischen Hafenstadt Jaffa. Doch nach dem Krieg 1948 wurden die wenigen, nicht zerstörten Überreste von Jaffa zur pittoresken Kulisse für Touristen und zum Hinterhof der boomenden Stadt.

Bis heute versucht Tel Aviv-Jaffa sich immer wieder neu zu erfinden.Die Ausstellung „All About Tel Aviv-Jaffa“ blickt – mit dem in Tel Aviv geborenen Fotografen Peter Loewy – hinter die Fassade des erfolgreichen City Branding. Sie erforscht die Mythen, Abgründe und komplexen Realitäten dieser Stadt, die von legalen und illegalen Einwanderern und Flüchtlingen gebaut und geprägt wurde. Eine Stadt, die versucht, ihre eigene Geschichte zu vergessen – und zu verdrängen, was nicht „weiß“ ist.

Wir danken dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. für die Förderung.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Hohenems


Laufzeit13.05.2021 bis 31.10.2021
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija
SonstigesBesucher*innen können ihren eigenen Kopfhörer mitbringen!

Für den Besuch gelten die aktuellen Pandemieregeln; Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage, da diese während der Pandemie variieren können.

Wholidays meets JMF für einen guten Zweck

Das Jüdische Museum Franken in Fürth zeigt bis zum 31. Januar 2021 in Kooperation mit der Wildner+Designer GmbH die Kalenderblätter des neuen Wholiday Kalenders. Der interkulturelle Kalender wird seit sieben Jahren für einen guten Zweck von der Fürther Werbeagentur Wildner+Designer GmbH in Zusammenarbeit mit Studierenden des Studiengangs Grafik-Design an der Akademie Faber-Castell produziert. Bisher konnten rund 15.000€ für interkulturelle Projekte gesammelt werden.

In diesem Jahr werden die Erlöse aus dem Verkauf der wholidays Ausgabe 2021 einem Hawelti-Mobil für den flexiblen Einsatz an Dorfschulen in Äthiopien zu Gute kommen. Diese verfügen meist nicht über Schulgebäude oder Lehrmittel für den naturwissenschaftlich-technischen Unterricht. Daher wird das Hawelti-Mobil mit 32 tischgroßen Science Boxes ausgestattet. Die Experimentierstationen, Modelle und Lernspiele vermitteln erste Erfahrungen in der Elektrik, Mechanik, Computertechnik Biologie, Chemie und vielen weiteren Wissensbereichen. Besucher*innen des JMF Fürth können das Projekt durch den Kauf des grafisch ansprechenden Kalenders unterstützen, der im Museumsshop für 25€ erhältlich ist.

Die Ausstellung ist bis 31. Januar im JMF Fürth im Altbau (Erdgeschoß) zu sehen.


Laufzeit29.10.2020 – 28.02.2021
OrtJMF Fürth, Altbau, Erdgeschoß
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija

Jüdisches Leben mal anders erkunden mit dem Jüdischen Museum Franken

Franken war eine bedeutende Wiege jüdischen Lebens in Süddeutschland. In diese fast tausendjährige jüdische Geschichte gibt das Jüdische Museum Franken faszinierende Einblicke und räumt mit so manchem Klischee auf.

In den buchbaren Stadtrundgängen, Ausstellungsführungen und Friedhofsführungen in Fürth, Schnaittach und Schwabach erkunden Teilnehmer*nnen jüdische Spuren im städtischen Raum, die Aufschlüsse über die Entstehung, den Alltag und die Entwicklung jüdischen Lebens bis heute geben. Ein Leben das sich zu allen Zeiten zwischen Heimat und Exil, Toleranz und Ausgrenzung bewegte.

Auch Führungen durch die bedeutenden Alten Jüdischen Friedhöfe in Fürth oder in Schnaittach können gebucht werden.

Pressefotos Altschul in Virtual Reality

Fotostory Schabbat
© Jüdisches Museum Franken
Fotografin:  Antonia Schulz- Rogge, Fürth
Fotostory Schabbat
© Jüdisches Museum Franken
Fotografin:  Antonia Schulz- Rogge, Fürth
3-D-Modell der Fürther Altschul
© Jüdisches Museum Franken
Fotograf: Dennis Difzlberger
3-D-Modell der Fürther Altschul
© Jüdisches Museum Franken
Fotograf: Dennis Difzlberger
VR-Anwendung Altschul, Innenaufnahme
© Jüdisches Museum Franken
VR-Anwendung Altschul, Innenaufnahme
© Jüdisches Museum Franken
VR-Anwendung Altschul, Innenaufnahme
© Jüdisches Museum Franken

Film ab!

Mit der Kamera unterwegs durch das Jüdische Museum Franken

Das Jüdische Museum Franken geht neue Wege und bietet Schulen ein neues Angebot, mit dem sie –trotz Corona-Auflagen – das Museum ins Klassenzimmer holen können. Möglich machen es Schüler*innen, die als Filmscouts mit Museumspädagog*innen und Guides im Museum, in der Stadt und auf dem Friedhof filmend unterwegs sind.

In Dreier-Gruppen unterwegs, nehmen Schüler*innen an Führungen durch das Museum und durch die Stadt teil. In Fürth und Schnaittach können auch die Friedhöfe besichtigt werden. Im Nachgang schneiden die Schüler*innen ihre Aufnahmen und produzieren Filme, die im Unterricht als Lehrmaterial verwendet werden. Schüler*innen erleben die Jüdische Geschichte und Kultur aktiv auf völlig neue Art.

Gilt für die Jüdischen Museen in Fürth, Schnaittach und Schwabach.


Ansprechpartner*innenKatrin Thürnagel
Friedemann Bretschneider
Altersempfehlungab der 7. Jahrgangsstufe

Pressefotos L’Chaim – Auf das Leben!


Lena Prytula, Nürnberg
Filmstill © KIgA e.V. | Film: Joachim Seinfeld
Masorti Gemeinde in Berlin
© KIgA e.V.
Einweihung einer neuen Tora-Rolle in Berlin, Filmstill
© KIgA e.V.
Eröffnung am Donnerstag, 05.09.2019 um 17:00 Uhr im Postdam Museum
© Boris Bocheinski

PRESSEEINLADUNG ZUR PREVIEW VON

 „L’Chaim – Auf das Leben!“ Ausstellung über die Vielfalt jüdischen Lebens.

Am Mittwoch, den 1. Juli 2020, 11 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Jüdische Museum Franken in Fürth präsentiert vom 2. Juli 2020 bis 10. Januar 2021 die Ausstellung „L’Chaim – Auf das Leben“ konzipiert von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V. (KIgA). Wir laden Sie sehr herzlich zur Preview am Mittwoch, den 1. Juli 2020, um 11 Uhr, ein.

Vom Gemeinderabbiner bis zum Punk porträtiert die Ausstellung in verschiedenen Themenfilmen auf Deutsch, Englisch und Arabisch den Alltag, die Gedanken und Gefühle von Jüdinnen und Juden, die Deutschland heute als ihre Heimat bezeichnen. Die Interviewten erzählen über ihr Leben in Berlin, Fürth, Nürnberg und Deutschland, über Beruf, Familie, Sexualität und über ihr Verhältnis zur Religion. Berliner Nichtjuden mit starken Bezügen zum jüdischen Leben in ihrer Stadt werden ebenfalls in der Ausstellung porträtiert und bilden die Brücke zum Miteinander.

Die Ausstellung wird in Fürth zum ersten Mal in Bayern gezeigt. Eigens hierfür wurden vier aktuelle Interviews mit Juden und Jüdinnen in Fürth und Nürnberg geführt. Auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den jüdischen Alltag ist Thema der fränkisch-jüdischen Interviewbeiträge.

Zur Preview sind der Berliner Künstler und Ausstellungskurator Joachim Seinfeld, Vorstandsmitglied des Trägervereins Jüdisches Museum Franken e.V. Bezirksrätin Maria Scherrers sowie die Vorsitzende der Nürnberger Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit Ruth Ceslanski, die für die Ausstellung interviewt wurde.

Aufgrund der Hygienebestimmungen werden wir das Pressegespräch auf dem Jean Mandel Platz in Fürth beginnen. Danach können Sie unter Einhaltung der Abstandsregeln die Ausstellungsräume im Erd- und Untergeschoss des Neubaus begehen. Für die Interviews weisen wir Räume aus. Im Haus bitten wir um das Tragen eines Nasen-Mundschutzes.

Wir freuen uns sehr auf Ihren Besuch!

Jüdisches Schnaittach

Juden ließen sich bereits im 15. Jahrhundert in Schnaittach nieder. Dort errichteten sie eine der beeindruckendsten Landsynagogen im Nürnberger Land. Wenige wissen, dass die jüdische Gemeinde in Schnaittach im 17. und 18. Jahrhundert eine große Blütezeit erlebte. Auch das abrupte Ende jüdischen Lebens in Schnaittach ist wenigen bekannt. In der Führung erfahren Sie wie es zur frühen Ansiedlung kam, was die Blütezeit jüdischen Lebens ausmachte und wie die jüdische und nichtjüdische Bevölkerung bis zum Nationalsozialismus zusammenlebte.

Zur Führung gelten Nasen-Mundschutz-Pflicht und die üblichen Abstandsregeln von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60 €.
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 €, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

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