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Sa, 21.02.26, 14 – 15 Uhr | Bildungszeile Schnaittach
Lustige Erzählungen von Schelmen und Narren
Neue Lesereihe: Lesen in der Bildungszeile

Taucht mit Sabine Forkel-Kutschka zwischen Oktober und Februar in die Welt der jüdischen Märchen ein! Dabei werden in der Bildungszeile Schnaittach alle Bereiche jüdischer Erzähltradition gestreift. Bei der Lesereihe stehen jüdische Märchen im Mittelpunkt: jiddische Geschichten aus Osteuropa, Märchen aus dem Orient, sephardische Erzählungen, aber auch Märchen deutscher Erzähler und Erzählerinnen.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Kuchen, Kaffee, Tee und Getränke.
Eine Veranstaltung der Gemeindebücherei Schnaittach und des Jüdischen Museums Franken
Eintritt: 5€ Kinder | 8€ Erwachsene (Kuchen und Getränk inbegriffen)
Ort: Bildungszeile Schnaittach (Marktplatz 2 1/2)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
So, 08.02.2026, 14 Uhr | JMF Fürth (Adolph S. Ochs Lounge)
LIEBES- UND HOCHZEITSGESCHICHTEN

Drum prüfe wer sich ewig binde – Liebes und Hochzeitsgeschichten
Im Rahmen von Lesen in der Lounge – Sabine Forkel-Kutschka liest Geschichten für Jugendliche und Erwachsene im JMF Fürth.
Erleben Sie in diesem Jahr Lesen in der Lounge in der Adolph S. Ochs Lounge des Jüdischen Museums Franken.
Geschichten aus dem jüdischen Alltag bestimmen die Themenauswahl an Literatur, die Sabine Forkel-Kutschka für Jung und Alt lesen wird.
Eintritt: 5 € Jugendliche | 8 € Erwachsene
Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
barrierefrei
So, 22.02.26, 11 Uhr | Haus der Begegnungen Schwabach
Ein filmhistorischer Schatz kehrt zurück!
Wiederentdeckter Werbefilm des Schwabacher Drei-S-Werks erstmals nach der Schoa gezeigt

Ein filmhistorischer Schatz kehrt zurück! Walter Tuchmann setzte für sein berühmtes Drei-S-Werk in Schwabach schon früh auf innovative und eindrucksvolle Werbung – so sehr, dass er um 1930 gleich zwei Werbefilme von renommierten Filmunternehmen produzieren ließ.
Jahrzehntelang galten diese Filme als verschollen. Nun ist einer davon überraschend wieder aufgetaucht – in bemerkenswert gutem Zustand – und wird erstmals seit vielen Jahren wieder öffentlich gezeigt.
Der rund neunminütige, schwarz-weiße 16-mm-Stummfilm ist eine faszinierende Mischung aus Real- und Trickfilm. Er eröffnet mit einer sich drehenden Schallplatte, während vier junge Paare im Wohnzimmer einen langsamen Walzer tanzen. Als einer der Männer die Grammophonnadel wechselt, beginnt eine längere, kunstvoll animierte Sequenz, die den Herstellungsprozess einer Grammophonnadel auf charmante Weise veranschaulicht.
Die Historikerin und Drei-S-Werk Expertin Marina Heller wird in einem begleitenden Vortrag den Film in seinen historischen Kontext einordnen und zeigen, welche Rolle der Werbefilm von den Anfängen um 1900 bis in die 1930er Jahre spielte – und welche Bedeutung Walter Tuchmanns Produktion in dieser Entwicklung besitzt.
Die Veranstaltung findet anlässlich der Schenkung des Firmenarchivs durch das heutige Drei-S-Werk an das Jüdische Museum Franken. Die Schenker David Harrow und Eric Schmauser werden zur Veranstaltung anwesend sein. Zur Veranstaltung sprechen Oberbürgermeister Peter Reiß und Vizepräsidenten des Bezirktagspräsidenten Christa Heckel und Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein.
Im Anschluss kleiner Sektempfang.
Eintritt: frei (Spende möglich)
Veranstaltungsort: Haus der Begegnungen (Auf der Aich 1-3, Schwabach)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 03.05.26, 11 Uhr | JMF Fürth
JETZT ANMELDEN!
Buchpremiere mit Sandra Lüpkes: Ein Ort, der bleibt
Saisoneröffnung des Alfred Heilbronn Museumsgartens durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.
Es ist wieder soweit! Am 3. Mai veranstaltet der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken wieder die Sasisoneröffnung des Alfred Heilbronn Gartens im Jüdischen Museum Franken in Fürth. Vor zwei Jahren benannte das JMF seinen Museumsgarten nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn, der 1933 in die Türkei floh und dort das Botanische Institut und einen der beeindruckendsten botanischen Gärten errichtete.


Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest am 3. Mai 2026 erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.
Koscher style Büffet von Tel Aviv Jaffa mit koscheren Weinen im Anschluss an die Veranstaltung.
Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.
Eintritt: 14 € | Fördervereinsmitglieder frei!
Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89) – barrierefrei
Anmeldung bis zum 26.4.26: besucherservice@juedisches-museum.org
Veranstalter: Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken ( Beitrittsformular )
Eröffnung der Gartensaison
EIN ORT DER BLEIBT
Sandra Lüpkes liest zum ersten Mal aus ihrem neuen Roman,
in dem die Frauen der Fürther Familie Heilbronn im Mittelpunkt stehen.


Der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. lädt am 3. Mai 2026 um 11 Uhr herzlich zur Eröffnung der Gartensaison des „Alfred-Heilbronn-Museumsgartens“ im Jüdischen Museum Franken in Fürth ein. Im Rahmen der Veranstaltung liest Sandra Lüpkes erstmals aus ihrem neuen Roman, der den Frauen der Fürther Familie Heilbronn gewidmet ist.
Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen –
nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert. Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden.
Im Anschluss an die Lesung gibt es Gelegenheit, bei einem kosher style Buffet und einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Termin: Sonntag, den 3. Mai 2026, 11 Uhr
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken (Königstraße 89)
Kosten: 14€ | Fördervereinsmitglieder frei
Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
barrierefrei
100 ﬩ Synagogen in Deutschland
Wechselausstellung im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach

„100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.
Schon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser, einzigartig in Architektur und Ausdruck, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Franken, die eine kontinuierliche jüdische Ansiedlung vom Mittelalter bis Schoa erlebte, nimmt hier eine besondere Stellung ein.
Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ (Enteignung) überstanden, wurden viele zerstört.
(c) Alex Jacobowitz | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung
Die nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen, weil niemand mehr da war, der sie brauchte.
Die Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist.


Es präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.
Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, das von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist (90€).
Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.

TERMINE
Sonntag, den 22. März 2026, 15 Uhr
Ausstellungseröffnung
Es sprechen Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Bürgermeister Frank Pitterlein, Landrat Armin Kroder, Alex Jacobowitz
Musikalische Umrahmung: Stephanie Waegner (Cello) und
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Sonntag, den 14. Juni 2025, 15 Uhr
100﬩ Synagogen in Deutschland – Buchvorstellung und Marimbaphonkonzert
mit Alex Jacobowitz
JMF Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Eintritt: 8€ | 6€ ermäßigt
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Ausstellungsort, Öffnungszeiten, Führungsbuchung
Ausstellungsort: Synagoge, im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 12-17 Uhr
Gruppenführungstermine außerhalb der o.g. Öffnungszeiten möglich!
Führungsbuchung: besuch@juedisches-museum.org
Buchpremiere
Mit dem Leben davongekommen
Mit Thomas Muggenthaler im Gespräch mit Daniela F. Eisenstein

Das Jüdische Museum Franken in Fürth und die Jakob Wassermann Buchhandlung / Buchhandlung Edelmann laden zur Buchpremiere von Thomas Muggenthalers neuem Werk „Mit dem Leben davongekommen“ ein. Der Autor liest erstmals aus seinem neuerschienenen Buch und erzählt im Gespräch mit Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein über die Entstehung seiner wichtigen Dokumentation.
Das Buch versammelt 34 bewegende Lebensgeschichten von Jüdinnen und Juden aus Bayern, die dem Holocaust entkommen konnten. Es erzählt vom Überleben, von Mut und Hoffnung – und vom Versuch, nach der Schoa neue Wurzeln zu schlagen. Ruth Weiss, 1924 in Fürth geboren und 1936 mit ihrer Familie nach Südafrika emigriert, erinnert sich: „Ich hatte eine sehr schöne Kindheit!“ Auch Roberto Schopflocher, 1937 mit seiner Familie nach Argentinien auswanderte, betont die Prägung durch seine Heimatstadt Fürth. Oskar Prager konnte 1939 mit seiner Familie nach England fliehen.
Thomas Muggenthaler, 1956 in Regensburg geboren, ist Journalist und Autor mit Schwerpunkt Nationalsozialismus. Für den Bayerischen Rundfunk produzierte er zahlreiche Radio- und TV-Beiträge. Für seine Recherchen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz. Er lebt in Regensburg. Seit den 1980er Jahren dokumentiert der Journalist Thomas Muggenthaler jüdische Schicksale aus Bayern.
Eintritt: kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstr. 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Pressematerialien Kirchweih, Karusselle & Kuriositäten
Pressefotografien

Fa. Lith. Adolph Friedländer, Plakat ohne Titel
(c) Münchner Stadtmuseum,
Sammlung Puppentheater /
Schaustellerei

Fa. Lith. Adolph Friedländer, „Hugo Haase’s A.G. – Deep to Deep“ (Originaltitel)
(c) Münchner Stadtmuseum,
Sammlung Puppentheater /
Schaustellerei
Trauer um Alexander Küßwetter
Der Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V. und das Team des Jüdischen Museums Franken trauert um den langjährigen Ersten Vorsitzenden des Trägervereins Alexander Küßwetter.

Alexander Küßwetter (Mitte) mit dem ehemaligen Direktor des JMF Bernhard Purin (1963-2024) und der jetzigen Direktorin Daniela F. Eisenstein im Jüdischen Museum Franken in Fürth, 2019.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch
FÜRTH. Der ehemalige Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten ist am Montag, den 15. September im Alter von 77 Jahren verstorben.
Alexander Küßwetter gehörte dem Bezirkstag von Mittelfranken von 1994 bis 2018 an und war von 2003 bis 2008 Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten. Zwei Jahrzehnte war er Beauftragter für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Mittelfranken in Triesdorf.
„Seine enge Verbundenheit mit dem ländlichen Raum war eng verknüpft mit einem großen Interesse an der Erforschung und Vermittlung fränkisch-jüdischer Geschichte – ein Thema“, so der Vorzsitende des Trägervereine Jüdisches Museum Franken e.V. Landrat Armin Kroder, „für das er sich mit großem außerordentlichem Engagement einsetzte.“
Von 2010 bis 2019 war Alexander Küßwetter Erster Vorsitzender des Trägervereins Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach e.V. In dieser Zeit begleitete er maßgeblich die Weiterentwicklung des Museums: 2015 wurde der dritte Standort in Schwabach eröffnet, zudem setzte er sich erfolgreich für den Neubau am Standort Fürth und eine gesicherte Finanzierung des gewachsenen Museums ein.
„Alexander Küßwetters Interesse an der jüdischen Geschichte und Kultur Frankens ging weit über das Übliche hinaus“, betont Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein. „Die wissenschaftliche Aufarbeitung, die Vermittlung und der interkulturelle Austausch waren ihm ein echtes persönliches Anliegen. Der heutige Erfolg des Jüdischen Museums Franken basiert in wesentlichen Teilen auf seinen Verdiensten und seinem nachhaltigen Engagement.“
MINIATUR-KÄRWA
zur Fürther Michaelis Kirchweih
9. bis 12. Oktober 2025
im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Wenn die Fürther Michaelis-Kirchweih ihre Tore öffnet, schlägt auch im Jüdischen Museum Franken das Herz höher. Bereits zum zweiten Mal gastiert dort die beliebte Miniatur-Kärwa, eine einzigartige Ausstellung detailgetreu nachgebildeter Fahrgeschäfte und Kirchweih-Szenen, die Groß und Klein begeistert.
Die Idee zur Miniatur-Kärwa stammt von Thorsten Rodriguez, dessen Faszination für Karussells und Jahrmarkt-Attraktionen schon in der Kindheit begann. Der Besuch der Fürther Kärwa war für seine Familie Tradition – und prägte ihn nachhaltig. Im engen Austausch mit Schaustellerinnen und Schaustellern entstand die Vision, zur Kirchweihzeit eine eigene Miniaturwelt zu erschaffen. „Ursprünglich stellte ich kleine Modelle her – und die kamen so gut an, dass ich mehr daraus machen wollte“, erzählt Rodriguez.


„Somit entstand der Gedanke eine Miniatur Kärwa Ausstellung ins Leben zu rufen. Gleichzeitig fiel mir auf, dass es für die ganz Kleinen genau das richtige war. So war die Miniatur-Kärwa geboren. Die bunten Lichter und die Bewegung der Karusselle lassen Kinderaugen strahlen und faszinieren mittlerweile Jung und Alt.“
Seit 2019 ist die Ausstellung ein fester Bestandteil der Michaelis-Kirchweih. Inzwischen hat sie ihren festen Platz im Jüdischen Museum Franken gefunden – und zieht Besucherinnen und Besucher aus ganz Bayern und darüber hinaus an. Unterstützt wird Rodriguez seit vielen Jahren von Ralph Walther aus Heidelberg. Gemeinsam holen sie jährlich bis zu acht Miniatur-Aussteller aus Deutschland und der Schweiz nach Fürth. Diese präsentieren über vier Tage hinweg liebevoll gestaltete Miniatur-Fahrgeschäfte und Dioramen aus Lego, Metall, Aluminium oder Polystyrol – viele davon mit Licht- und Bewegungseffekten ausgestattet.
An seiner „Mobilen Kirmesanlage“, arbeitete Thorsten Rodriguez rund fünf Jahre. Auf vier Quadratmetern erwacht hier eine ganze Kirchweih im Maßstab 1:87 zum Leben – inklusive funktionierender Fahrgeschäfte.


Die Miniatur-Kärwa hat sich längst als fester Termin im Kalender von Modellbaufans etabliert. Ihre Schöpfer sind regelmäßig auf renommierten Ausstellungen wie am Bodensee oder beim „Tag der offenen Tür“ namhafter Fahrgeschäftshersteller zu Gast.
Erleben Sie mit der „Miniatur-Kärwa“ vom 9. bis 12. Oktober 2025 im Jüdischen Museum Franken eine Kärwa der besonderen Art – im Kleinformat, aber mit ganz großer Wirkung.

INFOS
| Veranstaltungsort | Jüdisches Museum Franken (Königstraße 89) |
| Ausstellungseröffnung | Do, 09.10.25, 11 Uhr |
| Öffnungszeiten | 9.-11.10.25: 11-21 Uhr; 12.10.25: 11-20 Uhr |
| Eintritt | kostenfrei |
HOME FRONT – PRESSEMAPPE

PRESSEMAPPE
BILDMATERIAL (siehe unten)
PRESSEFOTOS (über rechte Maustaste Fotos speichern)
Alle Fotografien: (c) Magalí Druscovich

Plakatmotiv
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel
Foto (c): Magalí Druscovich

Shaili Aviani, 20, posiert mit einem Porträt ihres Vaters, der beim Kampf gegen Terroristen im Kibbuz Kfar Aza getötet wurde. Von den 1.000 Bewohnerinnen und Bewohnern des Kibbuz wurden 65 getötet, 18 entführt, und fünf befinden sich noch immer in Geiselhaft. Es wird vermutet, dass die Terroristen im Voraus Informationen darüberhatten, wen sie zuerst angreifen sollten, um den Kibbuz unter ihre Kontrolle zu bringen. Viele von ihnen waren Teil eines Hinterhalts an der Tür, hinter der das Sicherheitskomitee seine Waffen aufbewahrte. Jedes Mal, wenn sie in den Kibbuz kommt, besucht Shaili den Ort, an dem Soldaten die Leiche ihres Vaters gefunden haben. Tel Aviv, Israel, 2024

Mütter
Bis zum 7. Oktober kannten sie einander nicht. Sie sind alle Mütter, die ihre 20-jährigen Kinder beim Nova-Musikfestival verloren haben. Sie haben das Gefühl, dass ihre früheren Freunde ihren Schmerz nicht verstehen können. Doch in dieser Gruppe sprechen sie über ihren Verlust und über die Zeichen, die sie von ihren Kindern erhalten – während sie sich fragen, ob es überhaupt möglich ist, weiterzumachen. Tel Aviv, Israel, 2024

Rami Shani, 65, rettete mit seinem Auto 35 junge Menschen beim Musikfestival in Re’im. Unter Beschuss fahrend, rettete er das Leben von Maor Morchiano (29) und seiner Freundin Shani Katz (28). Das Paar verlor fünf Freunde, mit denen sie zum Festival gekommen waren. Für dieses Porträt trafen sie Rami zum ersten Mal. „Er ist jetzt unser Engel – er hat uns nicht nur einmal, sondern zweimal gerettet. Wir leben wegen ihm.“ Modi’in, Israel, 2024
Magalí Druscovich
HOME FRONT

Das Jüdische Museum Franken in Schwabach eröffnet anlässlich des Gedenkens an den 7. Oktober am 5. Oktober, um 11 Uhr die bewegende Fotoausstellung „Home Front“ der argentinisch-israelischen Fotografin Magalí Druscovich. Die Ausstellung thematisiert die Folgen der Gewalt durch die Terrororganisation Hamas in Israel – mit einem besonderen Fokus auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Druscocovich’s Bilder lassen die emotionale Realität hinter der Medienberichterstattung sichtbar werden. Magalí Druscovich dokumentierte mit ihrer Kamera die tiefgreifenden Erschütterungen nach den Terroranschlägen vom 7. Oktober 2023. Ihre Bilder zeigen nicht nur Schmerz und Verlust, sondern auch Solidarität, Widerstandskraft und Mitgefühl.
„Ich sehe meine Arbeit als Zeugenschaft“, sagt Druscovich. „Fotografie kann eine Brücke schlagen – zwischen den Betroffenen und denen, die von außen zusehen. Zwischen Angst und Hoffnung.“ In leisen, sensiblen Momentaufnahmen gelingt es ihr, die komplexen menschlichen Reaktionen auf eine kollektive Traumatisierung einzufangen.

Ausstellungseröffnung
So, 05.10.2025, 11 Uhr | JMF Schwabach (Syngogengasse 10a)
Es sprechen Magalí Druscovich.Oberbürgermeister Peter Reiß, Bezirkstagspräsident Daniel Peter Förster und Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein
Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
Führungen
So, 05.10.2025, 14 Uhr (ausverkauft!) keine Karten mehr möglich
05.10.25 14 – 15:30 Uhr
07.12.25 14 – 15:30 Uhr
01.02.26 14 – 15:30 Uhr
03.05.26 14 – 15:30 Uhr
17.05.26 14 – 15:30 Uhr (Internationaler Museumstag, Führung und Eintritt frei)
07.06.26 14 – 15:30 Uhr
Führungsanmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Infos zur Ausstellung
| Ausstellungsort: | Jüdisches Museum Franken in Schwabach, Synagogengasse 10a (rückwärtiger Eingang) |
| Öffnungszeiten: | Okt-März: Sa und So, 12–17 Uhr | April-Sept.: Sonntag, 12-17 Uhr |
| Eintritt: | 5 € / ermäßigt 3 € |
| Führungsgebühr offene Führung | 8€, zzgl. 3€ erm. Eintritt | 6€, zzgl. 3€ erm. Eintritt erm. Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org |
| Führungsgebühr angemeldete Gruppen | 75€, zzgl. Eintritt 60€ + freier Museumseintritt ermäßigt (ALG II, Sozialhilfe, Asyl) Familienführung (2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder): 35€, zzgl. erm. Eintritt Schulklasse, 3€ pro Person Lehrer:innen, Referendar:innen 60€, zzgl. 3€ ermäßigten Eintritt Buchung: besuch@juedisches-museum.org |
| Ausstellungsdauer | 5.10.25 bis 13.09.2026 |
KIRCHWEIH, KARUSSELLE & KURIOSITÄTEN
Plakate aus der goldenen Ära der Volksfeste und Jahrmärkte

Bühne frei für eine Zeitreise der besonderen Art! Zur Michaelis-Kirchweih nimmt Sie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit auf eine Reise in die bunte, schillernde Welt historischer Jahrmärkte und Volksfeste – mit prachtvollen Plakaten aus der Zeit von ca. 1890 bis 1930!
Die großformatigen Werbedrucke stammen aus der legendären Druckerei Adolph Friedländers in Hamburg, die sich auf visuelle Sensationen für Zirkusse, Varietés und Schausteller spezialisierte – mit Kunden aus der ganzen Welt. Ihre Plakate sprühen vor Farbe, Fantasie und dem Versprechen eines unvergesslichen Spektakels!
TERMINE
ERÖFFNUNG
So, 28.09.25, 11 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister Markus Braun, Kulturreferentin und Bezirksheimatpflegerin Dr. Annett Haberlah-Pohl, Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Kuratorin Marina Heller und den Heckenmusikanten. Im Anschluss Umtrunk und Kirchweih-Snacks – Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
FÜHRUNGEN
So, 28.09.25, 14 Uhr: Führung mit der Kuratorin
Mi, 08.10.25, 16:30 Uhr: Führung mit der Kuratorin (Eintritt und Führung frei)
Mi, 15.10.25, 16:30 Uhr: Führung mit der Kuratorin (Eintritt und Führung frei)
So, 26.10.25, 14 Uhr: Führung mit der Kuratorin
So, 23.11.25, 11 Uhr: Führung mit der Kuratorin
INFOS
| Veranstaltungsort | Jüdisches Museum Franken (Königstr. 89): |
| Öffnungszeiten | Di-So, 10-17 Uhr |
| Sonderöffnungszeiten | 9.-11.1025, 11-21 Uhr; 12.10.25: 11-20 Uhr |
| Eintritt | 6 Euro regulär | 3 Euro ermäßigt (inkl. Dauerausstellung); während der Kirchweih freier Eintritt |
| Führungen | 8 € | 6 € ermäßigt, zzgl. 3€ ermäßigten Eintritt |
| Führungsanmeldung | besucherservice@juedisches-museum.org |
Shengo
Kunst des Dialogs im öffentlichen Raum von Anja Schoeller im Rahmen von der Fürther Freiluftgalerie
mehr
Shengo ist eine soziale Skulptur des Zusammenkommens, inspiriert von traditionellen Versammlungen in Äthiopien, bei denen Menschen unter freiem Himmel gemeinsam beraten.
Die Künstlerin Anja Schoeller hat diese Idee weiterentwickelt und mit der Methode des Council verbunden – einer achtsamen Kommunikationsform, bei der das Zuhören im Mittelpunkt steht. Im Kreis sitzend, zeigt ein Redegegenstand an, wer spricht.
Auch in unseren Kulturkreisen gab es solche Versammlungen – etwa unter der Dorflinde. Mein künstlerischer Ansatz verbindet diese Traditionen mit neuen, inklusiven Formen. Der Mensch steht im Zentrum: partizipativ, offen, geschlechtergerecht.
Kern des Projekts sind 27 mobile Hocker („berchumas“), die seit 2011 unter dem Label „Glückswerkstatt“ bestehen und nun erstmals als Hocker-Skulptur auf dem Jean-Mandel-Platz in Fürth erscheinen. Sie laden zum öffentlichen Dialog im Stadtraum ein.
In Kooperation mit dem Äthiopischen Kulturverein Nürnberg e.V. soll das Projekt demokratische Mitgestaltung fördern – respektvoll und gemeinschaftlich. Was andernorts „Quartiersrat“ heißt, nennen wir Shengo.
Dieses Kunstwerk ist Teil der FREI LUFT GALERIE. Mit freundlicher Unterstützung von stn schaumstoff – technik – nürnberg – gmbh, Produktentwicklung Schoeller und REHAU.
Besonderer Dank: Terefe, Kassu, Amsale, Nina Metz
Standort: Jean-Mandel-Platz, 90762 Fürth
Aktivitäten:
Moderierte Gesprächsrunden begleiten das Projekt. Eine Shengo-Fibel liegt im Foyer des Jüdischen Museums Franken in Fürth aus.
weitere feste Termine Shengo-Treffen:
Samstag, 13. September, 14–16 Uhr
Kontakt & Anmeldung: anjaschoeller@gmx.net
barrierefrei
Pressematerialdownload
Von Raub, Restitution und Mythen der Toleranz

PRESSEFOTOGRAFIEN

Plakatmotiv
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Toraschild der Familie Dottheim Brooks, New York
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Werbeschild für Camelia Damen Binden, Vereinigte Papierwerke Nürnberg/Heroldsberg der Gebrüder Emil und Oskar Rosenfelder
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Federbettverpackung der Firma Quelle (1933-1945) mit dem Aufdruck „Christliches Unternehmen – arische Inhaber“
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Torakrone des Nürnberger Goldschmieds Samuel Beckensteiner (1713-1781), Nürnberg Mitte des 18. Jhs. aus der Sammlung Werner und Suzanne Gundelfinger im Jüdischen Museum Franken
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Landschaftsbild, anonym
Herkunft unbekannt
Dieses Bild wurde auf der Rückseite eines Torafragments gemalt. Um die hebräische Schrift auf der Rückseite richtig herum lesen zu können, muss man das Bild auf den Kopf stellen.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Rückseite des Landschaftsbilds, anonym
Herkunft unbekannt
Dieses Bild wurde auf der Rückseite eines Torafragments gemalt. Um die hebräische Schrift auf der Rückseite richtig herum lesen zu können, muss man das Bild auf den Kopf stellen.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Porzellanhund, anonyme Schenkung an das Jüdische Museum Franken
Der Hund gehörte einst einer jüdischen Familie aus Fürth und wechselte im Zuge der „Arisierung“ den Besitzer.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Hermann Kaulbach: Skizze des Kinderporträts „Die kleine Dame“, für Thea Irene Nathan. Das Bild wurde während der Flucht der Familie in den USA gestohlen. Erst in den 1970er Jahre wurde es auf einer Auktion in München ersteigert. Seit vielen Jahren suchen die Familiennachkommen der Nathans nach dem Porträt. Das Museum wird im Rahmen der aktuellen Wechselausstellung eine neue Suchaktion durchführen
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Flyer „Gesucht: Die kleine Dame“
(c) Jüdisches Museum Franken
PRESSEMAPPE
SYNAGOGENGASSENFEST 2025

PROGRAMM (Leporello)
PRESSEFOS

PLAKAT-HOCHFORMAT (pdf)
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

PLAKAT QUERFORMAT (jpg)
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, Christian Harnoth, zurgestaltung, Nürnberg
PRESSEKIT SHITSTORM 2025
Shitstorm. Meinungsstreit im Museum
Von Raub, Restitution und Mythen der Toleranz
Pressemappe mit Fact Sheet
Ausstellungstexte
Hörbeispiele
Pressefotografien zum Download
Synagogengassenfest 2025
So, 06.07.25, 11-16 Uhr | JMF Schwabach
Feiern Sie mit dem JMF das Synagogengassenfest 2025 mit Live-Musik, kulinarischen Köstlichkeiten, Führungen, Schüler:innen-Ausstellung, Gewinnspiele
11-11:30 Uhr
Museumsführung durch die Wechselausstellung „Kitsch.Sehnsucht nach Jiddischkeit“ (Treffpunkt im Jüdischen Museum Franken, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
11-16 Uhr
Selber Drucken! Mitmachstation für Alle
(Treffpunkt: Synagogengasse 2)
11-16 Uhr
Dreh dich schlau – das Glücksrad-Quiz
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
12-12:30 Uhr
„Fakt, oder Fakenews – Stadtführung in Schwabach“
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
13 Uhr
Konzert „Klezmer Sisters“ Svea Zhidetskaya (Gesang) und Inna Surzhenko (Klavierbegleitung)
(Ehemalige Synagoge, Synagogengasse 6)
13 bis 13:30 Uhr
Museumsführung durch die Wechselausstellung „Kitsch.Sehnsucht nach Jiddischkeit“ (Treffpunkt im Jüdischen Museum Franken, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
14 Uhr
Hummus, Falafel und Co – Israelische Spezialitäten von Tel Aviv-Jaffa Nürnberg
Büffeteröffnung im Anbau der Ehemaligen Synagoge
Sitzgelegenheiten im Außenbereich
14-14:30 Uhr
„Fakt, oder Fakenews – Stadtführung in Schwabach“
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
14:30 -15:30 Uhr
Jüdische Symbole
Ausstellungeröffnung mit Schüler:innen der Freien Waldorfschule Wendelstein
Im 1. OG der Ehemaligen Synagoge, Synagogengasse 6
15-15:30 Uhr
Museumsführung durch die Wechselausstellung „Kitsch.Sehnsucht nach Jiddischkeit“ (Treffpunkt im Jüdischen Museum Franken, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
16-16:30 Uhr
„Fakt, oder Fakenews – Stadtführung in Schwabach“
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, Außenbereich Synagoge; Ehemalige Synagoge Synagogengasse 6)
Nicht barrierefrei
Wechselausstellung im JMF Fürth

Museen sollen sammeln, bewahren, forschen, vermitteln und präsentieren – aber sollen sie auch provozieren? Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum gab es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen. Mit mancher Wechselausstellung oder gesellschaftspolitischen Positionierung verhält es sich seitdem nicht anders.
Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF mit der Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ Bilanz und erinnert an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Museum und sein Umfeld nachhaltig prägten.Als letzter Teil der Ausstellungsreihe präsentiert diese Intervention den Umgang des Jüdischen Museums Franken mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945 sowie den Umgang mit dem Mythos der „Fürther Toleranz“, die in der 2007 gezeigten Ausstellung „Fürth, das fränkische Jerusalem – Von der Erfindung jüdischer Geschichte“ beleuchtet wurde.
Was war passiert, was haben die Auseinandersetzungen bewirkt und wo stehen wir heute?

So, 22.06.25, 14 Uhr
Ausstellungseröffnung mit anschließendem kosherstyle Buffet und Umtrunk
Ort: JMF Fürth
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 13.7.25, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Do, 16.10.25, 17.30 Uhr
Feierabend im Museum: After-Work-Angebot mit Highlight-Führung durch die Wechselausstellung und Weinverkostung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Do, 13.11.25, 17.30 Uhr
Feierabend im Museum: After-Work-Angebot mit Highlight-Führung durch die Wechselausstellung und Weinverkostung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 25.01.26, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 19.04.26, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
GRUPPENFÜHRUNGEN BUCHEN
Gruppenführungen durch die Wechselausstellung können gebucht werden unter:
besuch@juedisches-museum.org
Laufzeit: 24.06.2025 bis 19.04.2026
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
U1 bis Fürth Rathaus; Parken im FLAIR Parkhaus Königstraße 112-114
Öffnungszeiten: Di-So, 10-17 Uhr
barrierefrei
VERANSTALTUNGSKALENDER
Di., 26.05.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Schmecken, Hören, Fühlen, Riechen
Museumsführung für Menschen mit (und ohne) Sehbehinderung – die Führung wird auch in Gebärdensprache verdolmetscht
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Der durchdringende Klang eines Schofars, der Wohlgeruch von Gewürzen am Schabbat, der Geschmack von Mazzen und koscheren Gummibärchen – in der Museumsführung erleben Sie die Vielfalt jüdischer Kultur mit allen Sinnen. Auch die Vergangenheit wird greifbar in Form eines 3D-Modells des ehemaligen Fürther „Schulhofes“ mit seinen Synagogen und berühmten Talmudschule.
In Kooperation mit dem Netzwerk „Politische Bildung für alle“.
Eintritt: kostenfrei
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: meininghaus@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So., 07.06.26, 11 Uhr | Schwabach
gartenLESE
„Ein Ort, der bleibt“
Lesung mit Bestsellerautorin Sandra Lüpkes
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Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert.
Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden. Doch sie ahnt nicht, dass sie dazu selbst aus dem Schatten treten muss.
Ein Roman über Vergänglichkeit, Neubeginn und Hoffnung. Und darüber, was es heißt, in der Fremde Wurzeln zu schlagen. Sandra Lüpkes, Bestseller-Autorin von Die Schule am Meer, erschafft aus historischen Begebenheiten große Unterhaltung − bewegend und hervorragend recherchiert.
Sandra Lüpkes wurde 1971 in Göttingen geboren und lebte viele Jahre auf der Nordseeinsel Juist. Sie ist Autorin zahlreicher Romane, Sachbücher, Erzählungen und Drehbücher. Heute wohnt sie gemeinsam mit ihrem Mann Jürgen Kehrer in Berlin.
Die Lesung ist eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Schwabach
Eintritt: 8€ / Mitglieder des Fördervereins kostenfrei
Ort: Garten der ehemaligen Synagoge, Synagogengasse 5, Schwabach
Eintrittspreise:
Vorverkauf: 10,- Euro / erm. 7,- Euro*
Abendkasse: 12,- Euro / erm. 9,- Euro*
Die Tageskasse öffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn.
Bei Schlechtwetter wird die Veranstaltung in den Saal der ehem. Synagoge verlegt.
*Ermäßigung für Schülerinnen und Schüler, Studierende, Auszubildende, Bundesfreiwilligendienstleistende, Personen im Freiwilligen Soz./Ökol./Kult. Jahr, Inhabende des Schwabach-Passes, der Kulturkarte oder der Schwabach-Ehrenkarte und für Menschen mit Behinderung (ab GdB von 50); mit B-Vermerk im Ausweis freier Eintritt für deren Begleitperson..
Kartenvorverkauf:
- online** über reservix.de
- vor Ort im Bürgerbüro im Rathaus Schwabach, beim Schwabacher Tagblatt und im Ticket-Paradise im ORO-Einkaufszentrum
- sowie überregional an allen VVK-Stellen der Lokalzeitungen und von Reservix
Bitte nutzen Sie den Vorverkauf – mögliche Restkarten sind an der Tageskasse erhältlich.

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Fürth
פיורדא – Jüdische Heimat Fürth
Stadtrundgang durch die Fürther Altstadt
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Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „פיורדא“, wie Fürth in hebräischen Lettern geschrieben wurde, bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Schwabach
Home Front
Fotografien nach dem 7. Oktober
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Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Leider nicht barrierefrei

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach
„Als Mann und Frau schuf er sie.“
Geschlechterrollen im fränkischen Landjudentum
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Wie lebten Jüdinnen und Juden in Franken? Welche religiösen und gesellschaftlichen Räume prägten ihren Alltag – und wie veränderten sich Geschlechterrollen im Laufe der Jahrhunderte? Die Exponate des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach öffnen eindrucksvolle Fenster in die Vergangenheit. Sie erzählen von jüdischer Gelehrsamkeit ebenso wie von häuslichen Festen und Ritualen. Ein besonderer Höhepunkt der Führung ist die ehemalige Synagoge mit ihrem getrennten Männer- und Frauenbereich.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So., 14.06.26, 15 Uhr | JMF Schnaittach
100 Synagogen in Deutschland
Buchvorstellung und Konzert mit Alex Jacobowitz
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Der Prachtband „100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen. Barocke, klassizistische, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg.
Alex Jacobowitz legt mit diesem opulenten Werk Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen, ihren Geschichten und den Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten.
Die Veranstaltung ergänzt Alex Jacobowitz mit einem Marimbaphon-Konzert.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk.
Der Band „100 Synagogen in Deutschland“ ist im Hentrich & Hentrich Verlag erschienen und kann als signiertes Exemplar am Veranstaltungstag erworben werden (896 Seiten, Hardcover, 1259 Abbildungen, Erschienen: 2025, 90€)
Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt
Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-14)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

Mi.,17.06.26, 19:15 Uhr | JMF Fürth
Der Förderverein lädt ein:
„Das Kleeblatt von 1929 bis 1945“
Vortrag von Jürgen Schmidt – eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung des Schicksals jüdischer Mitglieder
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Im Jüdischen Museum Franken in Fürth berichtet Jürgen Schmidt von Geschehnissen rund um die SpVgg Fürth, vom Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft 1929 über die Weltwirtschaftskrise, die Zeit des Nationalsozialismus und des II. Weltkrieges bis zum Wiederbeginn des Sportbetriebs in der Oberliga nach dem Krieg nach. Der Vortrag wird dabei durch eine Präsentation von Fotografien und Dokumenten unterstützt.
Neueste Erkenntnisse durch wissenschaftliche Auswertungen aus Protokollbüchern und Mitgliederregistern des Vereins fließen ebenso ein, wie die Berichterstattung über die Geschehnisse sowohl in Vereinsmedien als auch zeitgenössischen Zeitungen und Fußball-Fachblättern. Besonders beleuchtet wird dabei auch das Schicksal jüdischer Mitglieder, namentlich am Beispiel des Fürther Meisterspielers Julius Hirsch.
Jürgen Schmidt ist Archivar und Vorsitzender des Ehrenrates der SpVgg Greuther Fürth und war bis November 2025 insgesamt 13 Jahre Mitglied des Präsidiums des Vereins, zuletzt als Vizepräsident.
Eintritt: 8€ / Mitglieder des Fördervereins kostenfrei
Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Do., 18.06.26, 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr) | JMF Fürth
Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung
Buchvorstellung (Premiere) von Nikolas Lelle und Tom Uhlig
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Während die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert, zum Vorurteil gemacht, extremismustheoretisch gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt.
In »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität und arbeiten ihren wahren Kern heraus, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.
Kosten: Teilnahme kostenfrei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstr. 89)
Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
Einlass ab 18 Uhr (Taschenkontrolle)
barrierefrei, induktive Audioanlage


Fr., 19.06.26, 10-17 Uhr (Einlass ab 9 Uhr) | JMF Fürth
Bundesweites Vernetzungstreffen der Aktionswochen gegen Antisemitismus
Gemeinsam gegen Judenhass auf dem Campus
Aktionswoche gegen Antisemitismus – Ein Veranstaltung der Amadeu Antonio Stiftung in Kooperation mit dem JMF
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Seit dem 7. Oktober haben sich Hochschulen als Hotspots antisemitischer Mobilisierung etabliert. Jüdische Studierende berichten davon, wie dramatisch die Lage ist. Doch es gibt auch viele tolle Initiativen, die dem traurigen Allgemeinzustand etwas entgegensetzen. Bei unserem bundesweiten Vernetzungstreffen wollen wir, die Aktionswochen gegen Antisemitismus, Betroffene und Engagierte zusammenbringen. Denn nur gemeinsam können wir etwas bewegen.
Deshalb laden wir Dich herzlich zu einem Vernetzungstreffen mit Fachtag nach Fürth ein! Wir wollen in den Austausch kommen: Wie sieht die Lage an den Hochschulen wirklich aus – und was können wir konkret dagegen tun? Neben spannenden Diskussionen und inhaltlichen Impulsen bleibt dabei jede Menge Raum, um neue Kontakte zu knüpfen, Netzwerke zu stärken und voneinander zu lernen.
Du bist Teil der Aktionswochen gegen Antisemitismus – oder das Thema Antisemitismus an der Hochschule bewegt Dich? Dann bist Du bei uns genau richtig. Get together, get connected!
Eintritt: kostenfrei
Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstr. 89)
Anmeldung erforderlich: Bundesweites Vernetzungstreffen der Bildungs- und Aktionswochen gegen Antisemitismus
Anmeldung bis zum 5. Juni 2026
Einlass ab 9 Uhr (Taschenkontrolle)
barrierefrei, induktive Höranlage

Di., 23.06.26, 14 – 17 Uhr | JMF Fürth
Lehrerfortbildung im Jüdischen Museum Franken: „Magda und die Rattenfänger“
Ein literarischer Zugang zur Projektarbeit über jüdische Lebensgeschichten in der NS-Zeit
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Das Jüdische Museum Franken lädt Lehrkräfte herzlich zu einer Fortbildung zum englischsprachigen Roman „Magda and the Rat Catchers“ von Netta Goldsmith ein, der auch ins Deutsche übersetzt wurde. Das Angebot richtet sich insbesondere an Lehrkräfte der Fächer Englisch, Geschichte sowie Politik und Gesellschaft. Der Roman, der auf der Biografie von Goldsmiths jüdischem Ehemann Ernst basiert, eröffnet einen fiktiven und zugleich authentischen Zugang zum jüdischen Leben in Nürnberg während der NS-Zeit.
Die Fortbildung bietet eine Einführung in das Buch sowie die Vorstellung begleitender didaktischer Materialien für den Unterricht. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden die vielfältigen Bildungsangebote des Jüdischen Museums Franken für Schulen kennen. Ergänzt wird das Programm durch eine thematische Führung durch die Ausstellung mit dem Schwerpunkt Nürnberg/Fürth im Nationalsozialismus.
Ablauf:
14:00–15:00 Uhr: Vorstellung des Romans & didaktischer Materialien
15:00–15:15 Uhr: Kaffeepause
15:15–15:45 Uhr: Präsentation der Bildungsangebote des JMF
15:45–17:00 Uhr: Ausstellungsführung
Eintritt und Teilnahme kostenfrei
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=434506
Altbau bedingt barrierefrei, Neubau barrierefrei

Do., 25.06.26, 09:30-16:30 Uhr | JMF Schnaittach
Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart
Fortbildung für Lehrkräfte und Fachkräfte aus dem Museumsbereichs
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Die christlichen Wurzeln des Antisemitismus und dessen Kulmination im Völkermord an den Jüdinnen und Juden Europas werfen nach wie vor einen unaufhebbaren Schatten auf Geschichte und Gegenwart der christlich-jüdischen Beziehungen. Dieser Schatten sollte jedoch nicht die Ambivalenz und Vielgestaltigkeit dieser Beziehungen verdecken: Sie waren in den vergangenen Jahrhunderten von Nähe und Distanz, von Austausch und Ausgrenzung, von Koexistenz und Verfolgung geprägt, wie es sich auch in der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Franken zeigt.
Bei der Veranstaltung führt die Judaistin Susanne Talabardon zunächst mit einem Fachvortrag in die Thematik ein, anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion der Bedeutung des Themas in der Gegenwart. Am Nachmittag wird Schnaittach mit seinem bedeutenden kulturellen Erbe in Führungen als Lernort vorgestellt und Formen von praktischer Bildungsarbeit anhand von konkreten Objekten und authentischen Orten mit den Teilnehmenden diskutiert.
Programm
09.00 – 09.30: Registrierung und Begrüßungskaffee
09.30 – 10.00: Begrüßung
Frank Pitterlein, Erster Bürgermeister von Schnaittach
Daniela F. Eisenstein, Direktorin Jüdisches Museum Franken
Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung
Dr. Elke Kollar, Bayerische Museumsakademie (Museumspädagogisches Zentrum)
10.00 – 11.00 Vortrag | Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart
Prof. Dr. Susanne Talabardon, Universität Bamberg
11.00 – 12.00 Podiumsdiskussion | Christlich-jüdische Beziehungen heute
Mascha Schmerling, Zentralrat der Juden in Deutschland
Markus Sternecker, Netzwerk Schule und Museum in Bayern des Museumspädagogischen Zentrums
Dr. Axel Töllner, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Moderation: Christoph Huber, Referent beim Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung
12.00 – 13.00: Mittagsimbiss
13.00 – 14.30: Außenführungen (Teilnahme an beiden Führungen)
Führung 1 | Spuren jüdischer Geschichte lesen lernen: Die jüdischen Friedhöfe von Schnaittach
Birgit Kroder-Gumann, Kulturvermittlerin
Führung 2 | Das historische Schnaittach
Norbert Weber, Gemeindearchiv Schnaittach
14.30 – 15.00: Kaffeepause
15.00 – 16.30 Museumsführungen (Teilnahme an beiden Führungen)
Führung 3 | Jüdisches Leben auf dem Land – Geschichte und religiöser Alltag des fränkischen Landjudentums
Alisha Meininghaus, Jüdisches Museum Franken in Schnaittach
Führung 4 | Christliches Leben auf dem Land – Alltag, Frömmigkeit und Brauchtum
Dr. Nicole Brandmüller-Pfeil, Heimatmuseum Schnaittach
Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie, des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, des Jüdischen Museums Franken und des Heimatmuseums Schnaittach.
Kosten: Teilnahme kostenfrei
Veranstaltungsort: Badsaal Schnaittach, Badstraße 2, 91220 Schnaittach
Anmeldung: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/christlich_juedische_beziehungen.html Eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich: Lehrgang E224-0/26/434423. Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltung keine Reisekostenerstattung aus den Mitteln der staatlichen Lehrerfortbildung gezahlt werden kann.
Der Badsaal ist barrierefrei zugänglich. Das Angebot am Nachmittag ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Bitte geben Sie ggf. Ihren Bedarf bei der Anmeldung an.

So., 28.06.26,16 Uhr | JMF Fürth
Kein sicherer Ort? Antisemitismus in der queeren Szene
Podiumsdiskussion zu jüdischen und queeren Lebenswelten seit dem 7. Oktober
mehr
Die Diskussion beleuchtet Ausgrenzungserfahrungen, aber auch Erlebnisse von Solidarität, die queere Jüd*innen innerhalb verschiedener Communities seit den Ereignissen des 7. Oktobers 2023 und der nachfolgenden Welle von Antisemitismus in Deutschland erleben. Ziel ist es, einen offenen Dialog zu fördern, antisemitische Dynamiken sichtbar zu machen und gemeinsam Ansätze für mehr Sensibilität, Solidarität und Schutzräume zu auszuloten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und bietet Raum für Austausch, Reflexion und Vernetzung.
Moderation: Anna Adam ist Erziehungswissenschaftlerin und freiberufliche Künstlerin in den Bereichen Malerei, Illustration, Objektkunst und Bühnenbild. Mit ihrer satirischen Ausstellung „Feinkost Adam – Produkte zur Heilung der Deutsch-Jüdischen Krankheit“ 2002 im JMF sorgte sie für internationale Aufmerksamkeit.
Bastian Brauwer ist politischer Sprecher CSD Nürnberg.
Guy Shamai ist Nachwuchs-Filmemacher aus Tel Aviv/Hamburg.
Dr. Rolf Stürm ist Gründungspräsident der Queers gegen Antisemitismus und von Keschet (Schweiz)
Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
barrierefrei

Di., 30.06.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Von Fürth nach New York
Führung zum 200. Geburtstag von Julius Ochs
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Am 29.06. 1826 in Fürth geboren, verließ Julius Ochs mit nur 18 Jahren seine Heimatstadt – gezwungen durch das restriktive Judenedikt, das ihm ein selbstbestimmtes Leben in Bayern verwehrte. Seine Reise führte ihn über den Atlantik in die Vereinigten Staaten, wo er sich nicht nur ein neues Leben aufbaute, sondern aktiv an der Gestaltung der jungen amerikanischen Gesellschaft teilnahm – als Lehrer, Offizier im Sezessionskrieg, Richter, Rabbiner und Regierungsbeamter.
Die Führung zeichnet den bemerkenswerten Lebensweg von Julius Ochs nach und beleuchtet zugleich das außergewöhnliche Vermächtnis seiner Familie. Besonders im Fokus steht sein Sohn Adolph S. Ochs, der als Verleger der New York Times Mediengeschichte schrieb.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Fr., 03.07., 19 Uhr | JMF Schnaittach
SOMMERKONZERT IN DER SYNAGOGE
Vu zenen die khaloymes?
Eine musikalische Reise zu den verlorenen Träumen jüdischer Musik
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Das Trio aus dem Lebensmelodien-Projekt mit Irena Josifoska (Violoncello), Nur Ben Shalom (Klarinette) und Michael Cohen-Weissert (Klavier) spielt in der Schnaittacher Synagoge.
Das Projekt „Lebensmelodien“ führt jüdische Werke aus der Zeit des Holocaust auf. Es sind Melodien, die größtenteils in Verlorenheit und Vergessenheit geraten sind, die jetzt, mehr als 80 Jahre später, wieder erklingen sollen. Teilweise sind es Uraufführungen von Melodien, die von den Holocaust-Nachkommen zur Verfügung gestellt werden; teilweise werden Melodien, die damals gesungen wurden, für Instrumente bearbeitet und von einem klassischen Ensemble aufgeführt.
Eintritt: 18 € regulär | 15 € ermäßigt | Kind: 8 €
Veranstaltungsort: Ehemalige Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Anmeldung erforderlich: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

AUSSTELLUNGEN


Die Museen
Entdecken Sie Geschichte dort, wo sie geschrieben wurde: Die Häuser des Jüdischen Museums Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach vereinen einzigartige Baudenkmäler, begehbare Laubhütten und Ritualbäder mit faszinierenden Sammlungen. So entsteht ein lebendiges Bild jüdischen Lebens in Franken – vielfältig, authentisch und bis heute spürbar.
JMF in Fürth: Das Wohnhaus der Buchdruckerfamilie Fromm in Fürth
JMF in Schnaittach: Synagoge mit Rabbiner- und Vorsängerhaus in Schnaittach
JMF in Schwabach: Die historische Laubhütte der Familie Koppel in Schwabach
Leitbild

Franken war eine bedeutende Wiege jüdischen Lebens in Süddeutschland. In diese fast tausendjährige jüdische Geschichte gibt das Jüdische Museum Franken faszinierende Einblicke. Das Jüdische Museum Franken versteht sich als Zentrum zur Kenntnis und Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur in Franken. Das Jüdische Museum Franken vermittelt in seinen drei Häusern in Fürth, Schnaittach und Schwabach die Vielfalt fränkisch-jüdischen Lebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Dazu dienen besonders Ausstellungen, Bildungsprogramme, Forschungsprojekte, Veranstaltungen, Publikationen und die Sammlungstätigkeit. Es gehört zum Selbstverständnis des Museums, sich auch an aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen und Stellung zu beziehen.
Team

Jüdisches Museum Franken
+49 (0)911 950 988 – 0
info@juedisches-museum.org
Büro erreichbar: Di-Do 10-15 Uhr
Postanschrift:
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Lieferanschrift:
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Museumsleitung
DIREKTORIN
Daniela F. Eisenstein
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STV. DIREKTORIN
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+49 (0)911 950 988 – 0
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ASSISTENZ DER DIREKTORIN / VERANSTALTUNGSPLANUNG
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+49 (0)911 950 988 – 0
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STABSTELLE PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Tatjana Scharrer, M. A.
+49 (0)911 950 988 – 20
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Forschung, Sammlung, Ausstellungen
WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG, TEAMLEITERIN
Daniela F. Eisenstein
+49 (0)911 950 988 – 0
Mail
KURATORIN, AUSSTELLUNGEN
Verena Erbersdobler, M.A.
+49 (0)911 950 988 – 14
Mail
KURATORIN, AUSSTELLUNGEN, BETREUERIN FOTOARCHIV
Monika Berthold-Hilpert, M.A.
+49 (0)911 950 988 – 14
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WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN
Marina Heller, M.A.
+49 (0)911 950 988 – 13
Mail
SAMMLUNGSMANAGERIN
Julia Hampel, M. A.
+49 (0)911 950 988 – 24
Mail
INVENTARISIERUNG
Sabine Roth
BIBLIOTHEK
N.N., Vertretung Daniela F. Eisenstein
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Bildung und Vermittlung
TEAMLEITERIN
Alisha Meininghaus, M. A.
Kuratorin für Bildung und Vermittlung
+49 911 950 988 – 18
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VERMITTLERIN
Nicole Hertle, M. A.
+49 (0)911 950 988 – 17
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SCOUT
Mario Peraltilla Holdt, B.A.
+49 (0)911 950 988 – 15
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SACHBEARBEITER FÜHRUNGSBUCHUNG
Sebastian Pösch und Richard Ackermann
+49 (0)911 950 988 – 16
Mail
KOOPERATIONSPARTNER BILDUNG
Markus Sternecker
Teilabgeordneter Lehrer (MPZ) für Bildung & Vermittlung
Mail
Verwaltung & Betrieb
TEAMLEITER:IN
N.N., Vertretung Daniela F. Eisenstein
+49 (0)911 950 988 – 0
Mail
SACHBEARBEITER VERWALTUNG & BETRIEB
Benjamin Zenk
+49 (0)911950988 – 30 (Mo-Do)
Mail
SACHBEARBEITER BUCHHALTUNG
Manfred Rose
+49 (0)911 950 988 – 12 (Mo und Mi )
Mail
HAUSMEISTER
Gerd Peitz
+49 (0)911 950 988 – 71
Mail
REINIGUNGSKRAFT
Sibel Ciftci
BESUCHERSERVICE FÜRTH – MUSEUMKASSE
Ingrid Engler (Mary S. Rosenberg Café)
Kathrin Gleichmann-Schlesinger
Astrid Laufer M.A. (Literaturhandlung & Museumsshop)
Evelyn Liedtke
+49 (0)911 950 988 – 88
Mail
BESUCHERSERVICE SCHNAITTACH – MUSEUMKASSE
Christian Nowak
Michael Beneken
+49 (0)9153 – 7434 / +49 (0)911 950 988 – 0
Mail
BESUCHERSERVICE SCHWABACH – MUSEUMSKASSE
+49 (0)9122 8862100 / +49 (0)911 950 988 – 0
Mail
Ehrenamtliche Mitarbeit
Susanne Birkmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Ute Hedrich (Sammlung und Ausstellung)
Laura Jakobs (Krautheimer Studienbibliothek)
Andrea Kragl (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Dagmar Menzel (Sammlung)
Gerd Niklas (Kommunikation)
Margit Pfahlmann (Bibliothek)
Helmut Steiner (Familienforschung)
Lutz Trautvetter (Sammlung)
Familienforschung
Gerne helfen wir bei der Familienforschung weiter. Dabei durchsuchen wir unsere Bestände und empfehlen Ihnen gezielt weitere Ansprechpartner:innen.

Vernetzen & Beraten

Die Vernetzung mit anderen kulturellen Einrichtungen, mit Forschern und Nachkommen jüdischer Familien ist für die Erforschung der fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur unerlässlich. Mehr über die Netzwerke, outreach Programme und Kooperationen des JMF erfahren Sie hier.
Sie planen ein Projekt zur fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur? Oder Sie suchen Bildmaterial und sind auf der Suche nach einem bestimmten Objekt? Das Jüdische Museum Franken berät kulturelle Einrichtungen, Vereine sowie Presse, Fernsehen und Rundfunk in der Planung und Realisierung von Projekten zu jüdischer Geschichte und Kultur in Franken.

Partnerschaft

Hier entsteht bald ein Überblick unserer Schulpartnerschaften
Träger
Das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach wird von einem 1990 gegründeten Verein getragen, dem Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V.
Ihm gehören der Bezirk Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an. Zum Trägerverein gehört auch ein wissenschaftlicher Beirat.
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VORSTAND DES TRÄGERVEREINS
Landrat Armin Kroder, Landkreis Nürnberger Land: Erster Vorsitzender
Stadt Fürth, vertreten durch den Referenten für Jugend, Soziales und Kultur der Stadt Fürth Dr. Benedikt Döhla, Zweiter Vorsitzender
Markt Schnaittach vertreten durch Bürgermeister Frank Pitterlein, Schriftführer
Bezirk Mittelfranken vertreten durch Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster
Stadt Schwabach vertreten durch Oberbürgermeister Peter Reiß, Stadt Schwabach, vertreten durch den Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht
Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. vertreten durch die Erste Vorsitzende Susanne Jahn
Dr. Andrea Kluxen: persönliches Vorstandsmitglied

SPENDENKONTO
Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V.
Sparkasse Fürth
IBAN: DE38 7625 0000 0000 0117 75
SWIFT-BIC: BYLADEM1SFU
WISSENSCHAFTLICHER BEIRAT
Dr. Annett Haberlah-Pohl
Kulturreferentin und Bezirksheimatpflegerin des Bezirks Mittelfranken
Vorsitz
PD Dr. Immanuel Baumann
Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände und Abteilungsleiter „Erinnerungskultur und Zeitgeschichte“.
Prof. Dr. Charlotte Bühl-Gramer, Erlangen
Lehrstuhlinhaberin Didaktik der Geschichte der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Wien
Freie Kuratorin und Leiterin des Curatorial Education Program der Association of European Jewish Museums (AEJM), ehem. Chefkuratorin des Jüdischen Museums Wien
Dr. Thomas Heyden, Nürnberg
Konservator und stellvertretender Direktor, Neues Museum Nürnberg
Cilly Kugelmann, Historikerin, Berlin
Beraterin des Jüdischen Museums Berlin, ehem. Programmdirektorin und ehem. stellvertretende Direktorin, Jüdisches Museum Berlin
Dr. Rotraud Ries
Historikerin
Tobias Schmid M.A.
Museumsleiter Stadtmuseum Schwabach
Dr. Martin Schramm
Amtsleiter Stadtarchiv und Museen, Stadt Fürth
Dr. Claudia Selheim
Leiterin der Sammlungen Volkskunde, Spielzeug und Judaica, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Professor Dr. Georg Seiderer
Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Professorin Dr. Sabine Ullmann
Professur für Vergleichende Landesgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
INSTITUTIONELLE FÖRDERUNG
Das Jüdische Museum Franken wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus institutionell gefördert.

DER FÖRDERVEREIN

Der Förderverein Jüdisches Museum Franken e.V. wurde 1988 gegründet. Seitdem ermöglicht er zahlreiche Projekte wie Ausstellungen, Begleitveranstaltungen, Ankäufe für die Bibliothek und Sammlung sowie Raumausstattungen. Auch den Museumsbau in Schwabach und den Erweiterungsbau in Fürth unterstützte er maßgeblich.
Mitarbeit

Es gibt viele Möglichkeiten an der Arbeit im Jüdischen Museum Franken teilzuhaben! Derzeit suchen wir Angestellte, freie Mitarbeiter:innen und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
Teamleiter:in Verwaltung, Betrieb, Sicherheit
Mitarbeit am Besucherservice Schnaittach
Mitarbeit am Besucherservice Fürth
JAKOB WASSERMANN BUCHHANDLUNG & MUSEUMSSHOP
Lesetipp

Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken am 3.5.26, um 11 Uhr, feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.
Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat.
Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen? Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser.
So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert.
Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden.
Erhältlich in der Jakob Wassermann Buchhandlung.

Jakob Wassermann Buchhandlung
Wenn ein Buch die Kraft besitzt, daß ich mich in seiner Gesellschaft vergessen kann, dann werde ich zum Leser.
Jakob Wassermann (1873-1934)

Die „Jakob Wassermann Buchhandlung“ wird in Kooperation mit „Korn & Berg / Buchhandlung Edelmann“ betrieben. Ihr Konzept sorgt für hochwertige Literatur zur jüdischen Geschichte und Kultur – aktuelle Belletristik und Sachbücher, Abteilungen für Kochbücher zur jüdischen Küche, Kinder- und Jugendliteratur sowie Graphic Novels.
Auch regionale Schwerpunktthemen und Literatur jüdischer Autoren aus Franken wie etwa Ruth Weiß, Roberto Schopflocher, Jehuda Amichai und natürlich Jakob Wassermann stehen im Regal – ergänzt um Autoren, von denen man nicht ahnte, dass ihre Vorfahren aus Fürth stammten, wie etwa Lion Feuchtwanger.


Die Jakob Wassermann Buchhandlung und das JMF organisieren zusammen jährlich Lesungen mit jüdischen Autor:innen und mit Buchvorstellungen zu jüdischen Themen.
Buchbestellungen nimmt die Jakob Wassermann Buchhandlung gerne entgegen.
Museumsshop
Neben der Literatur in der Jakob Wassermann Buchhandlung, bietet der Museumsshop des JMF ein reizvolles Sortiment an Judaika, Souvenirs und jüdischem Kitsch. Vom modernen schützenden Amulett bis hin zum Chanukkaleuchter im zeitgenössischen Design finden Judaika-Liebhaberinnen und -liebhaber alles, was das Herz begehrt.

Jakob Wassermann

Der in Fürth geborene Jakob Wassermann (1873-1934) genoss zu seinen Lebzeiten internationalen Ruhm und gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Epoche. Seine Romane erreichten Rekordauflagen und wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Jakob Wassermann wertete den Erfolg seiner Bücher als Beweis der gelungenen deutsch-jüdischen Symbiose. Der wachsende Antisemitismus in der Weimarer Republik und der Beginn des Nationalsozialismus zwangen ihn jedoch zurück ins »spirituelle Ghetto«, aus dem er einst aufgebrochen war.
ÖFFNUNGSZEITEN & ANFAHRT
Die Jakob Wassermann Buchhandlung und der JMF Museumsshop befinden sich im Jüdischen Museum Franken (Königstraße 89, Fürth) und hat zu den Museumsöffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr) geöffnet.
Parken: Contiparkhaus Flair (Königstraße 112-114)
U1 bis Fürth Rathaus – das Museum befindet sich schräg gegenüber dem Rathaus.


So, 26.05.2024, 14 Uhr | JMF Fürth
Feierliche Umbenennung des Museumsgartens in
Alfred Heilbronn Museumsgarten

Feiern Sie mit dem JMF Fürth und dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken die Umbenennung des Museumsgartens nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn (1885-1961). 1933 flüchtete der Botaniker Alfred Heilbronn mit seiner Familie nach Istanbul, wo er ein botanisches Institut und eines der weltweit renommiertesten Botanischen Gärten errichtete.
2014 nahm die türkische Regierung den Garten dem Botanischen Institut der Istanbuler Universität weg und übereignete ihn der benachbarten Religionsverwaltung. Nach einer Übergangszeit wurde der Garten ab 2019 geschlossen. Das Schild über dem Eingangstor „Alfred Heilbronn Botanik Bahçesi“ (Alfred Heilbronn Botanischer Garten) wurde bereits entfernt. Ein Teil des Gartens mit dem Blick auf den Goldenen Horn soll mit einem Gebäude für das Religionsinstitut neu bebaut werden.
Das Jüdische Museum Franken in Fürth möchte die Erinnerung an Alfred Heilbronn lebendig halten und benennt seinen Museumsgarten nun nach dem renommierten Botaniker.
Zur Benennung liest die Autorin Sandra Lüpkes. Die Spiegel-Bestseller-Autorin arbeitet aktuell an einem Roman über die Familie Heilbronn und deren Schicksal vor, während und nach dem Exil in Istanbul. Lüpkes gibt uns Einblicke in den kreativen Prozess, wenn aus einer wahren Geschichte Literatur wird und lässt Alfred Heilbronn in einer kurzen Lesung aus ihrem bislang unveröffentlichtem Manuskript lebendig werden.
Weitere Redner sind die Künstlerinnen Eda Aslan und Dilsad Aladag, die 2022 eine künstlerische Dokumentation zu Alfred Heilbronn im Jüdischen Museum Franken präsentierten.
Zum Abschluss spricht Kurt Heilbronn über seinem Vater. Zur Feier werden mehrere Familienmitglieder der Heilbronns anwesend sein.
Begrüßung und Grußworte werden von Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Susanne Jahn, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museum Franken e.V. sowie der Referent für Soziales Jugend und Kultur Dr. Benedikt Döhla sprechen gesprochen.
Für die musikalische Umrahmung sorgen Tim Hacker (Gesang) und Uwe Strübing (Klavier) mit Liedern von Franz Schubert.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk.
Neubau barrierefrei
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Die Umbenennung wurde mit freundlicher Förderung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. und der Liane und Frank W. Wilmers Stiftung realisiert.











