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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN


Ausstellungsplakat Gentlemen's Agreement

DIE NÄCHSTEN FÜHRUNGS- UND VERANSTALTUNGSTERMINE


So, 23.06.24, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Scherben bringen Glück. Wofür die jüdischen Gemeinden Süddeutschlands Hochzeitssteine benötigten

Vortrag von Professor Dr. Nathanael Riemer

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Hochzeiten sind freudige Ereignisse, die mit vielen Hoffnungen auf das ungestörte Glück des jungen Paares verbunden werden. Daher verwundert es wenig, dass die Menschen vergangener Epochen einige Anstrengungen unternahmen, um Braut und Bräutigam vor Ungemach zu bewahren. Im süddeutschen Judentum entwickelte sich aus dem Wunsch, das Brautpaar vor bösen Mächten zu schützen, der Brauch, ein Glas gegen Hochzeitssteine zu werfen, die in Mauern und Türbögen von Synagogen eingelassen waren.

Der Vortrag von Nathanael Riemer, stellt sowohl die Entwicklung des Brauches als auch die ästhetische Ausgestaltung erhaltener und abgegangener Chuppa-Steine vor.


8 € | 6 € ermäßigt zzgl. 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung nicht erforderlich

Nicht barrierefrei


So, 30.06.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement

Führung durch die aktuelle Wechselausstellung

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Bis heute, knapp achtzig Jahre nach Kriegsende sind die Themen Raub, Restitution und den Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz noch immer umstritten und kontrovers. Die unzähligen ungeklärten Fälle enteigneten jüdischen Besitzes, spiegeln bis heute das Ausmaß der Entrechtung, Enteignung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus wider. Dabei profitierten neben Kunsthändlern gerade Museen und Archive von der Enteignung der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung. Waren sie Retter und Bewahrer oder Nutznießer und Mitläufer? Welches Ziel verfolgten Museen und Archive im Nationalsozialismus, enteignete Gegenstände aus jüdischem Besitz zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren?

Die Führung durch die Wechselausstellung zeichnet am Beispiel der Kulturgutsammlung aus jüdischem Besitz durch den ehemaligen Schnaittacher Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler die historischen Abläufe, Zusammenhänge und die Folgen enteigneten jüdischen Kulturguts bis heute nach.


8 € | 6 € ermäßigt, zuzüglich 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

So, 30.06.2024, 14 Uhr | JMF Fürth

Lesen und lesen lassen

Eine literarische Wandelführung im Rahmen des LESEN!-Festivals

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Was steht eigentlich in der Tora? Worüber schrieb der Fürther Erfolgsautor Jakob Wassermann? Was erzählen uns persönliche Briefe eines jüdisch-christlichen Paares aus der NS-Zeit? Die Museumsführung eröffnet spannende Einblicke in ganz unterschiedliche Texte und Genres. Kommen Sie mit auf eine literarische Reise durch die jüdische Geschichte!


8 € | 6 € ermäßigt, zuzüglich 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 30.06.24, 14 Uhr | JMF Schwabach

Tuchmann verschwindet

Führung durch die Wechselausstellung mit der Kuratorin

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Im Jahr 1937 flüchtete Walter Tuchmann aus Nazi-Deutschland, weil er als Jude und Inhaber einer florierenden Nadelfabrik in Schwabach großen Gefahren ausgesetzt war. Als Tuchmann aus Schwabach verschwand, verlor er auch seine Fabrik, das Drei-S-Werk. Die Führung vermittelt Wissenswertes zu Tuchmanns Familie, seiner Position als Firmeninhaber und Grammophonnadelproduzent und thematisiert seine dramatische Flucht. Die Führung legt ihren Schwerpunkt auf die Firmengeschichte.


8 € | 6 € ermäßigt zzgl. 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung:
schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Firmenarchiv Drei-S-Werk

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