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AKTUELLE AUSSTELLUNGEN


Ausstellungsplakat Gentlemen's Agreement

DIE NÄCHSTEN FÜHRUNGS- UND VERANSTALTUNGSTERMINE


Fr, 19.07.2024, 14.00 Uhr | JMF Fürth

Jüdische Perspektiven auf Homosexualität

Museumsführung im Rahmen der CSD-Prideweeks

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Das Jüdische Museum Franken in Fürth lädt im Rahmen der CSD-Prideweeks zu einer Museumsführung ein: Verbietet die Tora wirklich Homosexualität? Welches Selbstverständnis hat ein queerer jüdischer Verein heute in Deutschland? Und wer war die Dämonin Lilith? In der Museumsführung stehen Geschlechterrollen in der jüdischen Kultur und auch unterschiedliche jüdische Positionen zu LGBTQIA*-Themen im Fokus.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

Fr, 26.07.2024, 16 Uhr | JMF Fürth

Zum 100. Geburtstag von Ruth Weiss

Lebensgeschichten jüdischer Frauen aus Fürth

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Fürth – Südafrika – London – Dänemark. Die Biografie der Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Ruth Weiss ist gleichermaßen interessant wie inspirierend. Zu ihrem 100. Geburtstag vermittelt die Führung spannende Einblicke in das Leben jüdischer Frauen aus Fürth. Erfahren Sie mehr über jüdische Hebammen, die gelehrte Rabbinergattin Kröndel oder Adele Mandel mit ihrer Damenkollektion „Adema“! Das Highlight bilden Objekte und Zeitzeugnisse aus der Familiengeschichte und dem Lebensweg von Ruth Weiss.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Sammlung Ruth Weiss

So, 21.07.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement:
Der Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz von 1933 bis heute

Führung mit der Kuratorin durch die Ausstellung

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Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach thematisierte mit seiner 1996 eröffneten Dauerausstellung erstmals die komplexe Sammlungsgeschichte des enteigneten Judaika-Bestands der Marktgemeinde Schnaittach. Der mehrheitliche Teil des Judaika-Bestands besteht aus enteignetem Kulturgut aus jüdischem Besitz, den der damalige Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler zwischen 1933 und 1945 zusammentrug. Stammler bemühte sich nach 1945, im Zuge der Entnazifizierungsbemühungen der Amerikaner in der US-Zone, die Enteignung von Judaika-Beständen als intendierten Rettungsakt umzuinterpretieren. Dieses Narrativ, das bis heute in der Öffentlichkeit Bestand hat, steht diametral zu den Bemühungen des Jüdischen Museums Franken, die komplexe Sammlungsgeschichte in den historischen Kontext einzubetten und mit ihr exemplarisch darzulegen, wie totalitäre Herrschaftssysteme funktionieren. Die Wechselausstellung „Gentlemen’s Agreement“ geht hier einen Schritt weiter und fragt, welche Wirkung die Präsentation von Kulturgut aus jüdischem Besitz in Abwesenheit jüdischen Lebens und im Einklang mit der antisemitischen Doktrin der Nationalsozialisten hatte und wie sie heute noch zu spüren ist.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken, Grafik: Katja Raithel, zur gestaltung, Nürnberg

So, 28.07.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Die Judaikasammlung des Gottfried Stammler. Geschichte einer „Arisierung“

Vortrag von Monika Berthold-Hilpert (Jüdisches Museum Franken Schnaittach)

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Die Geschichte des Heimatmuseums Schnaittach und seiner Judaikasammlung, die 1996 im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach aufging, ist untrennbar mit der „Arisierung“ sakraler jüdischer Gegenstände durch den Museumsgründer Gottfried Stammler (1885-1959) verbunden. Bis heute gilt der Hafnermeister Stammler für viele in Schnaittach als Held, der sich in der Pogromnacht 1938 mutig und ohne Rücksicht auf persönliche Konsequenzen der NS-Kreisleitung widersetzt und so die Zerstörung von Synagoge, Rabbiner- und Vorsängerhaus verhindert habe.

Der Vortrag zeichnet die Entstehung der Judaikasammlung im Heimatmuseum nach und unterzieht Stammlers aktive Beteiligung in der NS-Zeit – bei den Vorgängen rund um die Novemberpogrome, bei der Aneignung von Kulturgut aus jüdischem Besitz und deren museale Präsentation – sowie seine Stilisierung als Retter von Synagoge und Judaika in der Nachkriegszeit einer kritischen Würdigung.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Torarollen zerstörter jüdischer Gemeinden in Franken, Aufnahmeort Heimatmuseum Schnaittach um 1950
©Jüdisches Museum Franken | Marktgemeinde Schnaittach

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