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VERANSTALTUNGS HIGHLIGHTS 2026


So, 22.02.26, 11 Uhr | Haus der Begegnungen Schwabach

Ein filmhistorischer Schatz kehrt zurück!

Wiederentdeckter Werbefilm des Schwabacher Drei-S-Werks erstmals nach der Schoa gezeigt

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Ein filmhistorischer Schatz kehrt zurück! Walter Tuchmann setzte für sein berühmtes Drei-S-Werk in Schwabach schon früh auf innovative und eindrucksvolle Werbung – so sehr, dass er um 1930 gleich zwei Werbefilme von renommierten Filmunternehmen produzieren ließ.

Jahrzehntelang galten diese Filme als verschollen. Nun ist einer davon überraschend wieder aufgetaucht – in bemerkenswert gutem Zustand – und wird erstmals seit vielen Jahren wieder öffentlich gezeigt.

Der rund neunminütige, schwarz-weiße 16-mm-Stummfilm ist eine faszinierende Mischung aus Real- und Trickfilm. Er eröffnet mit einer sich drehenden Schallplatte, während vier junge Paare im Wohnzimmer einen langsamen Walzer tanzen. Als einer der Männer die Grammophonnadel wechselt, beginnt eine längere, kunstvoll animierte Sequenz, die den Herstellungsprozess einer Grammophonnadel auf charmante Weise veranschaulicht.

Die Historikerin und Drei-S-Werk Expertin Marina Heller wird in einem begleitenden Vortrag den Film in seinen historischen Kontext einordnen und zeigen, welche Rolle der Werbefilm von den Anfängen um 1900 bis in die 1930er Jahre spielte – und welche Bedeutung Walter Tuchmanns Produktion in dieser Entwicklung besitzt.

Die Veranstaltung findet anlässlich der Schenkung des Firmenarchivs durch das heutige Drei-S-Werk an das Jüdische Museum Franken. Die Schenker David Harrow und Eric Schmauser werden zur Veranstaltung anwesend sein. Zur Veranstaltung sprechen Oberbürgermeister Peter Reiß und Vizepräsidenten des Bezirktagspräsidenten Christa Heckel und Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein.

Im Anschluss kleiner Sektempfang.

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Eintritt: frei (Spende möglich)

Ort: Haus der Begegnungen (Auf der Aich 1-3, Schwabach)

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org


So., 22.03.2026, 15 Uhr | JMF Schnaittach

Ausstellungseröffnung

100 Synagogen in Deutschland

Eine Reise durch Jahrhunderte jüdischer Kultur

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Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach lädt zur Ausstellung „100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ein. Die Ausstellung ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.

Die Ausstellung „100 Synagogen in Deutschland“ zeigt, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.

Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert. Sie besteht aus 24 Stationen und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, das von Alex Jacobowitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist (90€).

Zur Eröffnung sprechen Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Bürgermeister Frank Pitterlein, Landrat Armin Kroder und Alex Jacobowitz mit einer Einführung in das Ausstellungsthema. Musikalische Umrahmung: Stefanie Waegner und Michael Falter.

Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.

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Ausstellungort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Teilnahme nur mit Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org


So, 03.05.26, 11 Uhr | JMF Fürth

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Buchpremiere mit Sandra Lüpkes: Ein Ort, der bleibt

Eröffnung der Gartensaison durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

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Es ist wieder soweit! Am 3. Mai eröffnet der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken wieder die Gartensaison im Jüdischen Museum Franken in Fürth. Vor zwei Jahren benannte das JMF seinen Museumsgarten nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn, der 1933 in die Türkei floh und dort das Botanische Institut und einen der beeindruckendsten botanischen Gärten errichtete.

Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest am 3. Mai 2026 erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.

Koscher style Büffet von Tel Aviv Jaffa mit koscheren Weinen im Anschluss an die Veranstaltung.

Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

Eintritt: 14 € | Fördervereinsmitglieder frei

Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung bis zum 26.4.26: besucherservice@juedisches-museum.org


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