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Sa, 21.02.26, 14 – 15 Uhr | Bildungszeile Schnaittach
Neue Lesereihe: Lesen in der Bildungszeile

Taucht mit Sabine Forkel-Kutschka zwischen Oktober und Februar in die Welt der jüdischen Märchen ein! Dabei werden in der Bildungszeile Schnaittach alle Bereiche jüdischer Erzähltradition gestreift. Bei der Lesereihe stehen jüdische Märchen im Mittelpunkt: jiddische Geschichten aus Osteuropa, Märchen aus dem Orient, sephardische Erzählungen, aber auch Märchen deutscher Erzähler und Erzählerinnen.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es Kuchen, Kaffee, Tee und Getränke.
Eine Veranstaltung der Gemeindebücherei Schnaittach und des Jüdischen Museums Franken
Eintritt: 5€ Kinder | 8€ Erwachsene (Kuchen und Getränk inbegriffen)
Ort: Bildungszeile Schnaittach (Marktplatz 2 1/2)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
So, 08.02.2026, 14 Uhr | JMF Fürth (Adolph S. Ochs Lounge)

Drum prüfe wer sich ewig binde – Liebes und Hochzeitsgeschichten
Im Rahmen von Lesen in der Lounge – Sabine Forkel-Kutschka liest Geschichten für Jugendliche und Erwachsene im JMF Fürth.
Erleben Sie in diesem Jahr Lesen in der Lounge in der Adolph S. Ochs Lounge des Jüdischen Museums Franken.
Geschichten aus dem jüdischen Alltag bestimmen die Themenauswahl an Literatur, die Sabine Forkel-Kutschka für Jung und Alt lesen wird.
Eintritt: 5 € Jugendliche | 8 € Erwachsene
Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
barrierefrei
So, 22.02.26, 11 Uhr | Haus der Begegnungen Schwabach
Wiederentdeckter Werbefilm des Schwabacher Drei-S-Werks erstmals nach der Schoa gezeigt

Ein filmhistorischer Schatz kehrt zurück! Walter Tuchmann setzte für sein berühmtes Drei-S-Werk in Schwabach schon früh auf innovative und eindrucksvolle Werbung – so sehr, dass er um 1930 gleich zwei Werbefilme von renommierten Filmunternehmen produzieren ließ.
Jahrzehntelang galten diese Filme als verschollen. Nun ist einer davon überraschend wieder aufgetaucht – in bemerkenswert gutem Zustand – und wird erstmals seit vielen Jahren wieder öffentlich gezeigt.
Der rund neunminütige, schwarz-weiße 16-mm-Stummfilm ist eine faszinierende Mischung aus Real- und Trickfilm. Er eröffnet mit einer sich drehenden Schallplatte, während vier junge Paare im Wohnzimmer einen langsamen Walzer tanzen. Als einer der Männer die Grammophonnadel wechselt, beginnt eine längere, kunstvoll animierte Sequenz, die den Herstellungsprozess einer Grammophonnadel auf charmante Weise veranschaulicht.
Die Historikerin und Drei-S-Werk Expertin Marina Heller wird in einem begleitenden Vortrag den Film in seinen historischen Kontext einordnen und zeigen, welche Rolle der Werbefilm von den Anfängen um 1900 bis in die 1930er Jahre spielte – und welche Bedeutung Walter Tuchmanns Produktion in dieser Entwicklung besitzt.
Die Veranstaltung findet anlässlich der Schenkung des Firmenarchivs durch das heutige Drei-S-Werk an das Jüdische Museum Franken. Die Schenker David Harrow und Eric Schmauser werden zur Veranstaltung anwesend sein. Zur Veranstaltung sprechen Oberbürgermeister Peter Reiß und Vizepräsidenten des Bezirktagspräsidenten Christa Heckel und Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein.
Im Anschluss kleiner Sektempfang.
Eintritt: frei (Spende möglich)
Veranstaltungsort: Haus der Begegnungen (Auf der Aich 1-3, Schwabach)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 03.05.26, 11 Uhr | JMF Fürth
Eröffnung der Gartensaison durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.
Es ist wieder soweit! Am 3. Mai eröffnet der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken wieder die Gartensaison im Jüdischen Museum Franken in Fürth. Vor zwei Jahren benannte das JMF seinen Museumsgarten nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn, der 1933 in die Türkei floh und dort das Botanische Institut und einen der beeindruckendsten botanischen Gärten errichtete.


Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest am 3. Mai 2026 erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.
Koscher style Büffet von Tel Aviv Jaffa mit koscheren Weinen im Anschluss an die Veranstaltung.
Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.
Eintritt: 14 € | Fördervereinsmitglieder frei!
Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89) – barrierefrei
Anmeldung bis zum 26.4.26: besucherservice@juedisches-museum.org
Veranstalter: Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken ( Beitrittsformular )


Der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. lädt am 3. Mai 2026 um 11 Uhr herzlich zur Eröffnung der Gartensaison des „Alfred-Heilbronn-Museumsgartens“ im Jüdischen Museum Franken in Fürth ein. Im Rahmen der Veranstaltung liest Sandra Lüpkes erstmals aus ihrem neuen Roman, der den Frauen der Fürther Familie Heilbronn gewidmet ist.
Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat. Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen?
Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser. So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen –
nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert. Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden.
Im Anschluss an die Lesung gibt es Gelegenheit, bei einem kosher style Buffet und einem Glas Wein ins Gespräch zu kommen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Termin: Sonntag, den 3. Mai 2026, 11 Uhr
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken (Königstraße 89)
Kosten: 14€ | Fördervereinsmitglieder frei
Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
barrierefrei
Wechselausstellung im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach

„100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.
Schon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser, einzigartig in Architektur und Ausdruck, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Franken, die eine kontinuierliche jüdische Ansiedlung vom Mittelalter bis Schoa erlebte, nimmt hier eine besondere Stellung ein.
Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ (Enteignung) überstanden, wurden viele zerstört.
(c) Alex Jacobowitz | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung
Die nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen, weil niemand mehr da war, der sie brauchte.
Die Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist.


Es präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.
Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, das von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist (90€).
Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.

Sonntag, den 22. März 2026, 15 Uhr
Ausstellungseröffnung
Es sprechen Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Bürgermeister Frank Pitterlein, Landrat Armin Kroder, Alex Jacobowitz
Musikalische Umrahmung: Stephanie Waegner (Cello) und
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Sonntag, den 14. Juni 2025, 15 Uhr
100﬩ Synagogen in Deutschland – Buchvorstellung und Marimbaphonkonzert
mit Alex Jacobowitz
JMF Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Eintritt: 8€ | 6€ ermäßigt
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Ausstellungsort: Synagoge, im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag: 12-17 Uhr
Gruppenführungstermine außerhalb der o.g. Öffnungszeiten möglich!
Führungsbuchung: besuch@juedisches-museum.org
Buchpremiere
Mit Thomas Muggenthaler im Gespräch mit Daniela F. Eisenstein

Das Jüdische Museum Franken in Fürth und die Jakob Wassermann Buchhandlung / Buchhandlung Edelmann laden zur Buchpremiere von Thomas Muggenthalers neuem Werk „Mit dem Leben davongekommen“ ein. Der Autor liest erstmals aus seinem neuerschienenen Buch und erzählt im Gespräch mit Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein über die Entstehung seiner wichtigen Dokumentation.
Das Buch versammelt 34 bewegende Lebensgeschichten von Jüdinnen und Juden aus Bayern, die dem Holocaust entkommen konnten. Es erzählt vom Überleben, von Mut und Hoffnung – und vom Versuch, nach der Schoa neue Wurzeln zu schlagen. Ruth Weiss, 1924 in Fürth geboren und 1936 mit ihrer Familie nach Südafrika emigriert, erinnert sich: „Ich hatte eine sehr schöne Kindheit!“ Auch Roberto Schopflocher, 1937 mit seiner Familie nach Argentinien auswanderte, betont die Prägung durch seine Heimatstadt Fürth. Oskar Prager konnte 1939 mit seiner Familie nach England fliehen.
Thomas Muggenthaler, 1956 in Regensburg geboren, ist Journalist und Autor mit Schwerpunkt Nationalsozialismus. Für den Bayerischen Rundfunk produzierte er zahlreiche Radio- und TV-Beiträge. Für seine Recherchen wurde er mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Deutsch-Tschechischen Journalistenpreis, dem Bayerischen Fernsehpreis und 2024 mit dem Bundesverdienstkreuz. Er lebt in Regensburg. Seit den 1980er Jahren dokumentiert der Journalist Thomas Muggenthaler jüdische Schicksale aus Bayern.
Eintritt: kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstr. 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Fa. Lith. Adolph Friedländer, Plakat ohne Titel
(c) Münchner Stadtmuseum,
Sammlung Puppentheater /
Schaustellerei

Fa. Lith. Adolph Friedländer, „Hugo Haase’s A.G. – Deep to Deep“ (Originaltitel)
(c) Münchner Stadtmuseum,
Sammlung Puppentheater /
Schaustellerei

Alexander Küßwetter (Mitte) mit dem ehemaligen Direktor des JMF Bernhard Purin (1963-2024) und der jetzigen Direktorin Daniela F. Eisenstein im Jüdischen Museum Franken in Fürth, 2019.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch
FÜRTH. Der ehemalige Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten ist am Montag, den 15. September im Alter von 77 Jahren verstorben.
Alexander Küßwetter gehörte dem Bezirkstag von Mittelfranken von 1994 bis 2018 an und war von 2003 bis 2008 Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten. Zwei Jahrzehnte war er Beauftragter für die Landwirtschaftlichen Lehranstalten des Bezirks Mittelfranken in Triesdorf.
„Seine enge Verbundenheit mit dem ländlichen Raum war eng verknüpft mit einem großen Interesse an der Erforschung und Vermittlung fränkisch-jüdischer Geschichte – ein Thema“, so der Vorzsitende des Trägervereine Jüdisches Museum Franken e.V. Landrat Armin Kroder, „für das er sich mit großem außerordentlichem Engagement einsetzte.“
Von 2010 bis 2019 war Alexander Küßwetter Erster Vorsitzender des Trägervereins Jüdisches Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach e.V. In dieser Zeit begleitete er maßgeblich die Weiterentwicklung des Museums: 2015 wurde der dritte Standort in Schwabach eröffnet, zudem setzte er sich erfolgreich für den Neubau am Standort Fürth und eine gesicherte Finanzierung des gewachsenen Museums ein.
„Alexander Küßwetters Interesse an der jüdischen Geschichte und Kultur Frankens ging weit über das Übliche hinaus“, betont Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein. „Die wissenschaftliche Aufarbeitung, die Vermittlung und der interkulturelle Austausch waren ihm ein echtes persönliches Anliegen. Der heutige Erfolg des Jüdischen Museums Franken basiert in wesentlichen Teilen auf seinen Verdiensten und seinem nachhaltigen Engagement.“
zur Fürther Michaelis Kirchweih
9. bis 12. Oktober 2025
im Jüdischen Museum Franken in Fürth
Wenn die Fürther Michaelis-Kirchweih ihre Tore öffnet, schlägt auch im Jüdischen Museum Franken das Herz höher. Bereits zum zweiten Mal gastiert dort die beliebte Miniatur-Kärwa, eine einzigartige Ausstellung detailgetreu nachgebildeter Fahrgeschäfte und Kirchweih-Szenen, die Groß und Klein begeistert.
Die Idee zur Miniatur-Kärwa stammt von Thorsten Rodriguez, dessen Faszination für Karussells und Jahrmarkt-Attraktionen schon in der Kindheit begann. Der Besuch der Fürther Kärwa war für seine Familie Tradition – und prägte ihn nachhaltig. Im engen Austausch mit Schaustellerinnen und Schaustellern entstand die Vision, zur Kirchweihzeit eine eigene Miniaturwelt zu erschaffen. „Ursprünglich stellte ich kleine Modelle her – und die kamen so gut an, dass ich mehr daraus machen wollte“, erzählt Rodriguez.


„Somit entstand der Gedanke eine Miniatur Kärwa Ausstellung ins Leben zu rufen. Gleichzeitig fiel mir auf, dass es für die ganz Kleinen genau das richtige war. So war die Miniatur-Kärwa geboren. Die bunten Lichter und die Bewegung der Karusselle lassen Kinderaugen strahlen und faszinieren mittlerweile Jung und Alt.“
Seit 2019 ist die Ausstellung ein fester Bestandteil der Michaelis-Kirchweih. Inzwischen hat sie ihren festen Platz im Jüdischen Museum Franken gefunden – und zieht Besucherinnen und Besucher aus ganz Bayern und darüber hinaus an. Unterstützt wird Rodriguez seit vielen Jahren von Ralph Walther aus Heidelberg. Gemeinsam holen sie jährlich bis zu acht Miniatur-Aussteller aus Deutschland und der Schweiz nach Fürth. Diese präsentieren über vier Tage hinweg liebevoll gestaltete Miniatur-Fahrgeschäfte und Dioramen aus Lego, Metall, Aluminium oder Polystyrol – viele davon mit Licht- und Bewegungseffekten ausgestattet.
An seiner „Mobilen Kirmesanlage“, arbeitete Thorsten Rodriguez rund fünf Jahre. Auf vier Quadratmetern erwacht hier eine ganze Kirchweih im Maßstab 1:87 zum Leben – inklusive funktionierender Fahrgeschäfte.


Die Miniatur-Kärwa hat sich längst als fester Termin im Kalender von Modellbaufans etabliert. Ihre Schöpfer sind regelmäßig auf renommierten Ausstellungen wie am Bodensee oder beim „Tag der offenen Tür“ namhafter Fahrgeschäftshersteller zu Gast.
Erleben Sie mit der „Miniatur-Kärwa“ vom 9. bis 12. Oktober 2025 im Jüdischen Museum Franken eine Kärwa der besonderen Art – im Kleinformat, aber mit ganz großer Wirkung.

| Veranstaltungsort | Jüdisches Museum Franken (Königstraße 89) |
| Ausstellungseröffnung | Do, 09.10.25, 11 Uhr |
| Öffnungszeiten | 9.-11.10.25: 11-21 Uhr; 12.10.25: 11-20 Uhr |
| Eintritt | kostenfrei |

Alle Fotografien: (c) Magalí Druscovich

(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel
Foto (c): Magalí Druscovich

Shaili Aviani, 20, posiert mit einem Porträt ihres Vaters, der beim Kampf gegen Terroristen im Kibbuz Kfar Aza getötet wurde. Von den 1.000 Bewohnerinnen und Bewohnern des Kibbuz wurden 65 getötet, 18 entführt, und fünf befinden sich noch immer in Geiselhaft. Es wird vermutet, dass die Terroristen im Voraus Informationen darüberhatten, wen sie zuerst angreifen sollten, um den Kibbuz unter ihre Kontrolle zu bringen. Viele von ihnen waren Teil eines Hinterhalts an der Tür, hinter der das Sicherheitskomitee seine Waffen aufbewahrte. Jedes Mal, wenn sie in den Kibbuz kommt, besucht Shaili den Ort, an dem Soldaten die Leiche ihres Vaters gefunden haben. Tel Aviv, Israel, 2024

Mütter
Bis zum 7. Oktober kannten sie einander nicht. Sie sind alle Mütter, die ihre 20-jährigen Kinder beim Nova-Musikfestival verloren haben. Sie haben das Gefühl, dass ihre früheren Freunde ihren Schmerz nicht verstehen können. Doch in dieser Gruppe sprechen sie über ihren Verlust und über die Zeichen, die sie von ihren Kindern erhalten – während sie sich fragen, ob es überhaupt möglich ist, weiterzumachen. Tel Aviv, Israel, 2024

Rami Shani, 65, rettete mit seinem Auto 35 junge Menschen beim Musikfestival in Re’im. Unter Beschuss fahrend, rettete er das Leben von Maor Morchiano (29) und seiner Freundin Shani Katz (28). Das Paar verlor fünf Freunde, mit denen sie zum Festival gekommen waren. Für dieses Porträt trafen sie Rami zum ersten Mal. „Er ist jetzt unser Engel – er hat uns nicht nur einmal, sondern zweimal gerettet. Wir leben wegen ihm.“ Modi’in, Israel, 2024
Magalí Druscovich

Das Jüdische Museum Franken in Schwabach eröffnet anlässlich des Gedenkens an den 7. Oktober am 5. Oktober, um 11 Uhr die bewegende Fotoausstellung „Home Front“ der argentinisch-israelischen Fotografin Magalí Druscovich. Die Ausstellung thematisiert die Folgen der Gewalt durch die Terrororganisation Hamas in Israel – mit einem besonderen Fokus auf den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Druscocovich’s Bilder lassen die emotionale Realität hinter der Medienberichterstattung sichtbar werden. Magalí Druscovich dokumentierte mit ihrer Kamera die tiefgreifenden Erschütterungen nach den Terroranschlägen vom 7. Oktober 2023. Ihre Bilder zeigen nicht nur Schmerz und Verlust, sondern auch Solidarität, Widerstandskraft und Mitgefühl.
„Ich sehe meine Arbeit als Zeugenschaft“, sagt Druscovich. „Fotografie kann eine Brücke schlagen – zwischen den Betroffenen und denen, die von außen zusehen. Zwischen Angst und Hoffnung.“ In leisen, sensiblen Momentaufnahmen gelingt es ihr, die komplexen menschlichen Reaktionen auf eine kollektive Traumatisierung einzufangen.

So, 05.10.2025, 11 Uhr | JMF Schwabach (Syngogengasse 10a)
Es sprechen Magalí Druscovich.Oberbürgermeister Peter Reiß, Bezirkstagspräsident Daniel Peter Förster und Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein
Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 05.10.2025, 14 Uhr (ausverkauft!) keine Karten mehr möglich
05.10.25 14 – 15:30 Uhr
07.12.25 14 – 15:30 Uhr
01.02.26 14 – 15:30 Uhr
03.05.26 14 – 15:30 Uhr
17.05.26 14 – 15:30 Uhr (Internationaler Museumstag, Führung und Eintritt frei)
07.06.26 14 – 15:30 Uhr
Führungsanmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
| Ausstellungsort: | Jüdisches Museum Franken in Schwabach, Synagogengasse 10a (rückwärtiger Eingang) |
| Öffnungszeiten: | Okt-März: Sa und So, 12–17 Uhr | April-Sept.: Sonntag, 12-17 Uhr |
| Eintritt: | 5 € / ermäßigt 3 € |
| Führungsgebühr offene Führung | 8€, zzgl. 3€ erm. Eintritt | 6€, zzgl. 3€ erm. Eintritt erm. Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org |
| Führungsgebühr angemeldete Gruppen | 75€, zzgl. Eintritt 60€ + freier Museumseintritt ermäßigt (ALG II, Sozialhilfe, Asyl) Familienführung (2 Erwachsene und bis zu 5 Kinder): 35€, zzgl. erm. Eintritt Schulklasse, 3€ pro Person Lehrer:innen, Referendar:innen 60€, zzgl. 3€ ermäßigten Eintritt Buchung: besuch@juedisches-museum.org |
| Ausstellungsdauer | 5.10.25 bis 13.09.2026 |

Bühne frei für eine Zeitreise der besonderen Art! Zur Michaelis-Kirchweih nimmt Sie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit auf eine Reise in die bunte, schillernde Welt historischer Jahrmärkte und Volksfeste – mit prachtvollen Plakaten aus der Zeit von ca. 1890 bis 1930!
Die großformatigen Werbedrucke stammen aus der legendären Druckerei Adolph Friedländers in Hamburg, die sich auf visuelle Sensationen für Zirkusse, Varietés und Schausteller spezialisierte – mit Kunden aus der ganzen Welt. Ihre Plakate sprühen vor Farbe, Fantasie und dem Versprechen eines unvergesslichen Spektakels!
So, 28.09.25, 11 Uhr: Ausstellungseröffnung mit Bürgermeister Markus Braun, Kulturreferentin und Bezirksheimatpflegerin Dr. Annett Haberlah-Pohl, Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Kuratorin Marina Heller und den Heckenmusikanten. Im Anschluss Umtrunk und Kirchweih-Snacks – Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 28.09.25, 14 Uhr: Führung mit der Kuratorin
Mi, 08.10.25, 16:30 Uhr: Führung mit der Kuratorin (Eintritt und Führung frei)
Mi, 15.10.25, 16:30 Uhr: Führung mit der Kuratorin (Eintritt und Führung frei)
So, 26.10.25, 14 Uhr: Führung mit der Kuratorin
So, 23.11.25, 11 Uhr: Führung mit der Kuratorin
| Veranstaltungsort | Jüdisches Museum Franken (Königstr. 89): |
| Öffnungszeiten | Di-So, 10-17 Uhr |
| Sonderöffnungszeiten | 9.-11.1025, 11-21 Uhr; 12.10.25: 11-20 Uhr |
| Eintritt | 6 Euro regulär | 3 Euro ermäßigt (inkl. Dauerausstellung); während der Kirchweih freier Eintritt |
| Führungen | 8 € | 6 € ermäßigt, zzgl. 3€ ermäßigten Eintritt |
| Führungsanmeldung | besucherservice@juedisches-museum.org |
Kunst des Dialogs im öffentlichen Raum von Anja Schoeller im Rahmen von der Fürther Freiluftgalerie
Shengo ist eine soziale Skulptur des Zusammenkommens, inspiriert von traditionellen Versammlungen in Äthiopien, bei denen Menschen unter freiem Himmel gemeinsam beraten.
Die Künstlerin Anja Schoeller hat diese Idee weiterentwickelt und mit der Methode des Council verbunden – einer achtsamen Kommunikationsform, bei der das Zuhören im Mittelpunkt steht. Im Kreis sitzend, zeigt ein Redegegenstand an, wer spricht.
Auch in unseren Kulturkreisen gab es solche Versammlungen – etwa unter der Dorflinde. Mein künstlerischer Ansatz verbindet diese Traditionen mit neuen, inklusiven Formen. Der Mensch steht im Zentrum: partizipativ, offen, geschlechtergerecht.
Kern des Projekts sind 27 mobile Hocker („berchumas“), die seit 2011 unter dem Label „Glückswerkstatt“ bestehen und nun erstmals als Hocker-Skulptur auf dem Jean-Mandel-Platz in Fürth erscheinen. Sie laden zum öffentlichen Dialog im Stadtraum ein.
In Kooperation mit dem Äthiopischen Kulturverein Nürnberg e.V. soll das Projekt demokratische Mitgestaltung fördern – respektvoll und gemeinschaftlich. Was andernorts „Quartiersrat“ heißt, nennen wir Shengo.
Dieses Kunstwerk ist Teil der FREI LUFT GALERIE. Mit freundlicher Unterstützung von stn schaumstoff – technik – nürnberg – gmbh, Produktentwicklung Schoeller und REHAU.
Besonderer Dank: Terefe, Kassu, Amsale, Nina Metz
Standort: Jean-Mandel-Platz, 90762 Fürth
Moderierte Gesprächsrunden begleiten das Projekt. Eine Shengo-Fibel liegt im Foyer des Jüdischen Museums Franken in Fürth aus.
weitere feste Termine Shengo-Treffen:
Samstag, 13. September, 14–16 Uhr
Kontakt & Anmeldung: anjaschoeller@gmx.net
barrierefrei


Plakatmotiv
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Toraschild der Familie Dottheim Brooks, New York
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Werbeschild für Camelia Damen Binden, Vereinigte Papierwerke Nürnberg/Heroldsberg der Gebrüder Emil und Oskar Rosenfelder
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Federbettverpackung der Firma Quelle (1933-1945) mit dem Aufdruck „Christliches Unternehmen – arische Inhaber“
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Torakrone des Nürnberger Goldschmieds Samuel Beckensteiner (1713-1781), Nürnberg Mitte des 18. Jhs. aus der Sammlung Werner und Suzanne Gundelfinger im Jüdischen Museum Franken
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Landschaftsbild, anonym
Herkunft unbekannt
Dieses Bild wurde auf der Rückseite eines Torafragments gemalt. Um die hebräische Schrift auf der Rückseite richtig herum lesen zu können, muss man das Bild auf den Kopf stellen.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Rückseite des Landschaftsbilds, anonym
Herkunft unbekannt
Dieses Bild wurde auf der Rückseite eines Torafragments gemalt. Um die hebräische Schrift auf der Rückseite richtig herum lesen zu können, muss man das Bild auf den Kopf stellen.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Porzellanhund, anonyme Schenkung an das Jüdische Museum Franken
Der Hund gehörte einst einer jüdischen Familie aus Fürth und wechselte im Zuge der „Arisierung“ den Besitzer.
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Hermann Kaulbach: Skizze des Kinderporträts „Die kleine Dame“, für Thea Irene Nathan. Das Bild wurde während der Flucht der Familie in den USA gestohlen. Erst in den 1970er Jahre wurde es auf einer Auktion in München ersteigert. Seit vielen Jahren suchen die Familiennachkommen der Nathans nach dem Porträt. Das Museum wird im Rahmen der aktuellen Wechselausstellung eine neue Suchaktion durchführen
(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Flyer „Gesucht: Die kleine Dame“
(c) Jüdisches Museum Franken

PROGRAMM (Leporello)

PLAKAT-HOCHFORMAT (pdf)
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung, Nürnberg

PLAKAT QUERFORMAT (jpg)
(c) Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, Christian Harnoth, zurgestaltung, Nürnberg
Pressemappe mit Fact Sheet
Ausstellungstexte
Hörbeispiele
Pressefotografien zum Download
So, 06.07.25, 11-16 Uhr | JMF Schwabach
Feiern Sie mit dem JMF das Synagogengassenfest 2025 mit Live-Musik, kulinarischen Köstlichkeiten, Führungen, Schüler:innen-Ausstellung, Gewinnspiele
11-11:30 Uhr
Museumsführung durch die Wechselausstellung „Kitsch.Sehnsucht nach Jiddischkeit“ (Treffpunkt im Jüdischen Museum Franken, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
11-16 Uhr
Selber Drucken! Mitmachstation für Alle
(Treffpunkt: Synagogengasse 2)
11-16 Uhr
Dreh dich schlau – das Glücksrad-Quiz
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
12-12:30 Uhr
„Fakt, oder Fakenews – Stadtführung in Schwabach“
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
13 Uhr
Konzert „Klezmer Sisters“ Svea Zhidetskaya (Gesang) und Inna Surzhenko (Klavierbegleitung)
(Ehemalige Synagoge, Synagogengasse 6)
13 bis 13:30 Uhr
Museumsführung durch die Wechselausstellung „Kitsch.Sehnsucht nach Jiddischkeit“ (Treffpunkt im Jüdischen Museum Franken, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
14 Uhr
Hummus, Falafel und Co – Israelische Spezialitäten von Tel Aviv-Jaffa Nürnberg
Büffeteröffnung im Anbau der Ehemaligen Synagoge
Sitzgelegenheiten im Außenbereich
14-14:30 Uhr
„Fakt, oder Fakenews – Stadtführung in Schwabach“
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
14:30 -15:30 Uhr
Jüdische Symbole
Ausstellungeröffnung mit Schüler:innen der Freien Waldorfschule Wendelstein
Im 1. OG der Ehemaligen Synagoge, Synagogengasse 6
15-15:30 Uhr
Museumsführung durch die Wechselausstellung „Kitsch.Sehnsucht nach Jiddischkeit“ (Treffpunkt im Jüdischen Museum Franken, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
16-16:30 Uhr
„Fakt, oder Fakenews – Stadtführung in Schwabach“
(Treffpunkt: Infopoint Synagogengasse 6)
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, Außenbereich Synagoge; Ehemalige Synagoge Synagogengasse 6)
Nicht barrierefrei

Museen sollen sammeln, bewahren, forschen, vermitteln und präsentieren – aber sollen sie auch provozieren? Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum gab es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen. Mit mancher Wechselausstellung oder gesellschaftspolitischen Positionierung verhält es sich seitdem nicht anders.
Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF mit der Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ Bilanz und erinnert an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Museum und sein Umfeld nachhaltig prägten.Als letzter Teil der Ausstellungsreihe präsentiert diese Intervention den Umgang des Jüdischen Museums Franken mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945 sowie den Umgang mit dem Mythos der „Fürther Toleranz“, die in der 2007 gezeigten Ausstellung „Fürth, das fränkische Jerusalem – Von der Erfindung jüdischer Geschichte“ beleuchtet wurde.
Was war passiert, was haben die Auseinandersetzungen bewirkt und wo stehen wir heute?

So, 22.06.25, 14 Uhr
Ausstellungseröffnung mit anschließendem kosherstyle Buffet und Umtrunk
Ort: JMF Fürth
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 13.7.25, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Do, 16.10.25, 17.30 Uhr
Feierabend im Museum: After-Work-Angebot mit Highlight-Führung durch die Wechselausstellung und Weinverkostung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Do, 13.11.25, 17.30 Uhr
Feierabend im Museum: After-Work-Angebot mit Highlight-Führung durch die Wechselausstellung und Weinverkostung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 25.01.26, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
So, 19.04.26, 14 Uhr
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
GRUPPENFÜHRUNGEN BUCHEN
Gruppenführungen durch die Wechselausstellung können gebucht werden unter:
besuch@juedisches-museum.org
Laufzeit: 24.06.2025 bis 19.04.2026
Altersempfehlung: ab 14 Jahren
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
U1 bis Fürth Rathaus; Parken im FLAIR Parkhaus Königstraße 112-114
Öffnungszeiten: Di-So, 10-17 Uhr
barrierefrei
Sa.+So.,14.+15.03.26, 14 Uhr | JMF Fürth
Führung im Rahmen des Jewish Music Today Festivals
Museumsobjekte erzählen von der Blütezeit der jüdischen Gemeinde in Fürth – doch wie klang es damals wirklich in den Synagogen?
Warum spaltete ein Musikinstrument die Orthodoxie und das Reformjudentum? Und welche Rolle spielt ein traditionelles jüdisches Blasinstrument in „Planet der Affen“?
Begeben Sie sich auf eine Klangreise durch die musikalischen Traditionen des Judentums!
In Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Fürth
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Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So.,15.03.26, 15-17 Uhr | JMF Fürth
Workshop gegen Antisemitismus im Rahmen des Jewish Music Today Festivals
Nach den Anschlägen der islamistischen Terrororganisation Hamas in Israel treten neben der Anteilnahme für die Opfer auch unverhohlener Antisemitismus und Israelfeindschaft offen zutage. Der 7. Oktober 2023 markiert einen Wendepunkt sowohl für die Zivilgesellschaft in Israel und in den palästinensischen Gebieten als auch in Deutschland.
Der Workshop vermittelt zum einen grundlegendes Wissen um den israelisch-arabischen Konflikt und die aktuellen Geschehnisse. Des Weiteren sensibilisiert der Workshop die Teilnehmer:innen für die Wirkmechanismen und das tödliche Potential antisemitischer Verschwörungstheorien, auch in Bezug auf Israel und bespricht mit ihnen die Grundlagen des Zusammenlebens in einer freiheitlichen Demokratie.
Der Workshop bietet allen Teilnehmer:innen den Raum, ihre Gedanken, Meinungen und Fragen angesichts der medial verbreiteten Gewaltexzesse und der Folgen, die wir in unserer Gesellschaft heute spüren, zu thematisieren.
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Eintritt: 10 Euro zzgl. Museumseintritt 6 Euro regulär, 3 Euro ermäßigt
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So., 22.03.2026, 15 Uhr | JMF Schnaittach
Eine Reise durch Jahrhunderte jüdischer Kultur
Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach lädt zur Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ein. Die Ausstellung ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.
Die Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.
Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert. Sie besteht aus 24 Stationen und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, das von Alex Jacobowitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist (90€).
Zur Eröffnung sprechen Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Bürgermeister Frank Pitterlein, Landrat Armin Kroder und Alex Jacobowitz mit einer Einführung in das Ausstellungsthema. Musikalische Umrahmung: Stefanie Waegner (Cello) und Michael Falter (Akkordeon).
Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.
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Ausstellungort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Teilnahme nur mit Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Mi., 01.04.26, 17 Uhr | Nürnberg
Stadtführung mit anschließendem Umtrunk
Im 19. Jahrhundert wurde Nürnberg zum weltweiten Zentrum des Hopfenhandels – befeuert durch die florierende Brauindustrie. Zahlreiche Händlerfamilien, darunter viele jüdische, ließen sich hier nieder. Auch die Familie Tuchmann, die bereits in Uehlfeld erfolgreich mit Hopfen handelte, prägte diese Blütezeit entscheidend mit.
Die Führung folgt den Spuren der Tuchmanns – einer Familie von Großhändlern, Stiftern und Kunstmäzenen – und erzählt ihre faszinierende Geschichte: vom Aufstieg ins wohlhabende Bürgertum bis zu Vertreibung und Enteignung durch die Nationalsozialisten. Ein fesselnder Einblick in Nürnbergs Wirtschafts- und Familiengeschichte.
Die beliebte Stadtführung endet gemütlich mit einem Umtrunk im Wirtshaus Tucherbräu am Opernhaus.
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Eintritt: Teilnahme an der Führung kostenlos; Teilnahme am Bierumtrunk ab 16 Jahre, auf Selbstzahlerbasis
Treffpunkt: vor dem Hauptportal der Lorenzkirche
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So., 05.04.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach
Führung durch die neue Wechselausstellung
„100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.
Die Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Es präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.
Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, das von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist (90€).
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Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zzgl. ermäßigter Eintritt
Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So., 05.04.26, 14 Uhr | JMF Fürth
Sonntagsführung
Idyllisch gelegen, umrahmt von alten, schattenspendenden Bäumen, lädt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof Fürth zu einer eindrucksvollen Reise in die Vergangenheit ein. Trotz seiner bewegten Geschichte zählt er heute zu den bedeutendsten jüdischen Friedhöfen Deutschlands.
Bei dieser besonderen Führung entdecken Sie die Symbolik der Grabsteine, erfahren Wissenswertes über jüdische Begräbnisriten und lernen die bewegenden Lebensgeschichten der hier bestatteten Persönlichkeiten kennen.
Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
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Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt
Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

Di., 07.04.26, 10 – 14 Uhr | JMF Fürth
Ferienworkshop für Kinder und Jugendliche
Was hat Käsekuchen mit dem Judentum zu tun? In diesem Ferienprogramm finden wir es heraus!
Als jüdische Familien aus Europa in die USA auswanderten, kombinierten sie ihre klassischen Käsekuchen-Rezepte mit Frischkäse – der berühmte „New York Deli Cheesecake“ war geboren.
Gemeinsam backen wir in der Museumsküche Mini Cheescakes. Während die Kuchen im Ofen sind, finden wir in einem spannenden Rundgang durch das Museum heraus, warum jüdische Familien in der Vergangenheit häufig auswandern mussten und wie ihre Lebenswege verliefen.
Zum Schluss probieren wir natürlich die frischgebackenen Kuchen und nehmen Kostproben mit nach Hause. Kinder bringen bitte ein Behältnis mit, um das Gebackene später mit nach Hause nehmen zu können.
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Altersempfehlung: 7-16
Kosten: 8 Euro
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: www.ferien.fuerth.de
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Mi., 08.04.26, 10 – 14 Uhr | JMF Fürth
Kreatives Arbeiten an der Druckerpresse
Hier werden Kinder und Jugendliche zu echten Künstler:innen! Im Workshop entwerfen sie eigene Motive, schneiden sie in Linol oder Moosgummi und drucken ihre Kunstwerke auf einer mobilen Druckerpresse.Bevor es kreativ wird, begeben wir uns im Museum auf Spurensuche: Warum war Fürth früher für seine jüdischen Druckereien berühmt? Welche Schriften entstanden hier – und was hat das historische Museumsgebäude damit zu tun?
Bitte Kleidung tragen, die auch mal Farbspritzer verträgt, sowie eigene Verpflegung mitbringen. Teilen Sie uns außerdem bitte mit, wer Ihr Kind abholt oder ob es selbstständig nach Hause gehen darf.
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Altersempfehlung: 10-16
Kosten: 8 Euro
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: www.ferien.fuerth.de
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So.,19.04.26, 14 Uhr | JMF Fürth
Letzte Führung mit Direktorin Daniela F. Eisenstein
Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF mit der Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ Bilanz und erinnert an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Museum und sein Umfeld nachhaltig prägten. Als letzter Teil der Ausstellungsreihe präsentiert diese Intervention den Umgang des Jüdischen Museums Franken mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945 sowie den Umgang mit dem Mythos der „Fürther Toleranz“, die in der 2007 gezeigten Ausstellung „Fürth, das fränkische Jerusalem – Von der Erfindung jüdischer Geschichte“ beleuchtet wurde.
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Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Do., 30.04.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Jüdisches Leben begreifen – eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen
Der durchdringende Klang eines Schofar-Horns, der Wohlgeruch von Gewürzen und Schabbat, der Geschmack von Mazzen und koscheren Gummibärchen – in der inklusiven Museumsführung erleben Sie die Vielfalt jüdischer Kulturen mit allen Sinnen. Auch die Vergangenheit wird greifbar in Form eines 3D-Modells des ehemaligen Fürther „Schulhofs“ mit seinen Synagogen und Lehreinrichtungen.
Neben diesen eindrucksvollen Einblicken erfahren Besucher:innen, wie Jüdinnen und Juden mit Behinderung ihren religiösen Alltag leben.
Die Veranstaltung findet im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ in Kooperation mit dem Mittelfränkischen Behindertenrat statt.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Hilfen Sie benötigen.
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Eintritt: frei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Do., 30.04.26, 17 Uhr | JMF Fürth
Ratsversammlung des Mittelfränkischen Behindertenrates im Jüdischen Museum Franken
Der Mittelfränkische Behindertenrat (MBR) ist eine starke, herzliche Stimme für Menschen mit Behinderung in Mittelfranken. Mit viel Engagement setzt er sich dafür ein, dass Barrieren verschwinden – in Köpfen wie in Städten. Er berät Politik und Gesellschaft, damit Inklusion nicht nur ein Wort bleibt, sondern Alltag werden kann.
Bei der offenen Versammlung haben auch Außenstehende die Möglichkeit, die Mitglieder und die Arbeit des MBR kennen zu lernen.
Die Veranstaltung findet im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Franken in Fürth statt.
Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Hilfen Sie benötigen.
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Eintritt: frei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Sa.,02.05.26, 14 Uhr | JMF Fürth
Interaktive Familienführung im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“
In diesem interaktiven Programm bestimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst, wohin die Reise geht! In kleinen Teams entdecken sie das verwinkelte Museumsgebäude, spüren verborgene Schätze auf und halten ihr ganz persönliches Lieblingsobjekt fotografisch fest.
Anschließend werden die ausgewählten Exponate gemeinsam in der Ausstellung betrachtet, bestaunt und lebendig diskutiert.
Eine inspirierende Entdeckungstour voller Überraschungen – ideal für neugierige Familien und alle, die Museum einmal ganz anders erleben möchten!
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Eintritt und Teilnahme kostenfrei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So.,03.05.26, 11 Uhr | JMF Fürth
Eröffnung der Gartensaison durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.
Es ist wieder soweit! Am 3. Mai eröffnet der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken wieder die Gartensaison im Jüdischen Museum Franken in Fürth. Vor zwei Jahren benannte das JMF seinen Museumsgarten nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn, der 1933 in die Türkei floh und dort das Botanische Institut und einen der beeindruckendsten botanischen Gärten errichtete.
Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest am 3. Mai 2026 erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.
Musikalische Umrahmung durch mit Werken von Wilgard Hübschmann (Gitarre) mit Werken von Isaac Albéniz u.a.
Koscher style Büffet von Tel Aviv Jaffa mit koscheren Weinen im Anschluss an die Veranstaltung.
Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.
Eintritt: 14 € | Fördervereinsmitglieder frei
Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung bis zum 26.04.26 besucherservice@juedisches-museum.org

So.,03.05.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach
In Schnaittach zeugen gleich drei jüdische Friedhöfe von einer langen und bewegten Geschichte – sie haben Fremdnutzung und Zerstörung während der NS-Zeit überstanden und sind heute stille Erinnerungsorte jüdischen Lebens. Der älteste Friedhof entstand bereits im frühen 16. Jahrhundert. Hier fanden Jüdinnen und Juden aus Schnaittach, Ottensoos, Forth, Hüttenbach und sogar aus Fürth ihre letzte Ruhestätte. Die Führung eröffnet faszinierende Einblicke in jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt berührende Geschichten der Menschen, die hier begraben liegen.
Anmerkung:
Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Startpunkt ist das Jüdische Museum Franken in Schnaittach.
Nicht barrierefrei
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Treffpunkt: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse12-16)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So., 03.05.26, 14 Uhr | JMF Schwabach
Fotografien nach dem 7.Oktober.
Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So.,17.05.26, 13 Uhr | JMF Fürth
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden. In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Eintritt: kostenfrei
Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So.,17.05.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Erleben Sie am Internationalen Museumstag die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur! Bei einer kurzweiligen Führung durch das Jüdische Museum entdecken Sie ausgewählte Objekte und spannende Themen unserer Dauerausstellung. Tauchen Sie ein in das jüdische Leben gestern und heute – informativ, bewegend und lebendig präsentiert.
Eintritt: kostenfrei
Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So.,17.05.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Erleben Sie am Internationalen Museumstag die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur! Bei einer kurzweiligen Führung durch das Jüdische Museum entdecken Sie ausgewählte Objekte und spannende Themen unserer Dauerausstellung. Tauchen Sie ein in das jüdische Leben gestern und heute – informativ, bewegend und lebendig präsentiert.
Eintritt: kostenfrei
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So.,17.05.26, 14 Uhr | JMF Schwabach
INTERNATIONALER MUSEUMSTAG
Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.
Eintritt: kostenfrei
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

Di., 26.05.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Museumsführung für Menschen mit (und ohne) Sehbehinderung – die Führung wird auch in Gebärdensprache verdolmetscht
Der durchdringende Klang eines Schofars, der Wohlgeruch von Gewürzen am Schabbat, der Geschmack von Mazzen und koscheren Gummibärchen – in der Museumsführung erleben Sie die Vielfalt jüdischer Kultur mit allen Sinnen. Auch die Vergangenheit wird greifbar in Form eines 3D-Modells des ehemaligen Fürther „Schulhofes“ mit seinen Synagogen und berühmten Talmudschule.
In Kooperation mit dem Netzwerk „Politische Bildung für alle“. Die Führung wird auch in Gebärdensprache verdolmetscht
Eintritt: kostenfrei
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: meininghaus@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Fürth
Stadtrundgang durch die Fürther Altstadt
Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „פיורדא“, wie Fürth in hebräischen Lettern geschrieben wurde, bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt
Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach
Geschlechterrollen im fränkischen Landjudentum
Wie lebten Jüdinnen und Juden in Franken? Welche religiösen und gesellschaftlichen Räume prägten ihren Alltag – und wie veränderten sich Geschlechterrollen im Laufe der Jahrhunderte? Die Exponate des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach öffnen eindrucksvolle Fenster in die Vergangenheit. Sie erzählen von jüdischer Gelehrsamkeit ebenso wie von häuslichen Festen und Ritualen. Ein besonderer Höhepunkt der Führung ist die ehemalige Synagoge mit ihrem getrennten Männer- und Frauenbereich.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Schwabach
Fotografien nach dem 7. Oktober
Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Leider nicht barrierefrei

So., 14.06.26, 15 Uhr | JMF Schnaittach
Buchvorstellung und Konzert mit Alex Jacobowitz
Der Prachtband „100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen. Barocke, klassizistische, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg.
Alex Jacobowitz legt mit diesem opulenten Werk Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen, ihren Geschichten und den Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten.
Die Veranstaltung ergänzt Alex Jacobowitz mit einem Marimbaphon-Konzert.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk.
Der Band „100 Synagogen in Deutschland“ ist im Hentrich & Hentrich Verlag erschienen und kann als signiertes Exemplar am Veranstaltungstag erworben werden (896 Seiten, Hardcover, 1259 Abbildungen, Erschienen: 2025, 90€)
Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt
Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

Di., 30.06.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Führung zum 200. Geburtstag von Julius Ochs
Am 29.06. 1826 in Fürth geboren, verließ Julius Ochs mit nur 18 Jahren seine Heimatstadt – gezwungen durch das restriktive Judenedikt, das ihm ein selbstbestimmtes Leben in Bayern verwehrte. Seine Reise führte ihn über den Atlantik in die Vereinigten Staaten, wo er sich nicht nur ein neues Leben aufbaute, sondern aktiv an der Gestaltung der jungen amerikanischen Gesellschaft teilnahm – als Lehrer, Offizier im Sezessionskrieg, Richter, Rabbiner und Regierungsbeamter.
Die Führung zeichnet den bemerkenswerten Lebensweg von Julius Ochs nach und beleuchtet zugleich das außergewöhnliche Vermächtnis seiner Familie. Besonders im Fokus steht sein Sohn Adolph S. Ochs, der als Verleger der New York Times Mediengeschichte schrieb.
Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt
Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei



Alle Häuser des Jüdischen Museums Franken befinden sich in historischen Baudenkmälern aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Sie besitzen begehbare Laubhütten und Ritualbäder, die bis heute erhalten geblieben sind. Zusammen mit den umfangreichen Sammlungen von Judaika und Alltagsgegenständen vermitteln die Museen ein plastisches Bild des jüdischen Lebens in Franken – vom städtischen und kleinstädtischen bis hin zum ländlichen Milieu, von seinen Anfängen bis heute.

Franken war eine bedeutende Wiege jüdischen Lebens in Süddeutschland. In diese fast tausendjährige jüdische Geschichte gibt das Jüdische Museum Franken faszinierende Einblicke. Das Jüdische Museum Franken versteht sich als Zentrum zur Kenntnis und Verständnis jüdischer Geschichte und Kultur in Franken. Das Jüdische Museum Franken vermittelt in seinen drei Häusern in Fürth, Schnaittach und Schwabach die Vielfalt fränkisch-jüdischen Lebens von seinen Anfängen bis zur Gegenwart. Dazu dienen besonders Ausstellungen, Bildungsprogramme, Forschungsprojekte, Veranstaltungen, Publikationen und die Sammlungstätigkeit. Es gehört zum Selbstverständnis des Museums, sich auch an aktuellen gesellschaftlichen Debatten zu beteiligen und Stellung zu beziehen.

Jüdisches Museum Franken
+49 (0)911 950 988 – 0
info@juedisches-museum.org
Büro erreichbar: Di-Do 10-15 Uhr
Postanschrift:
Postfach 2055
90710 Fürth
Lieferanschrift:
Königstraße 89/Seiteneingang
90762 Fürth
DIREKTORIN
Daniela F. Eisenstein
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STV. DIREKTORIN
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ASSISTENZ DER DIREKTORIN / VERANSTALTUNGSPLANUNG
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STABSTELLE PRESSE- UND ÖFFENTLICHKEITSARBEIT
Tatjana Scharrer, M. A.
+49 (0)911 950 988 – 20
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WISSENSCHAFTLICHE LEITUNG, TEAMLEITERIN
Daniela F. Eisenstein
+49 (0)911 950 988 – 0
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KURATORIN, AUSSTELLUNGEN
Verena Erbersdobler, M.A.
+49 (0)911 950 988 – 14
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KURATORIN, AUSSTELLUNGEN, BETREUERIN FOTOARCHIV
Monika Berthold-Hilpert, M.A.
+49 (0)911 950 988 – 14
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WISSENSCHAFTLICHE MITARBEITERIN
Marina Heller, M.A.
+49 (0)911 950 988 – 13
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SAMMLUNGSMANAGERIN
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+49 (0)911 950 988 – 24
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INVENTARISIERUNG
Sabine Roth
BIBLIOTHEK
N.N., Vertretung Daniela F. Eisenstein
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TEAMLEITERIN
Alisha Meininghaus, M. A.
Kuratorin für Bildung und Vermittlung
+49 911 950 988 – 18
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VERMITTLERIN
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+49 (0)911 950 988 – 17
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SCOUT
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+49 (0)911 950 988 – 15
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SACHBEARBEITER FÜHRUNGSBUCHUNG
Sebastian Pösch und Richard Ackermann
+49 (0)911 950 988 – 16
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KOOPERATIONSPARTNER BILDUNG
Markus Sternecker
Teilabgeordneter Lehrer (MPZ) für Bildung & Vermittlung
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TEAMLEITER:IN
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SACHBEARBEITER BUCHHALTUNG
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HAUSMEISTER
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REINIGUNGSKRAFT
Sibel Ciftci
BESUCHERSERVICE FÜRTH – MUSEUMKASSE
Ingrid Engler (Mary S. Rosenberg Café)
Kathrin Gleichmann-Schlesinger
Astrid Laufer M.A. (Literaturhandlung & Museumsshop)
Evelyn Liedtke
Julia Schnitzer
+49 (0)911 950 988 – 88
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BESUCHERSERVICE SCHNAITTACH – MUSEUMKASSE
Christian Nowak
Dr. Badr El Hammoumi
+49 (0)9153 – 7434 / +49 (0)911 950 988 – 0
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BESUCHERSERVICE SCHWABACH – MUSEUMSKASSE
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Lia Bauer (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Social Media)
Susanne Birkmann (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Ute Hedrich (Sammlung und Ausstellung)
Laura Jakobs (Krautheimer Studienbibliothek)
Andrea Kragl (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Dagmar Menzel (Sammlung)
Gerd Niklas (Kommunikation)
Margit Pfahlmann (Bibliothek)
Helmut Steiner (Familienforschung)
Lutz Trautvetter (Sammlung)
Gerne helfen wir bei der Familienforschung weiter. Dabei durchsuchen wir unsere Bestände und empfehlen Ihnen gezielt weitere Ansprechpartner:innen.


Die Vernetzung mit anderen kulturellen Einrichtungen, mit Forschern und Nachkommen jüdischer Familien ist für die Erforschung der fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur unerlässlich. Mehr über die Netzwerke, outreach Programme und Kooperationen des JMF erfahren Sie hier.
Sie planen ein Projekt zur fränkisch-jüdischen Geschichte und Kultur? Oder Sie suchen Bildmaterial und sind auf der Suche nach einem bestimmten Objekt? Das Jüdische Museum Franken berät kulturelle Einrichtungen, Vereine sowie Presse, Fernsehen und Rundfunk in der Planung und Realisierung von Projekten zu jüdischer Geschichte und Kultur in Franken.


Hier entsteht bald ein Überblick unserer Schulpartnerschaften
Das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach & Schwabach wird von einem 1990 gegründeten Verein getragen, dem Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V.
Ihm gehören der Bezirk Mittelfranken, die Stadt Fürth, der Landkreis Nürnberger Land, die Marktgemeinde Schnaittach und die Stadt Schwabach an. Zum Trägerverein gehört auch ein wissenschaftlicher Beirat.
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VORSTAND DES TRÄGERVEREINS
Landrat Armin Kroder, Landkreis Nürnberger Land: Erster Vorsitzender
Stadt Fürth, vertreten durch den Referenten für Jugend, Soziales und Kultur der Stadt Fürth Dr. Benedikt Döhla, Zweiter Vorsitzender
Markt Schnaittach vertreten durch Bürgermeister Frank Pitterlein, Schriftführer
Bezirk Mittelfranken vertreten durch Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster
Stadt Schwabach vertreten durch Oberbürgermeister Peter Reiß, Stadt Schwabach, vertreten durch den Stadtrechtsrat Knut Engelbrecht
Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. vertreten durch die Erste Vorsitzende Susanne Jahn
Dr. Andrea Kluxen: persönliches Vorstandsmitglied

SPENDENKONTO
Trägerverein Jüdisches Museum Franken e.V.
Sparkasse Fürth
IBAN: DE38 7625 0000 0000 0117 75
SWIFT-BIC: BYLADEM1SFU
Dr. Annett Haberlah-Pohl
Kulturreferentin und Bezirksheimatpflegerin des Bezirks Mittelfranken
Vorsitz
PD Dr. Immanuel Baumann
Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände und Abteilungsleiter „Erinnerungskultur und Zeitgeschichte“.
Prof. Dr. Charlotte Bühl-Gramer, Erlangen
Lehrstuhlinhaberin Didaktik der Geschichte der Philosophischen Fakultät und Fachbereich Theologie der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Dr. Felicitas Heimann-Jelinek, Wien
Freie Kuratorin und Leiterin des Curatorial Education Program der Association of European Jewish Museums (AEJM), ehem. Chefkuratorin des Jüdischen Museums Wien
Dr. Thomas Heyden, Nürnberg
Konservator und stellvertretender Direktor, Neues Museum Nürnberg
Cilly Kugelmann, Historikerin, Berlin
Beraterin des Jüdischen Museums Berlin, ehem. Programmdirektorin und ehem. stellvertretende Direktorin, Jüdisches Museum Berlin
Dr. Rotraud Ries
Historikerin
Tobias Schmid M.A.
Museumsleiter Stadtmuseum Schwabach
Dr. Martin Schramm
Amtsleiter Stadtarchiv und Museen, Stadt Fürth
Dr. Claudia Selheim
Leiterin der Sammlungen Volkskunde, Spielzeug und Judaica, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg
Professor Dr. Georg Seiderer
Professur für Neuere Bayerische und Fränkische Landesgeschichte und Volkskunde Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Professorin Dr. Sabine Ullmann
Professur für Vergleichende Landesgeschichte und Geschichte der Frühen Neuzeit Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Das Jüdische Museum Franken wird vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus institutionell gefördert.


Der Förderverein Jüdisches Museum Franken e.V. wurde 1988 gegründet. Seitdem ermöglicht er zahlreiche Projekte wie Ausstellungen, Begleitveranstaltungen, Ankäufe für die Bibliothek und Sammlung sowie Raumausstattungen. Auch den Museumsbau in Schwabach und den Erweiterungsbau in Fürth unterstützte er maßgeblich.

Es gibt viele Möglichkeiten an der Arbeit im Jüdischen Museum Franken teilzuhaben! Derzeit suchen wir Angestellte, freie Mitarbeiter:innen und ehrenamtliche Mitarbeiter:innen. Wir freuen uns, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen.
Teamleiter:in Verwaltung, Betrieb, Sicherheit
Mitarbeit am Besucherservice Schnaittach
Mitarbeit am Besucherservice Fürth

Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken am 3.5.26, um 11 Uhr, feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.
Magdas Leben verändert sich mit einem Schlag: Ihr Mann Alfred, Botaniker in Münster, verliert 1933 seine Professorenstelle, weil er Jude ist. Als sich die Situation in Deutschland zuspitzt, packt die Familie Heilbronn ihre Koffer. Im fernen Istanbul lockt ein überraschendes Angebot: Republikgründer Atatürk will die Universitäten des Landes modernisieren, und am Bosporus soll ein prächtiger Botanischer Garten mit Pflanzen aus aller Welt entstehen. Also verstaut Magda im Gepäck auch Samen aus der westfälischen Heimat.
Aber wird sie selbst in der Fremde neue Wurzeln schlagen? Wenige Jahre später ist der Garten in der Altstadt von Istanbul ein blühender Ort der Wissenschaft. Die talentierte Botanikerin Mehpare kümmert sich als Alfreds Assistentin um Beete und Gewächshäuser.
So vieles lässt sich in der Welt sammeln und erforschen – nur Mehpares Gefühle bleiben unentdecktes Terrain. Bis sie nach einem tragischen Unglück den Boden unter den Füßen verliert.
Jahrzehnte später verschlägt es die junge Stadtplanerin Imke nach Istanbul. Sie soll eine Studie zur Zukunft des Botanischen Gartens erstellen – und damit über das Schicksal dieses besonderen Ortes mitentscheiden.
Erhältlich in der Jakob Wassermann Buchhandlung.

Wenn ein Buch die Kraft besitzt, daß ich mich in seiner Gesellschaft vergessen kann, dann werde ich zum Leser.
Jakob Wassermann (1873-1934)

Die „Jakob Wassermann Buchhandlung“ wird in Kooperation mit „Korn & Berg / Buchhandlung Edelmann“ betrieben. Ihr Konzept sorgt für hochwertige Literatur zur jüdischen Geschichte und Kultur – aktuelle Belletristik und Sachbücher, Abteilungen für Kochbücher zur jüdischen Küche, Kinder- und Jugendliteratur sowie Graphic Novels.
Auch regionale Schwerpunktthemen und Literatur jüdischer Autoren aus Franken wie etwa Ruth Weiß, Roberto Schopflocher, Jehuda Amichai und natürlich Jakob Wassermann stehen im Regal – ergänzt um Autoren, von denen man nicht ahnte, dass ihre Vorfahren aus Fürth stammten, wie etwa Lion Feuchtwanger.


Die Jakob Wassermann Buchhandlung und das JMF organisieren zusammen jährlich Lesungen mit jüdischen Autor:innen und mit Buchvorstellungen zu jüdischen Themen.
Buchbestellungen nimmt die Jakob Wassermann Buchhandlung gerne entgegen.
Neben der Literatur in der Jakob Wassermann Buchhandlung, bietet der Museumsshop des JMF ein reizvolles Sortiment an Judaika, Souvenirs und jüdischem Kitsch. Vom modernen schützenden Amulett bis hin zum Chanukkaleuchter im zeitgenössischen Design finden Judaika-Liebhaberinnen und -liebhaber alles, was das Herz begehrt.


Der in Fürth geborene Jakob Wassermann (1873-1934) genoss zu seinen Lebzeiten internationalen Ruhm und gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Epoche. Seine Romane erreichten Rekordauflagen und wurden in über dreißig Sprachen übersetzt. Jakob Wassermann wertete den Erfolg seiner Bücher als Beweis der gelungenen deutsch-jüdischen Symbiose. Der wachsende Antisemitismus in der Weimarer Republik und der Beginn des Nationalsozialismus zwangen ihn jedoch zurück ins »spirituelle Ghetto«, aus dem er einst aufgebrochen war.
Die Jakob Wassermann Buchhandlung und der JMF Museumsshop befinden sich im Jüdischen Museum Franken (Königstraße 89, Fürth) und hat zu den Museumsöffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag, 10 bis 17 Uhr) geöffnet.
Parken: Contiparkhaus Flair (Königstraße 112-114)
U1 bis Fürth Rathaus – das Museum befindet sich schräg gegenüber dem Rathaus.


So, 26.05.2024, 14 Uhr | JMF Fürth
Feierliche Umbenennung des Museumsgartens in

Feiern Sie mit dem JMF Fürth und dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken die Umbenennung des Museumsgartens nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn (1885-1961). 1933 flüchtete der Botaniker Alfred Heilbronn mit seiner Familie nach Istanbul, wo er ein botanisches Institut und eines der weltweit renommiertesten Botanischen Gärten errichtete.
2014 nahm die türkische Regierung den Garten dem Botanischen Institut der Istanbuler Universität weg und übereignete ihn der benachbarten Religionsverwaltung. Nach einer Übergangszeit wurde der Garten ab 2019 geschlossen. Das Schild über dem Eingangstor „Alfred Heilbronn Botanik Bahçesi“ (Alfred Heilbronn Botanischer Garten) wurde bereits entfernt. Ein Teil des Gartens mit dem Blick auf den Goldenen Horn soll mit einem Gebäude für das Religionsinstitut neu bebaut werden.
Das Jüdische Museum Franken in Fürth möchte die Erinnerung an Alfred Heilbronn lebendig halten und benennt seinen Museumsgarten nun nach dem renommierten Botaniker.
Zur Benennung liest die Autorin Sandra Lüpkes. Die Spiegel-Bestseller-Autorin arbeitet aktuell an einem Roman über die Familie Heilbronn und deren Schicksal vor, während und nach dem Exil in Istanbul. Lüpkes gibt uns Einblicke in den kreativen Prozess, wenn aus einer wahren Geschichte Literatur wird und lässt Alfred Heilbronn in einer kurzen Lesung aus ihrem bislang unveröffentlichtem Manuskript lebendig werden.
Weitere Redner sind die Künstlerinnen Eda Aslan und Dilsad Aladag, die 2022 eine künstlerische Dokumentation zu Alfred Heilbronn im Jüdischen Museum Franken präsentierten.
Zum Abschluss spricht Kurt Heilbronn über seinem Vater. Zur Feier werden mehrere Familienmitglieder der Heilbronns anwesend sein.
Begrüßung und Grußworte werden von Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Susanne Jahn, Vorsitzende des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museum Franken e.V. sowie der Referent für Soziales Jugend und Kultur Dr. Benedikt Döhla sprechen gesprochen.
Für die musikalische Umrahmung sorgen Tim Hacker (Gesang) und Uwe Strübing (Klavier) mit Liedern von Franz Schubert.
Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk.
Neubau barrierefrei
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Die Umbenennung wurde mit freundlicher Förderung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. und der Liane und Frank W. Wilmers Stiftung realisiert.
Jüdisches Museum Franken in Fürth
11.06.24 – 27.4.25

©Prospekt von Anna Adam // Foto: Brigitte Wünsche
Museen sollen sammeln, bewahren, forschen, vermitteln und präsentieren – aber sollen sie auch provozieren?
Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum gab es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen. Mit manchen Themen und mancher Wechselausstellung verhält es sich bis heute nicht anders.
Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF Bilanz zu drei Themen, die am JMF Fürth für viel Wirbel gesorgt hatten: Deutungshoheiten, Raub und Restitution, Mythen der Toleranz. Was war passiert, was haben die Auseinandersetzungen bewirkt und wo stehen wir heute?
Die Ausstellungsreihe beginnt mit dem Thema Deutungshoheiten und präsentiert eine Retrospektive der umstrittenen satirischen Ausstellung „Feinkost Adam“ der Künstlerin Anna Adam, die 2002 im Jüdischen Museum Franken in Fürth gezeigt wurde.

Eröffnung
So, 09.06.24, 14 Uhr
Begrüßung: Daniela F. Eisenstein
Grußworte: Dr. Annett Haberlah-Pohl (Bezirksheimatpflegerin des Bezirks Mittelfranken), Jo-Achim Hamburger (Erster Vorsitzender der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg),
Festrede: Anna Adam (Künstlerin)
Musikalische Umrahmung: Sängerin Jalda Rebling
Begleitprogramm:
20.10.24, 14 Uhr | JMF Fürth
Ohren auf im Straßenverkehr – vom Unterschied zwischen Shitstorm und Satire
Workshop mit Anna Adam
Anmeldung: event@juedisches-museum.org
Führungen:
(Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org)
So, 16.06.24, 14 Uhr
Führung mit der Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein
Do, 17.10.24, 17.30 Uhr
„Feierabend im Museum“, Führung zu Highlights der Dauerausstellung und der Wechselausstellung „Shit Storm“ mit anschließender Weinverkostung
Do, 14.11.24, 17.30 Uhr
„Feierabend im Museum“, Führung zu Highlights der Dauerausstellung und der Wechselausstellung „Shit Storm“ mit anschließender Weinverkostung
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Laufzeit: 11.06.24 – 27.04.25
Öffnungszeiten: Di – So 10-17 Uhr; Das Museum hat am 26.11.24 in Fürth geschlossen.