„Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul“

1617 wurde die Fürther Hauptsynagoge, später „Altschul“ genannt, eingeweiht. Sie war der Mittelpunkt des Fürther Schulhofs, der mit mehreren Synagogen, Talmudschulen, Rabbinerhaus und Mikwe über Jahrhunderte das Herz des jüdischen Lebens in Fürth bildete.

Die Altschul war weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Hier wurde gelehrt und gelernt, diskutiert, gebetet und religiöse Gemeinschaft gelebt.
In einer Nacht, in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden über 300 Jahre jüdische Geschichte zerstört und verschwand aus dem Stadtbild. In einer Wechselausstellung zeigt das JMF in Fürth zum 80-jährigen Gedenken an die Pogromnacht Einblicke und Impressionen aus vier Jahrhunderten, von den Anfängen der Altschul bis zu ihrer Zerstörung im Novemberpogrom 1938.


Laufzeit18.07.2017 – 31.12.2019
OrtJMF Fürth, Altbau
Eintritt6 € / 3 € erm.
Barrierefreinein