Ferienprogramm – Kreativ mit allen Sinnen
Beim Ferien-Workshop des Jüdisches Museum Franken und des Heimatmuseum Schnaittach sind Neugier und Kreativität gefragt.
Beim Ferien-Workshop des Jüdisches Museum Franken und des Heimatmuseum Schnaittach sind Neugier und Kreativität gefragt.
Hier werden Kinder und Jugendliche zu echten Künstler:innen! Im Workshop entwerft Ihr eigene Motive, schneidet sie in Linol oder Moosgummi und druckt Eure Kunstwerke auf einer mobilen Druckerpresse.
Bei dieser besonderen Führung entdecken Sie die Symbolik der Grabsteine, erfahren Wissenswertes über jüdische Begräbnisriten und lernen die bewegenden Lebensgeschichten der hier bestatteten Persönlichkeiten kennen.
Eine besondere Führung am Tag der europäischen jüdischen Kultur widmet sich dem Leben und Wirken Leopold Ullsteins – eines der bedeutendsten Verleger Deutschlands, geboren in Fürth.
Bei dieser kombinierten Führung erhalten Sie faszinierende Einblicke sowohl ins Jüdische Museum Franken als auch ins Stadtmuseum Schwabach.
Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur führt Kuratorin Monika Berthold-Hilpert im Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern durch das Museum und den Ort Schnaittach. Dabei rekonstruiert sie die Lebenswege der Familie Freimann, die sie für das Museum erforscht hat, und macht persönliche Schicksale ebenso sichtbar wie die historischen Umstände ihrer Verfolgung und Rückkehr.
Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur erwartet Sie geballte Frauenpower: Heike Luu, Mitarbeiterin der Religionskundlichen Sammlung in Marburg, und Alisha Meininghaus, Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken, nehmen Sie mit auf eine spannende Reise durch Europa und Asien.
Besucher:innen erfahren in dieser Führung, warum das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Herbst gefeiert wird, welche Rolle Äpfel und Honig dabei spielen und welches besondere Ereignis sich an Rosch ha-Schana 1945 in Fürth ereignete.
In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Geovisualisierung der FHWS Würzburg sowie dem Lehrstuhl für Judaistik in Bamberg hat das Jüdische Museum Franken die älteste und größte Synagoge des Schulhofes mit einer Virtual-Reality-Anwendung rekonstruiert.
Anlässlich des Tags des Offenen Denkmals widmet sich diese Führung der historischen Synagoge in Schnaittach. In einer der ältesten Synagogen Frankens mit einem Rabbinerhaus und einem historischem Ritualbad legt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach seinen Fokus auf das Landjudentum.
Die Führung veranschaulicht, welche Symbolik sich hinter den einzelnen Motiven verbirgt, und wirft Fragen auf: Sind Bilder im Judentum überhaupt erlaubt? Warum wird Moses häufig mit Hörnern dargestellt? Und was hat eine Hasenjagd mit dem Schabbat zu tun?
Die Führung erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Fürther Institution und ihrer Gründerfamilie. Zugleich beleuchtet sie das Schicksal der Familie Krautheimer, die infolge des zunehmenden Antisemitismus zur Flucht gezwungen wurde. Ein Rundgang über soziales Engagement, gesellschaftliche und politische Ausgrenzung und die Kraft einer Idee, die bis heute nachwirkt.