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Leopold Ullstein Liberaler und Medienrevolutionär

11. April 2027 | 15:00 – 16:30

Buchvorstellung mit Lars-Broder Keil

Leopold Ullstein (1826–1899) ist eine der wichtigsten Verlegerpersönlichkeiten in der deutschen Mediengeschichte. Als Begründer des nach ihm benannten Zeitungs-, Zeitschriften- und Buchverlags in Berlin steht er für kreativen und erfolgreichen Journalismus, aber genauso für Unternehmergeist und Führungsstärke. Ullstein, der aus einer jüdischen Papierhändlerfamilie im fränkischen Fürth stammte, machte sich außerdem einen Namen als liberal denkender und sozial eingestellter Demokrat. Als Leopold Ullstein ins Mediengeschäft einstieg, war er bereits 50 Jahre alt und klug genug, seine fünf Söhne früh einzubeziehen. Er übertrug ihnen verantwortungsvolle Aufgaben und tauschte sich mit ihnen aus – auch in dieser Hinsicht war er für seine Zeit modern.

 

Lars-Broder Keil ist seit 1989 als Journalist und Buchautor tätig, u.a. für die Freie Welt, Die Zeit und die Welt am Sonntag. Sein Buch über Leopold Ullstein ist in der Reihe „Jüdische Miniaturen“ im Hentrich & Hentrich Verlag 2026 anlässlich des 200. Geburtstags des großen Verlegers aus Fürth erschienen.

 

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Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Kosten: 8 € | 5 € ermäßigt

barrierefrei, Induktionsanlage vorhanden

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

 

© Hentrich & Hentrich Verlag

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Veranstalter

  • Jüdisches Museum Franken