VERANSTALTUNGSKALENDER


Fr, 19.07.2024, 14 Uhr | JMF Fürth

Jüdische Perspektiven auf Homosexualität

Museumsführung im Rahmen der CSD-Prideweeks

mehr

Das Jüdische Museum Franken in Fürth lädt im Rahmen der CSD-Prideweeks zu einer Museumsführung ein: Verbietet die Tora wirklich Homosexualität? Welches Selbstverständnis hat ein queerer jüdischer Verein heute in Deutschland? Und wer war die Dämonin Lilith? In der Museumsführung stehen Geschlechterrollen in der jüdischen Kultur und auch unterschiedliche jüdische Positionen zu LGBTQI*-Themen im Fokus.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 21.07.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement

Führung mit der Kuratorin durch die aktuelle Wechselausstellung

mehr

Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach thematisierte mit seiner 1996 eröffneten Dauerausstellung erstmals die komplexe Sammlungsgeschichte des enteigneten Judaika-Bestands der Marktgemeinde Schnaittach. Der mehrheitliche Teil des Judaika-Bestands besteht aus enteignetem Kulturgut aus jüdischem Besitz, den der damalige Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler zwischen 1933 und 1945 zusammentrug. Stammler bemühte sich nach 1945, im Zuge der Entnazifizierungsbemühungen der Amerikaner in der US-Zone, die Enteignung von Judaika-Beständen als intendierten Rettungsakt umzuinterpretieren. Dieses Narrativ, das bis heute in der Öffentlichkeit Bestand hat, steht diametral zu den Bemühungen des Jüdischen Museums Franken, die komplexe Sammlungsgeschichte in den historischen Kontext einzubetten und mit ihr exemplarisch darzulegen, wie totalitäre Herrschaftssysteme funktionieren. Die Wechselausstellung „Gentlemen’s Agreement“ geht hier einen Schritt weiter und fragt, welche Wirkung die Präsentation von Kulturgut aus jüdischem Besitz in Abwesenheit jüdischen Lebens und im Einklang mit der antisemitischen Staatsräson hatte und wie sie heute noch zu spüren ist.


8 € | 6 € ermäßigt, zuzüglich 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Fr, 26.07.2024, 16 Uhr | JMF Fürth

Zum 100. Geburtstag von Ruth Weiss

Lebensgeschichten jüdischer Frauen aus Fürth

mehr

Fürth – Südafrika – London – Dänemark. Die Biografie der Schriftstellerin und Menschenrechtlerin Ruth Weiss ist gleichermaßen interessant wie inspirierend. Zu ihrem 100. Geburtstag vermittelt die Führung spannende Einblicke in das Leben jüdischer Frauen aus Fürth. Erfahren Sie mehr über jüdische Hebammen, die gelehrte Rabbinergattin Kröndel oder Adele Mandel mit ihrer Damenkollektion „Adema“! Das Highlight bilden Objekte und Zeitzeugnisse aus der Familiengeschichte und dem Lebensweg von Ruth Weiss.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Sammlung Ruth Weiss

So, 28.07.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Die Judaikasammlung des
Gottfried Stammler.
Geschichte einer „Arisierung“

Vortrag von Monika Berthold-Hilpert

mehr

Die Geschichte des Heimatmuseums Schnaittach und seiner Judaikasammlung, die 1996 im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach aufging, ist untrennbar mit der „Arisierung“ sakraler jüdischer Gegenstände durch den Museumsgründer Gottfried Stammler (1885-1959) verbunden. Bis heute gilt der Hafnermeister Stammler für viele in Schnaittach als Held, der sich in der Pogromnacht 1938 mutig und ohne Rücksicht auf persönliche Konsequenzen der NS-Kreisleitung widersetzt und so die Zerstörung von Synagoge, Rabbiner- und Vorsängerhaus verhindert habe.

Der Vortrag zeichnet die Entstehung der Judaikasammlung im Heimatmuseum nach und unterzieht Stammlers aktive Beteiligung in der NS-Zeit – bei den Vorgängen rund um die Novemberpogrome, bei der Aneignung von Kulturgut aus jüdischem Besitz und deren museale Präsentation – sowie seine Stilisierung als Retter von Synagoge und Judaika in der Nachkriegszeit einer kritischen Würdigung.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Markt Schnaittach

Fr, 02.08.2024, 10 bis 14 Uhr | JMF Fürth

Backen in der Museumsküche: Zitronenkuchen

Ferienprogramm im JMF Fürth

mehr

Weißt Du was Pessach ist? Und wie es schmeckt? In diesem Ferienprogramm finden wir es heraus! Gemeinsam backen wir in der Museumsküche einen Zitronenkuchen nach original Fürther Rezept, den es früher zum Pessach-Fest gab.

Während der Kuchen im Ofen ist, finden wir in einem spannenden Rundgang durch das Museum heraus, warum der Auszug aus Ägypten für die Juden in aller Welt bis heute zu einem der wichtigsten Feiertage gehört und wie dieses Fest auch hier in Franken gefeiert wurde. Das leibliche Wohl soll dabei aber auch nicht zu kurz kommen. Zum Schluss probieren wir natürlich den frischgebackenen Kuchen und nehmen Kostproben mit nach Hause.


Eintritt: 8 Euro regulär

Alter: 7 bis 16 Jahre

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: www.ferien.fuerth.de

Kinder bringen bitte ein Behältnis mit, um das Gebackene später mit nach Hause nehmen zu können.

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 04.08.24, 14 Uhr | Start am JMF Fürth

Der Alte Jüdische Friedhof

mehr

Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Süddeutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.


8 € | 6 € ermäßigt, alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer können vor und nach der Führung das Jüdische Museum Franken in Fürth zum ermäßigten Eintrittspreis besuchen.

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

So, 04.08.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement

Führung durch die aktuelle Wechselausstellung

mehr

Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach thematisierte mit seiner 1996 eröffneten Dauerausstellung erstmals die komplexe Sammlungsgeschichte des enteigneten Judaika-Bestands der Marktgemeinde Schnaittach. Der mehrheitliche Teil des Judaika-Bestands besteht aus enteignetem Kulturgut aus jüdischem Besitz, den der damalige Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler zwischen 1933 und 1945 zusammentrug. Stammler bemühte sich nach 1945, im Zuge der Entnazifizierungsbemühungen der Amerikaner in der US-Zone, die Enteignung von Judaika-Beständen als intendierten Rettungsakt umzuinterpretieren. Dieses Narrativ, das bis heute in der Öffentlichkeit Bestand hat, steht diametral zu den Bemühungen des Jüdischen Museums Franken, die komplexe Sammlungsgeschichte in den historischen Kontext einzubetten und mit ihr exemplarisch darzulegen, wie totalitäre Herrschaftssysteme funktionieren. Die Wechselausstellung „Gentlemen’s Agreement“ geht hier einen Schritt weiter und fragt, welche Wirkung die Präsentation von Kulturgut aus jüdischem Besitz in Abwesenheit jüdischen Lebens und im Einklang mit der antisemitischen Staatsräson hatte und wie sie heute noch zu spüren ist.


8 € | 6 € ermäßigt, zuzüglich 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

So, 04.08.24, 14 Uhr | JMF Schwabach

Tuchmann verschwindet

Führung durch die Wechselausstellung

mehr

Im Jahr 1937 flüchtete Walter Tuchmann aus Nazi-Deutschland, weil er als Jude und Inhaber einer florierenden Nadelfabrik in Schwabach großen Gefahren ausgesetzt war. Als Tuchmann aus Schwabach verschwand, verlor er auch seine Fabrik, das Drei-S-Werk. Die Führung vermittelt Wissenswertes zu Tuchmanns Familie, seiner Position als Firmeninhaber und Grammophonnadelproduzent und thematisiert seine dramatische Flucht. Die Führung legt ihren Schwerpunkt auf die Firmengeschichte.


8 € | 6 € ermäßigt zzgl. 3 € Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung:
schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Firmenarchiv Drei-S-Werk

Mi, 07.08.2024, 10 bis 13 Uhr | JMF Fürth

Selber Drucken!

Ferienworkshop zu jüdischer Druckkunst

mehr

Hier werden Kinder und Jugendliche selbst künstlerisch aktiv! In dem Workshop fertigen wir eigene Motive als Linolschnitte oder auf Moosgummi an und drucken diese auf einer mobilen Druckerpresse. Vorab informiert eine gemeinsame Spurensuche im Museum, warum Fürth früher für seine jüdischen Druckereien berühmt war, welche Schriften dort hergestellt wurden und was das historische Museumsgebäude damit zu tun hat.


Altersempfehlung: 7 bis 16 Jahre
Bitte Verpflegung selbst mitbringen und Kleidung tragen, die Farbspritzer abbekommen darf!
Bitte teilen Sie uns bei der Anmeldung auch mit, ob ihr Kind nach dem Programm allein nach Hause geht, oder von wem es abgeholt wird.

8 Euro

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: www.ferien.fuerth.de

Kinder bringen bitte ein Behältnis mit, um das Gebackene später mit nach Hause nehmen zu können.

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

So, 04.08.2024, 12 bis 13.30 Uhr |
JMF Schnaittach

Entdeckungstour durch das Museum

Ferienprogramm am Jüdischen Museum Franken in Schnaittach

mehr

Beim Ferienprogramm am Jüdischen Museum Franken in Schnaittach werden Kinder zu Entdeckern und Entdeckerinnen! Ausgehend von einem Jugendbuch lernen wir etwas über die jüdische Religion. Wie Jüdinnen und Juden früher in Schnaittach lebten, erzählen die Ausstellungsstücke im Museum. Bei einer Entdeckungstour erfahren wir spannende Geschichten und lernen Schnaittach von einer ganz neuen Seite kennen.


Altersempfehlung: 6 bis 12 Jahre

3 Euro

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung: www.schnaittach.feripro.de


Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

So, 01.09.24, 13 Uhr | Start am JMF Fürth

Der Alte Jüdische Friedhof

Führung am Europäischen Tag
der jüdischen Kultur

mehr

Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Süddeutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

So, 01.09.24, 15 Uhr | JMF Fürth

Krawall und Remmidemmi

Museumsführung zu Konflikten rund um das Judentum am Europäischen Tag der jüdischen Kultur

mehr

Konflikte sind ein fester Bestandteil des menschlichen Lebens. Doch mehr noch: Meinungsverschiedenheiten können auch ein Motor für Entwicklung sein und der Streit anderer Menschen ist sogar mitunter richtig spannend! Die Führung thematisiert Konflikte rund um das Judentum – vom Streit der drei Fürther Herrscher über die Ansiedelung von Juden im 18. Jahrhundert über die Auseinandersetzungen zwischen dem ersten Reformrabbiner und den orthodoxen Gemeindemitgliedern bis zur Beschneidungsdebatte in unserer Zeit. Am Ende jeder Station stimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer darüber ab, welcher Konfliktpartei sie Recht geben würden.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Bedingt barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 01.09.2024, 13 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement

Führung anlässlich des Europäischen Tages der jüdischen Kultur

mehr

Bis heute, knapp achtzig Jahre nach Kriegsende sind die Themen Raub, Restitution und den Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz noch immer umstritten und kontrovers. Die unzähligen ungeklärten Fälle enteigneten jüdischen Besitzes, spiegeln bis heute das Ausmaß der Entrechtung, Enteignung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus wider. Dabei profitierten neben Kunsthändlern gerade Museen und Archive von der Enteignung der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung. Waren sie Retter und Bewahrer oder Nutznießer und Mitläufer? Welches Ziel verfolgten Museen und Archive im Nationalsozialismus, enteignete Gegenstände aus jüdischem Besitz zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren?

Die Führung durch die Wechselausstellung zeichnet am Beispiel der Kulturgutsammlung aus jüdischem Besitz durch den ehemaligen Schnaittacher Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler die historischen Abläufe, Zusammenhänge und die Folgen enteigneten jüdischen Kulturguts bis heute nach.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

So, 01.09.24, 15 Uhr | JMF Schnaittach

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Führung anlässlich des Europäischen Tags der jüdischen Kultur

mehr

In Schnaittach existieren drei jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach, den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach und sogar aus Fürth wurden hier begraben. Die Führung veranschaulicht jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt aus dem Leben der hier begrabenen Persönlichkeiten.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 01.09.24, 14 Uhr | JMF Schwabach

Tuchmann verschwindet

Führung anlässlich des Europäischen Tags der jüdischen Kultur

mehr

Im Jahr 1937 flüchtete Walter Tuchmann aus Nazi-Deutschland, weil er als Jude und Inhaber einer florierenden Nadelfabrik in Schwabach großen Gefahren ausgesetzt war. Als Tuchmann aus Schwabach verschwand, verlor er auch seine Fabrik, das Drei-S-Werk. Die Führung vermittelt Wissenswertes zu Tuchmanns Familie, seiner Position als Firmeninhaber und Grammophonnadelproduzent und thematisiert seine dramatische Flucht. Die Führung legt ihren Schwerpunkt auf die Firmengeschichte.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung:
schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Firmenarchiv Drei-S-Werk

So, 08.09.24, 13 Uhr | JMF Fürth

Die Hausgeschichte des Jüdischen Museums Franken

Führung zum Tag des offenen Denkmals

mehr

Das Jüdische Museum Franken in Fürth befindet sich in einem ehemaligen Wohnhaus, das von 1702 bis ins späte 19. Jahrhundert im Besitz jüdischer Familien war. Dazu zählt die Familie Fromm, aus der Vorsteher der jüdischen Gemeinde und Betreiber der ersten hebräischen Druckerei hervorgingen. Kommen Sie zum Tag des offenen Denkmals mit auf eine Reise durch die beeindruckende Geschichte des Gebäudes.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Bedingt barrierefrei

© Enno Kapitza

So, 08.09.24, 15 Uhr | Start am JMF Fürth

Der Alte Jüdische Friedhof

Führung zum Tag des offenen Denkmals

mehr

Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Süddeutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

So, 08.09.2024, 13 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement

Führung anlässlich des Tags des offenen Denkmals

mehr

Bis heute, knapp achtzig Jahre nach Kriegsende sind die Themen Raub, Restitution und den Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz noch immer umstritten und kontrovers. Die unzähligen ungeklärten Fälle enteigneten jüdischen Besitzes, spiegeln bis heute das Ausmaß der Entrechtung, Enteignung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus wider. Dabei profitierten neben Kunsthändlern gerade Museen und Archive von der Enteignung der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung. Waren sie Retter und Bewahrer oder Nutznießer und Mitläufer? Welches Ziel verfolgten Museen und Archive im Nationalsozialismus, enteignete Gegenstände aus jüdischem Besitz zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren?

Die Führung durch die Wechselausstellung zeichnet am Beispiel der Kulturgutsammlung aus jüdischem Besitz durch den ehemaligen Schnaittacher Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler die historischen Abläufe, Zusammenhänge und die Folgen enteigneten jüdischen Kulturguts bis heute nach.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

So, 08.09.24, 15 Uhr | JMF Schnaittach

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Führung anlässlich des Tags des offenen Denkmals

mehr

In Schnaittach existieren drei jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach, den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach und sogar aus Fürth wurden hier begraben. Die Führung veranschaulicht jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt aus dem Leben der hier begrabenen Persönlichkeiten.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.


Eintritt frei

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 08.09.24, 11 Uhr Finissage, 14 Uhr letzte Führung | JMF Schwabach

Finissage zu „Tuchmann verschwindet“

Vorstellung des Begleitbandes zur Ausstellung und abschließende Führung mit der Kuratorin

mehr

Das Jüdische Museum Franken in Schwabach lädt am Sonntag, den 8. September 2024, um 11 Uhr zur Finissage der Wechselausstellung „Tuchmann verschwindet – Leben und Schicksal eines Schwabacher Fabrikanten“ ein. Die Wechselausstellung war die zweite Eigenproduktion des Jüdischen Museums Franken zur Ortsgeschichte der Stadt Schwabach. Im vergangenen Jahr eröffnet, zeichnete sie Herkunft, Leben und Schicksal der Familie Tuchmann im Detail nach.

Mit Beginn der NS-Diktatur verfolgte die Stadt Schwabach wie so viele andere Städte das Ziel, „judenfrei“ zu werden. Die Lage für die jüdischen Bürger:innen änderte sich dramatisch. So auch für den Schwabacher Grammophonnadelhersteller Walter Tuchmann. Im Schwabach seiner Zeit galt er als bedeutender Bürger und Arbeitgeber – bis er und seine Ehefrau Elise Hals über Kopf vor den Nationalsozialisten fliehen mussten. Mit Tuchmanns plötzlichem Verschwinden verschwand auch die Erinnerung an ihn. Zur Finissage am 8. September 2024 stellt das Museum einen Sammelband mit Ausstellungskatalog vor, der die Geschichte der Familie Tuchmann wieder aufleben lässt. Die Ausstellung schließt um 14 Uhr mit der letzten Führung durch Kuratorin Marina Heller ab.


Eintritt frei

Finissage im Haus der Begegnung (Auf der Aich 1-3), barrierefrei

Führung im Jüdischen Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang), nicht barrierefrei

Anmeldung:
schwabach@juedisches-museum.org

© Firmenarchiv Drei-S-Werk

So, 20. bis 22.09.24 | JMF Fürth

Stadt(ver)führungen im Jüdischen Museum Franken in Fürth

mehr

Im September ist auch im Jüdischen Museum Franken in Fürth Stadt(ver)führungszeit! Vom 20. bis 22. September ist es wieder so weit: Mit nur einem Türmchen pro Person sind Sie beim größten Stadtführungs-Marathon Deutschlands dabei und können ein Wochenende lang Kultur und Kunst in Führungen und Programmen erleben. Auch im Jüdischen Museum Franken verwandeln wir Ihre Sicht auf die Geschichte und Gegenwart der Stadt!

Alle Angebote sind 2024 für maximal 20 Personen ausgelegt.


Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Altbau bedingt barrierefrei. Neubau barrierefrei.

Kosten: Türmchen über die Vorverkaufsstellen der Stadt(ver)führungen ab 26. Juli.

Voranmeldung erforderlich über Tourist-Information Fürth.

PROGRAMM:

Freitag, 20. September

12 Uhr, Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth: Ein Schatz der Geschichte
Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Süddeutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden. Start der Führung ist am Alten Jüdischen Friedhof, Eingang Schlehenstraße, Männer tragen bitte eine Kopfbedenkung.

13 Uhr, Von Torakronen und anderen Schätzen: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Religion
Lernen Sie in dieser Führung jüdische Riten und Feiertage kennen, wie sie im fränkischen Judentum gelebt wurden und werden. Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus jüdischer Familien, in dem sich heute das Museum befindet. Die Spurensuche führt weiter zu einer beeindruckenden Judaika-Sammlung, die Schätze aus der jüdischen Religionsgeschichte erfahrbar präsentiert.

14 Uhr, Schatz der Erinnerung: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Geschichte Fürths
Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth, dem Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Der lange Weg zur Gleichstellung, Verfolgungen vor und während der NS-Zeit sowie jüdisches Leben von der Nachkriegszeit bis heute stehen im Fokus dieser Führung. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.

15 Uhr, Auf Schatzsuche gehen! Paparazzi im Museum
Bei dieser interaktiven Führung geben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst die Themen vor: Eigenständig erkunden sie das verwinkelte Museumsgebäude und fotografieren ihr Lieblingsobjekt. Die so ausgewählten „Schätze“ werden dann gemeinsam in der Ausstellung angeschaut und kontextualisiert. Die ideale Entdeckungstour auch für Familien!

Samstag, 21. September

12 Uhr, Von Torakronen und anderen Schätzen: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Religion
Lernen Sie in dieser Führung jüdische Riten und Feiertage kennen, wie sie im fränkischen Judentum gelebt wurden und werden. Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus jüdischer Familien, in dem sich heute das Museum befindet. Die Spurensuche führt weiter zu einer beeindruckenden Judaika-Sammlung, die Schätze aus der jüdischen Religionsgeschichte erfahrbar präsentiert.

13 Uhr, Schatz der Erinnerung: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Geschichte Fürths
Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth, dem Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Der lange Weg zur Gleichstellung, Verfolgungen vor und während der NS-Zeit sowie jüdisches Leben von der Nachkriegszeit bis heute stehen im Fokus dieser Führung. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.

14 Uhr, Auf Schatzsuche gehen! Paparazzi im Museum
Bei dieser interaktiven Führung geben die Teilnehmer und Teilnehmerinnen selbst die Themen vor: Eigenständig erkunden sie das verwinkelte Museumsgebäude und fotografieren ihr Lieblingsobjekt. Die so ausgewählten „Schätze“ werden dann gemeinsam in der Ausstellung angeschaut und kontextualisiert. Die ideale Entdeckungstour auch für Familien!

15 Uhr, Von Torakronen und anderen Schätzen: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Religion
Lernen Sie in dieser Führung jüdische Riten und Feiertage kennen, wie sie im fränkischen Judentum gelebt wurden und werden. Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus jüdischer Familien, in dem sich heute das Museum befindet. Die Spurensuche führt weiter zu einer beeindruckenden Judaika-Sammlung, die Schätze aus der jüdischen Religionsgeschichte erfahrbar präsentiert.

Sonntag, 22. September

12 Uhr, Schatz der Erinnerung: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Geschichte Fürths
Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth, dem Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Der lange Weg zur Gleichstellung, Verfolgungen vor und während der NS-Zeit sowie jüdisches Leben von der Nachkriegszeit bis heute stehen im Fokus dieser Führung. Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.

13 Uhr, Von Torakronen und anderen Schätzen: Museumsführung zum Schwerpunkt jüdische Religion
Lernen Sie in dieser Führung jüdische Riten und Feiertage kennen, wie sie im fränkischen Judentum gelebt wurden und werden. Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus jüdischer Familien, in dem sich heute das Museum befindet. Die Spurensuche führt weiter zu einer beeindruckenden Judaika-Sammlung, die Schätze aus der jüdischen Religionsgeschichte erfahrbar präsentiert.

©Juedisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

So, 06.10.24, 14 Uhr | JMF Fürth

Ein fränkisches Jerusalem?

Museumsführung zur jüdischen Geschichte und Gegenwart in Fürth

mehr

Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth. Während der Blütezeit der Gemeinde vom 17. bis ins frühe 19. Jahrhundert war die Stadt das Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Die komplexen Beziehungen zwischen jüdischen und christlichen Einwohner:innen, der langsame und von Rückschlägen gezeichnete Weg zur juristischen Gleichstellung im 19. Jahrhundert, antisemitische Verfolgungen, Enteignung, Vertreibung und Ermordung im Nationalsozialismus sowie der Neuanfang jüdischen Lebens nach 1945 bis heute stehen im Fokus dieser Führung. Begeben Sie sich anhand von historischen Original-Exponaten auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Eintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin Anette Kradisch

So, 06.10.24, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Führung anlässlich des Tags des offenen Denkmals

mehr

In Schnaittach existieren drei jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach, den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach und sogar aus Fürth wurden hier begraben. Die Führung veranschaulicht jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt aus dem Leben der hier begrabenen Persönlichkeiten.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 13.10.24, 14 Uhr | Nürnberg

Hopfen und Bier in Nürnberg:
Die jüdische Hopfenhändler-familie Tuchmann

Stadtführung mit anschließendem Bierumtrunk

mehr

Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Nürnberg zum Welthandelszentrum für Hopfen, der für die damals boomende Brauindustrie gebraucht wurde. Zahlreiche – darunter viele jüdische – Hopfenhändler ließen sich in Nürnberg nieder. So auch die Familie Tuchmann, die bereits im fränkischen Uehlfeld erfolgreich mit Hopfen gehandelt hatte.

In der Führung gehen wir den Spuren der Tuchmanns nach, die Großhändler, Stifter und Kunstmäzene hervorbrachten und beleuchten die spannende Familiengeschichte von ihrem Aufstieg ins gehobene Bürgertum bis zu ihrer Vertreibung und Arisierung durch die Nationalsozialisten.


Teilnahme an der Führung kostenlos,
Teilnahme an dem Bierumtrunk ab 16 Jahre, auf Selbstzahlerbasis

Treffpunkt ist vor dem Hauptportal der Lorenzkirche; die Führung endet mit einem Umtrunk im Wirtshaus Tucherbräu am Opernhaus

Anmeldung bis 11. Oktober 2024:

besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Do, 17.10.24, 17.30 Uhr | JMF Fürth

Feierabend im Museum

After-Work-Angebot mit Führung und Weinverkostung

mehr

Das After-Work-Angebot des Jüdischen Museums Franken kombiniert eine Museumsführung mit der genussvollen Verkostung von koscherem Wein. Die Führung gibt Einblicke in die aktuelle Wechselausstellung „Shitstorm – Meinungsstreit im Museum: Die Causa „Feinkost Adam©“: Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum hat es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen gegeben. Die Ausstellung zieht Bilanz zu drei Themen, die am JMF Fürth für viel Wirbel gesorgt hatten. Im Anschluss ist Genießen angesagt: mit koscherem Wein und Knabbereien in der Museumsküche.


Weinverkostung ab 16 Jahre

Kosten: 15 Euro (Eintritt, Führung, Wein)

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung:

besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin Annette Kradisch

So, 03.11.24, 14 Uhr | JMF Fürth

Warum Adam nie zuhörte und Eva zwei Mal erschaffen wurde

Geschlechterrollen im Judentum

mehr

Machen Sie Bekanntschaft mit der Dämonin Lilith, steigen Sie herab in ein von Männern und Frauen genutztes Ritualbad und erfahren Sie, was eigentlich ein „Vaterjude“ ist. Die Führung thematisiert Geschlechterrollen in der jüdischen Kultur vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Dazu zählen Einblicke in spezifische religiöse Praktiken, sich wandelnde Rollenbilder sowie in die Lebenswege jüdischer Frauen und Männer aus verschiedenen Milieus und Zeiten in Franken.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Eintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© pexels-charry-jin

So, 03.11.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Gentlemen’s Agreement

Führung mit der Kuratorin durch die Wechselausstellung

mehr

Bis heute, knapp achtzig Jahre nach Kriegsende sind die Themen Raub, Restitution und den Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz noch immer umstritten und kontrovers. Die unzähligen ungeklärten Fälle enteigneten jüdischen Besitzes, spiegeln bis heute das Ausmaß der Entrechtung, Enteignung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus wider. Dabei profitierten neben Kunsthändlern gerade Museen und Archive von der Enteignung der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung. Waren sie Retter und Bewahrer oder Nutznießer und Mitläufer? Welches Ziel verfolgten Museen und Archive im Nationalsozialismus, enteignete Gegenstände aus jüdischem Besitz zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren?

Die Führung durch die Wechselausstellung zeichnet am Beispiel der Kulturgutsammlung aus jüdischem Besitz durch den ehemaligen Schnaittacher Heimatmuseumsleiter Gottfried Stammler die historischen Abläufe, Zusammenhänge und die Folgen enteigneten jüdischen Kulturguts bis heute nach.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

So, 03.11.24, 14 Uhr | JMF Schwabach

Kitsch: Die Sehnsucht nach Jiddischkeit

Führung durch die Wechselausstellung

mehr

Rührselig, anbiedernd, niedlich. Kitsch galt einst als eine ästhetische Beleidigung. Heute ist er ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft, der zunehmend positiv gedeutet wird: verkitschte Gegenstände sind süß oder ironisch. Auf subtile Art spiegelt Kitsch unsere heimlichen Sehnsüchte wider. Dabei ist Kitsch kulturübergreifend und existiert in der säkularen wie auch in der religiösen Welt, und so auch im jüdischen Alltag. Es gibt zahlreiche religiöse Gegenstände für den häuslichen Bereich, mit denen Feiertage begangen werden und mit deren Hilfe die religiöse Praxis eingehalten wird. Für die überwiegend säkulare Bevölkerung, die das Judentum nicht mehr streng religiös lebt, bilden verkitschte Judaika und religiöse Gebrauchsgegenstände eine Brücke von der Tradition der Vorfahren zu den diversen Bedürfnissen jüdischer Lebenswelten heute.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung:
schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

Do, 07.11.24, 14.30 – 17.15 Uhr | JMF Fürth

Jüdisches Leben zwischen Emanzipation und Ausgrenzung von der Zeit der Aufklärung bis ins 20. Jahrhundert

Fortbildung für das Fach Geschichte zum neuen Vertiefungsmodul der Klasse 12 (erhöhtes Anforderungsprofil) im LehrplanPLUS

mehr

Im Rahmen der Fortbildung erörtert Markus Sternecker (Lehrer für Geschichte und Israelitische Religionslehre, teilabgeordnete Lehrkraft des MPZ) Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung in Form eines Stoffverteilers sowie Unterrichtsmaterialien für die neue Unterrichtseinheit.

Thematische Schwerpunkte des Vertiefungsmoduls und dementsprechend der vorgestellten Unterrichtsmaterialien sind
– Landjudentum und Auswanderung,
– jüdische Aufklärung und Bürgerrechte,
– jüdisches Bürgertum und dessen Beitrag zu Modernisierung von Gesellschaft und Wirtschaft sowie
– der Kampf gegen den aufkommenden Antisemitismus.

Ein Vortrag von Dr. Dirk Sadowski (Leibnitz-Institut für Bildungsmedien) zur Darstellung des Judentums in Schulbüchern erweitert und vertieft die Thematik.

Zum Abschluss stellt Alisha Meininghaus (Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken) die Bildungsangebote des JMF für Schulklassen vor und es besteht die Möglichkeit zur Teilnahme an einer Museumsführung, die die Inhalte des Vertiefungsmoduls aufgreift.



Die Fortbildung ist eine Kooperation zwischen dem Jüdischen Museum Franken und dem Museumspädagogischen Zentrum München.



Eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich, Lehrgangsnummer: (wird noch ergänzt). Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltung keine Reisekostenerstattung aus den Mitteln der staatlichen Lehrerfortbildung gezahlt werden kann.

Programm (Stand: 11.07.2024)

8.30 bis 9.00 Uhr
Registrierung und Begrüßungskaffee

14.30 Uhr
Begrüßung und Vorstellung der Unterrichtsmaterialien (Alisha Meininghaus und Markus Sternecker)

15.15 Uhr
Vortrag: Darstellung des Judentums in Schulbüchern (Dr. Dirk Sadowski)

16.00 Uhr
Kaffeepause

16.15 Uhr
Vorstellung der Angebote des Jüdischen Museums für Schulen und Museumsführung (Alisha Meininghaus)

Referentinnen und Referenten

Alisha Meininghaus, M.A. (Stellvertretende Leiterin und Kuratorin für Bildung und Vermittlung am JMF)

Markus Sternecker, StR (Teilabgeordnete Lehrkraft des MPZ)

Dr. Dirk Sadowski (Wissenschaftlicher Koordinator der Deutsch-Israelischen Schulbuchkommission, Leibnitz-Institut für Bildungsmedien)


Teilnahme kostenfrei
Anmeldung bis 28.10.2024 über FIBS (Anmeldung ab 18.07.2024 möglich)
Max. 30 Teilnehmer:innen

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin Annette Kradisch

So, 09.11.24, 14 Uhr | JMF Fürth

Die Synagogen von Fürth

Führung anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom von 1938

mehr

Der als „Schulhof“ bezeichnete Platz mit seinen Synagogen und einer europaweit bekannten Talmud-Schule war Wahrzeichen und Herzstück jüdischen Lebens in Fürth. Durch die Zerstörung in der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 ist er nicht mehr im Stadtbild sichtbar.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Geovisualisierung der FHWS Würzburg sowie des Lehrstuhls für Judaistik in Bamberg hat das Jüdische Museum Franken die älteste und größte Synagoge des Schulhofes mit einer Virtual-Reality-Anwendung rekonstruiert. Sie ermöglicht eine Zeitreise zur Fürther Altschul um das Jahr 1900. Im Anschluss an die VR-Vorführung folgt eine kurze Themenführung durch das Museum und zum heutigen Synagogenmahnmal.


Eintritt und Führung sind kostenlos

Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung:
besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Sauer 3D

Do, 14.11.24, 17.30 Uhr | JMF Fürth

Feierabend im Museum

After-Work-Angebot mit Führung und Weinverkostung

mehr

Das After-Work-Angebot des Jüdischen Museums Franken kombiniert eine Museumsführung mit der genussvollen Verkostung von koscherem Wein. Die Führung gibt Einblicke in die aktuelle Wechselausstellung „Shitstorm – Meinungsstreit im Museum: Die Causa „Feinkost Adam©“: Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum hat es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen gegeben. Die Ausstellung zieht Bilanz zu drei Themen, die am JMF Fürth für viel Wirbel gesorgt hatten. Im Anschluss ist Genießen angesagt: mit koscherem Wein und Knabbereien in der Museumsküche.


Weinverkostung ab 16 Jahre

Kosten: 15 Euro (Eintritt, Führung, Wein)

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung:

besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin Annette Kradisch

So, 01.12.24, 14.00 Uhr | JMF Fürth

Was ist Jüdisch?

Jüdische Feiertage und Riten in Franken

mehr

Lernen Sie in dieser Führung jüdische Riten und Feiertage kennen, wie sie im fränkischen Judentum gelebt wurden und werden. Besondere Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus der jüdischen Familien Fromm, Anspacher und Arnstein, in dem sich heute das Museum befindet. Die Spurensuche führt weiter in die ehemaligen Wohnräume, die heute eine beeindruckende Judaika-Sammlung beherbergen.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung:

besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken

So, 01.12.24, 14 Uhr | JMF Schwabach

Kitsch: Die Sehnsucht nach Jiddischkeit

Führung durch die Wechselausstellung

mehr

Rührselig, anbiedernd, niedlich. Kitsch galt einst als eine ästhetische Beleidigung. Heute ist er ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft, der zunehmend positiv gedeutet wird: verkitschte Gegenstände sind süß oder ironisch. Auf subtile Art spiegelt Kitsch unsere heimlichen Sehnsüchte wider. Dabei ist Kitsch kulturübergreifend und existiert in der säkularen wie auch in der religiösen Welt, und so auch im jüdischen Alltag. Es gibt zahlreiche religiöse Gegenstände für den häuslichen Bereich, mit denen Feiertage begangen werden und mit deren Hilfe die religiöse Praxis eingehalten wird. Für die überwiegend säkulare Bevölkerung, die das Judentum nicht mehr streng religiös lebt, bilden verkitschte Judaika und religiöse Gebrauchsgegenstände eine Brücke von der Tradition der Vorfahren zu den diversen Bedürfnissen jüdischer Lebenswelten heute.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung:
schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

So, 01.12.2024, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Verborgene Schätze:
die Schnaittacher Genisa

mehr

Über dem Gewölbe der Schnaittacher Synagoge wurde in den 1980er Jahren eine Genisa, ein Ablageort für unbrauchbar gewordene religiöse Texte, entdeckt. Sie wurde von der jüdischen Gemeinde Schnaittachs bis zu ihrer Auflösung in der NS-Zeit genutzt. Genisot wurden in zahlreichen fränkischen Synagogen gefunden und eröffnen ein Fenster in die Vergangenheit des Landjudentums. Begeben Sie sich mit uns auf eine Spurensuche zu der Fundstätte der Genisa und zu Texten und Objekten, die in Genisot gefunden wurden.


8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung:
schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

So, 15.12.2024, 17.30 Uhr | JMF Schnaittach

Chanukka, das Lichterfest

Schnaittacher Wintermärchen im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach

mehr

Ein besonderes Wintermärchen erwartet Familien am 15. Dezember um 17.30 Uhr im Jüdischen Museum Schnaittach. Im Zentrum steht Chanukka, das jüdische Lichterfest. Bei Gebäck und warmen Getränken liest Sandra Höfling eine spannende Geschichte aus dem Buch „Ein Pferd zu Chanukka“ vor und erklärt, was es mit dem Fest eigentlich auf sich hat. Zum Abschluss können sich Jung und Alt im traditionellen Dreidel-Spiel üben.


Die Veranstaltung ist kostenfrei.

Keine Anmeldung erforderlich.

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

AUSSTELLUNGEN


VERANSTALTUNGSKALENDER