VERANSTALTUNGSKALENDER
Di, 07.09.25, 11-16 Uhr | JMF Fürth
Führungen zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur widmen wir uns den ganz großen Fragen: Wo kommen wir her und vor allem: Wo gehen wir hin?
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So, 07.09.25, 11 Uhr und 16 Uhr
Führungen durch den Alten Jüdischen Friedhof in Fürth
Um 11 und um 16 Uhr laden wir Sie ein, den alten jüdischen Friedhof zu besuchen. Die verwitterten Grabsteine erzählen nicht nur von Beerdigungsriten und Trauersymbolik, sondern eröffnen auch Einblicke in jüdische Jenseitshoffnungen.
Führung kostenfrei
Treffpunkt: JMF Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Für die Friedhofsführungen bringen Männer bitte eine Kopfbedeckung mit.
Nicht barrierefrei
So, 07.09.25, 13:30 Uhr
Chinesische und jüdische Vorstellungen über das Leben und das Jenseits (Museumsführung)
Um 13:30 Uhr erwartet Sie eine besondere Museumsführung, in der wir chinesische und jüdische Vorstellung über das Leben und das Jenseits vorstellen. Heike Luu, technische Mitarbeiterin an der Religionskundlichen Sammlung in Marburg, bringt u.a. ein über hundert Jahre altes Rollbild aus China mit. Es zeigt neben den „Acht Unsterblichen“ noch viele weitere Figuren und Symbole, die für ein langes Leben, wenn nicht sogar für Unsterblichkeit stehen. Sie werden etwas über das Pfirsichbankett in den Gärten der der „Königin Mutter des Westens“ erfahren und wunderliche Gestalten kennen lernen, denen man nicht nur in Chinarestaurants begegnen kann.
Alisha Meininghaus, Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken, stellt Exponate aus der jüdischen Kultur vor, die ebenfalls von den Fragen nach Leben und Jenseits erzählen.
Eintritt und Führung kostenfrei
JMF Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So, 07.09.25, 14 Uhr | JMF Schnaittach
Führung zum Europäischen Tag der jüdischen Kultur
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In einer der ältesten Synagogen Frankens mit einem Rabbinerhaus und einem historischem Ritualbad legt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach seinen Fokus auf das Landjudentum.
In der Führung geht es um die Geschichte und die religiösen Praktiken der Gemeinde sowie um ihre Beziehungen zur christlichen Obrigkeit. Einblicke in den religiösen Alltag jüdischer Familien ermöglichen die beeindruckende Judaika-Sammlung und das historische Synagogengebäude.
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Nicht barrierefrei

ENTFÄLLT!
So, 07.09.25, 11 Uhr | JMF Schwabach
KITSCH – Letzte Kuratorenführung zur Finissage am Europäischen Tag der jüdischen Kultur
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Rührselig, anbiedernd, niedlich. Kitsch galt einst als eine ästhetische Beleidigung. Heute ist er ein zentraler Bestandteil unserer Gesellschaft, der zunehmend positiv gedeutet wird: verkitschte Gegenstände sind süß oder ironisch. Auf subtile Art spiegelt Kitsch unsere heimlichen Sehnsüchte wider. Dabei ist Kitsch kulturübergreifend und existiert in der säkularen wie auch in der religiösen Welt, und so auch im jüdischen Alltag.
Es gibt zahlreiche religiöse Gegenstände für den häuslichen Bereich, mit denen Feiertage begangen werden und mit deren Hilfe die religiöse Praxis eingehalten wird. Für die überwiegend säkulare Bevölkerung, die das Judentum nicht mehr streng religiös lebt, bilden verkitschte Judaika und religiöse Gebrauchsgegenstände eine Brücke von der Tradition der Vorfahren zu den diversen Bedürfnissen jüdischer Lebenswelten heute.
Direktorin und Ausstellungskuratorin Daniela F. Eisenstein führt durch die letztmalig geöffnete Wechselausstellung
Eintritt und Führung kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So, 07.09.25, 14 Uhr | JMF Schwabach
Jüdisches Leben Schwabach
Neue Kombiführung zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur
Jüdisches Museum Franken & Stadtmuseum Schwabach
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Tauchen Sie ein in die faszinierende Geschichte Schwabachs – aus jüdischer Perspektive!
Am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur laden wir Sie zu einer besonderen Kombiführung ein, die Geschichte lebendig macht: Zwei Museen, ein Erlebnis!
Startpunkt ist das Jüdische Museum Franken im historischen Wohnhaus von Moses Löw Koppel – mit einer original erhaltenen Laubhütte und einer letzten Chance, die aktuelle Sonderausstellung zum Thema jüdischer „Kitsch“ zu sehen.
Anschließend geht es weiter ins Stadtmuseum, wo die Reise durch Schwabachs Vergangenheit spannend weitergeführt wird – mit einem besonderen Fokus auf jüdische Spuren im kulturellen und gesellschaftlichen Leben der Stadt.
Lassen Sie sich überraschen – entdecken Sie Altbekanntes neu und Unbekanntes hautnah!
Eintritt und Führung kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So, 14.09.25, 11 Uhr | JMF Fürth
Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth
Führung zu jüdischer Grabsymbolik und Beerdigungsriten am Tag des offenen Denkmals
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Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Süddeutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.
In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.
Männer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Teilnahme kostenfrei
Treffpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Der Friedhof ist nicht barrierefrei

So, 14.09.25, 13.30 Uhr | JMF Schnaittach
Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach
Führung zum Tag des offenen Denkmals
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In Schnaittach existieren drei jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und teilweise Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach, den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach und sogar aus Fürth wurden hier begraben.
Die Führung veranschaulicht jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt aus dem Leben der hier begrabenen Persönlichkeiten.
Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.
Die Teilnahme ist kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Der Friedhof ist nicht barrierefrei

So, 14.09.25, 13:30 Uhr | JMF Fürth
Ein Haus erzählt Geschichte
Führung zur Baugeschichte des historischen Museumsgebäudes Königstraße 89 mit Claus Giersch zum Tag des offenen Denkmals
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In Fürth, einst das wichtigste jüdische Zentrum Süddeutschlands, steht heute ein einzigartiger Ort gelebter Geschichte: In der Königstraße 89 in Fürth lebten vom 17. bis ins späte 19. Jahrhundert zahlreiche jüdische Familien – heute beherbergt das historische Gebäude das Jüdische Museum Franken.
Bereits 1650 erwarb der Vorsteher der Jüdischen Gemeinde, Schneior Fromm, das Anwesen und übergab es seinem Sohn Hirsch, der hier 1702 ein prächtiges Wohn- und Geschäftshaus errichtete – mit repräsentativen Räumen im zweiten Stock und einem großzügigen Ritualbad im Keller. Im 18. Jahrhundert übernahm Bonim Simon Ansbacher das Anwesen, ergänzte es um einen Anbau mit einer original erhaltenen Laubhütte im Hinterhof – ein seltenes architektonisches Zeugnis jüdischer Alltagskultur. 1819 kam das Ensemble in den Besitz des Kaufmanns Mayer Arnstein, der die Sukkah um ein weiteres Stockwerk aufstockte.
Heute ist der Rundgang durch das verwinkelte Gebäude ein echtes Erlebnis: Überall lassen sich historische Spuren entdecken, die die besondere Atmosphäre und Geschichte des Hauses lebendig machen.
Begleiten Sie den Bauforscher Claus Giersch, der die Königstraße 89 seit den 1990er-Jahren wie seine Westentasche kennt. Entdecken Sie mit ihm die einzigartiAgen architektonischen Details dieses kulturhistorischen Schatzes mitten in Fürth!
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

So, 14.09.25, 14 Uhr | JMF Schwabach
Wovon Häuser erzählen
Stadtrundgang zum Tag des offenen Denkmals
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Entdecken Sie Schwabach aus einer neuen Perspektive und erfahren Sie mehr über die jüdische Geschichte der Stadt. Die Führung vermittelt spannende Erkenntnisse über bedeutende Gelehrte, das gefahrenreiche Leben jüdischer Hoffaktoren und über den „Hexenmeister von Schwabach“.
Eintritt und Führung kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So, 14.09.25, 15.30 Uhr | JMF Schnaittach
Jüdisches Leben auf dem Lande
Museumsführung am Tag des offenen Denkmals
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In einer der ältesten Synagogen Frankens mit einem Rabbinerhaus und einem historischem Ritualbad legt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach seinen Fokus auf das Landjudentum.
In der Führung geht es um die Geschichte und die religiösen Praktiken der Gemeinde sowie um ihre Beziehungen zur christlichen Obrigkeit. Einblicke in den religiösen Alltag jüdischer Familien ermöglichen die beeindruckende Judaika-Sammlung und das historische Synagogengebäude.
Eintritt und Führung kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
Nicht barrierefrei

So, 14.09.25, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Architektur trifft Geschichte – Der Neubau des Jüdischen Museums Franken in Fürth
Exklusive Führung durch den Neubau mit dem ausführenden Architekten Ulrich Manz und der Künstlerin Dagmar Buhr am Tag des offenen Denkmals
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Mit seinem markanten Erweiterungsbau hat das Jüdische Museum Franken 2018 ein architektonisches Ausrufezeichen in der Fürther Innenstadt gesetzt. Großzügige Aussichtsfenster, eine kraftvolle Natursteinfassade und eine klare Formensprache verleihen dem Neubau eine starke Präsenz – und machen ihn zu einem würdigen Ort für jüdische Geschichte und Kultur mitten in der Stadt.
Die Fassade überzeugt durch ihre archaische Materialität und rhythmische Gliederung – ein spannender Dialog zwischen Tradition und zeitgenössischer Architektur. Veredelt wird der Bau durch die künstlerische Gestaltung von Dagmar Buhr, die mit ihrer Kunst am Bau feinsinnig historische Themen in die Gegenwart übersetzt.
Entdecken Sie die Ideen hinter dem Entwurf!
Bei einer exklusiven Führung mit Architekt Ulrich Manz und Künstlerin Dagmar Buhr erhalten Sie spannende Einblicke in die Entstehung des Gebäudes – und erfahren, wie Aspekte der reichen jüdischen Geschichte Fürths in Architektur und Kunst auf eindrucksvolle Weise sichtbar gemacht wurden.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Fr, 19.09.25, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr | JMF Fürth
Stadtverführungen im Jüdischen Museums Franken
Führungsprogramm
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Im September ist auch im Jüdischen Museum Franken in Fürth Stadt(ver)führungszeit! Vom 19 – 21. September ist es wieder soweit: Mit einem Türmchen sind Sie beim größten Stadtführungs-Marathon Deutschlands dabei und können ein Wochenende lang Kultur und Kunst in Führungen und Programmen erleben. Auch im Jüdischen Museum Franken bieten wir Ihnen neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Lassen Sie sich verführen!
Perspektiven auf das Ende: Der Alte jüdische Friedhof in Fürth
19.09. 12 – 12:50 Uhr
Start und Ende am Eingangstor zum Friedhof in der Schlehenstraße!
Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.
19.09. 13 – 13:50 Uhr
Buchstaben und Druckertinte: Neue Perspektiven auf hebräische Drucke aus Fürth
Das Judentum gilt als „Volk des Buches“: Die Tora und das lebenslange Studium stehen im Zentrum eines idealtypischen Lebenswandels für religiöse Juden. Was unterscheidet eine handgeschriebene Torarolle von einer gedruckten Ausgabe? Welche unterschiedlichen Zugänge hatten Frauen und Männer zu religiösen Texten? Und warum gab es in Fürth gleich mehrere jüdische Druckereien? Die Führung eröffnet neue Perspektiven auf Schrift, Druck und die jüdische Tradition Fürths.
19.09. 14 – 14:50 Uhr
Zwischen Heimat und Perspektivlosigkeit: Die jüdische Geschichte Fürths
Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth. Während der Blütezeit der Gemeinde vom 17. bis ins 19. Jahrhundert war die Stadt das Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Die komplexen Beziehungen zwischen jüdischen und christlichen Einwohner:innen, der langsame und von Rückschlägen gezeichnete Weg zur juristischen Gleichstellung, antisemitische Verfolgungen vor und während der NS-Zeit sowie jüdisches Leben von der Nachkriegszeit bis heute stehen im Fokus dieser Museumsführung. Begeben Sie sich anhand von historischen Original-Exponaten auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.
19.09. 15 – 15:50 Uhr
Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus
Seit gut 2000 Jahren sind Jüdinnen und Juden in allen Epochen und unterschiedlichsten Kulturen mit Antisemitismus konfrontiert. In der öffentlichen Wahrnehmung fällt ihnen dabei oft lediglich die „passive Opferrolle“ zu. Doch jüdische Perspektiven und Reaktionen auf Antisemitismus sind so vielfältig wie das Judentum selbst. Anhand historischer Exponate erhalten Sie Einblicke in jüdische Sichtweisen auf Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
19.09. 16 – 16:50 Uhr
Perspektivwechsel: Jüdische Blicke auf das Christentum
Die jüdische und die christliche Religion verbindet eine lange und vielschichtige Geschichte. Aus christlicher Perspektive wurde das Judentum teils als ‚blinde, verstockte Synagoga‘ abgewertet, teils als ursprüngliche ‚Mutterreligion‘ anerkannt. Doch wie sehen Jüdinnen und Juden das Christentum?
Kosten: Türmchen über die Vorverkaufsstellen der Stadt(ver)führungen.
Anmeldung über die Tourist-Info notwendig: https://www.tourismus-fuerth.de/erleben-geniessen/veranstaltungen/stadtverfuehrungen
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

Sa, 20.09.25, 12,13, 14 und 16 Uhr | JMF Fürth
Stadtverführungen im Jüdischen Museums Franken
Führungsprogramm
mehr
Im September ist auch im Jüdischen Museum Franken in Fürth Stadt(ver)führungszeit! Vom 19 – 21. September ist es wieder soweit: Mit einem Türmchen sind Sie beim größten Stadtführungs-Marathon Deutschlands dabei und können ein Wochenende lang Kultur und Kunst in Führungen und Programmen erleben. Auch im Jüdischen Museum Franken bieten wir Ihnen neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Lassen Sie sich verführen!
20.09., 12-12:50 Uhr
Zwischen Heimat und Perspektivlosigkeit: Die jüdische Geschichte Fürths
Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth. Während der Blütezeit der Gemeinde vom 17. bis ins 19. Jahrhundert war die Stadt das Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Die komplexen Beziehungen zwischen jüdischen und christlichen Einwohner:innen, der langsame und von Rückschlägen gezeichnete Weg zur juristischen Gleichstellung, antisemitische Verfolgungen vor und während der NS-Zeit sowie jüdisches Leben von der Nachkriegszeit bis heute stehen im Fokus dieser Museumsführung. Begeben Sie sich anhand von historischen Original-Exponaten auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.
20.09. 13 – 13:50 Uhr
Buchstaben und Druckertinte: Neue Perspektiven auf hebräische Drucke aus Fürth
Das Judentum gilt als „Volk des Buches“: Die Tora und das lebenslange Studium stehen im Zentrum eines idealtypischen Lebenswandels für religiöse Juden. Was unterscheidet eine handgeschriebene Torarolle von einer gedruckten Ausgabe? Welche unterschiedlichen Zugänge hatten Frauen und Männer zu religiösen Texten? Und warum gab es in Fürth gleich mehrere jüdische Druckereien? Die Führung eröffnet neue Perspektiven auf Schrift, Druck und die jüdische Tradition Fürths.
20.09., 14-14:50
Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus
Seit gut 2000 Jahren sind Jüdinnen und Juden in allen Epochen und unterschiedlichsten Kulturen mit Antisemitismus konfrontiert. In der öffentlichen Wahrnehmung fällt ihnen dabei oft lediglich die „passive Opferrolle“ zu. Doch jüdische Perspektiven und Reaktionen auf Antisemitismus sind so vielfältig wie das Judentum selbst. Anhand historischer Exponate erhalten Sie Einblicke in jüdische Sichtweisen auf Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
20.09. 15 – 15:50 Uhr
Jüdische Perspektiven auf Homosexualität
Verbietet die Tora wirklich Homosexualität? Welches Selbstverständnis hat ein queerer jüdischer Verein heute in Deutschland? Warum verkörpert die Dämonin Lilith einen Wandel weiblicher Rollenideale? In der Museumsführung stehen Geschlechterrollen in der jüdischen Kultur und auch unterschiedliche jüdische Positionen zu LGBTQIA*-Themen im Fokus.
Kosten: Türmchen über die Vorverkaufsstellen der Stadt(ver)führungen.
Anmeldung über die Tourist-Info notwendig: https://www.tourismus-fuerth.de/erleben-geniessen/veranstaltungen/stadtverfuehrungen
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Altbau bedingt barrierefrei
Neubau barrierefrei

So, 21.09.25, 10:00 Uhr | JMF Fürth
Tag der offenen Tür der Stadt Fürth
Führung „Vernichtung und Neubeginn: Jüdisches Leben im Nationalsozialismus und in der Nachkriegszeit“
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Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth. Während der Blütezeit der Gemeinde vom 17. bis ins 19. Jahrhundert war die Stadt das Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Diese große Tradition fand ihr abruptes Ende in der NS-Zeit. Die historischen Exponate in der Ausstellung erzählen von Verfolgung, Ausgrenzung und Mord, aber auch von Flucht, Rettung und Neubeginn.
Durch die Führung führt Alisha Meininghaus, Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken am Tag der offenen Tür der Stadt Fürth.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

So, 21.09.25, 11:00 Uhr | JMF Fürth
Tag der offenen Tür der Stadt Fürth
Führung durch die aktuelle Wechselausstellung „Von Raub, Restitution und Mythen der Toleranz“
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Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF mit der Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ Bilanz und erinnert an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Museum und sein Umfeld nachhaltig prägten.
Als letzter Teil der Ausstellungsreihe präsentiert diese Intervention den Umgang des Jüdischen Museums Franken mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945 sowie den Umgang mit dem Mythos der „Fürther Toleranz“, die in der 2007 gezeigten Ausstellung „Fürth, das fränkische Jerusalem – Von der Erfindung jüdischer Geschichte“ beleuchtet wurde.
Was war passiert, was haben die Auseinandersetzungen bewirkt und wo stehen wir heute?
Durch die Wechselausstellung führt die Museumsdirektorin und Kuratorin der Ausstellung Daniela F. Eisenstein am Tag der offenen Tür der Stadt Fürth.
Eintritt und Führung frei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Neubau barrierefrei

So, 21.09.25, 12, 14 und 15 Uhr | JMF Fürth
Stadtverführungen im Jüdischen Museums Franken
Führungsprogramm
mehr
Im September ist auch im Jüdischen Museum Franken in Fürth Stadt(ver)führungszeit! Vom 19 – 21. September ist es wieder soweit: Mit einem Türmchen sind Sie beim größten Stadtführungs-Marathon Deutschlands dabei und können ein Wochenende lang Kultur und Kunst in Führungen und Programmen erleben. Auch im Jüdischen Museum Franken bieten wir Ihnen neue Perspektiven auf die Geschichte und Gegenwart der Stadt. Lassen Sie sich verführen!
21.09. 12 – 12:50 Uhr
Perspektiven auf das Ende: Der Alte jüdische Friedhof in Fürth
Start und Ende am Eingangstor zum Friedhof in der Schlehenstraße!
Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden.
21.09. 14 – 14:50 Uhr
Zwischen Heimat und Perspektivlosigkeit: Die jüdische Geschichte Fürths
Knapp 500 Jahre währt die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Fürth. Während der Blütezeit der Gemeinde vom 17. bis ins 19. Jahrhundert war die Stadt das Zentrum jüdischer Religiosität in Süddeutschland. Die komplexen Beziehungen zwischen jüdischen und christlichen Einwohner:innen, der langsame und von Rückschlägen gezeichnete Weg zur juristischen Gleichstellung, antisemitische Verfolgungen vor und während der NS-Zeit sowie jüdisches Leben von der Nachkriegszeit bis heute stehen im Fokus dieser Museumsführung. Begeben Sie sich anhand von historischen Original-Exponaten auf eine Zeitreise zu den bedeutendsten Ereignissen dieser Geschichte.
21.09. 15 – 15:50 Uhr
Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus
Seit gut 2000 Jahren sind Jüdinnen und Juden in allen Epochen und unterschiedlichsten Kulturen mit Antisemitismus konfrontiert. In der öffentlichen Wahrnehmung fällt ihnen dabei oft lediglich die „passive Opferrolle“ zu. Doch jüdische Perspektiven und Reaktionen auf Antisemitismus sind so vielfältig wie das Judentum selbst. Anhand historischer Exponate erhalten Sie Einblicke in jüdische Sichtweisen auf Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.
Kosten: Türmchen über die Vorverkaufsstellen der Stadt(ver)führungen.
Anmeldung über die Tourist-Info notwendig: https://www.tourismus-fuerth.de/erleben-geniessen/veranstaltungen/stadtverfuehrungen
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Altbau bedingt barrierefrei

So, 21.09.25, 18 Uhr | JMF Fürth
BUCHPREMIERE
Ewald Arenz | Katzentage
Veranstaltung der Buchhandlung Edelmann im Ernst Kromwell Saal des Jüdischen Museums Franken in Fürth
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Paula und Peter sind schon seit Langem Kollegen. Sie ist Ärztin, er arbeitet als Jurist in der Klinikverwaltung. Ein Interesse der beiden aneinander war schon immer da. Nach einem mehrtägigen Seminar verbringen sie die letzte Nacht miteinander.Auf der Rückfahrt nach Hause kommen die beiden mit der Bahn nur bis Würzburg: Streik. Was sollen sie tun mit ihrer ungeklärten Geschichte und den unerwartet freien Tagen? Während sie Stadt und Umgebung erkunden, nähern sich die beiden einander vorsichtig. Peter hält die Ungewissheit, wie es mit ihnen weitergehen wird, nur schwer aus. Sein Drängen nimmt Paula mal spielerisch, mal verärgert. Sie will das Jetzt genießen und weicht den Fragen nach dem Morgen aus. Als eine Katze zu ihrer Begleitung wird, sehen sie an deren Beispiel, wie schwer sich Menschen damit tun, den Moment zu leben, ohne Plan zu sein und sich der Freiheit hinzugeben.
EWALD ARENZ, 1965 in Nürnberg geboren, hat englische und amerikanische Literatur und Geschichte studiert. Er arbeitet als Lehrer an einem Gymnasium in Nürnberg. Seine Romane und Theaterstücke sind mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet worden. Mit ›Alte Sorten‹ (DuMont 2019) stand er auf der Liste »Lieblingsbuch der Unabhängigen« 2019 und ›Der große Sommer‹ (DuMont 2021) erhielt 2021 ebenjene Auszeichnung. Zuletzt erschien ›Zwei Leben‹ (DuMont 2024).
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung und Ticketkauf über die Buchhandlung Edelmann
barrierefrei


Sa, 27.09.25, 13 Uhr | JMF Fürth
Schmecken, Hören, Fühlen, Riechen
Museumsführung für Menschen mit und ohne Sehbehinderung
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Der Klang des Schofars, der Duft von Schabbat-Gewürzen, der Geschmack von Mazzen und koscheren Gummibärchen – diese Führung macht jüdische Kultur sinnlich erlebbar!
Tauchen Sie ein in eine Welt voller Geräusche, Aromen und Geschmackserlebnisse – und entdecken Sie dabei Bräuche, Rituale und Alltagskultur des Judentums auf völlig neue Weise.
Auch Geschichte wird greifbar: Ein 3D-Modell des historischen Fürther „Schulhofs“ mit seinen Synagogen und Lehrhäusern lässt die einstige Vielfalt jüdischen Lebens in Fürth lebendig werden – nicht nur für Menschen mit Sehbehinderung ein besonderes Erlebnis.
In Kooperation mit dem Netzwerk „Politische Bildung für alle“
Eintritt und Führung frei
Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Altbau bedingt barrierefrei

So, 28.09.25, 11:00 Uhr | JMF Fürth
Ausstellungseröffnung: Kirchweih, Karusselle & Kuriositäten
Plakate aus der goldenen Ära der Volksfeste und Jahrmärkte der Firma Friedländer
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Bühne frei für eine Zeitreise der besonderen Art!
Zur Michaelis-Kirchweih nimmt Sie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit auf eine Reise in in die bunte, schillernde Welt historischer Jahrmärkte und Volksfeste – mit prachtvollen Plakaten aus der Zeit von ca. 1890 bis 1930!
Die großformatigen Werbedrucke stammen aus der legendären Druckerei Adolph Friedländers in Hamburg, die sich auf visuelle Sensationen für Zirkusse, Varietés und Schausteller spezialisierte – mit Kunden in ganz Europa und den USA. Ihre Plakate sprühen vor Farbe, Fantasie und dem Versprechen eines unvergesslichen Spektakels!
Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Werbewelt und tauchen Sie ein in das Leben von Varietékünstler:innen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts – und lernen Sie die Geschichte einer außergewöhnlichen jüdischen Unternehmerfamilie kennen, die fast in Vergessenheit geriet.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
barrierefrei

So, 05.10.25, 14 Uhr | JMF Schnaittach
Die jüdischen Friedhöfe von Schnaittach
Die Führung veranschaulicht jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten.
mehr
In Schnaittach existieren drei jüdische Friedhöfe, die die Fremdnutzung und teilweise Zerstörung im Nationalsozialismus überlebt haben. Der älteste Friedhof wurde bereits im ersten Drittel des 16. Jahrhunderts angelegt. Juden und Jüdinnen aus Schnaittach, den umliegenden Gemeinden Ottensoos, Forth und Hüttenbach und sogar aus Fürth wurden hier begraben. Die Führung erzählt aus dem Leben der hier begrabenen Persönlichkeiten.
8 Euro | 6 Euro ermäßigt
Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

So, 05.10.25, 11:00 Uhr | JMF Schwabach
Ausstellungseröffnung
Home Front
Fotografien nach dem 7. Oktober von Magalí Druscovich
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Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erinnern daran, dass Menschen selbst in Zeiten größter Not füreinander einstehen können.
Im Englischen trifft der Begriff „Homefront“ – die Heimatfront – das Gefühl am besten: eine Front, die nicht nur Soldaten, sondern auch Nachbarn, Familien und Fremde verbindet, die sich gegenseitig stützen und schützen.
Wie die Mütter der beim Nova-Festival ermordeten jungen Erwachsenen, die Halt bei anderen betroffenen Müttern fanden. Oder Ruty, die Mutter der entführten Jungen Jair und Eitan – sie wurde aufgefangen von Galit, einer Sozialarbeiterin, und von Dani, der Freundin ihrer Söhne, die ihre Hand nicht mehr losließ.
Diese Porträts erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen.
Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.
Denn Kunst und Kultur haben die Kraft, uns zu berühren – und zu erinnern: Wer wir sind, woher wir kommen, und was wir gemeinsam bewahren.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

So, 05.10.25, 14:00 Uhr | JMF Schwabach
LEIDER SCHON AUSGEBUCHT
Offene Führung durch die aktuelle Wechselausstellung „Home Front“
Fotografien von Magalí Druscovich von Israel nach dem 7. Oktober 2023
mehr
Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erinnern daran, dass Menschen selbst in Zeiten größter Not füreinander einstehen können.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Mi, 08.10.25, 16:30-17 Uhr | JMF Fürth
Kirchweih, Karusselle & Kuriositäten – Plakate aus der goldenen Ära der Volksfeste und Jahrmärkte der Firma Friedländer
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
mehr
Bühne frei für eine Zeitreise der besonderen Art! Zur Michaelis-Kirchweih nimmt Sie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit auf eine Reise in die bunte, schillernde Welt historischer Jahrmärkte und Volksfeste – mit prachtvollen Plakaten aus der Zeit von ca. 1890 bis 1930!
Die großformatigen Werbedrucke stammen aus der legendären Druckerei Adolph Friedländers in Hamburg, die sich auf visuelle Sensationen für Zirkusse, Varietés und Schausteller spezialisierte – mit Kunden in ganz Europa und den USA. Ihre Plakate sprühen vor Farbe, Fantasie und dem Versprechen eines unvergesslichen Spektakels!
Werfen Sie gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Marina Heller einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Werbewelt. Tauchen Sie ein in das Leben von Varietékünstler:innen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts – und lernen Sie die Geschichte einer außergewöhnlichen jüdischen Unternehmerfamilie kennen, die fast in Vergessenheit geriet.
Die Druckerei der Familie Friedländer, gegründet von Adolph Friedländer, war eine der bedeutendsten Adressen für Werbeplakate in Europa. 1938 wurde das Unternehmen von den Nationalsozialisten enteignet. Ludwig und Max Otto, die Söhne des 1904 verstorbenen Gründers, konnten mit ihren Familien im Februar 1939 rechtzeitig nach England fliehen.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Mi, 15.10.25, 16:30-17 Uhr | JMF Fürth
Kirchweih, Karusselle & Kuriositäten – Plakate aus der goldenen Ära der Volksfeste und Jahrmärkte der Firma Friedländer
Kuratorenführung durch die Wechselausstellung
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Bühne frei für eine Zeitreise der besonderen Art! Zur Michaelis-Kirchweih nimmt Sie das Jüdische Museum Franken in Fürth mit auf eine Reise in die bunte, schillernde Welt historischer Jahrmärkte und Volksfeste – mit prachtvollen Plakaten aus der Zeit von ca. 1890 bis 1930!
Die großformatigen Werbedrucke stammen aus der legendären Druckerei Adolph Friedländers in Hamburg, die sich auf visuelle Sensationen für Zirkusse, Varietés und Schausteller spezialisierte – mit Kunden in ganz Europa und den USA. Ihre Plakate sprühen vor Farbe, Fantasie und dem Versprechen eines unvergesslichen Spektakels!
Werfen Sie gemeinsam mit Ausstellungskuratorin Marina Heller einen Blick hinter die Kulissen dieser faszinierenden Werbewelt. Tauchen Sie ein in das Leben von Varietékünstler:innen Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts – und lernen Sie die Geschichte einer außergewöhnlichen jüdischen Unternehmerfamilie kennen, die fast in Vergessenheit geriet.
Die Druckerei der Familie Friedländer, gegründet von Adolph Friedländer, war eine der bedeutendsten Adressen für Werbeplakate in Europa. 1938 wurde das Unternehmen von den Nationalsozialisten enteignet. Ludwig und Max Otto, die Söhne des 1904 verstorbenen Gründers, konnten mit ihren Familien im Februar 1939 rechtzeitig nach England fliehen.
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Do, 16.10.25, 17:30 Uhr | JMF Fürth
Feierabend im Museum
After-Work-Führung mit koscherer Weinverkostung
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Das After-Work-Angebot des Jüdischen Museums Franken kombiniert eine Museumsführung mit der genussvollen Verkostung von koscherem Wein und Knabbereien.
Die Führung gibt Einblicke in die aktuelle Wechselausstellung „Raub, Restitution und Mythen der Toleranz“, die in der Ausstellungsreihe „Shitstorm – Meinungsstreit im Museum“ präsentiert wird.
Wer sich mit jüdischen Themen nach der Schoa öffentlich auseinandersetzt, bewegt sich auf emotionalem Terrain. Allein um die Errichtung Jüdischer Museen im deutschsprachigen Raum hat es große Konflikte um konzeptionelle Inhalte, Deutungshoheiten, Egos und Emotionen gegeben. Die Ausstellung zieht Bilanz zu drei Themen, die am JMF Fürth für viel Wirbel gesorgt hatten.
Im Anschluss ist Genießen angesagt: mit koscherem Wein und Knabbereien in der Museumsküche.
Weinverkostung ab 16 Jahren
15 Euro (Eintritt, Führung, Wein, Snacks)
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Do, 23.10.25, 10:30 Uhr | Bibelmuseum
13:00 Uhr | JMF Fürth
Tacheles reden! Handlungsanleitungen für den Umgang mit Antijudaismus und Antisemitismus
Offene Fortbildung für Lehrkräfte, pädagogisches Fachpersonal und Multiplikator:innen
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In der zweiteiligen Fortbildung von Bibelmuseum und Jüdischem Museum Franken erfahren Teilnehmer:innen mehr über Wurzeln und Hintergründe antijudaistischer und antisemitischer Narrative und erhalten Handlungsanleitungen für den Umgang mit Antijudaismus und Antisemitismus im Unterrichts- und Vermittlungsalltag.
Teil 1: Bibelmuseum in Nürnberg
10:30-11:30 Uhr
In der ersten Station der Fortbildung im BIBEL MUSEUM BAYERN lernen Sie christliche antijudaistische Narrative kennen und hinterfragen diese gemeinsam im Kurs vor dem Hintergrund antisemitismuskritischer Bildungsarbeit. Antisemitismus mit all seinen schrecklichen Konsequenzen hat seine Wurzeln unter anderem im christlichen Antijudaismus. Nachdem die beiden großen christlichen Kirchen ihre Haltung gegenüber dem Judentum grundlegend in positiver Weise verändert haben, bleiben diverse Narrative für den Umgang mit dem Judentum in Unterricht und Bildung weiter bestimmend.
11:30-13:00 Uhr Mittagspause und selbstorganisierter Transfer nach Fürth
Teil 2: JMF Fürth, 13:00-15:00 Uhr
Im zweiten Teil bietet das Jüdische Museum Franken in Fürth einen Workshop zu heutigen Formen des Antisemitismus. Nach den Anschlägen der islamistischen Terrororganisation Hamas im Oktober 2023 in Israel treten neben der Anteilnahme für die Opfer auch unverhohlener Antisemitismus und Israelfeindschaft offen zutage. Der Workshop vermittelt zum einen grundlegendes Wissen um den israelisch-arabischen Konflikt und die aktuellen Geschehnisse. Des Weiteren sensibilisiert er die Teilnehmer*innen für die Wirkmechanismen und das tödliche Potential antisemitischer Verschwörungstheorien und bespricht mit ihnen die Grundlagen des Zusammenlebens in einer freiheitlichen Demokratie. Ziel ist die Befähigung, Antisemitismus in gruppendynamischen Prozessen handlungssicher zu begegnen.
Anmeldung notwendig! willkommen@bibelmuseum.bayern oder über FIBS-Portal (Fortbildungen in Bayerischen Schulen): https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=412120
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
Altbau bedingt barrierefrei, Neubau barrierefrei

So, 02.11.25, 14 Uhr | JMF Fürth
Was ist jüdisch?
Jüdische Feiertage und Riten in Franken
Museumsführung
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Lernen Sie in dieser Museumsführung jüdische Riten und Feiertage kennen, wie sie im fränkischen Judentum gelebt wurden und werden.
Besondere Highlights sind das Ritualbad und die Laubhütte im historischen Wohnhaus der jüdischen Familien Fromm, Anspacher und Arnstein, in dem sich heute das Museum befindet. Die Spurensuche führt weiter in die ehemaligen Wohnräume, die heute eine beeindruckende Judaika-Sammlung beherbergen.
Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89
8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglicah 3 Euro Museumseintritt
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
Altbau bedingt barrierefrei
Teilnahme kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Mi, 02.11.25, 14 Uhr | JMF Schnaittach
Jüdisches Leben auf dem Lande
Führung zur Geschichte und zum religiösen Alltag des fränkischen Landjudentums
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In einer der ältesten Synagogen Frankens mit einem angrenzenden Rabbinerhaus und einem historischem Ritualbad legt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach seinen Fokus auf das Landjudentum.
In der Sonntagsführung geht es um die Geschichte und die religiösen Praktiken der Gemeinde sowie um ihre Beziehungen zur christlichen Obrigkeit. Einblicke in den religiösen Alltag jüdischer Familien ermöglichen die beeindruckende Judaika-Sammlung und das historische Synagogengebäude.
Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)
8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglicah 3 Euro Museumseintritt
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

Mi, 02.11.25, 14 Uhr | JMF Schwabach
NEU! Jüdisches Leben in Schwabach als Kombiführung durch das Jüdische Museum Franken und das Stadtmuseum Schwabach
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Entdecken Sie Schwabach aus einer neuen Perspektive und erfahren Sie mehr über die jüdische Geschichte der Stadt! Die Führung vermittelt spannende Einblicke ins Jüdische Museum und ins Stadtmuseum.
Die Spurensuche beginnt am JMF im ehemaligen Wohnhaus des Moses Löw Koppel mit einer historischen Laubhütte. Im Anschluss begeben wir uns in die Dauerausstellung des Schwabacher Stadtmuseums, wo die historische Zeitreise fortgeführt wird.
Eintritt und Führung kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Eintritt und Führung kostenfrei
Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)
Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei

ENTFÄLLT LEIDER!
Sa, 08.11.25, 19 Uhr | JMF Schnaittach
Immer noch ein Gentlemen’s Agreement? Der Umgang mit enteignetem Kulturgut aus jüdischen Besitz seit 1933
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Dirk Rupnow (Uni Innsbruck), Dr. Felicitas Heimann-Jelinek (Wien), Monika Berthold-Hilpert und Daniela F. Eisenstein
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Hannah Arendts‘ Beschreibung des Zeitgeists als ein „Gentlemen’s Agreement“ in der unmittelbaren Nachkriegszeit erscheint heute aktueller denn je – in Zeiten von fake news, in denen geschichtsrevisionistische Tendenzen stärker, Meinungen zu Fakten werden sowie Geschichte lieber gefühlt als historisch-kritisch aufgearbeitete wird. Selbst achtzig Jahre nach Kriegsende verwundert es nicht, dass Raub, Restitution und der Umgang mit Kulturgut aus jüdischem Besitz in der musealen Präsentation immer noch umstrittene und kontroverse Themen sind.
Die unzähligen ungeklärten Fälle enteigneten jüdischen Besitzes spiegeln bis heute das Ausmaß der Entrechtung, Enteignung, Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden und Jüdinnen im Nationalsozialismus wider. Dabei profitierten gerade Museen und Archive von der Enteignung der vertriebenen und ermordeten jüdischen Bevölkerung.
Welches Ziel verfolgten Museen und Archive im Nationalsozialismus, enteignete Gegenstände aus jüdischem Besitz zu sammeln, zu bewahren und zu präsentieren? Mit welchen Nachwirkungen müssen sich Museen und Archive auseinandersetzen? Welche politischen und gesellschaftlichen Konflikte erschwerten und erschweren bis heute die Erforschung und Aufklärung von Enteignungsprozessen im Nationalsozialismus? Darüber diskutieren der deutsche Historiker und Professor am Institut für Zeitgeschichte der Universität Innsbruck Dirk Rupnow, die freie Kuratorin und Judaikaspezialistin Dr. Felicitas Heimann, Monika Berthold-Hilpert, Kuratorin am Jüdischen Museum Franken sowie Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein (Moderation).
Eintritt frei
Sparkasse Schnaittach, Marktplatz 5
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org
barrierefrei

So, 09.11.25, 12 Uhr | JMF Fürth
Die Pogromnacht in Fürth
Stadtführung zur Chronologie der Vernichtung
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In Fürth markierte die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 eine dramatische Eskalation der Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung. Synagogen, jüdische Geschäfte und Privatwohnungen wurden systematisch zerstört, jüdische Fürtherinnen und Fürther gedemütigt, misshandelt, ermordet oder verhaftet und ins KZ Dachau deportiert.
Die Stadtführung rekonstruiert die Ereignisse jener Nacht in chronologischer Abfolge – direkt an den historischen Schauplätzen. Zeitzeugenberichte, historische Fotografien und Dokumente begleiten den Rundgang und machen die nationalsozialistische Gewaltpolitik im lokalen Kontext erfahrbar.
Eintritt und Führung kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

So, 09.11.25, 14 Uhr | JMF Schnaittach
Stolpersteine in Schnaittach
Ortsrundgang zum Gedenken an das Novemberpogrom
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Stolpersteine erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus. Welche Lebensgeschichten und Schicksale verbergen sich hinter den nüchternen Daten und den Namen, die auf den Steinen zu lesen sind? Der Ortsrundgang anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom von 1938 lädt dazu ein, der Verfolgten, Vertriebenen und Ermordeten zu gedenken – und wichtige Lehren für die Gegenwart zu ziehen.
Die Teilnahme ist kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16
Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

So, 09.11.25, 15:30 Uhr | JMF Fürth
Die Torarollen von Fürth
Museums- und Stadtführung zur Geschichte der geretteten Fürther Torarollen
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Am Tag vor dem Novemberpogrom versteckte Dr. Isaak Hallemann die Torarollen aus der Synagoge des jüdischen Waisenhauses vor der Zerstörungswut der Nationalsozialisten. Er selbst, ein Teil seiner Familie sowie die Waisenkinder wurden später deportiert und ermordet. Erst in der Nachkriegszeit wurden die heiligen Schriften wiedergefunden und teilweise restauriert.
Wir begeben uns auf eine Spurensuche zur Bedeutung und liturgischen Nutzung der Torarolle allgemein sowie zur Geschichte der Fürther Torarollen, die von der Katastrophe der NS-Zeit und dem Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945 erzählt.
Eintritt und Führung kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

So, 09.11.25, 15:30 Uhr | JMF Schwabach Haus der Begegnungen
„An allem sind die Juden und die Radfahrer schuld!“
Workshop gegen Antisemitismus und Verschwörungstheorien anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom 1938
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Am Tag vor dem Novemberpogrom versteckte Dr. Isaak Hallemann die Torarollen aus der Synagoge des jüdischen Waisenhauses vor der Zerstörungswut der Nationalsozialisten. Er selbst, ein Teil seiner Familie sowie die Waisenkinder wurden später deportiert und ermordet. Erst in der Nachkriegszeit wurden die heiligen Schriften wiedergefunden und teilweise restauriert.
Wir begeben uns auf eine Spurensuche zur Bedeutung und liturgischen Nutzung der Torarolle allgemein sowie zur Geschichte der Fürther Torarollen, die von der Katastrophe der NS-Zeit und dem Neubeginn jüdischen Lebens nach 1945 erzählt.
Eintritt und Führung kostenfrei
Start: Jüdisches Museum Franken in Schwabach im Haus der Begegnungen (Auf der Aich 1-3)
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
