VERANSTALTUNGSKALENDER


So., 06.09., 11 Uhr | JMF Fürth

EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR

Der alte jüdische Friedhof in Fürth

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Idyllisch gelegen, umrahmt von alten, schattenspendenden Bäumen, lädt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof Fürth zu einer eindrucksvollen Reise in die Vergangenheit ein. Trotz seiner bewegten Geschichte zählt er heute zu den bedeutendsten jüdischen Friedhöfen Deutschlands.

Bei dieser besonderen Führung entdecken Sie die Symbolik der Grabsteine, erfahren Wissenswertes über jüdische Begräbnisriten und lernen die bewegenden Lebensgeschichten der hier bestatteten Persönlichkeiten kennen.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.

Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Kosten: Teilnahme kostenfrei

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Pressefoto: Jüdischer Friedhof Fürth ©Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Daniela F. Eisenstein

So., 06.09., 14 Uhr | JMF Fürth

EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR

Führung zum 200. Geburtstag von Leopold Ullstein

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Eine besondere Führung am Tag der europäischen jüdischen Kultur widmet sich dem Leben und Wirken Leopold Ullsteins – eines der bedeutendsten Verleger Deutschlands, geboren in Fürth.

Nach ersten Erfahrungen im Papiergroßhandel seines Vaters gründete Ullstein 1855 in Berlin ein eigenes Unternehmen und legte damit den Grundstein für eine außergewöhnliche Karriere. Mit dem Erwerb mehrerer Zeitungen und der Gründung des Ullstein-Verlags im Jahr 1877 entstand eines der einflussreichsten Medienhäuser seiner Zeit.

Die Führung präsentiert ausgewählte Museumsexponate und führt anschließend durch die Stadt bis zum alten jüdischen Friedhof. Dabei eröffnet sie spannende Einblicke in ein bewegtes Leben zwischen Aufstieg, Innovation und Journalismus.

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

Innenhof zwischen dem Neubau und dem Altbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
©Jüdisches Museum Franken

So., 06.09., 14 Uhr | JMF Schwabach

EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR

Jüdisches Leben in Schwabach  

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Eine Zeitreise durch zwei Museen am Europäischen Tag der Jüdischen Kultur!

Erleben Sie Schwabach aus einer neuen Perspektive und tauchen Sie ein in die spannende jüdische Geschichte der Stadt! Bei dieser kombinierten Führung erhalten Sie faszinierende Einblicke sowohl ins Jüdische Museum Franken als auch ins Stadtmuseum Schwabach.

Die Spurensuche beginnt im ehemaligen Wohnhaus des Moses Löw Koppel, wo auch die begehbare historische Laubhütte zu entdecken ist. Zudem können Sie die aktuelle Wechselausstellung „Home Front“ sehen. Im Anschluss setzen wir die Zeitreise durch die Stadtgeschichte in der Dauerausstellung des Stadtmuseums fort.

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach, Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Leider nicht barrierefrei

Synagoge Synagogengasse Schwabach
©Jüdisches Museum Franken

So., 06.09., 14 Uhr | JMF Schnaittach

EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR

Kuratorinnenführung zur Geschichte der Familie Freimann 

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Heinrich und Paul Freimann waren die einzigen jüdischen Bewohner, die nach Krieg und Schoa nach Schnaittach zurückkehrten. Zuvor hatten sie ihren Heimatort verlassen müssen: Entrechtung, wirtschaftliche Ausgrenzung und der Verlust ihrer Existenzgrundlage hatten ihnen jede Perspektive genommen. Unter schwierigen und oft abenteuerlichen Umständen überlebten sie schließlich im französischen Exil.

Zum Europäischen Tag der Jüdischen Kultur führt Kuratorin Monika Berthold-Hilpert im Gespräch mit Besucherinnen und Besuchern durch das Museum und den Ort Schnaittach. Dabei rekonstruiert sie die Lebenswege der Familie Freimann, die sie für das Museum erforscht hat, und macht persönliche Schicksale ebenso sichtbar wie die historischen Umstände ihrer Verfolgung und Rückkehr.

Die Führung geht zugleich der Frage nach, welche Bedeutung Heimat für Menschen hat, die zur Emigration gezwungen wurden – und was es bedeutet, an einen Ort zurückzukehren, der einst Heimat war.

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Leider nicht barrierefrei

Bild der Familie Freimann
©Jüdisches Museum Franken

So., 06.09.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth

EUROPÄISCHER TAG DER JÜDISCHEN KULTUR

Wunderbare Frauen

Geschichten in jüdischen und asiatischen Religionstraditionen 

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Am Europäischen Tag der jüdischen Kultur erwartet Sie geballte Frauenpower: Heike Luu, Mitarbeiterin der Religionskundlichen Sammlung in Marburg, und Alisha Meininghaus, Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken, nehmen Sie mit auf eine spannende Reise durch Europa und Asien.

Objekte aus jüdischen, hinduistischen, buddhistischen und taiwanesischen Traditionen erzählen von Frauen, die sich gegen gesellschaftliche Erwartungen stellen: Frauen, die nicht heiraten wollen, die ihren Männern an mentaler Stärke überlegen sind oder sogar als kindermordende Dämoninnen gefürchtet werden.

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

Pressefoto: Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei. © Religionskundliche Sammlung Marburg, Foto: Heike Luu.


So., 13.09.26., 11 Uhr | JMF Fürth

Einen guten Rutsch! 

Offene Führung zum jüdischen Neujahrsfest Rosch ha-Schana

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Während das Neujahrsfest im gregorianischen Kalender noch einige Monate auf sich warten lässt, feiern Jüdinnen und Juden weltweit bereits Mitte September den Beginn eines neuen Jahres.

Besucher:innen erfahren in dieser Führung, warum das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Herbst gefeiert wird, welche Rolle Äpfel und Honig dabei spielen und welches besondere Ereignis sich an Rosch ha-Schana 1945 in Fürth ereignete.

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 13.09.26., 14 Uhr | JMF Fürth

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Mit Virtual Reality auf Zeitreise – die Synagogen von Fürth 

Museumsführung

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Der als „Schulhof“ bezeichnete Platz mit seinen Synagogen und einer europaweit bekannten Talmud-Schule war Wahrzeichen und Herzstück jüdischen Lebens in Fürth. Über Jahrhunderte prägte dieser besondere Ort das Stadtbild und die jüdische Geschichte der Stadt. In der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde der Schulhof zerstört. Ohne virtuelle Hilfe ist es fast unmöglich, sich diesen einst beeindruckenden Ort vorzustellen.

In Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl für Geovisualisierung der FHWS Würzburg sowie dem Lehrstuhl für Judaistik in Bamberg hat das Jüdische Museum Franken die älteste und größte Synagoge des Schulhofes mit einer Virtual-Reality-Anwendung rekonstruiert. Sie ermöglicht eine Zeitreise zum Schulhof und ermöglicht die virtuelle Begehung der 1617 errichteten Fürther Hauptsynagoge, der Altschul, um das Jahr 1900. Im Anschluss an die VR-Vorführung folgt eine kurze Themenführung durch das Museum und zum heutigen Synagogenmahnmal.

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 13.09.26., 14 Uhr | JMF Schnaittach

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Jüdisches Leben auf dem Lande

Geschichte und religiöser Alltag des fränkischen Landjudentums

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Anlässlich des Tags des Offenen Denkmals widmet sich diese Führung der historischen Synagoge in Schnaittach. In einer der ältesten Synagogen Frankens mit einem Rabbinerhaus und einem historischem Ritualbad legt das Jüdische Museum Franken in Schnaittach seinen Fokus auf das Landjudentum. In der Führung geht es um die Geschichte und die religiösen Praktiken der Gemeinde sowie um ihre Beziehungen zur christlichen Obrigkeit. Einblicke in den religiösen Alltag jüdischer Familien ermöglichen die beeindruckende Judaika-Sammlung und das historische Synagogengebäude.

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Blick in die Synagoge im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach.
JMF SCHNAITTACH Jüdisches Leben in Schnaittach

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 13.09.26., 14 Uhr | JMF Schwabach

TAG DES OFFENEN DENKMALS

„In Laubhütten sollt Ihr wohnen.“

Die Wandmalereien in der Schwabacher Laubhütte

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Am Tag des offenen Denkmals stehen besondere Gebäude im Rampenlicht – so wie die Schwabacher Laubhütte. Sie beherbergt einen verborgenen Schatz: Barocke Fresken aus dem 18. Jahrhundert schmücken ihre Wände. Sie vermitteln einen Einblick in die religiöse Bilderwelt des traditionellen Judentums in Franken.

Die Führung veranschaulicht, welche Symbolik sich hinter den einzelnen Motiven verbirgt, und wirft Fragen auf: Sind Bilder im Judentum überhaupt erlaubt? Warum wird Moses häufig mit Hörnern dargestellt? Und was hat eine Hasenjagd mit dem Schabbat zu tun?

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 13.09.26., 16 Uhr | JMF Fürth

TAG DES OFFENEN DENKMALS

Die Krautheimer Krippe in Fürth 

Führung durch die Dependance des JMF

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Am Tag des offenen Denkmals öffnen wir für Sie Räume, die sonst nicht zugänglich sind. Einer dieser besonderen Orte ist die ehemalige „Krautheimer Krippe“, die das Helene-Lange-Gymnasiums heute als Schulraum nutzt.

Die von Martha Krautheimer gegründete Einrichtung war ihrer Zeit weit voraus: Kinder wurden hier unabhängig von Herkunft, Konfession oder ehelicher Geburt aufgenommen, wenn ihre Mütter durch Arbeit, Krankheit oder schwierige Lebensumstände Unterstützung benötigten. Die Krautheimer Krippe stand für Fürsorge, Offenheit und soziales Engagement.

Die Führung erzählt die Geschichte dieser außergewöhnlichen Fürther Institution und ihrer Gründerfamilie. Zugleich beleuchtet sie das Schicksal der Familie Krautheimer, die infolge des zunehmenden Antisemitismus zur Flucht gezwungen wurde. Ein Rundgang über soziales Engagement, gesellschaftliche und politische Ausgrenzung und die Kraft einer Idee, die bis heute nachwirkt.

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Start: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


Fr., 18. – So., 20.9.26., | JMF Fürth

Stadt(ver)führungen am Jüdischen Museum Franken

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Im September heißt es auch im Jüdischen Museum Franken in Fürth wieder: Stadt(ver)führungszeit! Vom 18. bis 20. September lädt Deutschlands größter Stadtführungs-Marathon dazu ein, die Stadt aus neuen Blickwinkeln zu entdecken. Mit dem Stadt(ver)führungs-Türmchen erhalten Besucher Zugang zu einem vielfältigen Programm aus Kultur, Kunst und Geschichte.

Der alte jüdische Friedhof in Fürth – Fenster in die Vergangenheit

18.09.26, 12 – 12:50 Uhr
Start und Ende am Eingangstor zum Friedhof in der Schlehenstraße!

Der alte jüdische Friedhof in Fürth ist ein Ort voller Geschichte. Die verwitterten Grabsteine erzählen von der Blütezeit der Gemeinde, aber auch von den Schändungen während der NS-Zeit. Erfahren Sie mehr über jüdische Jenseitshoffnungen, Trauerbräuche und die Biografien der dort bestatteten Menschen!

Die jüdische Geschichte Fürths früher und heute

18.09.26, 14 – 14:50 Uhr und 20.09.26, 15 – 15:50 Uhr
Fürth war einst das Zentrum der jüdischen Religion in Süddeutschland. Von der wechselvollen Geschichte der Gemeinde erzählen die historischen Exponate des Jüdischen Museums. Begeben Sie sich auf eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit!

Die Synagogen von Fürth – eine virtuelle Zeitreise

18.09.26, 16 – 16:50 Uhr und 20.09.26, 13 – 13:50 Uhr
Einst bildeten vier Synagogen und eine Talmudschule das jüdische Zentrum von Fürth. Sie alle wurden in der NS-Zeit zerstört. Mit einer VR-Brille reisen wir in die Vergangenheit und besuchen den früheren Synagogenplatz.

Jüdische Geschichte rund um die Königstraße  
19.09.26, 11 – 11.50 Uhr
Die Stadtführung eröffnet ein Fenster in die jüdische Vergangenheit zwischen Königstraße und Königsplatz. Sie erzählt von großen Persönlichkeiten, jüdischen Geschäften und Synagogen sowie vom Neben- und Miteinander der christlichen und jüdischen Bevölkerung Fürths.

Buchstaben und Druckertinte – Jüdischer Buchdruck in Fürth

19.09.26, 12 – 12:50 Uhr und 20.09.26, 12 – 12:50 Uhr
Welche heiligen Schriften kennt das Judentum? Warum war Fürth einst in der jüdischen Welt für seine hebräischen Druckereien berühmt? Und was hat das historische Gebäude des Jüdischen Museums Franken mit dieser Tradition zu tun? Erfahren Sie mehr in unserer Museumsführung!

Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus

19.09.26, 13 – 13:50 Uhr,
Jüdische Perspektiven und Reaktionen auf Antisemitismus sind so vielfältig wie das Judentum selbst. Anhand historischer Exponate erhalten Sie Einblicke in verschiedene Sichtweisen auf Antisemitismus in Geschichte und Gegenwart.

Frauenpower! Weibliche Perspektiven auf das Judentum

20.09.26, 16 – 16:50 Uhr

Wir laden Sie ein zu einer Zeitreise in die Welt jüdischer Frauen vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Sie erhalten spannende Einblicke in religiöse Traditionen, Geschlechterrollen und die Lebenswege inspirierender Persönlichkeiten.

Kosten: Türmchen über die Vorverkaufsstellen der Stadt(ver)führungen

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung über die Tourist-Info notwendig: https://www.tourismus-fuerth.de/erleben-geniessen/veranstaltungen/stadtverfuehrungen

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

Stadtverführungen 2026

So., 27.9.26., 11 Uhr | JMF Fürth

AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG

Hereinspaziert, Manege frei!

Jüdische Zirkusdynastien im 19. und 20. Jh.

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Anlässlich der Fürther Michaeliskirchweih eröffnet das Jüdische Museum Franken in Fürth die Wechselausstellung „Herein spaziert! Manege frei!“. Sie widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einem Ort des Staunens, der Unterhaltung und der Träume, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen die jüdischen Zirkusdynastien, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts reisten jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren, Clownerie, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken.

Die Ausstellung präsentiert Werbeplakate, Ansichtskarten, Programmhefte und Fotografien, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte sowie seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen.

Zur Eröffnung sprechen Museumsdirektorin Daniela F. Eisenstein, Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung und Kuratorin der Ausstellung Marina Heller. Musikalische Umrahmung: Marco Dick (Akkordeon). Im Anschluss Kirchweihbüffet mit Umtrunk, in Kooperation mit Sabine Paul (Fränkisches Vesperhäusla)

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

barrierefrei, induktive Höranlage

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 27.9.26., 14 Uhr | JMF Fürth

Hereinspaziert, Manege frei!

Öffentliche Führung zu jüdischen Zirkusdynastien

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Das Jüdische Museum Franken in Fürth präsentiert anlässlich der beliebten Fürther Kirchweih eine Ausstellung über Amüsement und Freizeitvergnügen, das die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert und schon fast magisch in ihren Bann zieht. „Herein spaziert! Manege frei!“ lädt den Museumsbesucher ein, in eine Welt der Zirkuskunst, Farben und Träume einzutauchen und stellt jüdische Zirkusdynastien in den Vordergrund.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts zogen jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, mit ihren Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt und boten Pferdedressuren, Clownerie sowie Zauberei und Akrobatikshows an. Die jüdischen Zirkusfamilien kamen auch zur Fürther Kirchweih und zeigten ihre Shows gerne auf dem Königsplatz, ganz in der Nähe des heutigen jüdischen Museums.

Die Ausstellung zeigt neben Werbeplakaten, Ansichtskarten und Programmheften auch Fotografien aus der Welt der Zirkusfamilien und hinter den Kulissen. Besondere Highlights der Schau sind Originalexponate aus dem Zirkus sowie zeitgenössische Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren.

Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 04.10.26, 14 Uhr | JMF Fürth

Hopfen und Malz…

Museumsführung zu jüdischer Biertradition mit Bierverköstigung

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Passend zur Fürther Kärwa widmen wir uns in dieser Führung der faszinierenden Welt des Bieres und seiner kulturellen Bedeutung.

Ausgehend von ausgewählten historischen Museumsobjekten werfen wir einen Blick auf die lange und oft wenig bekannte jüdische Biertradition. Dabei gehen wir spannenden Fragen nach: Was genau macht ein Bier koscher? Und welche Bedeutung hatten jüdische Hopfenhändler im 19. Jahrhundert für den internationalen Handel und die Entwicklung der Bierproduktion?

Ein weiterer Fokus liegt auf der regionalen Geschichte: Welche jüdischen Brauereien gab es in Fürth, und wie waren sie in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt eingebunden? Die Führung beleuchtet dabei nicht nur wirtschaftliche Zusammenhänge, sondern auch persönliche Geschichten und Schicksale, die hinter den Objekten stehen.

Im Anschluss an die Führung laden wir zu einem genussvollen Ausklang ein: In der Museumsküche verkosten wir gemeinsam koscheres Bier und kommen über Geschmack, Herstellung und Tradition ins Gespräch.

Bierverkostung ab 16 Jahren.

Kosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©pixabay

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 04.10.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach

100 ﬩ Synagogen in Deutschland

Führung durch die Wechselausstellung

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Die Ausstellung „100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.

Schon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser, einzigartig in Architektur und Ausdruck, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Franken, die eine kontinuierliche jüdische Ansiedlung vom Mittelalter bis Schoa erlebte, nimmt hier eine besondere Stellung ein. Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ (Enteignung) überstanden, wurden viele zerstört. Die nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen, weil niemand mehr da war, der sie brauchte.

Die Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.

Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, der von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich (90,00€) erschienen ist und im Museumsshop erworben werden kann.

Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 04.10.26, 14 Uhr | Start am JMF Schwabach

Wovon Häuser erzählen – zwischen Mythos und Wirklichkeit

Führung durch die Schwabacher Innenstadt

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Entdecken Sie Schwabach aus einer neuen Perspektive und tauchen Sie ein in die facettenreiche jüdische Geschichte der Stadt.

Die Führung eröffnet überraschende Perspektiven auf vertraute Orte und macht verborgene Geschichten der Stadt lebendig. Spannende Einblicke führen zu bedeutenden Gelehrten, deren Ideen weit über Schwabach hinaus Wirkung entfalteten, ebenso wie zu den jüdischen Hoffaktoren, die zwischen großem wirtschaftlichem Erfolg und existenziellen Risiken ihren Platz behaupten mussten.

Ein besonderes Highlight ist die Begegnung mit einer besonders schillernden Figur der Stadtgeschichte, dem sogenannten „Hexenmeister von Schwabach“, und beleuchtet die Hintergründe und Überlieferungen, die sich um ihn ranken.

Wer war dieser Mann wirklich? Die Führung geht den Legenden und historischen Überlieferungen auf den Grund und lädt dazu ein, Mythos und Wirklichkeit neu zu entdecken.

Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Synagoge Synagogengasse Schwabach
©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


Mi., 07.10.26, 16:30 – 17 Uhr | JMF Fürth

Hereinspaziert, Manege frei!

Kurzführung zu jüdischen Zirkusdynastien im 19. und 20. Jh.

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Anlässlich der Fürther Michaeliskirchweih präsentiert das Jüdische Museum Franken in Fürth die Sonderausstellung „Herein spaziert! Manege frei!“.

Sie widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einem Ort des Staunens, der Unterhaltung und der Träume, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen die jüdischen Zirkusdynastien, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts reisten jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren, Clownerie, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken.

Die Ausstellung präsentiert Werbeplakate, Ansichtskarten, Programmhefte und Fotografien, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte sowie seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen.

Durch die Ausstellung führt Kuratorin Marina Heller.

Kosten: Eintritt und Teilnahme frei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


Mi., 14.10.26, 16:30 – 17 Uhr | JMF Fürth

Hereinspaziert, Manege frei!

Kurzführung zu jüdischen Zirkusdynastien im 19. und 20. Jh.

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Anlässlich der Fürther Michaeliskirchweih präsentiert das Jüdische Museum Franken in Fürth die Sonderausstellung „Herein spaziert! Manege frei!“.

Sie widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einem Ort des Staunens, der Unterhaltung und der Träume, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen die jüdischen Zirkusdynastien, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten.

Seit Beginn des 19. Jahrhunderts reisten jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden, Wagen, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren, Clownerie, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken.

Die Ausstellung präsentiert Werbeplakate, Ansichtskarten, Programmhefte und Fotografien, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte sowie seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen.

Durch die Ausstellung führt Kuratorin Marina Heller.

Kosten: Eintritt und Teilnahme frei

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurgestaltung

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


Do., 22.10.26, 10:30 – 12 Uhr | Bibel Museum Bayern in Nürnberg, 13 – 15 Uhr | JMF Fürth

Fortbildung

Tacheles reden!

Antijudaismus und Antisemitismus erkennen – Handlungssicherheit für Schule und Bildungsarbeit

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Wie entstehen antijüdische und antisemitische Bilder? Wie wirken sie bis heute fort? Und wie können Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen im Unterricht und in der Bildungsarbeit kompetent begegnen?

Eine gemeinsame Fortbildung des BIBEL MUSEUM BAYERN und des Jüdischen Museums Franken vermittelt fundiertes Hintergrundwissen und praxisnahe Strategien für den professionellen Umgang mit Antijudaismus und Antisemitismus. Die zweiteilige Veranstaltung verbindet historische Einordnung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und bietet konkrete Impulse für die pädagogische Praxis.

PROGRAMM

10:30 – 12 Uhr Teil 1 – Im BIBEL MUSEUM BAYERN, Nürnberg

Der erste Teil der Fortbildung widmet sich den historischen Wurzeln von Antijudaismus und Antisemitismus in der christlichen Bibelauslegung. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich problematische Vorstellungen vom Judentum über Jahrhunderte entwickeln und verfestigen konnten – und weshalb sie bis heute nachwirken. Anhand ausgewählter Ausstellungsobjekte und biblischer Texte werden diese Zusammenhänge anschaulich vermittelt. Der Workshop verbindet historische Sensibilisierung mit konkreten Anregungen für einen reflektierten Umgang mit religiösen Quellen in Unterricht und Bildungsarbeit.

12:00–13:00 Uhr Mittagspause und selbst organisierter Transfer nach Fürth.

13 Uhr – 15  UhrTeil 2 – Im Jüdischen Museum Franken in Fürth 

Ziel des zweiten Teils ist die Befähigung, Antisemitismus in gruppendynamischen Prozessen handlungssicher zu begegnen und die Teilnehmenden für demokratische Bildungsarbeit zu stärken.

Im zweiten Teil richtet sich der Blick auf aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus: Spätestens seit den Terrorangriffen der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 treten antisemitische Einstellungen und israelfeindliche Ressentiments wieder verstärkt offen zutage. Der Workshop vermittelt grundlegendes Orientierungswissen zum Nahostkonflikt und ordnet aktuelle Entwicklungen ein. Darüber hinaus beleuchtet er die Funktionsweisen antisemitischer Verschwörungserzählungen, ihre gesellschaftlichen Auswirkungen und ihr Gewaltpotenzial. Gemeinsam werden Handlungsmöglichkeiten erarbeitet, um antisemitischen Äußerungen im pädagogischen Alltag sicher und angemessen begegnen zu können. Ziel der Fortbildung ist es, die Teilnehmenden für demokratische Bildungsarbeit zu stärken und ihre Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus nachhaltig zu erweitern.

Kosten: Teilnahme inklusive Museumseintritt kostenfrei.

Ort: Bibel Museum Bayern, Lorenzer Platz 10, 90402 Nürnberg und Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: willkommen@bibelmuseum.bayern oder über das FIBS-Portal: https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=434501

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


Do., 22.10.26, 17:30 Uhr | JMF Fürth

Feierabend im Museum

Museumsführung mit Weinverkostung

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Das After-Work-Angebot des Jüdischen Museums Franken verbindet Kultur und Genuss zu einem besonderen Feierabend-Erlebnis. Bei einer spannenden Museumsführung und der anschließenden Verkostung koscherer Weine können Besucherinnen und Besucher den Arbeitstag in außergewöhnlicher Atmosphäre entspannt ausklingen lassen.

Die Führung präsentiert die Höhepunkte der Dauerausstellung und eröffnet faszinierende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens. Zu den besonderen Stationen zählen das historische Ritualbad ebenso wie die beeindruckende Judaica-Sammlung mit kostbaren religiösen Objekten vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die ausgewählten Exponate erzählen von religiösem Leben, gelebtem Alltag und kultureller Vielfalt über mehrere Jahrhunderte hinweg.

Im Anschluss heißt es: genießen und ins Gespräch kommen. Bei koscherem Wein und kleinen Knabbereien klingt der Abend in der gemütlichen Museumsküche aus. In entspannter Runde bleibt Zeit, Eindrücke auszutauschen, Fragen zu stellen und das Museum einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen.

Weinverkostung ab 16 Jahre

Kosten: 15 Euro (Eintritt, Führung, Wein)

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

Der Alfred Heilbronn Museumsgarten im Jüdischen Museum Franken in Fürth. ©Jüdisches Museum Franken | Fotografin Annette Kradisch
Der Alfred Heilbronn Museumsgarten im Jüdischen Museum Franken in Fürth. ©Jüdisches Museum Franken | Fotografin Annette Kradisch

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 01.11.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach

100 ﬩ Synagogen in Deutschland

Führung durch die Wechselausstellung

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Die Ausstellung „100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.

Schon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser, einzigartig in Architektur und Ausdruck, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Franken, die eine kontinuierliche jüdische Ansiedlung vom Mittelalter bis Schoa erlebte, nimmt hier eine besondere Stellung ein. Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ (Enteignung) überstanden, wurden viele zerstört. Die nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen, weil niemand mehr da war, der sie brauchte.

Die Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.

Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, der von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich (90,00€) erschienen ist und im Museumsshop erworben werden kann.

Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-16)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken | Grafik: Katja Raithel, zurGestaltung

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 01.11.26, 14 Uhr | JMF Fürth

Buchstaben und Druckertinte

Museumsführung

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Warum galt Fürth über Jahrhunderte als ein bedeutendes Zentrum des hebräischen Buchdrucks? Welche heiligen Schriften prägen das Judentum bis heute? Und welche Geschichte verbirgt sich hinter dem historischen Gebäude des Jüdischen Museums Franken?

Unsere Museumsführung nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der jüdischen Schriftkultur. Erfahren Sie, welche Bedeutung Bücher und religiöse Texte im Judentum besitzen, wie hebräische Druckereien Fürth weit über die Region hinaus bekannt machten und warum ausgerechnet das Museumsgebäude selbst ein eindrucksvolles Zeugnis dieser besonderen Tradition ist.

Anhand ausgewählter Exponate und historischer Schauplätze eröffnet die Führung faszinierende Einblicke in die Geschichte des hebräischen Buchdrucks und zeigt, wie Wissen, Glaube und Kultur über Generationen weitergegeben wurden. Entdecken Sie ein bedeutendes Kapitel jüdischer Geschichte, das eng mit Fürth verbunden ist und bis heute nachwirkt.

Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 01.11.26, 14 Uhr | JMF Schwabach

BENYAMIN REICH

Sukkot

Führung durch die neue Wechselausstellung

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Nehmen Sie an der ersten öffentlichen Führung durch die neue Wechselausstellung „SUKKOT“ mit Bildern des israelischen Fotografen Benyamin Reich teil. Die fotografische Arbeit von Benyamin Reich bewegt sich im Spannungsfeld von religiöser Tradition, persönlicher Identität und körperlicher Erfahrung. Geprägt von seiner Kindheit und Jugend in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Bnei Brak, Israel, setzt er sich mit den kulturellen und sozialen Prägungen seines Herkunftsmilieus auseinander.

In seinen sorgfältig komponierten Fotografien greift Reich Motive und Rituale des Sukkotfests auf und verbindet sie mit einer intimen Bildsprache, die Nähe, Sinnlichkeit und Ambivalenz sichtbar macht. Alltägliche Gegenstände, symbolische Handlungen und menschliche Präsenz werden dabei zu Trägern vielschichtiger Bedeutungen. Zwischen Vertrautheit und Irritation eröffnet er neue Perspektiven auf religiöse Praxis und hinterfragt etablierte Vorstellungen von Orthodoxie, Geschlecht und Zugehörigkeit.

Charakteristisch für sein Werk ist das Zusammenspiel von Reflexion und Intimität: Während es gesellschaftliche und religiöse Grenzziehungen sichtbar macht, richtet es zugleich den Blick auf Erfahrungen und Rituale, die Menschen über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg verbinden.

Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Altbau leider nicht barrierefrei

©Benyamin Reich

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


Fr., 06.11.26, 19 Uhr | Haus der Begegnungen Schwabach

LERNNACHT SCHWABACH

Stolperscheiben

Die vergessenen jüdischen Unterhaltungs­musiker der 1920er und 1930er Jahre

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Zur diesjährigen LernNacht in Schwabach erinnert Bernd Felbermair in seinem Vortrag an vergessene jüdische Unterhaltungsmusiker der 1920er und 1930er Jahre. Ausgewählte Aufnahmen spielt er auf einem historischen Grammophon.

Ein Blick in Schallplattensammlungen dieser Zeit offenbart eine auffällige Lücke: Ab Mitte der 1930er Jahre verschwinden zahlreiche Sängerinnen, Sänger und Orchesterleitungen. Viele wurden als Jüdinnen und Juden verfolgt, ins Exil gezwungen oder ermordet. Wie Stolpersteine erzählen diese Schallplatten ihre Geschichten – sie werden zu „Stolperscheiben®“.

Im Jüdischen Museum Franken in Schwabach erklingen originale Schellackplatten und öffnen „akustische Fenster“ zu Leben und Schicksalen jüdischer Künstlerinnen und Künstler. Zu hören sind unter anderem Efim Schachmeister, Leo Monosson, Edith Lorand und die Comedian Harmonists.

Bernd Felbermair studierte Katholische Theologie und Elektrotechnik und war in Schule, Lehrerausbildung und Hochschullehre tätig. Seit vielen Jahren erforscht er die Unterhaltungsmusik der 1920er und 1930er Jahre sowie die Kulturbrüche während des Nationalsozialismus.

Kosten: Eintritt und Teilnahme frei

Veranstaltungsort: Haus der Begegnungen (Auf der Aich 3, Schwabach)

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Bernd Felbermaier © Heiner Schlotem Hannover

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


So., 08.11.26, 11 Uhr | JMF Fürth

GEDENKEN AN DIE NOVEMBERPOGROME

Lamento für Rosa

Klavierkonzert mit dem britischen Komponisten Frederick Stocken und Christopher Skelton-Foord

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Im Rahmen der Wechselausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ und des Gedenkens an die Pogromnacht vom 9. November 1938 laden das Museum Frauenkultur Regional–International und das Jüdische Museum Franken in Fürth zu einer Erinnerungsmatinee mit dem britischen Komponisten und Organisten Frederick Stocken sowie dem Organisten Christopher Skelton-Foord ein.

Stocken stellt am Klavier u.a. sein Werk „Lament for Bosnia“ vor, das er vierhändig mit Christopher Skelton-Foord vortragen wird. Das ursprünglich für Streichorchester komponierte Lamento entstand aus der Auseinandersetzung mit seiner Familiengeschichte und ist seiner Großmutter Rosa Bechhöfer gewidmet, die in Auschwitz ermordet wurde. Erstmals erklang das Werk unter Stockens Leitung zur Eröffnung der Holocaust-Dauerausstellung im Imperial War Museum in London. In Fürth verbindet der Komponist seine Musik mit der Geschichte seiner Familie – eine Spurensuche zwischen Erinnerung, Verlust und Wiederentdeckung.

Rosa Bechhöfer war das zweitjüngste von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Bechhofen. Nach dem Tod ihrer Eltern kam sie in das jüdische Waisenhaus nach Fürth und lebte später mit drei Schwestern in der Hirschenstraße. 1936 brachte sie in München die Zwillinge Susi und Lotte zur Welt. Im Mai 1939 rettete sie ihre Kinder mit einem Kindertransport nach England. Rosa selbst wurde deportiert und in Auschwitz ermordet.

Jahrzehnte später rekonstruierte ihre Tochter Susi Bechhöfer, die unter dem Namen Grace Mann aufgewachsen war, die Geschichte ihrer Familie. Über den englischen Verlag entstand der Kontakt zu ihrem Enkel Frederick Stocken. Seine musikalische Hommage macht die Geschichte Rosa Bechhöfers hörbar und verbindet sie mit der Geschichte der Stadt Fürth.

Die Ausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ ist noch bis zum 4. April 2027 im Museum Frauenkultur Regional–International zu sehen.

Frederick Stocken ist Komponist, Organist und Pianist. Sein Werk umfasst Orchester-, Chor- und Orgelkompositionen. Christopher Skelton-Foord ist Bibliothekar des New College in Oxford, forscht zur Bibliotheks- und Verlagsgeschichte und musiziert als Kammermusiker und Klavierbegleiter.

Kosten: kostenfrei

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

barrierefrei; induktive Höranlage

Rosa Bechhöfer, um 1930    © University of Sussex Archives at The Keep

Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei


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