Neue Ausstellung ab Herbst 2026

Zwischen Blick und Gegenblick: Wie sehen wir Menschen und wie möchten sie gesehen werden?

Ausgewählte Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus Franken des 18., 19. und 20. Jahrhunderts erzählen vom 27. November 2026 bis zum 28. März 2027 im Jüdischen Museum Franken in Fürth Geschichten von Identität, Haltung und Lebenswegen. Die präsentierten Porträts – Leihgaben und Schenkungen aus den USA, England, Schweden, der Schweiz und Deutschland – sind Zeugnisse einer Zeit, in der gesellschaftlicher Wandel, Selbstbehauptung und neue Lebensentwürfe aufeinandertrafen.

Im Mittelpunkt stehen Unternehmer, Rabbiner, Künstler, Frauen und Kinder – Menschen, die ihr Leben zwischen Tradition und Aufbruch gestalteten. Ihre Porträts eröffnen faszinierende Einblicke in jüdische Lebenswelten und spiegeln zugleich Fragen nach Identität, gesellschaftlicher Rolle und sozialer Sichtbarkeit wider.

„Sehen und gesehen werden“ lädt dazu ein, genauer hinzusehen: auf Menschen, Lebenswege und Perspektiven, die berühren, inspirieren und zum Nachdenken anregen. Die Ausstellung eröffnet Begegnungen mit außergewöhnlichen Persönlichkeiten und zeigt, wie Porträtkunst Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart schlägt und zugleich das Spannungsfeld zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung sichtbar macht.

Zur Finissage am 28. März 2027 erscheint ein Begleitband zur Ausstellung.


Ort:Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)
Eröffnung:Donnerstag, den 26. November 2026, 19 Uhr
Anmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org
Kuratorinnenführungen:29.11.26, 14 Uhr
24.01.27, 14 Uhr: Themenschwerpunkt Schoa
27.03.26, 14 Uhr: Themenschwerpunkt weibliche Perspektiven
Anmeldung erforderlich: besuchservice@juedisches-museum.org