VERANSTALTUNGSKALENDER


So., 05.04.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach

100 Synagogen in Deutschland

Führung durch die neue Wechselausstellung

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„100  Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.

Die Ausstellung „100 Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Es präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, Synagogen, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, und neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.

Die Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, das von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist (90€).

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Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zzgl. ermäßigter Eintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei


So., 05.04.26, 14 Uhr | JMF Fürth

Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Sonntagsführung

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Idyllisch gelegen, umrahmt von alten, schattenspendenden Bäumen, lädt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof Fürth zu einer eindrucksvollen Reise in die Vergangenheit ein. Trotz seiner bewegten Geschichte zählt er heute zu den bedeutendsten jüdischen Friedhöfen Deutschlands.

Bei dieser besonderen Führung entdecken Sie die Symbolik der Grabsteine, erfahren Wissenswertes über jüdische Begräbnisriten und lernen die bewegenden Lebensgeschichten der hier bestatteten Persönlichkeiten kennen.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.

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Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt

Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei


Mo., 06.04.26, 14 Uhr | JMF Fürth, Schnaittach, Schwabach

Das Jüdische Museum Franken hat am Ostermontag geöffnet

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Das Jüdische Museum Franken in Fürth, Schnaittach und Schwabach hat am 06. April 2026 zu den regulären Zeiten geöffnet.

Diese sind:
JMF Fürth: 10 – 17 Uhr

JMF Schnaittach: 12 – 17 Uhr

JMF Schwabach: 12 – 17 Uhr

Sie können an diesem Montag alle Museen besuchen.


Di., 07.04.26, 10 – 14 Uhr | JMF Fürth

New York Deli Cheescake backen in der Museumsküche

Ferienworkshop für Kinder und Jugendliche

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Was hat Käsekuchen mit dem Judentum zu tun? In diesem Ferienprogramm finden wir es heraus!

Als jüdische Familien aus Europa in die USA auswanderten, kombinierten sie ihre klassischen Käsekuchen-Rezepte mit Frischkäse – der berühmte „New York Deli Cheesecake“ war geboren.

Gemeinsam backen wir in der Museumsküche Mini Cheescakes. Während die Kuchen im Ofen sind, finden wir in einem spannenden Rundgang durch das Museum heraus, warum jüdische Familien in der Vergangenheit häufig auswandern mussten und wie ihre Lebenswege verliefen.

Zum Schluss probieren wir natürlich die frischgebackenen Kuchen und nehmen Kostproben mit nach Hause. Kinder bringen bitte ein Behältnis mit, um das Gebackene später mit nach Hause nehmen zu können.

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Altersempfehlung: 7-16

Kosten: 8 Euro

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: www.ferien.fuerth.de

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


Mi., 08.04.26, 10 – 14 Uhr | JMF Fürth

Abdruck erwünscht! FERIENWORKSHOP ZUR JÜDISCHEN DRUCKKUNST

Kreatives Arbeiten an der Druckerpresse

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Hier werden Kinder und Jugendliche zu echten Künstler:innen! Im Workshop entwerfen sie eigene Motive, schneiden sie in Linol oder Moosgummi und drucken ihre Kunstwerke auf einer mobilen Druckerpresse.Bevor es kreativ wird, begeben wir uns im Museum auf Spurensuche: Warum war Fürth früher für seine jüdischen Druckereien berühmt? Welche Schriften entstanden hier – und was hat das historische Museumsgebäude damit zu tun?

Bitte Kleidung tragen, die auch mal Farbspritzer verträgt, sowie eigene Verpflegung mitbringen. Teilen Sie uns außerdem bitte mit, wer Ihr Kind abholt oder ob es selbstständig nach Hause gehen darf.

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Altersempfehlung: 10-16

Kosten: 8 Euro

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: www.ferien.fuerth.de

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


So.,19.04.26, 14 Uhr | JMF Fürth

Shit Storm – Meinungsstreit im Museum!

Letzte Führung mit Direktorin Daniela F. Eisenstein

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Anlässlich 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Fürth zieht das JMF mit der Ausstellungsreihe „Shitstorm. Meinungsstreit im Museum“ Bilanz und erinnert an kontroverse Themen und Ausstellungen, die das Museum und sein Umfeld nachhaltig prägten. Als letzter Teil der Ausstellungsreihe präsentiert diese Intervention den Umgang des Jüdischen Museums Franken mit NS-Raubkunst und der Restitution jüdischen Eigentums nach 1945 sowie den Umgang mit dem Mythos der „Fürther Toleranz“, die in der 2007 gezeigten Ausstellung „Fürth, das fränkische Jerusalem – Von der Erfindung jüdischer Geschichte“ beleuchtet wurde.

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Kosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


Do., 30.04.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth

Fürth feiert Vielfalt

Jüdisches Leben begreifen – eine Entdeckungsreise mit allen Sinnen

Mit Gebärdendolmetscher:in

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Der durchdringende Klang eines Schofar-Horns, der Wohlgeruch von Gewürzen und Schabbat, der Geschmack von Mazzen und koscheren Gummibärchen – in der inklusiven Museumsführung erleben Sie die Vielfalt jüdischer Kulturen mit allen Sinnen. Auch die Vergangenheit wird greifbar in Form eines 3D-Modells des ehemaligen Fürther „Schulhofs“ mit seinen Synagogen und Lehreinrichtungen.

Neben diesen eindrucksvollen Einblicken erfahren Besucher:innen, wie Jüdinnen und Juden mit Behinderung ihren religiösen Alltag leben.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ in Kooperation mit dem Mittelfränkischen Behindertenrat statt.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Hilfen Sie benötigen.

Zur Veranstaltung gibt es ein:en Gebärdendolmetscher:in.

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Eintritt: frei

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


Do., 30.04.26, 17 Uhr | JMF Fürth

Fürth feiert Vielfalt

Ratsversammlung des Mittelfränkischen Behindertenrates im Jüdischen Museum Franken

Mit Gebärdendolmetscher:in

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Der Mittelfränkische Behindertenrat (MBR) ist eine starke, herzliche Stimme für Menschen mit Behinderung in Mittelfranken. Mit viel Engagement setzt er sich dafür ein, dass Barrieren verschwinden – in Köpfen wie in Städten.  Er berät Politik und Gesellschaft, damit Inklusion nicht nur ein Wort bleibt, sondern Alltag werden kann.

Bei der offenen Versammlung haben auch Außenstehende die Möglichkeit, die Mitglieder und die Arbeit des MBR kennen zu lernen.

Die Veranstaltung findet im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“ in Kooperation mit dem Jüdischen Museum Franken in Fürth statt.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung an, welche Hilfen Sie benötigen.

Zur Veranstaltung gibt es ein:en Gebärdendolmetscher:in.

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Eintritt: frei

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


Sa.,02.05.26, 14 Uhr | JMF Fürth

Schatzsuche im Museum

Interaktive Familienführung im Rahmen von „Fürth feiert Vielfalt“

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In diesem interaktiven Programm bestimmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst, wohin die Reise geht! In kleinen Teams entdecken sie das verwinkelte Museumsgebäude, spüren verborgene Schätze auf und halten ihr ganz persönliches Lieblingsobjekt fotografisch fest.

Anschließend werden die ausgewählten Exponate gemeinsam in der Ausstellung betrachtet, bestaunt und lebendig diskutiert.

Eine inspirierende Entdeckungstour voller Überraschungen – ideal für neugierige Familien und alle, die Museum einmal ganz anders erleben möchten!

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Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


So.,03.05.26, 11 Uhr | JMF Fürth

Jetzt anmelden!

Buchpremiere mit Sandra Lüpkes: Ein Ort, der bleibt

Eröffnung der Gartensaison durch den Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

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Es ist wieder soweit! Am 3. Mai eröffnet der Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken wieder die Gartensaison im Jüdischen Museum Franken in Fürth. Vor zwei Jahren benannte das JMF seinen Museumsgarten nach dem Fürther Botaniker Alfred Heilbronn, der 1933 in die Türkei floh und dort das Botanische Institut und einen der beeindruckendsten botanischen Gärten errichtete.

Zur diesjährigen Eröffnung der Gartensaison feiert Bestseller-Autorin Sandra Lüpkes Buchpremiere im JMF Fürth. Sie liest am 3. Mai 2026 erstmals aus ihrem neuen Roman über die Frauen der Familie Heilbronn.

Musikalische Umrahmung durch mit Werken von Wilgard Hübschmann (Gitarre) mit Werken von Isaac Albéniz u.a.

Koscher style Büffet von Tel Aviv Jaffa mit koscheren Weinen im Anschluss an die Veranstaltung.

Eine Veranstaltung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

Eintritt: 14 € | Fördervereinsmitglieder frei

Veranstaltungsort: JMF Fürth (Königstraße 89)

Anmeldung bis zum 26.04.26 besucherservice@juedisches-museum.org


So.,03.05.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Führung durch die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

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In Schnaittach zeugen gleich drei jüdische Friedhöfe von einer langen und bewegten Geschichte – sie haben Fremdnutzung und Zerstörung während der NS-Zeit überstanden und sind heute stille Erinnerungsorte jüdischen Lebens. Der älteste Friedhof entstand bereits im frühen 16. Jahrhundert. Hier fanden Jüdinnen und Juden aus Schnaittach, Ottensoos, Forth, Hüttenbach und sogar aus Fürth ihre letzte Ruhestätte. Die Führung eröffnet faszinierende Einblicke in jüdische Grabsymbolik und Beerdigungsriten und erzählt berührende Geschichten der Menschen, die hier begraben liegen.

Anmerkung:
Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Startpunkt ist das Jüdische Museum Franken in Schnaittach.

Nicht barrierefrei


Kosten: 8 Euro regulär | 6 Euro ermäßigt

Treffpunkt: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse12-16)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Grabsteinfragmente auf dem Jüdischen Friedhof Schnaittach
©Jüdisches Museum Franken  Fotografin: Daniela F. Eisenstein

So., 03.05.26, 14 Uhr | JMF Schwabach

Magalí Druscovich

Home Front

Fotografien nach dem 7.Oktober.

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Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.


Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

© Magalí Druscovich
Nutzung im Rahmen der Berichterstattung frei

So.,17.05.26, 13 Uhr | JMF Fürth

Führung durch den Alten Jüdischen Friedhof in Fürth

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

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Idyllisch gelegen und von hohen, schattenspendenden Bäumen umgeben, liegt der 1607 angelegte Alte Jüdische Friedhof. Dieser Ort erlebte eine wechselvolle Geschichte. Heute gehört der Alte Jüdische Friedhof in Fürth zu den eindrucksvollsten in Deutschland. In der Führung erfahren Sie mehr über jüdische Begräbnisriten, über die Bedeutung der Grabsymbolik und über die Lebenswege der Persönlichkeiten, die hier beerdigt wurden. In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth und dem Landesverband der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit.


Eintritt: kostenfrei

Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei


So.,17.05.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth

Highlight-Führung durch das Jüdische Museum Franken in Fürth

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

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Erleben Sie am Internationalen Museumstag die Vielfalt jüdischer Geschichte und Kultur! Bei einer kurzweiligen Führung durch das Jüdische Museum entdecken Sie ausgewählte Objekte und spannende Themen unserer Dauerausstellung. Tauchen Sie ein in das jüdische Leben gestern und heute – informativ, bewegend und lebendig präsentiert.


Eintritt: kostenfrei

Startpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

(c) Gerhard Hagen

So.,17.05.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach

100 Synagogen in Deutschland

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

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„100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland.

Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Gebetshäuser, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren, sowie neue Bauten, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit.

Die Ausstellung ist in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge zu sehen und basiert auf dem gleichnamigen Bildband, der von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen ist.


Eintritt: kostenfrei

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei


So.,17.05.26, 14 Uhr | JMF Schwabach

Home Front

INTERNATIONALER MUSEUMSTAG

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Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.


Eintritt: kostenfrei

Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

(c) Magalís Druscovich

Di., 26.05.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth

Schmecken, Hören, Fühlen, Riechen

Museumsführung für Menschen mit (und ohne) Sehbehinderung – die Führung wird auch in Gebärdensprache verdolmetscht

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Der durchdringende Klang eines Schofars, der Wohlgeruch von Gewürzen am Schabbat, der Geschmack von Mazzen und koscheren Gummibärchen – in der Museumsführung erleben Sie die Vielfalt jüdischer Kultur mit allen Sinnen. Auch die Vergangenheit wird greifbar in Form eines 3D-Modells des ehemaligen Fürther „Schulhofes“ mit seinen Synagogen und berühmten Talmudschule.

In Kooperation mit dem Netzwerk „Politische Bildung für alle“.


Eintritt: kostenfrei

Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: meininghaus@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

©Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Fürth

פיורדא – Jüdische Heimat Fürth

Stadtrundgang durch die Fürther Altstadt

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Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „פיורדא“, wie Fürth in hebräischen Lettern geschrieben wurde, bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.


Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt

Veranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei

Detailaufnahme des Erweiterungsbaus des Jüdischen Museums Franken in Fürth mit dem Fürther Rathaus im Hintergrund.
©Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch

So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Schnaittach

„Als Mann und Frau schuf er sie.“

Geschlechterrollen im fränkischen Landjudentum

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Wie lebten Jüdinnen und Juden in Franken? Welche religiösen und gesellschaftlichen Räume prägten ihren Alltag – und wie veränderten sich Geschlechterrollen im Laufe der Jahrhunderte? Die Exponate des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach öffnen eindrucksvolle Fenster in die Vergangenheit. Sie erzählen von jüdischer Gelehrsamkeit ebenso wie von häuslichen Festen und Ritualen. Ein besonderer Höhepunkt der Führung ist die ehemalige Synagoge mit ihrem getrennten Männer- und Frauenbereich.


Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Adresse: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach, Museumsgasse 12-16

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei


So., 07.06.26, 14 Uhr | JMF Schwabach

Home Front

Fotografien nach dem 7. Oktober

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Zehn eindrucksvolle Porträts der argentinischen Fotojournalistin Magali Druscovich zeigen den stillen Heldenmut der israelischen Zivilgesellschaft. Sie erzählen von gewöhnlichen Menschen, die in außergewöhnlichen Situationen über sich hinauswachsen. Von Zusammenhalt in Momenten der Ohnmacht. Und von der Kraft, sich der Entmenschlichung mit Menschlichkeit entgegenzustellen. Die Ausstellung präsentiert visuelle Essays, die die Geschichten dieser Menschen sichtbar machen – Geschichten von Verlust, Solidarität und Hoffnung. Sie geben Einblick in das, was Israel in seiner dunkelsten Zeit widerfahren ist, und zugleich in das, was die Gesellschaft zusammenhält.


Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schwabach (Synagogengasse 10a, rückwärtiger Eingang)

Anmeldung: schwabach@juedisches-museum.org

Leider nicht barrierefrei

(c) Magalís Druscovich

Di., 09.06.26, 14 – 17 Uhr | JMF Fürth

Lehrerfortbildung im Jüdischen Museum Franken: „Magda und die Rattenfänger“

Ein literarischer Zugang zur Projektarbeit über jüdische Lebensgeschichten in der NS-Zeit

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Das Jüdische Museum Franken lädt Lehrkräfte herzlich zu einer Fortbildung zum englischsprachigen Roman „Magda and the Rat Catchers“ von Netta Goldsmith ein, der auch ins Deutsche übersetzt wurde. Das Angebot richtet sich insbesondere an Lehrkräfte der Fächer Englisch, Geschichte sowie Politik und Gesellschaft. Der Roman, der auf der Biografie von Goldsmiths jüdischem Ehemann Ernst basiert, eröffnet einen fiktiven und zugleich authentischen Zugang zum jüdischen Leben in Nürnberg während der NS-Zeit.

Die Fortbildung bietet eine Einführung in das Buch sowie die Vorstellung begleitender didaktischer Materialien für den Unterricht. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden die vielfältigen Bildungsangebote des Jüdischen Museums Franken für Schulen kennen. Ergänzt wird das Programm durch eine thematische Führung durch die Ausstellung mit dem Schwerpunkt Nürnberg/Fürth im Nationalsozialismus.

Ablauf:

14:00–15:00 Uhr: Vorstellung des Romans & didaktischer Materialien

15:00–15:15 Uhr: Kaffeepause

15:15–15:45 Uhr: Präsentation der Bildungsangebote des JMF

15:45–17:00 Uhr: Ausstellungsführung


Eintritt und Teilnahme kostenfrei

Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=425861

Altbau bedingt barrierefrei, Neubau barrierefrei

(c) Magalís Druscovich

So., 14.06.26, 15 Uhr | JMF Schnaittach

100 Synagogen in Deutschland

Buchvorstellung und Konzert mit Alex Jacobowitz

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Der Prachtband „100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen. Barocke, klassizistische, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg.

Alex Jacobowitz legt mit diesem opulenten Werk Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen, ihren Geschichten und den Menschen, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten.

Die Veranstaltung ergänzt Alex Jacobowitz mit einem Marimbaphon-Konzert.

Im Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk.

Der Band „100 Synagogen in Deutschland“ ist im Hentrich & Hentrich Verlag erschienen und kann als signiertes Exemplar am Veranstaltungstag erworben werden (896 Seiten, Hardcover, 1259 Abbildungen, Erschienen: 2025, 90€)

Alex Jacobowitz, 1960 geboren, ist US-Amerikaner und Israeli, Xylophonvirtuose, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur, Musik und Literatur in Europa.


Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt

Ort: Jüdisches Museum Franken in Schnaittach (Museumsgasse 12-14)

Anmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org

Nicht barrierefrei

Pressefoto: © Alex Jacobowitz

Do., 25.06.26, 09:30-16:30 Uhr | JMF Schnaittach

Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart

Fortbildung für Lehrkräfte und Fachkräfte aus dem Museumsbereichs

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Die christlichen Wurzeln des Antisemitismus und dessen Kulmination im Völkermord an den Jüdinnen und Juden Europas werfen nach wie vor einen unaufhebbaren Schatten auf Geschichte und Gegenwart der christlich-jüdischen Beziehungen. Dieser Schatten sollte jedoch nicht die Ambivalenz und Vielgestaltigkeit dieser Beziehungen verdecken: Sie waren in den vergangenen Jahrhunderten von Nähe und Distanz, von Austausch und Ausgrenzung, von Koexistenz und Verfolgung geprägt, wie es sich auch in der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Franken zeigt.
Bei der Veranstaltung führt die Judaistin Susanne Talabardon zunächst mit einem Fachvortrag in die Thematik ein, anschließend widmet sich eine Podiumsdiskussion der Bedeutung des Themas in der Gegenwart. Am Nachmittag wird Schnaittach mit seinem bedeutenden kulturellen Erbe in Führungen als Lernort vorgestellt und Formen von praktischer Bildungsarbeit anhand von konkreten Objekten und authentischen Orten mit den Teilnehmenden diskutiert.

Programm 

09.00 – 09.30: Registrierung und Begrüßungskaffee

09.30 – 10.00: Begrüßung
Frank Pitterlein, Erster Bürgermeister von Schnaittach 
Daniela F. Eisenstein, Direktorin Jüdisches Museum Franken
Dr. Ludwig Spaenle, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung
Dr. Elke Kollar, Bayerische Museumsakademie (Museumspädagogisches Zentrum)

10.00 – 11.00 Vortrag | Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart
Prof. Dr. Susanne Talabardon, Universität Bamberg 

11.00 – 12.00 Podiumsdiskussion | Christlich-jüdische Beziehungen heute
Mascha Schmerling, Zentralrat der Juden in Deutschland
Markus Sternecker, Netzwerk Schule und Museum in Bayern des Museumspädagogischen Zentrums
Dr. Axel Töllner, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern
Moderation: Christoph Huber, Referent beim Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung

12.00 – 13.00: Mittagsimbiss

13.00 – 14.30: Außenführungen (Teilnahme an beiden Führungen)

Führung 1 | Spuren jüdischer Geschichte lesen lernen: Die jüdischen Friedhöfe von Schnaittach
Birgit Kroder-Gumann, Kulturvermittlerin

Führung 2 | Das historische Schnaittach
Norbert Weber, Gemeindearchiv Schnaittach

14.30 – 15.00: Kaffeepause

15.00 – 16.30 Museumsführungen (Teilnahme an beiden Führungen)

Führung 3 | Jüdisches Leben auf dem Land – Geschichte und religiöser Alltag des fränkischen Landjudentums
Alisha Meininghaus, Jüdisches Museum Franken in Schnaittach

Führung 4 | Christliches Leben auf dem Land – Alltag, Frömmigkeit und Brauchtum
Dr. Nicole Brandmüller-Pfeil, Heimatmuseum Schnaittach

Eine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie, des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe, des Jüdischen Museums Franken und des Heimatmuseums Schnaittach.


Kosten: Teilnahme kostenfrei

Veranstaltungsort: Badsaal Schnaittach, Badstraße 2, 91220 Schnaittach

Anmeldung: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/christlich_juedische_beziehungen.html Eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich: Lehrgang E224-0/26/434423. Bitte beachten Sie, dass für die Veranstaltung keine Reisekostenerstattung aus den Mitteln der staatlichen Lehrerfortbildung gezahlt werden kann.

Der Badsaal ist barrierefrei zugänglich. Das Angebot am Nachmittag ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Bitte geben Sie ggf. Ihren Bedarf bei der Anmeldung an.

Jüdisches Museum Franken in Schnaittach von außen

Di., 30.06.26, 15:30 Uhr | JMF Fürth

Von Fürth nach New York

Führung zum 200. Geburtstag von Julius Ochs

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Am 29.06. 1826 in Fürth geboren, verließ Julius Ochs mit nur 18 Jahren seine Heimatstadt – gezwungen durch das restriktive Judenedikt, das ihm ein selbstbestimmtes Leben in Bayern verwehrte. Seine Reise führte ihn über den Atlantik in die Vereinigten Staaten, wo er sich nicht nur ein neues Leben aufbaute, sondern aktiv an der Gestaltung der jungen amerikanischen Gesellschaft teilnahm – als Lehrer, Offizier im Sezessionskrieg, Richter, Rabbiner und Regierungsbeamter.

Die Führung zeichnet den bemerkenswerten Lebensweg von Julius Ochs nach und beleuchtet zugleich das außergewöhnliche Vermächtnis seiner Familie. Besonders im Fokus steht sein Sohn Adolph S. Ochs, der als Verleger der New York Times Mediengeschichte schrieb.

Eintritt: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt

Adresse: Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Altbau bedingt barrierefrei

Neubau barrierefrei


AUSSTELLUNGEN