Die Frage des Monats

Auswirkung der Dreiherrschaft auf das jüdische Leben in Fürth

Vortrag von Dr. Martin Schramm
im Rahmen der Fürther Stadterhebung
16.10.2018, 19:30 | JMF Fürth, Seminarraum
8 € / 5 € erm.

Als sich Juden im 16. Jahrhundert ansiedeln, existiert in Fürth ein gemeinschaftlich ausgeübtes Herrschaftsrecht: die Dreiherrschaft, ausgeübt durch die Domprosbstei Bamberg, dem Markgrafentum Ansbach sowie der Reichsstadt Nürnberg. Die Phase der Dreiherrschaft in Fürth gehört zu den faszinierenden Kapiteln Fürther Stadtgeschichte. Wie gemeinschaftlich regiert wurde (weiterlesen)


Die 3 Kantoren!

Die 3 Kantoren aus Berlin geben 2018 im Jüdischen Museum Franken in Fürth ein Konzert.„Musikalischer Streifzug durch die Religionen“
Die Drei Kantoren – Konzert im Rahmen von 200 Jahre eigenständig

28.10.2018, 16 Uhr | JMF in Fürth, Ernst Kromwell Saal
Eintritt frei!

Kartenreservierungen unter: Tel.  0911- 95098888 (empfohlen!)

Sie sind wieder da!

„Die Drei Kantoren“, alias Ido Ben-Gal (Tenor), Assaf Levitin (Bass) und Amnon Selig (Bariton), nehmen ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Musik des Judentums und Israels. Ihre unermüdliche Kreativität, sowie ihren einzigartigen Klang und Bühnencharme begeistern ein großes  Publikum in Deutschland wie auch in Europa. (weiterlesen)


Emanzipation der Fürther Juden im 19. Jahrhundert

Bild aus der Wechselausstellung 400 Jahre Altschul.Vortrag von Professor Dr. Georg Seiderer
Im Rahmen von 200 Jahre eigenständig    
Di, 6.11.2018, 19:30 Uhr | JMF Fürth | Seminarraum
8 € / 5 € erm.

Die jüdische Bevölkerung durchlebt tiefgreifende gesellschafte, religiöse und politische Veränderung im 19. Jahrhundert. In seinem Vortrag beleuchtet Professor Georg Seiderer die spezifische Situation der jüdischen Bevölkerung in Fürth und Franken im 19. Jahrhundert.

Professor Dr. Georg Seiderer hat die Professur (weiterlesen)


„Wir sind Juden aus Breslau“ – Sondervorführung im Babylon Kino

Überlebende Jugendliche und ihre Schicksale nach 1933. Kinodokumentarfilm von Karin Kaper und Dirk Szuszies
Sa, 10.11.2018, 19 Uhr | Babylon Kino Fürth (Nürnberger Str. 3)

Sie waren jung, blickten erwartungsfroh in die Zukunft, fühlten sich in Breslau, der Stadt mit der damals in Deutschland drittgrößten jüdischen Gemeinde, beheimatet. Dann kam Hitler an die Macht. Ab diesem Zeitpunkt verbindet diese Heranwachsenden das gemeinsame Schicksal der Verfolgung durch Nazi-Deutschland als Juden: Manche mussten fliehen oder ins Exil gehen, einige überlebten das Konzentrationslager Auschwitz. (weiterlesen)


Grunewald im Orient – Das deutsch-jüdische Jerusalem

Lesung mit Thomas Sparr
13.11.2018, 19 Uhr | JMF Fürth

 

„Von europ. Wald keine Rede, die Bäume vorm Haus und auch wenn man mit Einholekorb umherwandelt in Talbiyeh und Rehavia (das ist das ‚vierte Reich‘, sozusagen, wo die deutschen Emigranten sich zu Israelis wandelten), ist es beinahe Dahlemisch“, schreibt Mascha Kaléko aus Jerusalem. Anfang der 1920er Jahre als Gartenstadt angelegt, wurde der Vorort vor allem ab 1933 zum Zentrum der deutschen Juden. Else Lasker-Schüler lebte hier, Gershom Scholem, Martin Buber, und ein lebhafter deutsch-jüdischer Mikrokosmos. (weiterlesen)


Zwischen Reform und Orthodoxie – Zur Geschichte der Fürther Juden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts

Einstiger Schulhof der Fürther Altschul.Vortrag von Monika Berthold-Hilpert
Im Rahmen von 200 Jahre eigenständig
Di, 27.11.2018, 19:30 Uhr | JMF Fürth, Seminarraum
8 € / 5 € erm.

In den ersten Jahrzehnten nach dem Übergang an das Königreich Bayern nahm Fürth eine rasante Entwicklung. Auch die Jahrhunderte alte jüdische Gemeinschaft der Stadt erlebte in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts einen tiefgreifenden Wandlungsprozess, der alle Bereiche des Lebens betraf und den Juden nach und nach den Eintritt in die bürgerliche Gesellschaft ebnete. Großen Anteil an (weiterlesen)


30 Jahre jung! Jubiläumsfeier des Fördervereins mit simkhat hanefesh

Jubiläumskonzert: simkhat hanefesh kehrt heim

 am 11.11.2018, 16 Uhr
im Jüdischen Museum Franken in Fürth, Ernst Kromwell Saal

simkhat hanefesh (hebr. Zur Freude der Seele) bringt jiddische Lieder und jüdische Musik aus Renaissance und Barock zum 30-jährigen Jubiläums des Fördervereins zum Klingen. Das Ensemble vereint aktuelle wissenschaftliche Forschung und Recherche mit langjähriger Erfahrung in der Alten Musik.
Seit seiner Gründung brachte simkhat hanefesh bereits duzende wiederentdeckte altjiddische Lieder zu Gehör, die es selbst arrangiert. Das Ensemble möchte ein Bewusstsein schaffen für diesen kulturellen Schatz und die Schönheit der altehrwürdigen jiddischen Lieder.

Eintritt: Erw. 25 €/20 € erm.; Kinder: 10 €

Kartenreservierungen unter:
Tel.  0911- 950 988-88 (empfohlen!)