Die Frage des Monats

Georg

Portrait von Barbara Honigmann, ©Peter-Andreas Hassiepen.Lesung mit Barbara Honigmann
Di, 21.5.2019, 19 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass
Kartenreservierung möglich unter 0911-950988-88

 

Wenn Barbara Honigmann das Leben ihres Vaters erzählt, Deutscher und Emigrant, Jude und Kommunist, dann macht ihr unvergleichlicher Ton aus einer persönlichen Familiensaga die Geschichte des deutschen 20. Jahrhunderts.

„Mein Vater heiratete immer dreißigjährige (weiterlesen)


Der Architekt Hermann Zvi Guttmann und jüdisches Bauen in Bayern nach 1945

Vortrag von Dr. Alexandra Klei
Di, 28.5.2019, 19 Uhr | JMF Fürth
Eintritt: frei für FV-Mitglieder, 5 € für Nicht-Mitglieder

 
Hermann Zvi Guttmann (1917-1977) war einer der wichtigsten Synagogenarchitekten in Nachkriegsdeutschland. Neben Neubauten in Offenbach, Düsseldorf und Hannover plante er ab dem Ende der 1950er Jahre für verschiedene jüdische Gemeinden in Bayern. So entstanden mit seiner Unterstützung Beträume in Augsburg, Bayreuth und Fürth, daneben realisierte er die Synagoge in Würzburg und das Jüdische Mahnmal auf dem Gelände der KZ-Gedenkstätte (weiterlesen)


Das Schwabacher Memorbuch

Synagoge in Schwabach, Innenaufnahme, um 1920. ©Stadtarchiv Schwabach.Vortrag von Aubrey Pomerance
So, 2.6.19, 15 Uhr | Alte Synagoge Schwabach (Synagogengasse 5)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Schwabach Pass

Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden Deutschlands gelten als älteste und am längsten tradierte liturgisch-literarische Form des Totengedenkens. Zuerst Ende des 13. Jahrhunderts als literarische Gattung greifbar geworden und ab dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts zunehmend in Erscheinung getreten. Auch die jüdische Gemeinde in Schwabach führte ein eigenes (weiterlesen)


Duo Shira

Das Duo Shira. Sie spielen im Sommer 2019 ein Konzert im JMF Schnaittach.Konzert mit Shira Karmon und Ronen Nissan
So, 30.6.2019, 16 Uhr | JMF Schnaittach
Eintritt: 18 € / 15 € erm. / 10 € Kinder ab sechs Jahre

Das hebräische Wort „Shira“ bedeutet Gesang oder Poesie. Es beschreibt die künstlerische Zusammenarbeit zwischen zwei Musikern, die die Liebe zur jüdischen und israelischen Musik teilen, insbesondere zur jüdischen-spanischen, der sephardischen Musik. So beginnt eine aufregende musikalische Reise: die Entdeckung dieser wunderschönen und poetischen Liedwelt, in einem intimen Dialog für Stimme und Gitarre. (weiterlesen)


Professor Paul Hensel. Ein Mendelssohn in Erlangen

Prof. Dominique Bourel hält im Juli einen Vortrag über Paul Hensel im Jüdischen Museum Franken in Fürth. Vortrag von Professor Dr. Dominique Bourel
Di, 2.7.2019, 19 Uhr | JMF Fürth
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass

Der „Sokrates von Erlangen“, Universitätsprofessor und Philosoph Paul Hensel (1860-1930), ist ein leider noch relativ unbekanntes Mitglied der berühmten deutsch-jüdischen Familie Moses Mendelssohn. In Freiburg promovierte er mit einer Arbeit über Fichte und Kant und begann seine Karriere in Straßburg, wo er sich habilitierte. In Erlangen erreichte sein akademischer Werdegang schließlich seine Blüte (1902-1928).
Er engagierte sich aktiv (weiterlesen)


Antisemitismus und Migration in Europa

Portraitfoto von Dr. Mathias Berek, der im JUuli 2019 einen Vortrag über Antisemitismus und Migration im Jüdischen Museum Franken in Fürth hält.

Vortrag von Dr. Mathias Berek
So, 14.7.2019, 15 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass
Kartenreservierung möglich unter 0911-950988-88

Die These wird noch immer viel diskutiert, dass die verstärkte Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern seit dem Jahr 2014 für einen Anstieg des Antisemitismus in Europa gesorgt hätte. Der Vortrag baut auf den Ergebnissen einer europäischen Fünf-Länder-Studie zu dieser Frage auf und beleuchtet die Komplexität der gegenwärtigen Zustände.
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Gib mir Ejtzes, sonst geh ich machulle!

Alte Fotografie von Schopfloch, Straßenzug mit Synagoge. Lachoudisch, eine vergessene fränkisch-jüdische Sprache – Vortrag von Bürgermeister a.D. Hans-Rainer Hofmann

So, 21.7.2019, 14 Uhr | JMF Schnaittach (Synagoge)
Eintritt: 8 € / 5 € erm.

Wer heute Markt Schopfloch besucht, hört mitunter „lachoudische“ Begriffe fallen wie etwa „Dem Schoufet sei Kejleff hat dem Galouchem sei Schunress kaboress gemacht.“ Außenstehende werden sich mit dem Verstehen schwer tun, Schopflocher hingegen verwenden noch etwa 200 Wörter einer fränkisch-jüdischen Sprache, die einst in Schopfloch und in Franken von der damaligen (weiterlesen)


Finissage „Jüdische Spuren in Franken“

Die Mikwe in Schnaittach ist ein Motiv der Fotoausstellung "Jüdische Souren in Franken" im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach.Fotografien von Christian Schuster

So, 22.9.2019, 14 Uhr | JMF Schnaittach

Eintritt frei

Das Detail offenbart ganz neue Blickwinkel auf das Ganze. Auf der Suche nach den Spuren des ehemals aktiven jüdischen Lebens in Franken entdeckte der Nürnberger Fotograf Christian Schuster beeindruckende Zeugnisse jüdischer Kultur – manche offensichtlich, andere eher verdeckt. Schuster wirft plastische und detailreiche Blicke auf Synagogen mit ihren Ritualobjekten, auf Mikwaot, Laubhütten, eine Mesusa an einem Hauseingang oder (weiterlesen)