Die Frage des Monats

Zimzum – Gott und Weltursprung

Portrait von Prof. Dr. Christian Schulte, der im März 2019 einen Vortrag im Jüdischen Museum in Fürth hält.Vortrag von Professor Dr. Christoph Schulte
So, 10.3.2019, 15 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass
Kartenreservierung möglich unter 0911-950988-88

Zimzum steht in der Kabbala für die Selbstzusammenziehung Gottes vor der Erschaffung der Welt und zum Zweck der Weltschöpfung. Geprägt wurde dieser Begriff im 16. Jahrhundert durch die Lehren des jüdischen Mystikers Isaak Luria. Der vor der Schöpfung allgegenwärtige Gott muss sich im Zimzum von sich selbst in sich selbst zurückziehen und konzentrieren, um für die Erschaffung (weiterlesen)


Interreligiöse Sonntagsmatinee

çPortraitfoto von Christian Schmidt, ©Pressestelle CSU / Christian SchmidtThema: Gesellschaftlicher Zusammenhalt und religiöse Vielfalt – (k)ein Widerspruch?
So, 17.3.2019, 11 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt frei

Jede Demokratie braucht gemeinsame Werte, ein verbindendes Ethos, einen Gemeinsinn bei denen, die in ihr leben. Wo dieses Fundament bröckelt, gerät auch die Demokratie in Gefahr. Erleben wir diesen Prozess gegenwärtig in unserer religiös immer vielfältiger werdenden Zeit? Oder sind es gerade die Religionen, die Verbindendes und Verbindliches zu einer stabilen Demokratie (weiterlesen)


Erzähl es Deinen Kindern – Kinder- und Jugendbücher des Ariella Verlags

Cover eines Kinderbuchs aus dem Ariella Verlag. Im Jüdischen Museum Franken in Fürth findet dazu eine Fortbildung für Lehrer statt. Lehrer- und Multiplikatorenfortbildung mit Workshop
Mi, 20.3.2019, 13:30-17 Uhr | JMF Fürth
Eintritt frei, Anmeldung über FIBS

Ob Moses – der Feuerkopf, die schlaue Esther oder auch das Pferd Golda – die Geschichten der Kinder- und Jugendbücher aus dem Ariella Verlag Berlin sind bunt und vielfältig und laden zum Lesen, Anschauen und gemeinsamen Erzählen ein. Der Ariella Verlag ist der erste jüdische Kinderbuchverlag in Deutschland und publiziert künstlerisch wie pädagogisch wertvolle Kinderliteratur. Er wurde von der amerikanischen Filmemacherin, Journalistin und (weiterlesen)


Zwischen Vergessen, Lieben und Erinnern

Buchcover Jehuda Amichai: Gedichte; ©K & N Verlag.Amadé Esperer liest Gedichte von Jehuda Amichai
So, 24.3.2019, 16 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass
Kartenreservierung möglich unter 0911-950988-88

Jehuda Amichai, mehrfach für den Literaturnobelpreis nominiert, ist einer der bedeutendsten und meistgelesenen israelischen Lyriker der Gegenwart. Geprägt von der europäischen Moderne und der jüdischen Tradition reicht seine Dichtung von klassischen Formen bis zu modernen Strukturen. Sie kontrastiert biblische Zitate und Figuren mit der individuellen Erfahrung (weiterlesen)


Hüter der Tradition. Erinnerung und Identität im Selbstzeugnis des Schwabacher Rabbiners Pinchas Katzenellenbogen

Pokal der Beerdigungsgesellschaft mit vermutlich Rabbiner Katzenellenbogen.

Vortrag von Dr. Julia Haarmann
So, 31.3.2018, 14 Uhr | Alte Synagoge Schwabach (Synagogegasse 5)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Schwabach Pass

Dr. Julia Haarmann legt erstmals die Untersuchung eines besonders umfangreichen und lebendigen Textes vor, des in hebräischer Sprache verfassten Selbstzeugnisses Yesh Manchilin von Pinchas Katzenellenbogen (1691-1767). Katzenellenbogen lebte und wirkte als Rabbiner in verschiedenen Gemeinden Frankens und Mährens. Die Autorin bietet eine instruktive und (weiterlesen)


Jüdische Ritualdynamik

Kupferstich von Puschner „Reinigung der Weiber im Bad“, aus: Paul Christian Kirchner: Jüdisches Ceremoniel, Nürnberg um 1730. ©Jüdisches Museum Franken.Vortrag von Professorin Dr. Hanna Liss
So, 5.5.2019, 15 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass
Kartenreservierung möglich unter 0911-950988-88

Der Vortrag beschäftigt sich mit den Gesetzen zur rituellen Reinheit im mittelalterlichen aschkenasischen Judentum. Es soll die Frage bearbeitet werden, warum bestimmte Gruppierungen wie die sog. ‚deutschen Frommen’ zu bestimmten Zeiten entweder eine verstärkte theoretische Beschäftigung mit den Gesetzen zur kultischen Reinheit oder eine praktische Intensivierung (weiterlesen)


Begleitprogramm zur Ausstellung „Jüdische Spuren in Franken“

Titelmotiv zur Wechselausstellung "Jüdische Spuren in Franken" im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach. ©Christian Schuster.

Fotografien von Christian Schuster

JMF Schnaittach

So, 12.5.2019, 14 Uhr: Ausstellungseröffnung

So, 14.7.2019, 14 Uhr: Führung durch die Ausstellung mit Christian Schuster, Eintritt: 8 € / 6 € erm.

So, 22.9.2019, 14 Uhr: Finnissage

Das Detail offenbart ganz neue Blickwinkel auf das Ganze. Auf der Suche nach den Spuren des ehemals aktiven jüdischen Lebens in Franken entdeckte der Nürnberger Fotograf Christian Schuster beeindruckende (weiterlesen)


Georg

Portrait von Barbara Honigmann, ©Peter-Andreas Hassiepen.Lesung mit Barbara Honigmann
Di, 21.5.2019, 19 Uhr | JMF Fürth (Ernst Kromwell Saal)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Fürth Pass
Kartenreservierung möglich unter 0911-950988-88

Wenn Barbara Honigmann das Leben ihres Vaters erzählt, Deutscher und Emigrant, Jude und Kommunist, dann macht ihr unvergleichlicher Ton aus einer persönlichen Familiensaga die Geschichte des deutschen 20. Jahrhunderts.

„Mein Vater heiratete immer dreißigjährige Frauen. Er wurde älter, aber seine Frauen blieben (weiterlesen)


Das Schwabacher Memorbuch

Synagoge in Schwabach, Innenaufnahme, um 1920. ©Stadtarchiv Schwabach.Vortrag von Aubrey Pomerance
So, 2.6.19, 15 Uhr | Alte Synagoge Schwabach (Synagogengasse 5)
Eintritt: 8 € / 5 € erm. / 1 € Schwabach Pass

Die Memorbücher der jüdischen Gemeinden Deutschlands gelten als älteste und am längsten tradierte liturgisch-literarische Form des Totengedenkens. Zuerst Ende des 13. Jahrhunderts als literarische Gattung greifbar geworden und ab dem letzten Viertel des 16. Jahrhunderts zunehmend in Erscheinung getreten. Auch die jüdische Gemeinde in Schwabach führte ein eigenes (weiterlesen)


Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach – Lernen und Erinnern

Lehrer in der Mikwe in Schnaittach bei einer Lehrerfortbildung. Lehrer- und Multiplikatorenfortbildung
Fr, 28.6.2019, 14-17 Uhr | JMF Schnaittach
Eintritt: 3 €,  Anmeldung über FIBS oder Schulreferat Stadtkirche Nürnberg

Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach ist ein einzigartiger Lernort in Bayerns ältester erhaltener Synagoge von 1570. Für Schulklassen der Grundschule bis zur gymnasialen Oberstufe bietet es vielfältige Möglichkeiten der Erkundung jüdischen Lebens. Schülerinnen und Schüler können dort die Bedeutung jüdischer Alltagsriten und Feiertage anhand von Objekten (weiterlesen)