Die Frage des Monats

Mary S. Rosenberg

Mary S. Rosenberg. © Jüdisches Museum Franken

Die Buchhändlerin und Verlegerin erblickte am 7.9.1900 als Marie Rosenberg in Fürth das Licht der Welt. Nach dem Abitur lernte sie Buchhändlerin, um in der väterlichen Buch- und Musikalienhandlung im Ludwigsbahnhof mitzuarbeiten. Ab 1933 musste Marie den Buchhandel wegen wachsender Repressalien der nationalsozialistischen Administration von ihrer Privatwohnung aus weiterführen, bis sie 1939 genügend Geld für die Emigration gespart hatte. Mit einem Startkapital von 10 Dollar eröffnete sie in New York ein Antiquariat mit hauptsächlich deutschsprachiger Literatur, das schnell prominente Kundschaft wie Thomas Mann oder Albert Einstein gewann. (weiterlesen)


Café & Museumsshop in Fürth

Café im Erweiterungsbau des Jüdischen Museums Franken in Fürth. @ Jüdisches Museum Franken

Das Mary S. Rosenberg Café entschleunigt

Gleich im Foyer des Erweiterungsbaus lädt das Mary S. Rosenberg Café zu einer kleinen Pause mit allerlei Köstlichkeiten. Der neue Schwerpunkt liegt auf regionalen und Fairtrade-Produkten in Bio-Qualität. Saisonales jüdisches Feiertagsgebäck und traditionelle Rezepte jüdischer Familien ergänzen das Angebot. Den Genuss kann man auch auf die Flüsterbank inmitten des reichhaltigen Literaturangebots des Museumsshops verlegen. Schließlich führt ein Durchgang neben der Theke in den liebevoll bepflanzten Museumsgarten, der Cafébesucher in den warmen (weiterlesen)