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Die Stadt ohne Juden

Das Jüdische Museum Franken und das Kino Uferpalast Fürth zeigen anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus und im Rahmen von Fürth gedenkt am 27. Januar, um 19 Uhr den österreichischen Stummfilm Die Stadt ohne Juden aus dem Jahr 1924, gedreht von Hans Karl Breslauer nach dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Hugo Bettauer. Zu sehen ist die im 2017/2018 rekonstruierte, um neu gefundene Teile ergänzte Fassung des Filmarchiv Austria.
In einer fiktiven Stadt beschließt die Politik, sämtliche jüdischen Bürgerinnen und Bürger auszuweisen. Dieser antisemitische Akt wurde als Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und hat fatale Konsequenzen.
Der Roman „Die Stadt ohne Juden“ von Hugo Bettauer und seine Verfilmung durch Hans Karl Breslauer gilt als eindringliches zeitgeschichtliches Dokument und als warnende Parabel über die Gefahren von Hass, Vorurteilen und politischer Radikalisierung.
Die Vorführung lädt dazu ein, sich mit der Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus auseinanderzusetzen. Sie erinnert daran, wie wichtig es ist, Menschenwürde, demokratische Werte und Menschenrechte in Zeiten eines schwindenden Demokratieverständnisses zu schützen.
Zum Film gibt es eine inhaltliche Einführung und Raum zum Gespräch.
Der Stummfilm wird musikalisch am Klavier untermalt von Dr. Dieter Meyer.
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Kosten: kostenfrei
Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
nicht barrierefrei