PRESSEMITTEILUNG | Fürth, den 23. Juni 2020

STADTFÜHRUNG:

ÜBER DAS BETEN, LEHREN UND LERNEN IN DER JÜDISCHEN GEMEINDE SCHWABACH

Sonntag, 05.07.2020, 14 – 15:30 Uhr

Wenige wissen es, Schwabach ist auch bekannt für seine Talmudschule und für seine Rabbiner. Unter Ihnen befanden sich sogar Kabbalisten und ein Mystiker, der weit über die Grenzen Schwabachs hinaus bekannt wurde. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts erkannte er im aufsteigenden Antisemitismus eine ernste Gefahr und rief zur Auswanderung ins Heilige Land auf.

Schwabach.  „Widme Dich dem Studium der Tora“ steht schon in den Sprüchen der Väter. Lehren und Lernen spielen eine wesentliche Rolle in der jüdischen Tradition. Alle religiösen Alltagshandlungen und zeremoniellen Handlungen zu den Feiertagen sind so angelegt, dass bereits Kinder von klein auf die religiöse Praxis lernen. Das Torastudium steht im Zentrum des Lernens. Die Schwabacher Gemeinde lernte in der Tora und Talmud, aber auch die Kabbala und die Mystik spielten bei einigen eine Rolle. In der Führung erfahren Sie mehr über die Schwabacher Rabbiner, was Sie dachten und lehrten und wo überall gelernt wurde.

Pressefoto: Rabbiner Abraham Wechsler, um 1846 | © Jüdisches Museum Franken | Druckgenehmigung im Rahmen der Presseberichterstattung frei.

Termin: Sonntag, 5.7.20, 14 – 15:30 Uhr Tickets: Museumskasse JMF Schwabach, Synagogengasse 10a, bis 13:45 Uhr Treffpunkt: vor dem Museumsgebäude Sicherheit: Nase-Mundschutz-Pflicht, Abstandsregel 1,5m Führungskosten: 5€ regulär | 3€ erm. (beinhaltet freien Eintritt ins Museum am gleichen Tag)