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WO EINST DIE FÜRTHER SYNAGOGEN STANDEN – DER EHEMALIGE SCHULHOF IN FÜRTH

So, 6. November 2022 , 14:00 15:30

© Jüdisches Museum Franken

STADTFÜHRUNG MIT ANNETTE GEBHARDT

Im November 1938 wurde der Platz, an dem vier bedeutende Synagogen in Fürth standen und der das Zentrum des geistigen jüdischen Lebens einst ausmachte, in Brand gesetzt und vollständig zerstört. Nur wenige Wochen später war vom früheren Schulhof in Fürth nichts mehr übrig. Der Ort bestand über viele Jahrzehnte als Brache inmitten des Gänsbergs, diente dann als Parkplatz, wurde in den 1980er Jahren neu mit Wohnhäusern überbaut.

In einer Führung in Erinnerung an die Geschehnisse vor 83 Jahren und die darauf folgende Zeit der Deportationen von jüdischen Fürthern begleiten Sie uns auf einen Rundgang durch die Altstadt. Was wissen wir heute über Familien, die hier zu Hause waren? Was war der ehemalige Schulhof und was bedeutet Erinnerung an diesen Ort heute? Annette Gebhardt zeigt und erläutert wichtige Orte der jahrhundertelangen jüdischen Stadtgeschichte und kommt mit Ihnen ins Gespräch.

Vorab oder im Anschluss an die Führung können die Führungsteilnehmer:innen die aktuellen Wechselausstellungen anlässlich des 100. Geburtstages von Werner Gundelfinger sowie über den Fürther Wissenschaftler Dr. Alfred Heilbronn und den Botanischen Garten in Istanbul im JMF in Fürth zum ermäßigten Preis besuchen.

Veranstaltungsort

Jüdisches Museum Frankenin Fürth, Königstraße 89 (U1 bis Fürth Rathaus)

Führungsgebühr

4€ ermäigt | 6€ regulär

Eintritt

Führungsteilnehmer:innen können die Wechselausstellungen zum ermäßigten Preis besuchen.

Barrierefrei

teilweise

Anmeldung

besucherservice@juedisches-museum.org
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