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VON WOHL UND WEHE EINER REFORM:

Sa, 17. September 2022 , 16:00 17:00

© Jüdisches Museum Franken

FÜHRUNG ZUR STADT(VER)FÜHRUNG MIT CHRISTIAN ERNST OTTO

Auch heute noch lassen sich Spuren jüdischen Lebens aus dem 19. Jahrhundert in der Fürther Altstadt entdecken. Sie erzählen davon, wie sich Teile der jüdischen Gemeinde in dieser Zeit vom traditionellen Judentum lösten und sich dem Reformjudentum zuwandten. Damit einher ging die bürgerliche Emanzipation der Juden: Erstmals waren jüdische und nicht-jüdische Personen rechtlich gleichgestellt. Gleichzeitig bedeutete dieser religiöse und gesellschaftliche Wandel auch einen Verlust von Traditionen und Gelehrsamkeit, für die Fürth in der jüdischen Welt einst berühmt war. Der Stadtspaziergang führt zu den Geburtshäusern bedeutsamer Persönlichkeiten und zu Orten, an denen sich jüdisches Leben und Lernen abspielte.

Teilnehmer:innenzal: max. 20 Personen (es gelten die dann aktuellen Corona-Regelungen)

Führungsgebühr

Türmchen über die Vorverkaufsstellen der Stadt(ver)führungen

Veranstaltungsort

Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89 (U1 bis Fürth Rathaus)
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