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KURATORINNEN IM GESPRÄCH: „RÜCKKEHR IN DIE HEIMAT“

So, 20. März 2022 , 13:00

Infopoints mit Daniela F. Eisenstein und Monika Berthold-Hilpert

Als Werner Gundelfinger, 1945 aus dem Schweizer Exil nach Fürth zurückkehrt, beginnt er, Relikte einer zerstörten Welt zu sammeln. Er sammelt Judaika aus Franken und hütet sie in einer Zeit, in der die Trennlinie zwischen Täter und Opfer kristallklar ist, jüdische Gemeinden aufgebaut werden, niemand aber an eine Zukunft jüdischen Lebens in Deutschland glaubt.

Gundelfingers Leben steht exemplarisch für das Leben deutscher Juden, die im Ausland überlebten und in der unmittelbaren Nachkriegszeit nach Deutschland zurückkehrten. In einer Zeit, in der der Heimatbegriff für Juden und Jüdinnen mit ambivalenten Gefühlen besetzt ist, und in der die Frage nach jüdischer Identität nach den Erfahrungen der Schoa und des Exils, neue Dimensionen annimmt.

Die Kuratorinnen der Ausstellung, Daniela F. Eisenstein und Monika Berthold-Hilpert kommen an zwei Stationen mit den Besucherinnen und Besuchern über das Leben Werner Gundelfingers und seiner Vorfahren, über die Judaika-Sammlung des Museums und mit einem Blick hinter die Kulissen der Ausstellungsproduktion ins Gespräch. Im Anschluss haben sie die Möglichkeit, sich selbst auf Spurensuche nach weiteren Vertiefungen im Museum zu begeben.

Wann: 20. März 2021, ab 13 Uhr bis 16 Uhr im 20 Min. Takt

Anmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org

Königstraße 89
Fürth, 90762 Deutschland
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