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JAKOB WASSERMANN, ERZÄHLER AUS LEIDENSCHAFT

»Weh mir dass ich ein Deutscher bin. Weh mir dass ich ein Jude bin«
(Tagebucheintrag vom 13. Dezember 1933)

So, 26. März 2023 , 16:00 17:30

EIN VORTRAG VON DR. PHIL. DIERK RODEWALD ANLÄSSLICH 150 JAHRE JAKOB WASSERMANN

Kaum ein Schriftsteller des beginnenden 20. Jahrhunderts war an den Debatten um die literarische Moderne so leidenschaftlich beteiligt wie Jakob Wassermann (1873-1934). Zu Lebzeiten erreichte er internationalen Ruhm und gehörte zu den meistgelesenen Autoren seiner Epoche. Im Nationalsozialismus verboten, geriet sein Werk nach 1945 fast in Vergessenheit.

Dierk Rodewald, geb. 1940 in Bremen.
Nach Studium an den Universitäten Tübingen, Hamburg, Kiel, Wien und Würzburg Promotion dort 1968 mit einer Dissertation über Robert Walsers Prosa. 1969 bis 1979 Wiss. Assistent an der Univ. Bonn, 1979 bis 1981 Lehrstuhlvertretung an der Univ. Bielefeld, seither freier Literaturwissenschaftler. Autor zahlreicher wissenschaftlicher Publikationen. In Arbeit: Die Tagebücher Jakob Wassermanns 1903-1924, 1927, 1929, 1931-1933, Text und Kommentar, Wallstein (vorgesehen für 2024); Moritz Heimann: Kritische Schriften. Kommentierte Ausgabe, S. Fischer (vorgesehen für 2025).


WannSo, 26.03.2023, 16 Uhr
WoJMF Fürth, Ernst Kromwell Saal, Königstraße 89
Kosten8€ regulär | 6€ ermäßigt
Barrierefreiheitbarrierefrei; induktive Höranlage
Anmeldungbesucherservice@juedisches-museum.org
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