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DIE HAUPTSYNAGOGE IN FÜRTH – GEHEIMNISVOLLE INSCHRIFTEN UND BEKANNTE PERSÖNLICHKEITEN

Di, 13. September 2022 , 19:00 20:30

Einstiger Schulhof der Fürther Altschul.
Der Fürther Schulhof, kolorierte Lithografie, Verlag Gerson Löwensohn, 1839 © Jüdisches Museum Franken

VORTRAG VON HEIKO QUINKLER BILDET DEN AUFTAKT ZU EINER NEUEN RINGVORLESUNG, DIE NEUE FORSCHUNGSERGEBNISSE ZUR FRÄNKISCH-JÜDISCHEN GESCHICHTE UND KULTUR PRÄSENTIERT

Laufend gewinnt die Wissenschaft neue Erkenntnisse aus der Erforschung des ehemaligen Fürther Schulhofs, auf dem einst vier Synagogen standen, die in der Pogromnacht 1938 zerstört wurden. Übrig geblieben sind viele Darstellungen des Schulhofs aus verschiedenen Jahrhunderten. Besonders bekannt ist die kolorierte Lithografie von Gerson Löwensohn aus dem Jahr 1839. Doch haben Sie sich den Lithografie schon einmal genau angesehen?

In seinem spannenden Vortrag betrachtet Heiko Quinkler mit Ihnen die kolorierte Lithografie genauer und deckt viel Neues über die jüdische Gemeinde Fürths im 19. Jahrhundert auf. Löwensohn hat in einer gut durchdachten Bildkomposition die Altschul und ihre liberale Ausrichtung perfekt in Szene gesetzt. Hat der Kupferstecher sich und seine Verlobte vielleicht selbst verewigt? Wie stehen liberale und orthodoxe Ausrichtung zueinander? Und was hat das alles mit einer geheimnisvollen Inschrift zu tun?

Heiko Quinkler ist Religionslehrer und arbeitet im Auftrag des Katholischen Dekanats Fürth als Kooperationspartner im Jüdischen Museum Franken. Seit 2018 forscht Heiko Quinkler zum Fürther Schulhof und hat die Projektleitung für die Umsetzung einer VR-Anwendung der Altschul und des Fürther Schulhofs inne.

Veranstaltungsort

Ernst Kromwell Saal, Jüdisches Museum Franken in Fürth, Königstraße 89

Eintritt

8€ regulär | 5€ ermäßigt

Barrierefrei

ja

Anmeldung

besucherservice@juedisches-museum.org
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