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SUMMARY:Stolperscheiben - Die vergessenen jüdischen Unterhaltungsmusiker:innen der 1920 und 1930er Jahre
DESCRIPTION:Vortrag und Grammophonvorführung ausgewählter Beispiele mit Bernd Felbermair\nZur diesjährigen LernNacht in Schwabach erinnert Bernd Felbermair in seinem Vortrag an vergessene jüdische Unterhaltungsmusiker der 1920er und 1930er Jahre. Ausgewählte Aufnahmen spielt er auf einem historischen Grammophon. \nEin Blick in Schallplattensammlungen dieser Zeit offenbart eine auffällige Lücke: Ab Mitte der 1930er Jahre verschwinden zahlreiche Sängerinnen\, Sänger und Orchesterleitungen. Viele wurden als Jüdinnen und Juden verfolgt\, ins Exil gezwungen oder ermordet. Wie Stolpersteine erzählen diese Schallplatten ihre Geschichten – sie werden zu „Stolperscheiben®“. \nIm Jüdischen Museum Franken in Schwabach erklingen originale Schellackplatten und öffnen „akustische Fenster“ zu Leben und Schicksalen jüdischer Künstlerinnen und Künstler. Zu hören sind unter anderem Efim Schachmeister\, Leo Monosson\, Edith Lorand und die Comedian Harmonists. \nBernd Felbermair studierte Katholische Theologie und Elektrotechnik und war in Schule\, Lehrerausbildung und Hochschullehre tätig. Seit vielen Jahren erforscht er die Unterhaltungsmusik der 1920er und 1930er Jahre sowie die Kulturbrüche während des Nationalsozialismus. \n  \n\nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nnicht barrierefrei
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SUMMARY:Zukunft beginnt in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit
DESCRIPTION:Buchvorstellung zur LernNacht in Schnaittach mit Immanuel Baumann\nZur diesjährigen LernNacht in Schnaittach stellt der Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände\, Dr. PD Immanuel Baumann\, seine neue Publikation vor. In seinem Buch „Zukunft beginnt in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit“ widmet sich Baumann in sieben Essays den Kontinuitäten und Brüchen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. \nEin besonderes Augenmerk gilt dabei dem Rechtsterrorismus. In seiner Rezension des Buches in den Nürnberger Nachrichten schrieb Chefredakteur Michael Husarek über den Essay „Traditionen des Rechtsterrorismus“: „Und dieser nur wenige Seiten umfassende Beitrag zählt zum Lesenswertesten\, was über diesen Part deutscher Geschichte in jüngster Zeit erschienen ist.“ (Nürnberger Nachrichten vom 25.11.2025). \nDieser Aspekt wird im Zentrum des Abends stehen\, wenn Imanuel Baumann die Ursprünge des deutschen Rechtsterrorismus ins Verhältnis setzt zu seiner Wirkungsgeschichte und die Kernelemente des rechten Terrors vorstellt – der mörderische Judenhass ist von Anfang ein wesentliches davon. \nDas Buch kann im Anschluss an die Veranstaltung käuflich erworben werden. Es ist im Michael Imhof Verlag erschienen und kostet 9\,95 €. \nDr. Imanuel Baumann ist habilitierter Historiker\, Museumsleiter und Geschichtsvermittler. Er leitet das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und die Abteilung Erinnerungskultur und Zeitgeschichte bei den Museen der Stadt Nürnberg. Baumann gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Jüdischen Museums Franken an. \n  \nWann: Samstag\, 7. November 2026\, 19 Uhr (Dauer 90 Min.) \nKosten: kostenfrei \nVeranstaltungsort: Sparkassensaal Schnaittach (Marktplatz 5) \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \n  \n  \nAbbildung im Rahmen der Berichtserstattung frei: © matthaeus photographer
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SUMMARY:Lamento für Rosa
DESCRIPTION:Klavierkonzert mit dem britischen Komponisten Frederick Stocken und Christopher Skelton-Foord anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom 1938\nIm Rahmen der Wechselausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ und des Gedenkens an die Pogromnacht vom 9. November 1938 laden das Museum Frauenkultur Regional–International und das Jüdische Museum Franken in Fürth zu einer Erinnerungsmatinee mit dem britischen Komponisten und Organisten Frederick Stocken sowie dem Organisten Christopher Skelton-Foord ein. \nStocken stellt am Klavier u.a. sein Werk „Lament for Bosnia“ vor\, das er vierhändig mit Christopher Skelton-Foord vortragen wird. Das ursprünglich für Streichorchester komponierte Lamento entstand aus der Auseinandersetzung mit seiner Familiengeschichte und ist seiner Großmutter Rosa Bechhöfer gewidmet\, die in Auschwitz ermordet wurde. Erstmals erklang das Werk unter Stockens Leitung zur Eröffnung der Holocaust-Dauerausstellung im Imperial War Museum in London. In Fürth verbindet der Komponist seine Musik mit der Geschichte seiner Familie – eine Spurensuche zwischen Erinnerung\, Verlust und Wiederentdeckung. \nRosa Bechhöfer war das zweitjüngste von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Bechhofen. Nach dem Tod ihrer Eltern kam sie in das jüdische Waisenhaus nach Fürth und lebte später mit drei Schwestern in der Hirschenstraße. 1936 brachte sie in München die Zwillinge Susi und Lotte zur Welt. Im Mai 1939 rettete sie ihre Kinder mit einem Kindertransport nach England. Rosa selbst wurde deportiert und in Auschwitz ermordet. \nJahrzehnte später rekonstruierte ihre Tochter Susi Bechhöfer\, die unter dem Namen Grace Mann aufgewachsen war\, die Geschichte ihrer Familie. Über den englischen Verlag entstand der Kontakt zu ihrem Enkel Frederick Stocken. Seine musikalische Hommage macht die Geschichte Rosa Bechhöfers hörbar und verbindet sie mit der Geschichte der Stadt Fürth. \nFrederick Stocken ist Komponist\, Organist und Pianist. Sein Werk umfasst Orchester-\, Chor- und Orgelkompositionen. \nChristopher Skelton-Foord ist Bibliothekar des New College in Oxford\, forscht zur Bibliotheks- und Verlagsgeschichte und musiziert als Kammermusiker und Klavierbegleiter. \n  \n\nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nbarrierefrei; induktive Höranlage \nDie Ausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ ist noch bis zum 4. April 2027 im Museum Frauenkultur Regional–International zu sehen.
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SUMMARY:Chronologie der Vernichtung
DESCRIPTION:Stadtführung zum Ablauf der Pogromnacht in Fürth\nIn Fürth markierte die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 eine dramatische Eskalation der Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung. Synagogen\, jüdische Geschäfte und Privatwohnungen wurden systematisch zerstört\, jüdische Fürtherinnen und Fürther gedemütigt\, misshandelt\, ermordet oder verhaftet und ins KZ Dachau deportiert. \nDie Stadtführung zeichnet die Ereignisse jener Nacht Schritt für Schritt an den historischen Schauplätzen nach. Zeitzeugenberichte\, Fotografien und Dokumente veranschaulichen das Geschehen und machen die nationalsozialistische Gewaltpolitik im lokalen Kontext eindrücklich erfahrbar. \n  \n\nTreffpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
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SUMMARY:„Wir wollen kein Hinterbleibsel\, das uns an den Juden erinnern soll."
DESCRIPTION:Kombiführung des Jüdischen Museums Franken mit dem Stadtmuseum Schwabach\nIm Gedenken an das Novemberpogrom vom 9. auf den 10. November erinnern das Jüdische Museum Franken und das Stadtmuseum Schwabach an das jüdische Leben in Schwabach und dessen Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung beginnt im Jüdischen Museum Franken\, wo auch die begehbare historische Laubhütte zu besichtigen ist. Im Anschluss folgen ein Rundgang durch die Stadt sowie die Besichtigung der Dauerausstellung im Stadtmuseum. \nSchwabach blickt auf eine lange und bedeutende jüdische Geschichte zurück: Bereits ab dem 14. Jahrhundert lebten jüdische Familien im Ort. Im 17. Jahrhundert wuchs die Gemeinde an und erbaute eine Synagoge. Während der nationalsozialistischen Verfolgung beschwerten sich 1938 die christlichen Bewohner: „Wir Bewohner des Synagogengäßchen\, möchten mal an Sie Herr Bürgermeister die Anfrage richten\, ob es denn nicht möglich wäre\, das Synagogengäßchen in einem anderen Namen um zu taufen\, da es uns sehr lieb wäre\, von dem Judenmackelgäßchen befreit zu werden. Wir wollen kein Hinterbleibsel\, das uns an den Juden erinnern soll“. \nAm Morgen des 9. November 1938 wurden in Schwabach Jüdinnen und Juden verhaftet und später gezwungen\, die Stadt zu verlassen. Im Dezember meldete die Stadtverwaltung\, Schwabach sei „judenfrei“. \n  \n\nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Emma Ullmann – Eine jüdische Biografie aus Schnaittach
DESCRIPTION:Führung anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom 1938  \nIm Mittelpunkt steht das Leben von Emma Ullmann\, einer jüdischen Schnaittacherin. \nDie Führung widmet sich ausgewählten Objekten\, die eng mit Emma Ullmanns Leben und Wirken verbunden sind. Dabei werden unterschiedliche Facetten ihrer Persönlichkeit beleuchtet: ihr gelebter Glaube\, ihre Biografie sowie ihre Rolle als selbstständige Geschäftsfrau. Ein besonderer Fokus liegt auf der Pogromnacht\, in der Emma Ullmann schwer misshandelt und verhaftet wurde. Wenige Tage später verstarb sie in der Haft – entgegen der offiziellen Darstellung im Polizeibericht\, sie habe sich das Leben genommen\, wurde sie wahrscheinlich ermordet. Im Anschluss an den Museumsbesuch führt der Rundgang zum ehemaligen Wohnhaus Emma Ullmanns. Ein Stolperstein erinnert dort heute an ihr Leben und Leiden. \nDie Führung lädt dazu ein\, sich mit einem persönlichen Schicksal innerhalb der Ereignisse des Novemberpogroms auseinanderzusetzen und so das Gedenken an die Opfer der Pogromnacht lebendig zu halten. \n  \n\nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei
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SUMMARY:Von Wundern und Wünschen - Märchen zum Lichterfest Chanukka
DESCRIPTION:Märchenlesung mit Sabine Forkel-Kutschka\nVom 14. November 2026 bis zum 13. März 2027 laden das Jüdische Museum Franken und die Gemeindebücherei zur beliebten vierteiligen Lesereihe „Lesen in der Bildungszeile“ ein. Sabine Forkel-Kutschka entführt große und kleine Zuhörer in die faszinierende Welt jüdischer Märchen und Erzähltraditionen. Geschichten von den Anfängen der Welt\, aus biblischer Zeit\, der Mystik und von wundersamen Begebenheiten laden zum Staunen und Entdecken ein. Im Anschluss an jede Lesung gibt es Kuchen und ein Getränk in gemütlicher Atmosphäre – eine schöne Gelegenheit zum Austausch und Nachklang. \nDie erste Lesung am 14. November legt einen Fokus auf das Chanukkafest. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \n  \n____________________ \nEintritt: 5 € Kinder | 8 € Erwachsene \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nBedingt barrierefrei
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LOCATION:Bildungszeile\, Marktplatz 2 1/2\, Schnaittach\, Germany
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SUMMARY:Netzwerk Jüdisches Franken TAGUNG 2026
DESCRIPTION:Tagung im JMF Fürth am 15.11.26\, 10-16.30 Uhr \nDas NETZWERK JÜDISCHES FRANKEN wird federführend vom Jüdischen Museum Franken koordiniert. Sein Ziel ist es\, die Museen und Synagogengedenkstätten in Franken gemeinsam sichtbar zu machen\, den fachlichen Austausch zu fördern und die Vernetzung von Museen\, Archiven\, pädagogischen Einrichtungen sowie Heimatforscher:innen zu stärken. Tagungen und Fortbildungen bieten hierfür eine wichtige Plattform. Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung steht das Thema „Deutungshoheiten“. Für dieses vielschichtige Thema konnten wir Referent:innen aus Museen\, Archiven und der universitären Forschung gewinnen. \nWir freuen uns über Ihre Teilnahme! \n  \nTeilnahme nur mit Anmeldung solange Plätze reichen
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SUMMARY:Jakob Wassermann - ein jüdischer Erfolgsschriftsteller aus Fürth
DESCRIPTION:Digitaler Audiowalk durch die Dauerausstellung zum LESEN! – FESTIVAL\nVor 153 Jahren wurde Jakob Wassermann in Fürth geboren. Er zählte zu den meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit\, dessen Romane hohe Auflagen erreichten und in viele Sprachen übersetzt wurden. Die Nationalsozialisten verboten seine Werke und er geriet aus dem Blickfeld der Literaturlandschaft. \nDer Audiowalk nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise über Leben und schriftstellerisches Schaffen des Fürther Erfolgsautors. Dabei werden Ausstellungsobjekte mit ausgewählten Passagen aus Wassermanns Leben und Werk in Verbindung gesetzt. \nFür den Audiowalk benötigen Sie ein internetfähiges Mobiltelefon. Die vor den Ausstellungsobjekten angebrachten QR-Codes können sie bequem einscannen und die Texte anhören. \n  \n\nKosten: 6 Euro | 3 Euro ermäßigter Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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DESCRIPTION:Museumsführung zu Jakob Wassermann mit anschließender Verkostung von koscherem Wein\nDas After-Work-Format des Jüdischen Museums Franken verbindet kulturelle Entdeckungen mit kulinarischem Genuss. \nIm Mittelpunkt steht eine Führung zum Leben und Werk des Fürther Schriftstellers Jakob Wassermann\, der zu den erfolgreichsten und meistgelesenen Autoren seiner Zeit zählte. Seine Romane erreichten hohe Auflagen\, wurden international übersetzt und prägten die Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Werke verboten und sein Name geriet lange in Vergessenheit. \nIm Anschluss an die Führung lädt das Museum dazu ein\, den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen: Bei koscherem Wein und kleinen Knabbereien in der Museumsküche bleibt Zeit für Gespräche\, Austausch und Genuss. \n  \n\nWeinverkostung ab 16 Jahre \nKosten: 15 Euro (Eintritt\, Führung\, Wein) \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:„Weil Gott nicht überall sein konnte\, schuf er die Mütter" (arabisches Sprichwort)
DESCRIPTION:Von Mutterliebe und Heldentaten\nin der Reihe Lesen in der Lounge zum Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nmit dem LESEN!-Festival\nSabine Forkel-Kutschka liest in der Lesen-in-der-Lounge-Reihe zum Schwerpunktthema „Frauenleben“ Texte und Berichte von Müttern und von Müttern\, die ihre Kinder retteten und widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives Hörerlebnis\, das nachhallt. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \n  \n\nVeranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nEintritt  \n5 Euro Jugendliche (ab 16 Jahren) | 8 Euro Erwachsene \nAnmeldung \nFürth: besucherservice@juedisches-museum.org
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung - Sehen und gesehen werden
DESCRIPTION:Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus franken vom 18. bis ins 20. Jh. \nWie sehen wir Menschen – und wie möchten sie gesehen werden? Welche Rolle spielt das Porträt bei der Sichtbarmachung von Identität\, Haltung und Lebenswegen? \nDiesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Sehen und gesehen werden“\, die vom 27. November 2026 bis zum 28. März 2027 im Jüdischen Museum Franken in Fürth zu sehen sein wird und am Donnerstag\, den 26. November 2026\, um 19 Uhr eröffnet wird. Präsentiert werden historische Porträts – Schenkungen und Leihgaben aus den USA\, England\, Schweden\, der Schweiz und Deutschland – jüdischer Persönlichkeiten aus dem fränkischen Raum des 18. 19. Und 20. Jahrhunderts. \nIm Zentrum stehen Darstellungen von Unternehmern – etwa Hopfenhändlern –\, Rabbinern\, Künstler:innen\, Kindern und Frauen\, die sowohl traditionelle Rollenbilder als auch selbstbestimmte Lebensentwürfe verkörpern. Die Exponate veranschaulichen die Vielfalt jüdischer Lebensrealitäten in einer Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationen. Sie machen individuelle Biografien sichtbar und eröffnen zugleich Einblicke in Prozesse der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Jüdinnen und Juden während des 18. und 19. Jahrhunderts. \nDabei stellt die Ausstellung Fragen nach der Bedeutung jüdischer Identität\, Zugehörigkeit\, sozialer Rollenerwartungen und geschlechtsspezifischer Zuschreibungen. Als Ausdruck von Selbstverständnis\, gesellschaftlicher Präsenz und Positionierung fungieren die Porträts als visuelle Zeugnisse persönlicher wie kollektiver Identitätskonstruktionen. Sie bieten differenzierte Perspektiven auf jüdisches Leben jenseits stereotyper Darstellungen und konventioneller Narrative. \n„Sehen und gesehen werden“ eröffnet den Dialog zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung und versteht sich somit als Einladung\, die Vielgestaltigkeit individueller Selbstdarstellungen zu erkunden und historische Porträtkunst als Medium sozialer und kultureller Kommunikation neu zu betrachten. \n  \nAnmeldung erforderlich
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LOCATION:JMF Fürth\, Königstraße 89\, Fürth
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DESCRIPTION:Kuratorinnenführung durch die neue Ausstellung zu Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus dem 18. bis 20. Jh.\nZwischen Blick und Gegenblick: Wie sehen wir Menschen und wie möchten sie gesehen werden? Ausgewählte Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus Franken des 18.\, 19. und 20. Jahrhunderts erzählen in der neuen Wechselausstellung „Sehen und gesehen werden“ Geschichten von Identität\, Haltung und Lebenswegen. Die Porträts – Leihgaben und Schenkungen aus den USA\, England\, Schweden\, der Schweiz und Deutschland  –  sind Zeugnisse einer Zeit\, in der gesellschaftlicher Wandel\, Selbstbehauptung und neue Lebensentwürfe aufeinandertrafen. \nIm Mittelpunkt stehen Unternehmer\, Rabbiner\, Künstler\, Frauen und Kinder – Menschen\, die ihr Leben zwischen Tradition und Aufbruch gestalteten. Ihre Porträts eröffnen faszinierende Einblicke in jüdische Lebenswelten und spiegeln zugleich Fragen nach Identität\, gesellschaftlicher Rolle und sozialer Sichtbarkeit wider. \nDurch die Ausstellung führt Kuratorin Verena Erbersdobler. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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LOCATION:JMF Fürth\, Königstraße 89\, Fürth
CATEGORIES:Führung
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