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SUMMARY:Alles hat seine Zeit
DESCRIPTION:Führung zu Kalender und Festen im Judentum\nDer Januar steht ganz im Zeichen guter Wünsche und neuer Vorsätze – doch im jüdischen Jahr 5787 ist der Alltag da längst zurückgekehrt. Religiöse Jüdinnen und Juden leben nämlich nach zwei Zeitordnungen: dem jüdischen Kalender mit seinen eigenen Monats- und Jahreszyklen und dem gregorianischen Kalender\, der heute weltweit gilt. Warum das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Herbst gefeiert wird\, welche anderen Jahresfeste im Judentum eine besondere Rolle spielen und welche spannenden Einblicke ein historischer jüdischer Kalender aus Fürth gewährt\, erfahren Besucher:innen in dieser informativen Führung. \n  \n _______________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 €ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \n  \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n  \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch
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SUMMARY:Ein guter Rutsch!
DESCRIPTION:Öffentliche Führung zu jüdischen Festen im Jahreslauf und am Lebensweg\n  \nKurz nach dem Jahreswechsel laden wir Sie ein\, spannende Einblicke in die Vielfalt jüdischer Traditionen und Bräuche zu werfen: Was bedeutet der Neujahrsgruß „Ein guter Rutsch“ eigentlich? Welche Feste begleiten das jüdische Jahr\, und welche Rituale markieren wichtige Stationen im Leben eines Menschen – von der Geburt über die Bar oder Bat Mizwa bis hin zur Hochzeit? Die Führung stellt zentrale Feiertage und Lebensfeste des Judentums vor und erläutert ihre religiöse und kulturelle Bedeutung. Dabei werden sowohl historische Hintergründe als auch Bezüge zur Gegenwart aufgezeigt. \n  \n  \n  \n __________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 € ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken \n 
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SUMMARY:Benyamin Reich SUKKOT
DESCRIPTION:Führung durch die Fotoausstellung\nDie fotografische Arbeit von Benyamin Reich bewegt sich im Spannungsfeld von religiöser Tradition\, persönlicher Identität und körperlicher Erfahrung. Geprägt von seiner Kindheit und Jugend in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Bnei Brak\, Israel\, setzt er sich mit den kulturellen und sozialen Prägungen seines Herkunftsmilieus auseinander. \n  \nIn seinen sorgfältig komponierten Fotografien greift Reich Motive und Rituale des Sukkotfests auf und verbindet sie mit einer intimen Bildsprache\, die Nähe\, Sinnlichkeit und Ambivalenz sichtbar macht. Alltägliche Gegenstände\, symbolische Handlungen und menschliche Präsenz werden dabei zu Trägern vielschichtiger Bedeutungen. Zwischen Vertrautheit und Irritation eröffnet er neue Perspektiven auf religiöse Praxis und hinterfragt etablierte Vorstellungen von Orthodoxie\, Geschlecht und Zugehörigkeit. \n  \nCharakteristisch für sein Werk ist das Zusammenspiel von Reflexion und Intimität: Während es gesellschaftliche und religiöse Grenzziehungen sichtbar macht\, richtet es zugleich den Blick auf Erfahrungen und Rituale\, die Menschen über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg verbinden. \n  \n  \n  \n_______________________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 € ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei \n  \n  \n© Benyamin Reich
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SUMMARY:Juden auf dem Platz\, Juden auf den Rängen Jüdische Lebenswirklichkeiten und Antisemitismus im Fußball heute
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Franken in Fürth lädt zur Vorstellung einer neuen Publikation von Monty Ott und Ruben Gerczikow am Donnerstag\, den 7. Januar 2027\, um 19 Uhr ein: „Juden auf dem Platz\, Juden auf den Rängen – Jüdische Lebenswirklichkeiten und Antisemitismus im Fußball heute“. \nJüdinnen und Juden sind ein aktiver Teil der deutschen Gesellschaft\, auch im Fußball: auf den Rängen und auf den Plätzen. Die Massaker der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zeigten sowohl die katastrophalen als auch die solidarischen Seiten des Fußballs. Geschichten wie die der ermordeten israelischen Geiseln Hersh Goldberg-Polin oder Inbar „Pink“ Heyman haben auch viele Fanszenen in Fußball-Deutschland berührt. Mit Stimmen aus Deutschland und Israel erzählt dieses Buch eine Geschichte von Freundschaft und Solidarität\, aber auch von Bedrohung und Gewalt.   \nDer Politik- und Religionswissenschaftler Monty Ott ist ein intervenierender Denker. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Antisemitismus\, Erinnerungskultur\, Intersektionalität und Queerness auseinander und bringt neue Perspektiven in gesellschaftliche Debatten ein. Mit seinem 2023 in DIE ZEIT erschienenem Essay „Inzwischen ist es kalt geworden“ lieferte er eine prägnante Analyse des Antisemitismus in linken Bewegungen – und nahm damit Entwicklungen vorweg\, die nach dem 7. Oktober 2023 verstärkt in den Fokus rückten. Seit über einem Jahrzehnt engagiert er sich aktiv in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation zur „Queeren jüdischen Theologie“. \nRuben Gerczikow ist Autor und Publizist. Er recherchiert zu antisemitischen Strukturen im analogen und digitalen Raum. In der Vergangenheit hat er bereits für zahlreiche Print- und Onlinemedien in Deutschland geschrieben. Seine Veröffentlichungen behandeln die Themenfelder Antisemitismus\, Rechtsextremismus\, Islamismus\, jüdische Gegenwart und Fankultur. Das Medium Magazin wählte ihn 2025 zu den „Top 30 bis 30″ Nachwuchstalenten des Landes. \n  \n  \n_________________________________ \nKosten: kostenfrei \nVeranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nbarrierefrei; induktive Höranlage \n  \n  \nAbbildungen: Monty Ott ©Matthias Keilhauer; Ruben Gerczikow ©Robert Poticha
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SUMMARY:Sonne\, Mond\, Sterne
DESCRIPTION:Lesen in der Bildungszeile: Märchenlesung mit Sabine Forkel-Kutschka\nIn der beliebten Lesereihe „Lesen in der Bildungszeile“ können Sie am am 9. Januar 2027\, um 14 Uhr in die faszinierende Welt jüdischer Märchen eintauchen! Gemeinsam mit Sabine Forkel-Kutschka begeben sich große und kleine Geschichtenliebhaber:innen auf eine Reise durch die vielfältige jüdische Erzähltradition. Thema der Lesung zum Jahresanfang ist „Sonne\, Mond\, Sterne“ – Märchen rund um das neue Jahr. \nNach der Lesung gibt es wieder leckeren Kuchen und ein Getränk nach Wahl in der gemütlichen Atmosphäre vor Ort – die perfekte Gelegenheit\, das Gehörte gemeinsam ausklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \n  \nHinweis auf weitere Lesetermine der Märchenreihe: \nSamstag\, 06.02.2027\, 14 Uhr: Herr über Ungeheuer und Dämonen Märchen vom König Salomon \nSamstag\, 13.03.2027\, 14 Uhr: Superheld im Mittelalter – Die Sage vom Golem \n____________ \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nAnmeldung erforderlich: schnaittach@juedisches-museum.org \nBedingt barrierefrei
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SUMMARY:„Man wird nicht als Frau geboren\, man wird dazu gemacht.“ (Simone de Beauvoir)
DESCRIPTION:Von Frauen\, die ihren eigenen Weg gehen\nin der Reihe Lesen in der Lounge mit dem Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nEin literarischer Streifzug durch die Jahrhunderte mit Sabine Forkel-Kutschka Facettenreich\, berührend und hochaktuell: Diese Lesung widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives\nHörerlebnis\, das nachhallt. \n  \n  \n_______________________________________________________\nAnmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org\nEintritt: 8 €\nAltersempfehlung: ab 16 Jahren\nbarrierefrei \n 
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SUMMARY:Die Stadt ohne Juden
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Franken und das Kino Uferpalast Fürth zeigen anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus und im Rahmen von Fürth gedenkt am 27. Januar\, um 19 Uhr den österreichischen Stummfilm Die Stadt ohne Juden aus dem Jahr 1924\, gedreht von Hans Karl Breslauer nach dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Hugo Bettauer. Zu sehen ist die im 2017/2018 rekonstruierte\, um neu gefundene Teile ergänzte Fassung des Filmarchiv Austria. \n  \nIn einer fiktiven Stadt beschließt die Politik\, sämtliche jüdischen Bürgerinnen und Bürger auszuweisen. Dieser antisemitische Akt wurde als Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und hat fatale Konsequenzen. \n  \nDer Roman „Die Stadt ohne Juden“ von Hugo Bettauer und seine Verfilmung durch Hans Karl Breslauer gilt als eindringliches zeitgeschichtliches Dokument und als warnende Parabel über die Gefahren von Hass\, Vorurteilen und politischer Radikalisierung. \n  \nDie Vorführung lädt dazu ein\, sich mit der Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus auseinanderzusetzen. Sie erinnert daran\, wie wichtig es ist\, Menschenwürde\, demokratische Werte und Menschenrechte in Zeiten eines schwindenden Demokratieverständnisses zu schützen. \n  \nZum Film gibt es eine inhaltliche Einführung und Raum zum Gespräch. \nDer Stummfilm wird musikalisch am Klavier untermalt von Dr. Dieter Meyer. \n  \n  \n____________________________________ \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nnicht barrierefrei
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