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SUMMARY:Denkfix\, Dreidel & Co
DESCRIPTION:Offener Spieletag am JMF in Kooperation mit dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg \nWas hat „Halli Galli“ mit dem Judentum zu tun? Erfahrt es beim offenen Spieletag am Jüdischen Museum Franken! Zusammen mit dem Spielearchiv Nürnberg laden wir euch ein zum gemeinsamen Würfeln\, Knobeln\, Basteln und Lachen. \nAuf den Tischen landen unter anderem Spiele von jüdischen Autor:innen sowie andere beliebte Klassiker. Ob schnelle Kartenrunde\, knifflige Strategie oder Familienspiel mit Spaßgarantie: Mitspielen ist ausdrücklich erwünscht. Vorkenntnisse braucht es keine – nur Lust aufs Spielen. \nKosten: Eintritt und Teilnahme frei \nKeine Anmeldung notwendig \nBarrierefrei
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SUMMARY:Chanukka - das Lichterfest
DESCRIPTION:Offene Sonntagsführung\nSie wünschen sich eine kurze Verschnaufpause von der vorweihnachtlichen Hektik? Tauchen Sie ab in eine Führung zum jüdischen Lichterfest! Die Führung vermittelt anschaulich die religiöse und historische Bedeutung von Chanukka und erklärt die Ursprünge des Festes sowie seine zentralen Rituale und Bräuche. Anhand ausgewählter Objekte werden unterschiedliche Facetten jüdischen Lebens beleuchtet. Dazu gehören individuell gestaltete Chanukka-Leuchter ebenso wie weitere Zeugnisse religiöser Praxis\, die Einblicke in Tradition und Alltagskultur geben. Darüber hinaus wird der Blick auch auf die regionale Geschichte gerichtet: Welche Spuren hat das jüdische Leben in Schnaittach hinterlassen\, und wie wurden Feste wie Chanukka hier begangen? \n  \n_________________________________________ \nKosten: 8€ | 6€ ermäßigt\, zuzüglich 3€ Museumseintritt \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nbedingt barrierefrei – siehe die Besuchseite für nähere Informationen \n  \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch
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SUMMARY:Sukkot
DESCRIPTION:Sonntagsführung\ndurch die neue Wechselausstellung\nmit Werken des israelischen Fotografen Benyamin Reich\n  \nDie fotografische Arbeit von Benyamin Reich bewegt sich im Spannungsfeld von religiöser Tradition\, persönlicher Identität und körperlicher Erfahrung. Geprägt von seiner Kindheit und Jugend in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Bnei Brak\, Israel\, setzt er sich mit den kulturellen und sozialen Prägungen seines Herkunftsmilieus auseinander. \n  \nIn seinen sorgfältig komponierten Fotografien greift Reich Motive und Rituale des Sukkotfests auf und verbindet sie mit einer intimen Bildsprache\, die Nähe\, Sinnlichkeit und Ambivalenz sichtbar macht. Alltägliche Gegenstände\, symbolische Handlungen und menschliche Präsenz werden dabei zu Trägern vielschichtiger Bedeutungen. Zwischen Vertrautheit und Irritation eröffnet er neue Perspektiven auf religiöse Praxis und hinterfragt etablierte Vorstellungen von Orthodoxie\, Geschlecht und Zugehörigkeit. \n  \nCharakteristisch für sein Werk ist das Zusammenspiel von Reflexion und Intimität: Während es gesellschaftliche und religiöse Grenzziehungen sichtbar macht\, richtet es zugleich den Blick auf Erfahrungen und Rituale\, die Menschen über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg verbinden. \n  \n ________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 € ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \n  \n  \n(c) Benyamin Reich
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SUMMARY:Vom Mahnmal zum #Hashtag?
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion zu aktuellen Formen der Erinnerungskultur\nErst vor kurzem jährte sich erneut das deutschlandweite Gedenken an das Novemberpogrom von 1938. Zahlreiche Menschen beteiligen sich jedes Jahr an Gedenkveranstaltungen\, thematischen Führungen und Bildungsangeboten. Gleichzeitig befindet sich die Erinnerungskultur im Wandel: Veranstaltungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden weniger\, während digitale Formate und soziale Medien eine immer größere Rolle in der Vermittlung historischer Inhalte spielen. \nVor diesem Hintergrund gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seinen Lehren für die Gegenwart weiter an Bedeutung. Angesichts steigender Fallzahlen antisemitischer und rechtsextremer Gewalt wird deutlich\, dass Erinnerung nicht nur rückwärtsgewandt ist\, sondern eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe darstellt\, die Orientierung für Gegenwart und Zukunft bieten kann. \nDie Podiumsdiskussion greift diese Entwicklungen auf und thematisiert unterschiedliche Formen der Erinnerung – analog wie digital. Dabei steht die Frage im Zentrum\, welchen Wert verschiedene Zugänge zum Gedenken in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft haben und wie sie dazu beitragen können\, historisches Bewusstsein lebendig zu halten. \n  \nPODIUMSGÄSTE \nSusanne Siegert ist Content Creatorin (@keine.erinnerungskultur) und Autorin. In ihrem aktuellen Buch „Gedenken neu denken“ fordert sie eine Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur. \nProf. Gerd Bayer arbeitet als Anglist an der FAU Erlangen-Nürnberg unter anderem zur Literatur und zum Kino des Holocaust. \nLaila Riedmiller ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FAU Erlangen-Nürnberg und promoviert zur extremen Rechten. Erinnerungspolitiken behandelt sie in ihrer Forschung ebenso wie im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit. \nModeration: Alisha Meininghaus ist Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken. \n  \n\nKosten: 8 Euro regulär | 6 Euro ermäßigt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nBarrierefrei
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SUMMARY:„Wir wurden erzogen\, um zu gefallen\, nicht um zu denken“ (Fanny Lewald)
DESCRIPTION:Von Hausfrauen\, Geschäftsfrauen\, Arbeiterinnen und sozial engagierten Frauen in der Reihe Lesen in der Lounge mit dem Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nEin literarischer Streifzug durch die Jahrhunderte mit Sabine Forkel-Kutschka Facettenreich\, berührend und hochaktuell: Diese Lesung widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives\nHörerlebnis\, das nachhallt. \n  \n  \n_______________________________________________________\nAnmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org\nEintritt: 8 €\nAltersempfehlung: ab 16 Jahren\nbarrierefrei \n 
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SUMMARY:Drachen und Dreidelspiel
DESCRIPTION:Das Schnaittacher Wintermärchen im Jüdischen Museum Franken \nWir laden Sie zu einem besonderen Wintermärchen für Familien ein! Im Mittelpunkt steht das jüdische Lichterfest Chanukka. Sandra Höfling liest die berührende Erzählung „Der kleine Drache und die Zeit der Wunder“ und erklärt kindgerecht und spannend\, was Chanukka bedeutet und warum es gefeiert wird. \nZum stimmungsvollen Ausklang gibt es Gebäck\, heiße Getränke – und natürlich das traditionelle Dreidel-Spiel\, bei dem Groß und Klein gemeinsam ihr Glück versuchen können. Ein gemütlicher Abend für alle Generationen – zum Zuhören und Mitmachen. \n  \n____________________________________ \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nKeine Anmeldung notwendig \nNicht barrierefrei
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SUMMARY:150 Jahre Siegfried Behrens – Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Führung zum Gedenken an den letzten liberalen Rabbiner in Fürth\nAnlässlich des 150. Geburtstags von Dr. Siegfried Behrens lädt das Jüdische Museum Franken zu einer Führung über den letzten liberalen Bezirksrabbiner der Jüdischen Gemeinde Fürths vor der NS-Zeit ein. \nDie Veranstaltung gibt Einblicke in die Aufgaben eines Rabbiners sowie in die Grundlagen des liberalen Judentums\, das Behrens über viele Jahre prägte. \nIm Mittelpunkt steht sein Wirken als religiöser Lehrer und Seelsorger\, aber auch die Zerstörung seines Lebenswerks unter dem Nationalsozialismus. Während des Novemberpogroms 1938 wurde er öffentlich gedemütigt\, 1942 gemeinsam mit seiner Familie nach Izbica deportiert und ermordet. \nDie Führung verbindet Museumsbesuch und Stadtrundgang und macht die jüdische Geschichte Fürths sowie das Schicksal von Dr. Siegfried Behrens unmittelbar erfahrbar. \n______________________________ \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n  \nBild: (c) Yad Vashem
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