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SUMMARY:Lehrerfortbildung im Jüdischen Museum Franken: „Magda und die Rattenfänger"
DESCRIPTION:Ein literarischer Zugang zur Projektarbeit über jüdische Lebensgeschichten in der NS-Zeit \nDas Jüdische Museum Franken lädt Lehrkräfte herzlich zu einer Fortbildung zum englischsprachigen Roman „Magda and the Rat Catchers“ von Netta Goldsmith ein\, der auch ins Deutsche übersetzt wurde. Das Angebot richtet sich insbesondere an Lehrkräfte der Fächer Englisch\, Geschichte sowie Politik und Gesellschaft. Der Roman\, der auf der Biografie von Goldsmiths jüdischem Ehemann Ernst basiert\, eröffnet einen fiktiven und zugleich authentischen Zugang zum jüdischen Leben in Nürnberg während der NS-Zeit. \nDie Fortbildung bietet eine Einführung in das Buch sowie die Vorstellung begleitender didaktischer Materialien für den Unterricht. Darüber hinaus lernen die Teilnehmenden die vielfältigen Bildungsangebote des Jüdischen Museums Franken für Schulen kennen. Ergänzt wird das Programm durch eine thematische Führung durch die Ausstellung mit dem Schwerpunkt Nürnberg/Fürth im Nationalsozialismus. \nAblauf: \n14:00–15:00 Uhr: Vorstellung des Romans & didaktischer Materialien \n15:00–15:15 Uhr: Kaffeepause \n15:15–15:45 Uhr: Präsentation der Bildungsangebote des JMF \n15:45–17:00 Uhr: Ausstellungsführung \nAnmeldung: https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=425861
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SUMMARY:100 Synagogen in Deutschland
DESCRIPTION:Buchvorstellung und Konzert mit Alex Jacobowitz \nDer Prachtband „100 Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein atemberaubendes Feuerwerk jüdischer Architektur: von bescheidenen\, handbemalten fränkischen Landsynagogen über die UNESCO-Weltkulturerbestätten in Erfurt und Wörlitz bis hin zu hypermodernem Design in Mainz und am Frankfurter Flughafen. Barocke\, klassizistische\, romanische und neomaurische Sakralbauten werden ebenso vorgestellt wie ein Bauhaus-Tempel in Hamburg. \nAlex Jacobowitz legt mit diesem opulenten Werk Zeugnis ab von Deutschlands Synagogen\, ihren Geschichten und den Menschen\, die diese reichhaltige Tradition am Leben erhalten. \nDie Veranstaltung ergänzt Alex Jacobowitz mit einem Marimbaphon-Konzert. \nIm Anschluss an die Veranstaltung gibt es einen kleinen Umtrunk. \nDer Band „100 Synagogen in Deutschland“ ist im Hentrich & Hentrich Verlag erschienen und kann als signiertes Exemplar am Veranstaltungstag erworben werden (896 Seiten\, Hardcover\, 1259 Abbildungen\, Erschienen: 2025\, 90€) \nAlex Jacobowitz\, 1960 geboren\, ist US-Amerikaner und Israeli\, Xylophonvirtuose\, spezialisiert auf traditionelle jüdische Musik. 2002/2003 war er als Kantor für die jüdische Gemeinde Augsburg tätig. Von 2008 bis 2013 war er im Vorstand des Förderkreises Görlitzer Synagoge e.V. Er engagiert sich für jüdische Kultur\, Musik und Literatur in Europa.
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SUMMARY:Vortrag von Jürgen Schmidt: "Das Kleeblatt von 1929 bis 1945"
DESCRIPTION:Eine Betrachtung unter besonderer Berücksichtigung des Schicksals jüdischer Mitglieder \nDer Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. hat einen besonderen Gast ins Jüdische Museum Franken eingeladen: Jürgen Schmidt ist Archivar und Vorsitzender des Ehrenrates der SpVgg Greuther Fürth und war bis November 2025 insgesamt 13 Jahre Mitglied des Präsidiums des Vereins\, zuletzt als Vizepräsident. \nIm Jüdischen Museum Franken in Fürth berichtet Jürgen Schmidt von Geschehnissen rund um die SpVgg Fürth\, vom Titelgewinn bei der Deutschen Meisterschaft 1929 über die Weltwirtschaftskrise\, die Zeit des Nationalsozialismus und des II. Weltkrieges bis zum Wiederbeginn des Sportbetriebs in der Oberliga nach dem Krieg nach. Der Vortrag wird dabei durch eine Präsentation von Fotografien und Dokumenten unterstützt. \nNeueste Erkenntnisse durch wissenschaftliche Auswertungen aus Protokollbüchern und Mitgliederregistern des Vereins fließen ebenso ein\, wie die Berichterstattung über die Geschehnisse sowohl in Vereinsmedien als auch zeitgenössischen Zeitungen und Fußball-Fachblättern. Besonders beleuchtet wird dabei auch das Schicksal jüdischer Mitglieder\, namentlich am Beispiel des Fürther Meisterspielers Julius Hirsch.
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SUMMARY:Antisemitismus definieren. Anleitung zur Abgrenzung
DESCRIPTION:Buchvorstellung mit Nikolas Lelle und Tom Uhlig (Buchpremiere)\n  \nWährend die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden\, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert\, zum Vorurteil gemacht\, extremismustheoretisch gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen\, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt. \nIn »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität und arbeiten ihren wahren Kern heraus\, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen\, der dem Gegenstand gerecht wird. \n \n  \nNikolas Lelle ((c) Olga Blackbird)\n \nTom Uhlig
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LOCATION:Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)\, Königstraße 89\, Fürth\, Deutschland
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SUMMARY:Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart
DESCRIPTION:Fortbildung für Lehrkräfte und Fachkräfte aus dem Museumsbereich \nDie christlichen Wurzeln des Antisemitismus und dessen Kulmination im Völkermord an den Jüdinnen und Juden Europas werfen nach wie vor einen unaufhebbaren Schatten auf Geschichte und Gegenwart der christlich-jüdischen Beziehungen. Dieser Schatten sollte jedoch nicht die Ambivalenz und Vielgestaltigkeit dieser Beziehungen verdecken: Sie waren in den vergangenen Jahrhunderten von Nähe und Distanz\, von Austausch und Ausgrenzung\, von Koexistenz und Verfolgung geprägt\, wie es sich auch in der Geschichte der jüdischen Gemeinden in Franken zeigt. \nAm Nachmittag steht Schnaittach mit seinem bedeutenden kulturellen Erbe im Mittelpunkt. Führungen durch den Ort sowie durch das Jüdisches Museum Franken und das Heimatmuseum Schnaittach\, die in der historischen Synagoge aus dem 16. Jahrhundert und dem angrenzenden Rabbinerhaus untergebracht sind\, machen den Ort als lebendigen Lern- und Erinnerungsraum erfahrbar. Anhand konkreter Objekte und authentischer Schauplätze werden gemeinsam mit den Teilnehmenden Möglichkeiten praktischer Bildungsarbeit diskutiert und reflektiert. \nEine gemeinsame Veranstaltung der Bayerischen Museumsakademie\, des Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus\, für Erinnerungsarbeit und geschichtliches Erbe\, des Jüdischen Museums Franken und des Heimatmuseums Schnaittach. \nVeranstaltungsort: Badsaal Schnaittach (Badstraße 2\, Schnaittach) \nAnmeldung erforderlich: https://www.bayerische-museumsakademie.de/de/veranstaltungen/detail/christlich_juedische_beziehungen.html \nFIBS: Eine zusätzliche Anmeldung über FIBS ist möglich: Lehrgang E224-0/26/434423. Bitte beachten Sie\, dass für die Veranstaltung keine Reisekostenerstattung aus den Mitteln der staatlichen Lehrerfortbildung gezahlt werden kann. \nDer Badsaal ist barrierefrei zugänglich. Das Angebot am Nachmittag im Außenbereich und im Museum ist leider nicht barrierefrei zugänglich. Bitte geben Sie ggf. Ihren Bedarf bei der Anmeldung an. \nPROGRAMM\n09.00 – 09.30: Registrierung und Begrüßungskaffee \n09.30 – 10.00: Begrüßung\nFrank Pitterlein\, Erster Bürgermeister\, Schnaittach \nDaniela F. Eisenstein\, Direktorin Jüdisches Museum Franken\nDr. Ludwig Spaenle\, Antisemitismusbeauftragter der Bayerischen Staatsregierung\nDr. Elke Kollar\, Bayerische Museumsakademie (Museumspädagogisches Zentrum) \n10.00 – 11.00 Vortrag | Christlich-jüdische Beziehungen in Geschichte und Gegenwart\nProf. Dr. Susanne Talabardon\, Universität Bamberg  \n11.00 – 12.00 Podiumsdiskussion | Christlich-jüdische Beziehungen heute\nMascha Schmerling\, Zentralrat der Juden in Deutschland\nMarkus Sternecker\, Netzwerk Schule und Museum in Bayern des Museumspädagogischen Zentrums /Dr. Axel Töllner\, Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern\nModeration: Christoph Huber\, Referent beim Antisemitismusbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung \n12.00 – 13.00: Mittagsimbiss \n13.00 – 14.30: Außenführungen (Teilnahme an beiden Führungen) \nFührung 1 | Spuren jüdischer Geschichte lesen lernen: Die jüdischen Friedhöfe von Schnaittach\nBirgit Kroder-Gumann\, Kulturvermittlerin \nFührung 2 | Das historische Schnaittach\nNorbert Weber\, Gemeindearchiv Schnaittach \n14.30 – 15.00: Kaffeepause \n15.00 – 16.30 Museumsführungen (Teilnahme an beiden Führungen) \nFührung 3 | Jüdisches Leben auf dem Land – Geschichte und religiöser Alltag des fränkischen Landjudentums\nAlisha Meininghaus\, Jüdisches Museum Franken in Schnaittach \nFührung 4 | Christliches Leben auf dem Land – Alltag\, Frömmigkeit und Brauchtum\nDr. Nicole Brandmüller-Pfeil\, Heimatmuseum Schnaittach
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SUMMARY:Kein sicherer Ort? Antisemitismus in der queeren Szene
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion zu jüdischen und queeren Lebenswelten seit dem 7. Oktober \nDie Diskussion beleuchtet Ausgrenzungserfahrungen\, aber auch Erlebnisse von Solidarität\, die queere Jüd*innen innerhalb verschiedener Communities seit den Ereignissen des 7. Oktobers 2023 und der nachfolgenden Welle von Antisemitismus in Deutschland erleben. Ziel ist es\, einen offenen Dialog zu fördern\, antisemitische Dynamiken sichtbar zu machen und gemeinsam Ansätze für mehr Sensibilität\, Solidarität und Schutzräume zu auszuloten. Die Veranstaltung richtet sich an alle Interessierten und bietet Raum für Austausch\, Reflexion und Vernetzung. \nModeration: Anna Adam ist Erziehungswissenschaftlerin und freiberufliche Künstlerin in den Bereichen Malerei\, Illustration\, Objektkunst und Bühnenbild. Mit ihrer satirischen Ausstellung „Feinkost Adam – Produkte zur Heilung der Deutsch-Jüdischen Krankheit“ 2002 im JMF sorgte sie für internationale Aufmerksamkeit. \nBastian Brauwer ist politischer Sprecher CSD Nürnberg.\nGuy Shamai ist Nachwuchs-Filmemacher aus Tel Aviv/Hamburg.\nDr. Rolf Stürm ist Gründungspräsident der Queers gegen Antisemitismus und von Keschet (Schweiz)
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SUMMARY:Von Fürth nach New York
DESCRIPTION:Führung zum 200. Geburtstag von Julius Ochs \nAm 29.06. 1826 in Fürth geboren\, verließ Julius Ochs mit nur 18 Jahren seine Heimatstadt – gezwungen durch das restriktive Judenedikt\, das ihm ein selbstbestimmtes Leben in Bayern verwehrte. Seine Reise führte ihn über den Atlantik in die Vereinigten Staaten\, wo er sich nicht nur ein neues Leben aufbaute\, sondern aktiv an der Gestaltung der jungen amerikanischen Gesellschaft teilnahm – als Lehrer\, Offizier im Sezessionskrieg\, Richter\, Rabbiner und Regierungsbeamter. Die Führung zeichnet den bemerkenswerten Lebensweg von Julius Ochs nach und beleuchtet zugleich das außergewöhnliche Vermächtnis seiner Familie. Besonders im Fokus steht sein Sohn Adolph S. Ochs\, der als Verleger der New York Times Mediengeschichte schrieb.
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