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SUMMARY:Hereinspaziert\, Manege frei!
DESCRIPTION:Öffentliche Führung zu jüdischen Zirkusdynastien \nDas Jüdische Museum Franken in Fürth präsentiert anlässlich der beliebten Fürther Kirchweih eine Ausstellung über Amüsement und Freizeitvergnügen\, das die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert und schon fast magisch in ihren Bann zieht. „Herein spaziert! Manege frei!“ lädt den Museumsbesucher ein\, in eine Welt der Zirkuskunst\, Farben und Träume einzutauchen und stellt jüdische Zirkusdynastien in den Vordergrund. \nSeit Beginn des 19. Jahrhunderts zogen jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden\, mit ihren Wagen\, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt und boten Pferdedressuren\, Clownerie sowie Zauberei und Akrobatikshows an. Die jüdischen Zirkusfamilien kamen auch zur Fürther Kirchweih und zeigten ihre Shows gerne auf dem Königsplatz\, ganz in der Nähe des heutigen jüdischen Museums. \nDie Ausstellung zeigt neben Werbeplakaten\, Ansichtskarten und Programmheften auch Fotografien aus der Welt der Zirkusfamilien und hinter den Kulissen. Besondere Highlights der Schau sind Originalexponate aus dem Zirkus sowie zeitgenössische Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n  \n 
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LOCATION:Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89)\, Königstraße 89\, Fürth\, Deutschland
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SUMMARY:100 ﬩ Synagogen in Deutschland
DESCRIPTION:Führung durch die Wechselausstellung \nDie Ausstellung „100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz\, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland. \nSchon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser\, einzigartig in Architektur und Ausdruck\, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Franken\, die eine kontinuierliche jüdische Ansiedlung vom Mittelalter bis Schoa erlebte\, nimmt hier eine besondere Stellung ein. Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ (Enteignung) überstanden\, wurden viele zerstört. Die nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen\, weil niemand mehr da war\, der sie brauchte. \nDie Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt eindrucksvoll\, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Synagogen\, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren\, und neue Bauten\, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit. \nDie Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband\, der von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich (90\,00€) erschienen ist und im Museumsshop erworben werden kann. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei \n  \n  \n 
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SUMMARY:Wovon Häuser erzählen – zwischen Mythos und Wirklichkeit
DESCRIPTION:Führung durch die Schwabacher Innenstadt \nEntdecken Sie Schwabach aus einer neuen Perspektive und tauchen Sie ein in die facettenreiche jüdische Geschichte der Stadt. \nDie Führung eröffnet überraschende Perspektiven auf vertraute Orte und macht verborgene Geschichten der Stadt lebendig. Spannende Einblicke führen zu bedeutenden Gelehrten\, deren Ideen weit über Schwabach hinaus Wirkung entfalteten\, ebenso wie zu den jüdischen Hoffaktoren\, die zwischen großem wirtschaftlichem Erfolg und existenziellen Risiken ihren Platz behaupten mussten. \nEin besonderes Highlight ist die Begegnung mit einer besonders schillernden Figur der Stadtgeschichte\, dem sogenannten „Hexenmeister von Schwabach“\, und beleuchtet die Hintergründe und Überlieferungen\, die sich um ihn ranken. \nWer war dieser Mann wirklich? Die Führung geht den Legenden und historischen Überlieferungen auf den Grund und lädt dazu ein\, Mythos und Wirklichkeit neu zu entdecken. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Hopfen und Malz …
DESCRIPTION:Museumsführung zu jüdischer Biertradition mit Bierverköstigung \nPassend zur Fürther Kärwa widmen wir uns in dieser Führung der faszinierenden Welt des Bieres und seiner kulturellen Bedeutung. \nAusgehend von ausgewählten historischen Museumsobjekten werfen wir einen Blick auf die lange und oft wenig bekannte jüdische Biertradition. Dabei gehen wir spannenden Fragen nach: Was genau macht ein Bier koscher? Und welche Bedeutung hatten jüdische Hopfenhändler im 19. Jahrhundert für den internationalen Handel und die Entwicklung der Bierproduktion? \nEin weiterer Fokus liegt auf der regionalen Geschichte: Welche jüdischen Brauereien gab es in Fürth\, und wie waren sie in das wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt eingebunden? Die Führung beleuchtet dabei nicht nur wirtschaftliche Zusammenhänge\, sondern auch persönliche Geschichten und Schicksale\, die hinter den Objekten stehen. \nIm Anschluss an die Führung laden wir zu einem genussvollen Ausklang ein: In der Museumsküche verkosten wir gemeinsam koscheres Bier und kommen über Geschmack\, Herstellung und Tradition ins Gespräch. \nBierverkostung ab 16 Jahren. \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Hereinspaziert\, Manege frei!
DESCRIPTION:Kurzführung zu jüdischen Zirkusdynastien im 19. und 20. Jh. \nAnlässlich der Fürther Michaeliskirchweih präsentiert das Jüdische Museum Franken in Fürth die Sonderausstellung „Herein spaziert! Manege frei!“. \nSie widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einem Ort des Staunens\, der Unterhaltung und der Träume\, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen die jüdischen Zirkusdynastien\, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten. \nSeit Beginn des 19. Jahrhunderts reisten jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden\, Wagen\, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren\, Clownerie\, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken. \nDie Ausstellung präsentiert Werbeplakate\, Ansichtskarten\, Programmhefte und Fotografien\, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte sowie seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren\, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen. \nDurch die Ausstellung führt Kuratorin Marina Heller. \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n 
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SUMMARY:Hereinspaziert\, Manege frei!
DESCRIPTION:KURZFÜHRUNG MIT DER KURATORIN \nJüdische Zirkusdynastien im 19. und 20. Jh. \nAnlässlich der Fürther Michaeliskirchweih präsentiert das Jüdische Museum Franken in Fürth die Sonderausstellung „Herein spaziert! Manege frei!“. \nSie widmet sich der faszinierenden Welt des Zirkus – einem Ort des Staunens\, der Unterhaltung und der Träume\, der Menschen seit Jahrhunderten in seinen Bann zieht. Im Mittelpunkt stehen die jüdischen Zirkusdynastien\, die das reisende Schaustellerwesen maßgeblich prägten. \nSeit Beginn des 19. Jahrhunderts reisten jüdische Zirkusfamilien mit ihren Schau- und Zauberbuden\, Wagen\, Zelten und Tieren von Stadt zu Stadt. Sie begeisterten ihr Publikum mit Pferdedressuren\, Clownerie\, Zauberkunst und atemberaubender Akrobatik. Auch auf der Fürther Michaeliskirchweih waren sie regelmäßig zu Gast und schlugen ihre Zelte häufig auf dem Königsplatz auf – ganz in der Nähe des heutigen Jüdischen Museums Franken. \nDie Ausstellung präsentiert Werbeplakate\, Ansichtskarten\, Programmhefte und Fotografien\, die Einblicke in das Leben der Zirkusfamilien vor und hinter der Manege geben. Zu den besonderen Höhepunkten zählen originale Zirkusobjekte sowie seltene Filmaufnahmen aus den frühen 1930er Jahren\, die die Atmosphäre der damaligen Zirkuswelt eindrucksvoll lebendig werden lassen. \nDurch die Ausstellung führt Kuratorin Marina Heller. \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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DESCRIPTION:FORTBILDUNG  \nAntijudaismus und Antisemitismus erkennen – Handlungssicherheit für Schule und Bildungsarbeit \nDonnerstag\, den 22.10.2026\, 10:30 – 12 Uhr im Bibel Museum Bayern in Nürnberg\, 13 – 15 Uhr im JMF Fürth \nWie entstehen antijüdische und antisemitische Bilder? Wie wirken sie bis heute fort? Und wie können Lehrkräfte\, pädagogische Fachkräfte und Multiplikator:innen im Unterricht und in der Bildungsarbeit kompetent begegnen? \nEine gemeinsame Fortbildung des BIBEL MUSEUM BAYERN und des Jüdischen Museums Franken vermittelt fundiertes Hintergrundwissen und praxisnahe Strategien für den professionellen Umgang mit Antijudaismus und Antisemitismus. Die zweiteilige Veranstaltung verbindet historische Einordnung mit aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen und bietet konkrete Impulse für die pädagogische Praxis. \nPROGRAMM \n10:30 – 12 Uhr Teil 1 – Im BIBEL MUSEUM BAYERN\, Nürnberg  \nDer erste Teil der Fortbildung widmet sich den historischen Wurzeln von Antijudaismus und Antisemitismus in der christlichen Bibelauslegung. Im Mittelpunkt steht die Frage\, wie sich problematische Vorstellungen vom Judentum über Jahrhunderte entwickeln und verfestigen konnten – und weshalb sie bis heute nachwirken. Anhand ausgewählter Ausstellungsobjekte und biblischer Texte werden diese Zusammenhänge anschaulich vermittelt. Der Workshop verbindet historische Sensibilisierung mit konkreten Anregungen für einen reflektierten Umgang mit religiösen Quellen in Unterricht und Bildungsarbeit. \n12:00–13:00 Uhr Mittagspause und selbst organisierter Transfer nach Fürth. \n13 Uhr – 15  Uhr:  Teil 2 – Im Jüdischen Museum Franken in Fürth \nZiel des zweiten Teils ist die Befähigung\, Antisemitismus in gruppendynamischen Prozessen handlungssicher zu begegnen und die Teilnehmenden für demokratische Bildungsarbeit zu stärken. \nIm zweiten Teil richtet sich der Blick auf aktuelle Erscheinungsformen des Antisemitismus: Spätestens seit den Terrorangriffen der islamistischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 treten antisemitische Einstellungen und israelfeindliche Ressentiments wieder verstärkt offen zutage. Der Workshop vermittelt grundlegendes Orientierungswissen zum Nahostkonflikt und ordnet aktuelle Entwicklungen ein. Darüber hinaus beleuchtet er die Funktionsweisen antisemitischer Verschwörungserzählungen\, ihre gesellschaftlichen Auswirkungen und ihr Gewaltpotenzial. Gemeinsam werden Handlungsmöglichkeiten erarbeitet\, um antisemitischen Äußerungen im pädagogischen Alltag sicher und angemessen begegnen zu können. Ziel der Fortbildung ist es\, die Teilnehmenden für demokratische Bildungsarbeit zu stärken und ihre Handlungskompetenz im Umgang mit Antisemitismus nachhaltig zu erweitern. \nKosten: Teilnahme inklusive Museumseintritt kostenfrei.. \nOrt: Bibel Museum Bayern\, Lorenzer Platz 10\, 90402 Nürnberg und Jüdisches Museum Franken in Fürth\, Königstraße 89 \nAnmeldung: willkommen@bibelmuseum.bayern oder über das FIBS-Portal: https://fibs.alp.dillingen.de/lehrgangssuche?container_id=434501 \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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DESCRIPTION:MUSEUMSFÜHRUNG MIT WEINVERKOSTUNG \nDas After-Work-Angebot des Jüdischen Museums Franken verbindet Kultur und Genuss zu einem besonderen Feierabend-Erlebnis. Bei einer spannenden Museumsführung und der anschließenden Verkostung koscherer Weine können Besucherinnen und Besucher den Arbeitstag in außergewöhnlicher Atmosphäre entspannt ausklingen lassen. \nDie Führung präsentiert die Höhepunkte der Dauerausstellung und eröffnet faszinierende Einblicke in die jüdische Geschichte und Kultur Frankens. Zu den besonderen Stationen zählen das historische Ritualbad ebenso wie die beeindruckende Judaica-Sammlung mit kostbaren religiösen Objekten vom 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Die ausgewählten Exponate erzählen von religiösem Leben\, gelebtem Alltag und kultureller Vielfalt über mehrere Jahrhunderte hinweg. \nIm Anschluss heißt es: genießen und ins Gespräch kommen. Bei koscherem Wein und kleinen Knabbereien klingt der Abend in der gemütlichen Museumsküche aus. In entspannter Runde bleibt Zeit\, Eindrücke auszutauschen\, Fragen zu stellen und das Museum einmal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen. \nWeinverkostung ab 16 Jahre \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nKosten: 15 Euro (Eintritt\, Führung\, Wein) \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n 
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DESCRIPTION:MUSEUMSFÜHRUNG \nWarum galt Fürth über Jahrhunderte als ein bedeutendes Zentrum des hebräischen Buchdrucks? Welche heiligen Schriften prägen das Judentum bis heute? Und welche Geschichte verbirgt sich hinter dem historischen Gebäude des Jüdischen Museums Franken? \nUnsere Museumsführung nimmt Sie mit auf eine spannende Entdeckungsreise in die Welt der jüdischen Schriftkultur. Erfahren Sie\, welche Bedeutung Bücher und religiöse Texte im Judentum besitzen\, wie hebräische Druckereien Fürth weit über die Region hinaus bekannt machten und warum ausgerechnet das Museumsgebäude selbst ein eindrucksvolles Zeugnis dieser besonderen Tradition ist. \nAnhand ausgewählter Exponate und historischer Schauplätze eröffnet die Führung faszinierende Einblicke in die Geschichte des hebräischen Buchdrucks und zeigt\, wie Wissen\, Glaube und Kultur über Generationen weitergegeben wurden. Entdecken Sie ein bedeutendes Kapitel jüdischer Geschichte\, das eng mit Fürth verbunden ist und bis heute nachwirkt. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n 
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DESCRIPTION:Führung durch die Wechselausstellung \nDie Ausstellung „100 ﬩ Synagogen in Deutschland“ von Alex Jacobowitz ist ein eindrucksvolles Zeugnis jüdischer Präsenz\, Vergangenheit – und Zukunft – in Deutschland. \nSchon im 4. Jahrhundert lebten Jüdinnen und Juden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands. Mit dem Wachsen ihrer Gemeinden entstanden über die Jahrhunderte Synagogen – prachtvolle Gotteshäuser\, einzigartig in Architektur und Ausdruck\, erbaut zur Ehre ihres Schöpfers. Franken\, die eine kontinuierliche jüdische Ansiedlung vom Mittelalter bis Schoa erlebte\, nimmt hier eine besondere Stellung ein. Während einige Synagogen Krieg und Zerstörung durch die sogenannte „Arisierung“ (Enteignung) überstanden\, wurden viele zerstört. Die nach 1945 noch existierenden Synagogen wurden zweckentfremdet oder abgerissen\, weil niemand mehr da war\, der sie brauchte. \nDie Ausstellung „100﬩ Synagogen in Deutschland“ zeigt\, wie lebendig das jüdische Erbe heute wieder ist. Sie präsentiert über Jahrhunderte erhaltene Synagogen\, die neue Bedeutungen fanden und dennoch ihre Geschichte bewahren\, und neue Bauten\, errichtet von den wiedererstarkten jüdischen Gemeinden unserer Zeit. \nDie Ausstellung wird in der im 16. Jahrhundert errichteten Schnaittacher Synagoge präsentiert und basiert auf dem gleichnamigen Bildband\, der von Alex Jacobwitz zusammengestellt wurde und 2025 im Verlag Hentrich & Hentrich (90\,00€) erschienen ist und im Museumsshop erworben werden kann. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei \n 
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DESCRIPTION:LERNNACHT SCHWABACH \nDie vergessenen jüdischen Unterhaltungs­musikerinnen und -musiker der 1920er und 1930er Jahre \nVortrag und Grammophonvorführung ausgewählter Beispiele mit Bernd Felbermair \nZur diesjährigen LernNacht in Schwabach erinnert Bernd Felbermair in seinem Vortrag an vergessene jüdische Unterhaltungsmusiker der 1920er und 1930er Jahre. Ausgewählte Aufnahmen spielt er auf einem historischen Grammophon. \nEin Blick in Schallplattensammlungen dieser Zeit offenbart eine auffällige Lücke: Ab Mitte der 1930er Jahre verschwinden zahlreiche Sängerinnen\, Sänger und Orchesterleitungen. Viele wurden als Jüdinnen und Juden verfolgt\, ins Exil gezwungen oder ermordet. Wie Stolpersteine erzählen diese Schallplatten ihre Geschichten – sie werden zu „Stolperscheiben®“. \nIm Jüdischen Museum Franken in Schwabach erklingen originale Schellackplatten und öffnen „akustische Fenster“ zu Leben und Schicksalen jüdischer Künstlerinnen und Künstler. Zu hören sind unter anderem Efim Schachmeister\, Leo Monosson\, Edith Lorand und die Comedian Harmonists. \nBernd Felbermair studierte Katholische Theologie und Elektrotechnik und war in Schule\, Lehrerausbildung und Hochschullehre tätig. Seit vielen Jahren erforscht er die Unterhaltungsmusik der 1920er und 1930er Jahre sowie die Kulturbrüche während des Nationalsozialismus. \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nnicht barrierefrei
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LOCATION:Haus der Begegnungen\, Auf der Aich 3\, Schwabach\, Germany
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SUMMARY:Lamento für Rosa
DESCRIPTION:GEDENKEN AN DEN NOVEMBERPOGROM \nKlavierkonzert mit dem britischen Komponisten Frederick Stocken und Christopher Skelton-Foord \nIm Rahmen der Wechselausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ und des Gedenkens an die Pogromnacht vom 9. November 1938 laden das Museum Frauenkultur Regional–International und das Jüdische Museum Franken in Fürth zu einer Erinnerungsmatinee mit dem britischen Komponisten und Organisten Frederick Stocken sowie dem Organisten Christopher Skelton-Foord ein. \nStocken stellt am Klavier u.a. sein Werk „Lament for Bosnia“ vor\, das er vierhändig mit Christopher Skelton-Foord vortragen wird. Das ursprünglich für Streichorchester komponierte Lamento entstand aus der Auseinandersetzung mit seiner Familiengeschichte und ist seiner Großmutter Rosa Bechhöfer gewidmet\, die in Auschwitz ermordet wurde. Erstmals erklang das Werk unter Stockens Leitung zur Eröffnung der Holocaust-Dauerausstellung im Imperial War Museum in London. In Fürth verbindet der Komponist seine Musik mit der Geschichte seiner Familie – eine Spurensuche zwischen Erinnerung\, Verlust und Wiederentdeckung. \nRosa Bechhöfer war das zweitjüngste von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Bechhofen. Nach dem Tod ihrer Eltern kam sie in das jüdische Waisenhaus nach Fürth und lebte später mit drei Schwestern in der Hirschenstraße. 1936 brachte sie in München die Zwillinge Susi und Lotte zur Welt. Im Mai 1939 rettete sie ihre Kinder mit einem Kindertransport nach England. Rosa selbst wurde deportiert und in Auschwitz ermordet. \nJahrzehnte später rekonstruierte ihre Tochter Susi Bechhöfer\, die unter dem Namen Grace Mann aufgewachsen war\, die Geschichte ihrer Familie. Über den englischen Verlag entstand der Kontakt zu ihrem Enkel Frederick Stocken. Seine musikalische Hommage macht die Geschichte Rosa Bechhöfers hörbar und verbindet sie mit der Geschichte der Stadt Fürth. \nDie Ausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ ist noch bis zum 4. April 2027 im Museum Frauenkultur Regional–International zu sehen. \nFrederick Stocken ist Komponist\, Organist und Pianist. Sein Werk umfasst Orchester-\, Chor- und Orgelkompositionen. Christopher Skelton-Foord ist Bibliothekar des New College in Oxford\, forscht zur Bibliotheks- und Verlagsgeschichte und musiziert als Kammermusiker und Klavierbegleiter. \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nbarrierefrei; induktive Höranlage
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SUMMARY:„Wir wollen kein Hinterbleibsel\, das uns an den Juden erinnern soll“
DESCRIPTION:KOMBIFÜHRUNG JÜDISCHES MUSEUM FRANKEN UND STADTMUSEUM \nIm Gedenken an das Novemberpogrom vom 9. auf den 10. November erinnern das Jüdische Museum Franken und das Stadtmuseum Schwabach an das jüdische Leben in Schwabach und dessen Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung beginnt im Jüdischen Museum Franken\, wo auch die begehbare historische Laubhütte zu besichtigen ist. Im Anschluss folgen ein Rundgang durch die Stadt sowie die Besichtigung der Dauerausstellung im Stadtmuseum. \nSchwabach blickt auf eine lange und bedeutende jüdische Geschichte zurück: Bereits ab dem 14. Jahrhundert lebten jüdische Familien im Ort. Im 17. Jahrhundert wuchs die Gemeinde an und erbaute eine Synagoge. Während der nationalsozialistischen Verfolgung beschwerten sich 1938 die christlichen Bewohner: „Wir Bewohner des Synagogengäßchen\, möchten mal an Sie Herr Bürgermeister die Anfrage richten\, ob es denn nicht möglich wäre\, das Synagogengäßchen in einem anderen Namen um zu taufen\, da es uns sehr lieb wäre\, von dem Judenmackelgäßchen befreit zu werden. Wir wollen kein Hinterbleibsel\, das uns an den Juden erinnern soll“. \nAm Morgen des 9. November 1938 wurden in Schwabach Jüdinnen und Juden verhaftet und später gezwungen\, die Stadt zu verlassen. Im Dezember meldete die Stadtverwaltung\, Schwabach sei „judenfrei“. \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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LOCATION:Jüdisches Museum Franken in Schwabach\, Synagogengasse 10a\, rückwärtiger Eingang\, Schwabach
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SUMMARY:Emma Ullmann – eine jüdische Biografie aus Schnaittach
DESCRIPTION:Anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom lädt das Jüdische Museum Franken zu einer besonderen Führung ein. \nIm Mittelpunkt steht das Leben von Emma Ullmann\, einer jüdischen Schnaittacherin. \nDie Führung widmet sich ausgewählten Objekten\, die eng mit Emma Ullmanns Leben und Wirken verbunden sind. Dabei werden unterschiedliche Facetten ihrer Persönlichkeit beleuchtet: ihr gelebter Glaube\, ihre Biografie sowie ihre Rolle als selbstständige Geschäftsfrau. Ein besonderer Fokus liegt auf der Pogromnacht\, in der Emma Ullmann schwer misshandelt und verhaftet wurde. Wenige Tage später verstarb sie in der Haft – entgegen der offiziellen Darstellung im Polizeibericht\, sie habe sich das Leben genommen\, wurde sie wahrscheinlich ermordet. Im Anschluss an den Museumsbesuch führt der Rundgang zum ehemaligen Wohnhaus Emma Ullmanns. Ein Stolperstein erinnert dort heute an ihr Leben und Leiden. \nDie Führung lädt dazu ein\, sich mit einem persönlichen Schicksal innerhalb der Ereignisse des Novemberpogroms auseinanderzusetzen und so das Gedenken an die Opfer der Pogromnacht lebendig zu halten. \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei
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SUMMARY:Jüdische Märchenwelten
DESCRIPTION:LESEN IN DER BILDUNGSZEILE  \nLesungen mit Sabine Forkel-Kutschka \nVon Wundern und Wünschen. Märchen zum Lichterfest Chanukka \nVom 14. November 2026 bis zum 13. März 2027 laden das Jüdische Museum Franken und die Gemeindebücherei zu einer vierteiligen Lesereihe über jüdische Märchenwelten in die Bildungszeile ein. In vier Lesungen entführt Sabine Forkel-Kutschka große und kleine Zuhörer in die faszinierende Welt jüdischer Erzähltraditionen. Geschichten von den Anfängen der Welt\, aus biblischer Zeit\, der Mystik und von wundersamen Begebenheiten laden zum Staunen und Entdecken ein. Im Anschluss an jede Lesung gibt es Kuchen und ein Getränk in gemütlicher Atmosphäre – eine schöne Gelegenheit zum Austausch und Nachklang. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \nEintritt: 5 € Kinder | 8 € Erwachsene \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nBedingt barrierefrei
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SUMMARY:Jakob Wassermann – ein jüdischer Erfolgsschriftsteller aus Fürth
DESCRIPTION:LESEN! – FESTIVAL \nDigitaler Audiowalk durch die Dauerausstellung  \nVor 153 Jahren wurde Jakob Wassermann in Fürth geboren. Er zählte zu den meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit\, dessen Romane hohe Auflagen erreichten und in viele Sprachen übersetzt wurden. Die Nationalsozialisten verboten seine Werke und er geriet aus dem Blickfeld der Literaturlandschaft. \nDer Audiowalk nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise über Leben und schriftstellerisches Schaffen des Fürther Erfolgsautors. Dabei werden Ausstellungsobjekte mit ausgewählten Passagen aus Wassermanns Leben und Werk in Verbindung gesetzt. \nFür den Audiowalk benötigen Sie ein internetfähiges Mobiltelefon. Die vor den Ausstellungsobjekten angebrachten QR-Codes können sie bequem einscannen und die Texte anhören. \nKosten: 6 Euro / 3 Euro ermäßigter Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Feierabend im Museum
DESCRIPTION:Museumsführung zu Jakob Wassermann mit anschließender Verkostung von koscherem Wein \nDas After-Work-Format des Jüdischen Museums Franken verbindet kulturelle Entdeckungen mit kulinarischem Genuss. \nIm Mittelpunkt steht eine Führung zum Leben und Werk des Fürther Schriftstellers Jakob Wassermann\, der zu den erfolgreichsten und meistgelesenen Autoren seiner Zeit zählte. Seine Romane erreichten hohe Auflagen\, wurden international übersetzt und prägten die Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Werke verboten und sein Name geriet lange in Vergessenheit. \nIm Anschluss an die Führung lädt das Museum dazu ein\, den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen: Bei koscherem Wein und kleinen Knabbereien in der Museumsküche bleibt Zeit für Gespräche\, Austausch und Genuss. \nWeinverkostung ab 16 Jahre \nKosten: 15 Euro (Eintritt\, Führung\, Wein) \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:„Weil Gott nicht überall sein konnte\, schuf er die Mütter“ (arabisches Sprichwort)
DESCRIPTION:Lesen in der Lounge – Frauenleben \nErste Veranstaltung aus der Reihe anlässlich des LESEN!-Festivals \nFacettenreich\, berührend und hochaktuell: Diese Lesung widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nSabine Forkel-Kutschka liest an diese Abend Texte und Berichte von Müttern und von Müttern\, die ihre Kinder retten. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives Hörerlebnis\, das nachhallt. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \nVeranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nEintritt  \n5 Euro Jugendliche (ab 16 Jahren) / 8 Euro Erwachsene \nAnmeldung \nFürth: besucherservice@juedisches-museum.org
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SUMMARY:Sehen und gesehen werden
DESCRIPTION:KURATORINNENFÜHRUNG \nPorträts jüdischer Persönlichkeiten aus dem 18. bis 20. Jh. \nZwischen Blick und Gegenblick: Wie sehen wir Menschen und wie möchten sie gesehen werden? Ausgewählte Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus Franken des 18.\, 19. und 20. Jahrhunderts erzählen in der neuen Wechselausstellung „Sehen und gesehen werden“ Geschichten von Identität\, Haltung und Lebenswegen. Die Porträts – Leihgaben und Schenkungen aus den USA\, England\, Schweden\, der Schweiz und Deutschland  –  sind Zeugnisse einer Zeit\, in der gesellschaftlicher Wandel\, Selbstbehauptung und neue Lebensentwürfe aufeinandertrafen. \nIm Mittelpunkt stehen Unternehmer\, Rabbiner\, Künstler\, Frauen und Kinder – Menschen\, die ihr Leben zwischen Tradition und Aufbruch gestalteten. Ihre Porträts eröffnen faszinierende Einblicke in jüdische Lebenswelten und spiegeln zugleich Fragen nach Identität\, gesellschaftlicher Rolle und sozialer Sichtbarkeit wider. \nDurch die Ausstellung führt Kuratorin Verena Erbersdobler. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Vom Mahnmal zum Hashtag?
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion zu aktuellen Formen der Erinnerungskultur \nErst vor kurzem jährte sich erneut das deutschlandweite Gedenken an das Novemberpogrom von 1938. Zahlreiche Menschen beteiligen sich jedes Jahr an Gedenkveranstaltungen\, thematischen Führungen und Bildungsangeboten. Gleichzeitig befindet sich die Erinnerungskultur im Wandel: Veranstaltungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden weniger\, während digitale Formate und soziale Medien eine immer größere Rolle in der Vermittlung historischer Inhalte spielen. \nVor diesem Hintergrund gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seinen Lehren für die Gegenwart weiter an Bedeutung. Angesichts steigender Fallzahlen antisemitischer und rechtsextremer Gewalt wird deutlich\, dass Erinnerung nicht nur rückwärtsgewandt ist\, sondern eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe darstellt\, die Orientierung für Gegenwart und Zukunft bieten kann. \nDie Podiumsdiskussion greift diese Entwicklungen auf und thematisiert unterschiedliche Formen der Erinnerung – analog wie digital. Dabei steht die Frage im Zentrum\, welchen Wert verschiedene Zugänge zum Gedenken in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft haben und wie sie dazu beitragen können\, historisches Bewusstsein lebendig zu halten. \nPodiumsgäste: \nSusanne Siegert ist Content Creatorin (@keine.erinnerungskultur) und Autorin. In ihrem aktuellen Buch „Gedenken neu denken“ fordert sie eine Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur.\nProf. Gerd Bayer arbeitet als Anglist an der FAU Erlangen-Nürnberg unter anderem zur Literatur und zum Kino des Holocaust.\nLaila Riedmiller ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FAU Erlangen-Nürnberg und promoviert zur extremen Rechten. Erinnerungspolitiken behandelt sie in ihrer Forschung ebenso wie im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit.\nModeration: Alisha Meininghaus ist Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken. \nKosten: 8 Euro regulär / 6 Euro ermäßigt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nBarrierefrei
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SUMMARY:Drachen und Dreidelspiel
DESCRIPTION:Das Schnaittacher Wintermärchen am Jüdischen Museum Franken \nWir laden Sie zu einem besonderen Wintermärchen für Familien ein! Im Mittelpunkt steht das jüdische Lichterfest Chanukka. Sandra Höfling liest die berührende Erzählung „Der kleine Drache und die Zeit der Wunder“ und erklärt kindgerecht und spannend\, was Chanukka bedeutet und warum es gefeiert wird. \nZum stimmungsvollen Ausklang gibt es Gebäck\, heiße Getränke – und natürlich das traditionelle Dreidel-Spiel\, bei dem Groß und Klein gemeinsam ihr Glück versuchen können. Ein gemütlicher Abend für alle Generationen – zum Zuhören und Mitmachen. \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nKeine Anmeldung notwendig \nNicht barrierefrei
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SUMMARY:150 Jahre Siegfried Behrens – Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Führung zum Gedenken an den letzten liberalen Rabbiner in Fürth. \nAnlässlich des 150. Geburtstags von Dr. Siegfried Behrens lädt das Jüdische Museum Franken zu einer Führung über den letzten liberalen Bezirksrabbiner der Jüdischen Gemeinde Fürths vor der NS-Zeit ein. \nDie Veranstaltung gibt Einblicke in die Aufgaben eines Rabbiners sowie in die Grundlagen des liberalen Judentums\, das Behrens über viele Jahre prägte. \nIm Mittelpunkt steht sein Wirken als religiöser Lehrer und Seelsorger\, aber auch die Zerstörung seines Lebenswerks unter dem Nationalsozialismus. Während des Novemberpogroms 1938 wurde er öffentlich gedemütigt\, 1942 gemeinsam mit seiner Familie nach Izbica deportiert und ermordet. \nDie Führung verbindet Museumsbesuch und Stadtrundgang und macht die jüdische Geschichte Fürths sowie das Schicksal von Dr. Siegfried Behrens unmittelbar erfahrbar. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:SONNE\, MOND\, STERNE
DESCRIPTION:LESEN IN DER BILDUNGSZEILE \nMärchenlesung mit Sabine Forkel-Kutschka \nTauchen Sie in die faszinierende Welt jüdischer Märchen – lebendig\, geheimnisvoll und voller Wunder! Gemeinsam mit Sabine Forkel-Kutschka begeben sich große und kleine Geschichtenliebhaber:innen auf eine Reise durch die vielfältige jüdische Erzähltradition. Thema der Lesung am 09.01.2027 sind Märchen zum neuen Jahr\, die von Sonne\, Mond und Sternen handeln. \nNach der Lesung gibt es wieder leckeren Kuchen und ein Getränk nach Wahl in der gemütlichen Atmosphäre vor Ort – die perfekte Gelegenheit\, das Gehörte gemeinsam mit Märchenliebhaber:innen ausklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \nHinweis auf weitere Lesetermine der Märchenreihe: \nSamstag\, 06.02.2027\, 14 Uhr: Herr über Ungeheuer und Dämonen \nMärchen vom König Salomon \nSamstag\, 13.03.2027\, 14 Uhr: Superheld im Mittelalter – Die Sage vom Golem \nEintritt: 5 € Kinder | 8 € Erwachsene \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nAnmeldung erforderlich: schnaittach@juedisches-museum.org \nBedingt barrierefrei
URL:https://www.juedisches-museum.org/event/sonne-mond-sterne/
LOCATION:Bildungszeile Schnaittach\, Marktplatz 2 1/2\, Schnaittach\, Germany
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