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SUMMARY:Katharina Höftmann - Lesung und Gespräch zu ihrem neuen Buch "Ozean"
DESCRIPTION:Die Veranstaltung findet statt in der neuen Lesereihe: Jüdische Stimmen – Frauen erzählen in Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg\nFriedchen und Paula lernen sich 1932 kennen und »verfreunden« sich auf den ersten Blick. Zwei junge Frauen voller Lebenshunger\, voller Hoffnungen und großer Träume. Ihre Freundschaft\, so schwören sie sich in durchtanzten Nächten in Berlin\, wird für immer halten. Und wie nebenbei verliebt sich Friedchen in Paulas charmanten Cousin Max. Doch dann kommt Hitler an die Macht – und Paula und Max sind Juden. Katharina Höftmann nimmt uns mit auf eine Reise durch ein Jahrhundert\, über den Ozean und all die Erschütterungen hinweg\, die bis heute nachwirken. \n\n\n\n\n\n\nVon Brandenburg bis London\, über Berlin nach Tel Aviv\, von 1932 bis heute: Katharina Höftmann nimmt uns mit durch ein aufgewühltes Jahrhundert und lässt uns nicht nur die wunderbare Frauenfreundschaft zwischen Friedchen Pfeil und der Jüdin Paula Levin nacherleben\, sondern führt uns in einem Stück Zeitgeschichte über Generationen hinweg bis ins heutige Israel\, wo deren Ur-Enkelinnen Yuval und Noa leben und lieben. Unverwechselbar\, anrührend und mitreißend schreibt Katharina Höftmann über Konflikte\, die bis heute schwelen\, über Liebe\, Verrat und Versöhnung. \n\nKatharina Höftmann wurde 1984 in Rostock geboren. Sie studierte Psychologie und deutsch-jüdische Geschichte in Berlin\, ist freie Journalistin\, hat bereits mehrere Romane und Sachbücher veröffentlicht und betreibt den Newsletter ›Guten Morgen\, Tel Aviv‹. Mit ihrer Familie lebt sie in Tel Aviv. \n\n\nEinführung: Daniela F. Eisenstein \nModeration: Ariella Chmiel \n_________________________________ \nEintritt: 10 € \nAnmeldung erforderlich \nZur Veranstaltung bitte den Personalausweis mitnehmen und vorzeigen \n(c) Dana Lavie \n\n 
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LOCATION:Israelitische Kultusgemeinde Nürnberg\, Arno-Hamburger-Straße 3\, Nürnberg
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SUMMARY:Stolperscheiben - Die vergessenen jüdischen Unterhaltungsmusiker:innen der 1920 und 1930er Jahre
DESCRIPTION:Vortrag und Grammophonvorführung ausgewählter Beispiele mit Bernd Felbermair\nZur diesjährigen LernNacht in Schwabach erinnert Bernd Felbermair in seinem Vortrag an vergessene jüdische Unterhaltungsmusiker der 1920er und 1930er Jahre. Ausgewählte Aufnahmen spielt er auf einem historischen Grammophon. \nEin Blick in Schallplattensammlungen dieser Zeit offenbart eine auffällige Lücke: Ab Mitte der 1930er Jahre verschwinden zahlreiche Sängerinnen\, Sänger und Orchesterleitungen. Viele wurden als Jüdinnen und Juden verfolgt\, ins Exil gezwungen oder ermordet. Wie Stolpersteine erzählen diese Schallplatten ihre Geschichten – sie werden zu „Stolperscheiben®“. \nIm Jüdischen Museum Franken in Schwabach erklingen originale Schellackplatten und öffnen „akustische Fenster“ zu Leben und Schicksalen jüdischer Künstlerinnen und Künstler. Zu hören sind unter anderem Efim Schachmeister\, Leo Monosson\, Edith Lorand und die Comedian Harmonists. \nBernd Felbermair studierte Katholische Theologie und Elektrotechnik und war in Schule\, Lehrerausbildung und Hochschullehre tätig. Seit vielen Jahren erforscht er die Unterhaltungsmusik der 1920er und 1930er Jahre sowie die Kulturbrüche während des Nationalsozialismus. \n  \n\nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nnicht barrierefrei
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LOCATION:Haus der Begegnungen\, Auf der Aich 3\, Schwabach
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SUMMARY:Zukunft beginnt in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit
DESCRIPTION:Buchvorstellung zur LernNacht in Schnaittach mit Immanuel Baumann\nZur diesjährigen LernNacht in Schnaittach stellt der Leiter des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände\, Dr. PD Immanuel Baumann\, seine neue Publikation vor. In seinem Buch „Zukunft beginnt in der Auseinandersetzung mit der Vergangenheit“ widmet sich Baumann in sieben Essays den Kontinuitäten und Brüchen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. \nEin besonderes Augenmerk gilt dabei dem Rechtsterrorismus. In seiner Rezension des Buches in den Nürnberger Nachrichten schrieb Chefredakteur Michael Husarek über den Essay „Traditionen des Rechtsterrorismus“: „Und dieser nur wenige Seiten umfassende Beitrag zählt zum Lesenswertesten\, was über diesen Part deutscher Geschichte in jüngster Zeit erschienen ist.“ (Nürnberger Nachrichten vom 25.11.2025). \nDieser Aspekt wird im Zentrum des Abends stehen\, wenn Imanuel Baumann die Ursprünge des deutschen Rechtsterrorismus ins Verhältnis setzt zu seiner Wirkungsgeschichte und die Kernelemente des rechten Terrors vorstellt – der mörderische Judenhass ist von Anfang ein wesentliches davon. \nDas Buch kann im Anschluss an die Veranstaltung käuflich erworben werden. Es ist im Michael Imhof Verlag erschienen und kostet 9\,95 €. \nDr. Imanuel Baumann ist habilitierter Historiker\, Museumsleiter und Geschichtsvermittler. Er leitet das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände und die Abteilung Erinnerungskultur und Zeitgeschichte bei den Museen der Stadt Nürnberg. Baumann gehört dem Wissenschaftlichen Beirat des Jüdischen Museums Franken an. \n  \nWann: Samstag\, 7. November 2026\, 19 Uhr (Dauer 90 Min.) \nKosten: kostenfrei \nVeranstaltungsort: Sparkassensaal Schnaittach (Marktplatz 5) \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \n  \n  \nAbbildung im Rahmen der Berichtserstattung frei: © matthaeus photographer
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SUMMARY:Lamento für Rosa
DESCRIPTION:Klavierkonzert mit dem britischen Komponisten Frederick Stocken und Christopher Skelton-Foord anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom 1938\nIm Rahmen der Wechselausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ und des Gedenkens an die Pogromnacht vom 9. November 1938 laden das Museum Frauenkultur Regional–International und das Jüdische Museum Franken in Fürth zu einer Erinnerungsmatinee mit dem britischen Komponisten und Organisten Frederick Stocken sowie dem Organisten Christopher Skelton-Foord ein. \nStocken stellt am Klavier u.a. sein Werk „Lament for Bosnia“ vor\, das er vierhändig mit Christopher Skelton-Foord vortragen wird. Das ursprünglich für Streichorchester komponierte Lamento entstand aus der Auseinandersetzung mit seiner Familiengeschichte und ist seiner Großmutter Rosa Bechhöfer gewidmet\, die in Auschwitz ermordet wurde. Erstmals erklang das Werk unter Stockens Leitung zur Eröffnung der Holocaust-Dauerausstellung im Imperial War Museum in London. In Fürth verbindet der Komponist seine Musik mit der Geschichte seiner Familie – eine Spurensuche zwischen Erinnerung\, Verlust und Wiederentdeckung. \nRosa Bechhöfer war das zweitjüngste von 13 Kindern einer jüdischen Familie aus Bechhofen. Nach dem Tod ihrer Eltern kam sie in das jüdische Waisenhaus nach Fürth und lebte später mit drei Schwestern in der Hirschenstraße. 1936 brachte sie in München die Zwillinge Susi und Lotte zur Welt. Im Mai 1939 rettete sie ihre Kinder mit einem Kindertransport nach England. Rosa selbst wurde deportiert und in Auschwitz ermordet. \nJahrzehnte später rekonstruierte ihre Tochter Susi Bechhöfer\, die unter dem Namen Grace Mann aufgewachsen war\, die Geschichte ihrer Familie. Über den englischen Verlag entstand der Kontakt zu ihrem Enkel Frederick Stocken. Seine musikalische Hommage macht die Geschichte Rosa Bechhöfers hörbar und verbindet sie mit der Geschichte der Stadt Fürth. \nFrederick Stocken ist Komponist\, Organist und Pianist. Sein Werk umfasst Orchester-\, Chor- und Orgelkompositionen. \nChristopher Skelton-Foord ist Bibliothekar des New College in Oxford\, forscht zur Bibliotheks- und Verlagsgeschichte und musiziert als Kammermusiker und Klavierbegleiter. \n  \n\nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nbarrierefrei; induktive Höranlage \nDie Ausstellung „Die Frauen der Hirschenstraße“ ist noch bis zum 4. April 2027 im Museum Frauenkultur Regional–International zu sehen.
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SUMMARY:Chronologie der Vernichtung
DESCRIPTION:Stadtführung zum Ablauf der Pogromnacht in Fürth\nIn Fürth markierte die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 eine dramatische Eskalation der Gewalt gegen die jüdische Bevölkerung. Synagogen\, jüdische Geschäfte und Privatwohnungen wurden systematisch zerstört\, jüdische Fürtherinnen und Fürther gedemütigt\, misshandelt\, ermordet oder verhaftet und ins KZ Dachau deportiert. \nDie Stadtführung zeichnet die Ereignisse jener Nacht Schritt für Schritt an den historischen Schauplätzen nach. Zeitzeugenberichte\, Fotografien und Dokumente veranschaulichen das Geschehen und machen die nationalsozialistische Gewaltpolitik im lokalen Kontext eindrücklich erfahrbar. \n  \n\nTreffpunkt: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org
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SUMMARY:„Wir wollen kein Hinterbleibsel\, das uns an den Juden erinnern soll."
DESCRIPTION:Kombiführung des Jüdischen Museums Franken mit dem Stadtmuseum Schwabach\nIm Gedenken an das Novemberpogrom vom 9. auf den 10. November erinnern das Jüdische Museum Franken und das Stadtmuseum Schwabach an das jüdische Leben in Schwabach und dessen Vernichtung während der Zeit des Nationalsozialismus. Die Veranstaltung beginnt im Jüdischen Museum Franken\, wo auch die begehbare historische Laubhütte zu besichtigen ist. Im Anschluss folgen ein Rundgang durch die Stadt sowie die Besichtigung der Dauerausstellung im Stadtmuseum. \nSchwabach blickt auf eine lange und bedeutende jüdische Geschichte zurück: Bereits ab dem 14. Jahrhundert lebten jüdische Familien im Ort. Im 17. Jahrhundert wuchs die Gemeinde an und erbaute eine Synagoge. Während der nationalsozialistischen Verfolgung beschwerten sich 1938 die christlichen Bewohner: „Wir Bewohner des Synagogengäßchen\, möchten mal an Sie Herr Bürgermeister die Anfrage richten\, ob es denn nicht möglich wäre\, das Synagogengäßchen in einem anderen Namen um zu taufen\, da es uns sehr lieb wäre\, von dem Judenmackelgäßchen befreit zu werden. Wir wollen kein Hinterbleibsel\, das uns an den Juden erinnern soll“. \nAm Morgen des 9. November 1938 wurden in Schwabach Jüdinnen und Juden verhaftet und später gezwungen\, die Stadt zu verlassen. Im Dezember meldete die Stadtverwaltung\, Schwabach sei „judenfrei“. \n  \n\nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Emma Ullmann – Eine jüdische Biografie aus Schnaittach
DESCRIPTION:Führung anlässlich des Gedenkens an das Novemberpogrom 1938  \nIm Mittelpunkt steht das Leben von Emma Ullmann\, einer jüdischen Schnaittacherin. \nDie Führung widmet sich ausgewählten Objekten\, die eng mit Emma Ullmanns Leben und Wirken verbunden sind. Dabei werden unterschiedliche Facetten ihrer Persönlichkeit beleuchtet: ihr gelebter Glaube\, ihre Biografie sowie ihre Rolle als selbstständige Geschäftsfrau. Ein besonderer Fokus liegt auf der Pogromnacht\, in der Emma Ullmann schwer misshandelt und verhaftet wurde. Wenige Tage später verstarb sie in der Haft – entgegen der offiziellen Darstellung im Polizeibericht\, sie habe sich das Leben genommen\, wurde sie wahrscheinlich ermordet. Im Anschluss an den Museumsbesuch führt der Rundgang zum ehemaligen Wohnhaus Emma Ullmanns. Ein Stolperstein erinnert dort heute an ihr Leben und Leiden. \nDie Führung lädt dazu ein\, sich mit einem persönlichen Schicksal innerhalb der Ereignisse des Novemberpogroms auseinanderzusetzen und so das Gedenken an die Opfer der Pogromnacht lebendig zu halten. \n  \n\nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei
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SUMMARY:Von Wundern und Wünschen - Märchen zum Lichterfest Chanukka
DESCRIPTION:Märchenlesung mit Sabine Forkel-Kutschka\nVom 14. November 2026 bis zum 13. März 2027 laden das Jüdische Museum Franken und die Gemeindebücherei zur beliebten vierteiligen Lesereihe „Lesen in der Bildungszeile“ ein. Sabine Forkel-Kutschka entführt große und kleine Zuhörer in die faszinierende Welt jüdischer Märchen und Erzähltraditionen. Geschichten von den Anfängen der Welt\, aus biblischer Zeit\, der Mystik und von wundersamen Begebenheiten laden zum Staunen und Entdecken ein. Im Anschluss an jede Lesung gibt es Kuchen und ein Getränk in gemütlicher Atmosphäre – eine schöne Gelegenheit zum Austausch und Nachklang. \nDie erste Lesung am 14. November legt einen Fokus auf das Chanukkafest. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \n  \n____________________ \nEintritt: 5 € Kinder | 8 € Erwachsene \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nBedingt barrierefrei
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SUMMARY:Netzwerk Jüdisches Franken TAGUNG 2026
DESCRIPTION:Tagung im JMF Fürth am 15.11.26\, 10-16.30 Uhr \nDas NETZWERK JÜDISCHES FRANKEN wird federführend vom Jüdischen Museum Franken koordiniert. Sein Ziel ist es\, die Museen und Synagogengedenkstätten in Franken gemeinsam sichtbar zu machen\, den fachlichen Austausch zu fördern und die Vernetzung von Museen\, Archiven\, pädagogischen Einrichtungen sowie Heimatforscher:innen zu stärken. Tagungen und Fortbildungen bieten hierfür eine wichtige Plattform. Im Mittelpunkt der diesjährigen Fachtagung steht das Thema „Deutungshoheiten“. Für dieses vielschichtige Thema konnten wir Referent:innen aus Museen\, Archiven und der universitären Forschung gewinnen. \nWir freuen uns über Ihre Teilnahme! \n  \nTeilnahme nur mit Anmeldung solange Plätze reichen
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SUMMARY:Jakob Wassermann - ein jüdischer Erfolgsschriftsteller aus Fürth
DESCRIPTION:Digitaler Audiowalk durch die Dauerausstellung zum LESEN! – FESTIVAL\nVor 153 Jahren wurde Jakob Wassermann in Fürth geboren. Er zählte zu den meistgelesenen Schriftstellern seiner Zeit\, dessen Romane hohe Auflagen erreichten und in viele Sprachen übersetzt wurden. Die Nationalsozialisten verboten seine Werke und er geriet aus dem Blickfeld der Literaturlandschaft. \nDer Audiowalk nimmt Sie mit auf eine Entdeckungsreise über Leben und schriftstellerisches Schaffen des Fürther Erfolgsautors. Dabei werden Ausstellungsobjekte mit ausgewählten Passagen aus Wassermanns Leben und Werk in Verbindung gesetzt. \nFür den Audiowalk benötigen Sie ein internetfähiges Mobiltelefon. Die vor den Ausstellungsobjekten angebrachten QR-Codes können sie bequem einscannen und die Texte anhören. \n  \n\nKosten: 6 Euro | 3 Euro ermäßigter Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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DESCRIPTION:Museumsführung zu Jakob Wassermann mit anschließender Verkostung von koscherem Wein\nDas After-Work-Format des Jüdischen Museums Franken verbindet kulturelle Entdeckungen mit kulinarischem Genuss. \nIm Mittelpunkt steht eine Führung zum Leben und Werk des Fürther Schriftstellers Jakob Wassermann\, der zu den erfolgreichsten und meistgelesenen Autoren seiner Zeit zählte. Seine Romane erreichten hohe Auflagen\, wurden international übersetzt und prägten die Literatur des frühen 20. Jahrhunderts. Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Werke verboten und sein Name geriet lange in Vergessenheit. \nIm Anschluss an die Führung lädt das Museum dazu ein\, den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen zu lassen: Bei koscherem Wein und kleinen Knabbereien in der Museumsküche bleibt Zeit für Gespräche\, Austausch und Genuss. \n  \n\nWeinverkostung ab 16 Jahre \nKosten: 15 Euro (Eintritt\, Führung\, Wein) \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:„Weil Gott nicht überall sein konnte\, schuf er die Mütter" (arabisches Sprichwort)
DESCRIPTION:Von Mutterliebe und Heldentaten\nin der Reihe Lesen in der Lounge zum Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nmit dem LESEN!-Festival\nSabine Forkel-Kutschka liest in der Lesen-in-der-Lounge-Reihe zum Schwerpunktthema „Frauenleben“ Texte und Berichte von Müttern und von Müttern\, die ihre Kinder retteten und widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives Hörerlebnis\, das nachhallt. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \n  \n\nVeranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nEintritt  \n5 Euro Jugendliche (ab 16 Jahren) | 8 Euro Erwachsene \nAnmeldung \nFürth: besucherservice@juedisches-museum.org
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SUMMARY:Ausstellungseröffnung - Sehen und gesehen werden
DESCRIPTION:Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus franken vom 18. bis ins 20. Jh. \nWie sehen wir Menschen – und wie möchten sie gesehen werden? Welche Rolle spielt das Porträt bei der Sichtbarmachung von Identität\, Haltung und Lebenswegen? \nDiesen Fragen widmet sich die Ausstellung „Sehen und gesehen werden“\, die vom 27. November 2026 bis zum 28. März 2027 im Jüdischen Museum Franken in Fürth zu sehen sein wird und am Donnerstag\, den 26. November 2026\, um 19 Uhr eröffnet wird. Präsentiert werden historische Porträts – Schenkungen und Leihgaben aus den USA\, England\, Schweden\, der Schweiz und Deutschland – jüdischer Persönlichkeiten aus dem fränkischen Raum des 18. 19. Und 20. Jahrhunderts. \nIm Zentrum stehen Darstellungen von Unternehmern – etwa Hopfenhändlern –\, Rabbinern\, Künstler:innen\, Kindern und Frauen\, die sowohl traditionelle Rollenbilder als auch selbstbestimmte Lebensentwürfe verkörpern. Die Exponate veranschaulichen die Vielfalt jüdischer Lebensrealitäten in einer Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationen. Sie machen individuelle Biografien sichtbar und eröffnen zugleich Einblicke in Prozesse der Selbst- und Fremdwahrnehmung von Jüdinnen und Juden während des 18. und 19. Jahrhunderts. \nDabei stellt die Ausstellung Fragen nach der Bedeutung jüdischer Identität\, Zugehörigkeit\, sozialer Rollenerwartungen und geschlechtsspezifischer Zuschreibungen. Als Ausdruck von Selbstverständnis\, gesellschaftlicher Präsenz und Positionierung fungieren die Porträts als visuelle Zeugnisse persönlicher wie kollektiver Identitätskonstruktionen. Sie bieten differenzierte Perspektiven auf jüdisches Leben jenseits stereotyper Darstellungen und konventioneller Narrative. \n„Sehen und gesehen werden“ eröffnet den Dialog zwischen Selbstbild und Fremdwahrnehmung und versteht sich somit als Einladung\, die Vielgestaltigkeit individueller Selbstdarstellungen zu erkunden und historische Porträtkunst als Medium sozialer und kultureller Kommunikation neu zu betrachten. \n  \nAnmeldung erforderlich
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SUMMARY:Sehen und gesehen werden
DESCRIPTION:Kuratorinnenführung durch die neue Ausstellung zu Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus dem 18. bis 20. Jh.\nZwischen Blick und Gegenblick: Wie sehen wir Menschen und wie möchten sie gesehen werden? Ausgewählte Porträts jüdischer Persönlichkeiten aus Franken des 18.\, 19. und 20. Jahrhunderts erzählen in der neuen Wechselausstellung „Sehen und gesehen werden“ Geschichten von Identität\, Haltung und Lebenswegen. Die Porträts – Leihgaben und Schenkungen aus den USA\, England\, Schweden\, der Schweiz und Deutschland  –  sind Zeugnisse einer Zeit\, in der gesellschaftlicher Wandel\, Selbstbehauptung und neue Lebensentwürfe aufeinandertrafen. \nIm Mittelpunkt stehen Unternehmer\, Rabbiner\, Künstler\, Frauen und Kinder – Menschen\, die ihr Leben zwischen Tradition und Aufbruch gestalteten. Ihre Porträts eröffnen faszinierende Einblicke in jüdische Lebenswelten und spiegeln zugleich Fragen nach Identität\, gesellschaftlicher Rolle und sozialer Sichtbarkeit wider. \nDurch die Ausstellung führt Kuratorin Verena Erbersdobler. \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei
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SUMMARY:Denkfix\, Dreidel & Co
DESCRIPTION:Offener Spieletag am JMF in Kooperation mit dem Deutschen Spielearchiv Nürnberg \nWas hat „Halli Galli“ mit dem Judentum zu tun? Erfahrt es beim offenen Spieletag am Jüdischen Museum Franken! Zusammen mit dem Spielearchiv Nürnberg laden wir euch ein zum gemeinsamen Würfeln\, Knobeln\, Basteln und Lachen. \nAuf den Tischen landen unter anderem Spiele von jüdischen Autor:innen sowie andere beliebte Klassiker. Ob schnelle Kartenrunde\, knifflige Strategie oder Familienspiel mit Spaßgarantie: Mitspielen ist ausdrücklich erwünscht. Vorkenntnisse braucht es keine – nur Lust aufs Spielen. \nKosten: Eintritt und Teilnahme frei \nKeine Anmeldung notwendig \nBarrierefrei
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SUMMARY:Chanukka - das Lichterfest
DESCRIPTION:Offene Sonntagsführung\nSie wünschen sich eine kurze Verschnaufpause von der vorweihnachtlichen Hektik? Tauchen Sie ab in eine Führung zum jüdischen Lichterfest! Die Führung vermittelt anschaulich die religiöse und historische Bedeutung von Chanukka und erklärt die Ursprünge des Festes sowie seine zentralen Rituale und Bräuche. Anhand ausgewählter Objekte werden unterschiedliche Facetten jüdischen Lebens beleuchtet. Dazu gehören individuell gestaltete Chanukka-Leuchter ebenso wie weitere Zeugnisse religiöser Praxis\, die Einblicke in Tradition und Alltagskultur geben. Darüber hinaus wird der Blick auch auf die regionale Geschichte gerichtet: Welche Spuren hat das jüdische Leben in Schnaittach hinterlassen\, und wie wurden Feste wie Chanukka hier begangen? \n  \n_________________________________________ \nKosten: 8€ | 6€ ermäßigt\, zuzüglich 3€ Museumseintritt \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nbedingt barrierefrei – siehe die Besuchseite für nähere Informationen \n  \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch
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SUMMARY:Sukkot
DESCRIPTION:Sonntagsführung\ndurch die neue Wechselausstellung\nmit Werken des israelischen Fotografen Benyamin Reich\n  \nDie fotografische Arbeit von Benyamin Reich bewegt sich im Spannungsfeld von religiöser Tradition\, persönlicher Identität und körperlicher Erfahrung. Geprägt von seiner Kindheit und Jugend in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Bnei Brak\, Israel\, setzt er sich mit den kulturellen und sozialen Prägungen seines Herkunftsmilieus auseinander. \n  \nIn seinen sorgfältig komponierten Fotografien greift Reich Motive und Rituale des Sukkotfests auf und verbindet sie mit einer intimen Bildsprache\, die Nähe\, Sinnlichkeit und Ambivalenz sichtbar macht. Alltägliche Gegenstände\, symbolische Handlungen und menschliche Präsenz werden dabei zu Trägern vielschichtiger Bedeutungen. Zwischen Vertrautheit und Irritation eröffnet er neue Perspektiven auf religiöse Praxis und hinterfragt etablierte Vorstellungen von Orthodoxie\, Geschlecht und Zugehörigkeit. \n  \nCharakteristisch für sein Werk ist das Zusammenspiel von Reflexion und Intimität: Während es gesellschaftliche und religiöse Grenzziehungen sichtbar macht\, richtet es zugleich den Blick auf Erfahrungen und Rituale\, die Menschen über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg verbinden. \n  \n ________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 € ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \n  \n  \n(c) Benyamin Reich
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SUMMARY:Vom Mahnmal zum #Hashtag?
DESCRIPTION:Podiumsdiskussion zu aktuellen Formen der Erinnerungskultur\nErst vor kurzem jährte sich erneut das deutschlandweite Gedenken an das Novemberpogrom von 1938. Zahlreiche Menschen beteiligen sich jedes Jahr an Gedenkveranstaltungen\, thematischen Führungen und Bildungsangeboten. Gleichzeitig befindet sich die Erinnerungskultur im Wandel: Veranstaltungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen werden weniger\, während digitale Formate und soziale Medien eine immer größere Rolle in der Vermittlung historischer Inhalte spielen. \nVor diesem Hintergrund gewinnt die Auseinandersetzung mit dem Holocaust und seinen Lehren für die Gegenwart weiter an Bedeutung. Angesichts steigender Fallzahlen antisemitischer und rechtsextremer Gewalt wird deutlich\, dass Erinnerung nicht nur rückwärtsgewandt ist\, sondern eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe darstellt\, die Orientierung für Gegenwart und Zukunft bieten kann. \nDie Podiumsdiskussion greift diese Entwicklungen auf und thematisiert unterschiedliche Formen der Erinnerung – analog wie digital. Dabei steht die Frage im Zentrum\, welchen Wert verschiedene Zugänge zum Gedenken in einer zunehmend polarisierten Gesellschaft haben und wie sie dazu beitragen können\, historisches Bewusstsein lebendig zu halten. \n  \nPODIUMSGÄSTE \nSusanne Siegert ist Content Creatorin (@keine.erinnerungskultur) und Autorin. In ihrem aktuellen Buch „Gedenken neu denken“ fordert sie eine Neuausrichtung der deutschen Erinnerungskultur. \nProf. Gerd Bayer arbeitet als Anglist an der FAU Erlangen-Nürnberg unter anderem zur Literatur und zum Kino des Holocaust. \nLaila Riedmiller ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der FAU Erlangen-Nürnberg und promoviert zur extremen Rechten. Erinnerungspolitiken behandelt sie in ihrer Forschung ebenso wie im Rahmen ihrer Lehrtätigkeit. \nModeration: Alisha Meininghaus ist Kuratorin für Bildung und Vermittlung am Jüdischen Museum Franken. \n  \n\nKosten: 8 Euro regulär | 6 Euro ermäßigt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nBarrierefrei
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SUMMARY:„Wir wurden erzogen\, um zu gefallen\, nicht um zu denken“ (Fanny Lewald)
DESCRIPTION:Von Hausfrauen\, Geschäftsfrauen\, Arbeiterinnen und sozial engagierten Frauen in der Reihe Lesen in der Lounge mit dem Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nEin literarischer Streifzug durch die Jahrhunderte mit Sabine Forkel-Kutschka Facettenreich\, berührend und hochaktuell: Diese Lesung widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives\nHörerlebnis\, das nachhallt. \n  \n  \n_______________________________________________________\nAnmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org\nEintritt: 8 €\nAltersempfehlung: ab 16 Jahren\nbarrierefrei \n 
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SUMMARY:Drachen und Dreidelspiel
DESCRIPTION:Das Schnaittacher Wintermärchen im Jüdischen Museum Franken \nWir laden Sie zu einem besonderen Wintermärchen für Familien ein! Im Mittelpunkt steht das jüdische Lichterfest Chanukka. Sandra Höfling liest die berührende Erzählung „Der kleine Drache und die Zeit der Wunder“ und erklärt kindgerecht und spannend\, was Chanukka bedeutet und warum es gefeiert wird. \nZum stimmungsvollen Ausklang gibt es Gebäck\, heiße Getränke – und natürlich das traditionelle Dreidel-Spiel\, bei dem Groß und Klein gemeinsam ihr Glück versuchen können. Ein gemütlicher Abend für alle Generationen – zum Zuhören und Mitmachen. \n  \n____________________________________ \nKosten: Eintritt und Teilnahme kostenfrei \nKeine Anmeldung notwendig \nNicht barrierefrei
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SUMMARY:150 Jahre Siegfried Behrens – Eine Spurensuche
DESCRIPTION:Führung zum Gedenken an den letzten liberalen Rabbiner in Fürth\nAnlässlich des 150. Geburtstags von Dr. Siegfried Behrens lädt das Jüdische Museum Franken zu einer Führung über den letzten liberalen Bezirksrabbiner der Jüdischen Gemeinde Fürths vor der NS-Zeit ein. \nDie Veranstaltung gibt Einblicke in die Aufgaben eines Rabbiners sowie in die Grundlagen des liberalen Judentums\, das Behrens über viele Jahre prägte. \nIm Mittelpunkt steht sein Wirken als religiöser Lehrer und Seelsorger\, aber auch die Zerstörung seines Lebenswerks unter dem Nationalsozialismus. Während des Novemberpogroms 1938 wurde er öffentlich gedemütigt\, 1942 gemeinsam mit seiner Familie nach Izbica deportiert und ermordet. \nDie Führung verbindet Museumsbesuch und Stadtrundgang und macht die jüdische Geschichte Fürths sowie das Schicksal von Dr. Siegfried Behrens unmittelbar erfahrbar. \n______________________________ \nKosten: 8 Euro | 6 Euro ermäßigt\, zuzüglich 3 Euro Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n  \nBild: (c) Yad Vashem
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SUMMARY:Alles hat seine Zeit
DESCRIPTION:Führung zu Kalender und Festen im Judentum\nDer Januar steht ganz im Zeichen guter Wünsche und neuer Vorsätze – doch im jüdischen Jahr 5787 ist der Alltag da längst zurückgekehrt. Religiöse Jüdinnen und Juden leben nämlich nach zwei Zeitordnungen: dem jüdischen Kalender mit seinen eigenen Monats- und Jahreszyklen und dem gregorianischen Kalender\, der heute weltweit gilt. Warum das jüdische Neujahrsfest Rosch ha-Schana im Herbst gefeiert wird\, welche anderen Jahresfeste im Judentum eine besondere Rolle spielen und welche spannenden Einblicke ein historischer jüdischer Kalender aus Fürth gewährt\, erfahren Besucher:innen in dieser informativen Führung. \n  \n _______________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 €ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \n  \nAltbau bedingt barrierefrei \nNeubau barrierefrei \n  \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Annette Kradisch
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DESCRIPTION:Öffentliche Führung zu jüdischen Festen im Jahreslauf und am Lebensweg\n  \nKurz nach dem Jahreswechsel laden wir Sie ein\, spannende Einblicke in die Vielfalt jüdischer Traditionen und Bräuche zu werfen: Was bedeutet der Neujahrsgruß „Ein guter Rutsch“ eigentlich? Welche Feste begleiten das jüdische Jahr\, und welche Rituale markieren wichtige Stationen im Leben eines Menschen – von der Geburt über die Bar oder Bat Mizwa bis hin zur Hochzeit? Die Führung stellt zentrale Feiertage und Lebensfeste des Judentums vor und erläutert ihre religiöse und kulturelle Bedeutung. Dabei werden sowohl historische Hintergründe als auch Bezüge zur Gegenwart aufgezeigt. \n  \n  \n  \n __________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 € ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken \n 
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SUMMARY:Benyamin Reich SUKKOT
DESCRIPTION:Führung durch die Fotoausstellung\nDie fotografische Arbeit von Benyamin Reich bewegt sich im Spannungsfeld von religiöser Tradition\, persönlicher Identität und körperlicher Erfahrung. Geprägt von seiner Kindheit und Jugend in einer ultraorthodoxen Gemeinschaft in Bnei Brak\, Israel\, setzt er sich mit den kulturellen und sozialen Prägungen seines Herkunftsmilieus auseinander. \n  \nIn seinen sorgfältig komponierten Fotografien greift Reich Motive und Rituale des Sukkotfests auf und verbindet sie mit einer intimen Bildsprache\, die Nähe\, Sinnlichkeit und Ambivalenz sichtbar macht. Alltägliche Gegenstände\, symbolische Handlungen und menschliche Präsenz werden dabei zu Trägern vielschichtiger Bedeutungen. Zwischen Vertrautheit und Irritation eröffnet er neue Perspektiven auf religiöse Praxis und hinterfragt etablierte Vorstellungen von Orthodoxie\, Geschlecht und Zugehörigkeit. \n  \nCharakteristisch für sein Werk ist das Zusammenspiel von Reflexion und Intimität: Während es gesellschaftliche und religiöse Grenzziehungen sichtbar macht\, richtet es zugleich den Blick auf Erfahrungen und Rituale\, die Menschen über kulturelle und religiöse Unterschiede hinweg verbinden. \n  \n  \n  \n_______________________________________________________ \nKosten: 8 € | 6 € ermäßigt\, zuzüglich 3 € Museumseintritt \nAnmeldung: schwabach@juedisches-museum.org \nNicht barrierefrei \n  \n  \n© Benyamin Reich
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SUMMARY:Juden auf dem Platz\, Juden auf den Rängen Jüdische Lebenswirklichkeiten und Antisemitismus im Fußball heute
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Franken in Fürth lädt zur Vorstellung einer neuen Publikation von Monty Ott und Ruben Gerczikow am Donnerstag\, den 7. Januar 2027\, um 19 Uhr ein: „Juden auf dem Platz\, Juden auf den Rängen – Jüdische Lebenswirklichkeiten und Antisemitismus im Fußball heute“. \nJüdinnen und Juden sind ein aktiver Teil der deutschen Gesellschaft\, auch im Fußball: auf den Rängen und auf den Plätzen. Die Massaker der islamistischen Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 zeigten sowohl die katastrophalen als auch die solidarischen Seiten des Fußballs. Geschichten wie die der ermordeten israelischen Geiseln Hersh Goldberg-Polin oder Inbar „Pink“ Heyman haben auch viele Fanszenen in Fußball-Deutschland berührt. Mit Stimmen aus Deutschland und Israel erzählt dieses Buch eine Geschichte von Freundschaft und Solidarität\, aber auch von Bedrohung und Gewalt.   \nDer Politik- und Religionswissenschaftler Monty Ott ist ein intervenierender Denker. In seinen Arbeiten setzt er sich mit Antisemitismus\, Erinnerungskultur\, Intersektionalität und Queerness auseinander und bringt neue Perspektiven in gesellschaftliche Debatten ein. Mit seinem 2023 in DIE ZEIT erschienenem Essay „Inzwischen ist es kalt geworden“ lieferte er eine prägnante Analyse des Antisemitismus in linken Bewegungen – und nahm damit Entwicklungen vorweg\, die nach dem 7. Oktober 2023 verstärkt in den Fokus rückten. Seit über einem Jahrzehnt engagiert er sich aktiv in der antisemitismuskritischen Bildungsarbeit. Derzeit arbeitet er an seiner Dissertation zur „Queeren jüdischen Theologie“. \nRuben Gerczikow ist Autor und Publizist. Er recherchiert zu antisemitischen Strukturen im analogen und digitalen Raum. In der Vergangenheit hat er bereits für zahlreiche Print- und Onlinemedien in Deutschland geschrieben. Seine Veröffentlichungen behandeln die Themenfelder Antisemitismus\, Rechtsextremismus\, Islamismus\, jüdische Gegenwart und Fankultur. Das Medium Magazin wählte ihn 2025 zu den „Top 30 bis 30″ Nachwuchstalenten des Landes. \n  \n  \n_________________________________ \nKosten: kostenfrei \nVeranstaltungsort: Jüdisches Museum Franken in Fürth (Königstraße 89) \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nbarrierefrei; induktive Höranlage \n  \n  \nAbbildungen: Monty Ott ©Matthias Keilhauer; Ruben Gerczikow ©Robert Poticha
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SUMMARY:Sonne\, Mond\, Sterne
DESCRIPTION:Lesen in der Bildungszeile: Märchenlesung mit Sabine Forkel-Kutschka\nIn der beliebten Lesereihe „Lesen in der Bildungszeile“ können Sie am am 9. Januar 2027\, um 14 Uhr in die faszinierende Welt jüdischer Märchen eintauchen! Gemeinsam mit Sabine Forkel-Kutschka begeben sich große und kleine Geschichtenliebhaber:innen auf eine Reise durch die vielfältige jüdische Erzähltradition. Thema der Lesung zum Jahresanfang ist „Sonne\, Mond\, Sterne“ – Märchen rund um das neue Jahr. \nNach der Lesung gibt es wieder leckeren Kuchen und ein Getränk nach Wahl in der gemütlichen Atmosphäre vor Ort – die perfekte Gelegenheit\, das Gehörte gemeinsam ausklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \n  \nHinweis auf weitere Lesetermine der Märchenreihe: \nSamstag\, 06.02.2027\, 14 Uhr: Herr über Ungeheuer und Dämonen Märchen vom König Salomon \nSamstag\, 13.03.2027\, 14 Uhr: Superheld im Mittelalter – Die Sage vom Golem \n____________ \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nAnmeldung erforderlich: schnaittach@juedisches-museum.org \nBedingt barrierefrei
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SUMMARY:„Man wird nicht als Frau geboren\, man wird dazu gemacht.“ (Simone de Beauvoir)
DESCRIPTION:Von Frauen\, die ihren eigenen Weg gehen\nin der Reihe Lesen in der Lounge mit dem Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nEin literarischer Streifzug durch die Jahrhunderte mit Sabine Forkel-Kutschka Facettenreich\, berührend und hochaktuell: Diese Lesung widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives\nHörerlebnis\, das nachhallt. \n  \n  \n_______________________________________________________\nAnmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org\nEintritt: 8 €\nAltersempfehlung: ab 16 Jahren\nbarrierefrei \n 
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SUMMARY:Die Stadt ohne Juden
DESCRIPTION:Das Jüdische Museum Franken und das Kino Uferpalast Fürth zeigen anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus und im Rahmen von Fürth gedenkt am 27. Januar\, um 19 Uhr den österreichischen Stummfilm Die Stadt ohne Juden aus dem Jahr 1924\, gedreht von Hans Karl Breslauer nach dem gleichnamigen Roman des Schriftstellers Hugo Bettauer. Zu sehen ist die im 2017/2018 rekonstruierte\, um neu gefundene Teile ergänzte Fassung des Filmarchiv Austria. \n  \nIn einer fiktiven Stadt beschließt die Politik\, sämtliche jüdischen Bürgerinnen und Bürger auszuweisen. Dieser antisemitische Akt wurde als Lösung gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Probleme und hat fatale Konsequenzen. \n  \nDer Roman „Die Stadt ohne Juden“ von Hugo Bettauer und seine Verfilmung durch Hans Karl Breslauer gilt als eindringliches zeitgeschichtliches Dokument und als warnende Parabel über die Gefahren von Hass\, Vorurteilen und politischer Radikalisierung. \n  \nDie Vorführung lädt dazu ein\, sich mit der Geschichte und Gegenwart des Antisemitismus auseinanderzusetzen. Sie erinnert daran\, wie wichtig es ist\, Menschenwürde\, demokratische Werte und Menschenrechte in Zeiten eines schwindenden Demokratieverständnisses zu schützen. \n  \nZum Film gibt es eine inhaltliche Einführung und Raum zum Gespräch. \nDer Stummfilm wird musikalisch am Klavier untermalt von Dr. Dieter Meyer. \n  \n  \n____________________________________ \nKosten: kostenfrei \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nnicht barrierefrei
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SUMMARY:Herr über Ungeheuer und Dämonen - Märchen vom biblischen König Salomon
DESCRIPTION:Lesen in der Bildungszeile \nJÜDISCHE MÄRCHENWELTEN \nmit Sabine Forkel-Kutschka \nTaucht ein in die faszinierende Welt jüdischer Märchen – lebendig\, geheimnisvoll und voller Wunder! Gemeinsam mit Sabine Forkel-Kutschka begeben sich große und kleine Geschichtenliebhaber:innen auf eine Reise durch die vielfältige jüdische Erzähltradition. In der Bildungszeile Schnaittach entfalten sich Geschichten von den Anfängen der Welt\, aus biblischen Zeiten\, aus der Welt der Mystik – und von wundersamen Begebenheiten\, die zum Staunen einladen. Nach der Lesung gibt es wieder leckeren Kuchen und ein Getränk nach Wahl in der gemütlichen Atmosphäre vor Ort – die perfekte Gelegenheit\, das Gehörte gemeinsam ausklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Leidenschaft für die Bühne\, verwandelt ihre Lesungen in eindrucksvolle Inszenierungen. Mit viel Gespür für Atmosphäre und Erzählkunst schafft sie ein Erlebnis\, das berührt\, begeistert und lange nachklingt. \n  \n____________________ \nEintritt: 5 € Kinder | 8 € Erwachsene \nAnmeldung: schnaittach@juedisches-museum.org \nAltersempfehlung: ab 6 Jahren \nBedingt barrierefrei \nEine gemeinsame Veranstaltung des Jüdischen Museums Franken mit der Gemeindebücherei Schnaittach
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SUMMARY:„Wo du hingehst\, da will ich auch hingehen …“ (Ruth 1\,16-17)
DESCRIPTION:Von Frauen als Liebende und als „bessere Hälfte“\nin der Reihe „Lesen in der Lounge“ zum Schwerpunktthema FRAUENLEBEN\nEin literarischer Streifzug durch die Jahrhunderte mit Sabine Forkel-Kutschka Facettenreich\, berührend und hochaktuell: Diese Lesung widmet sich klassischen und modernen Frauenbildern aus jüdischer Perspektive. Zu hören sind eindrucksvolle Erzählungen sowie ausgewählte Passagen aus Briefen und Tagebüchern von und über jüdische Frauen aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Dabei entfaltet sich ein vielschichtiges Panorama weiblicher Lebensentwürfe – zwischen Tradition und Aufbruch\, Anpassung und Widerstand: Mütter und Töchter\, Berufstätige und Hausfrauen\, Ehefrauen und Liebende\, Rebellinnen und Retterinnen. \nIm Anschluss lädt die gemütliche Museumsküche dazu ein\, bei Kuchen und einem Getränk nach Wahl miteinander ins Gespräch zu kommen und die Eindrücke der Lesung in entspannter Runde nachklingen zu lassen. \nSabine Forkel-Kutschka\, Theater- und Medienwissenschaftlerin mit großer Bühnenleidenschaft\, macht ihre Lesungen zu atmosphärisch dichten Inszenierungen. Mit feinem Gespür für Sprache und Stimmung lässt sie die Texte lebendig werden und schafft ein intensives\nHörerlebnis\, das nachhallt. \n  \n  \n_______________________________________________________\nAnmeldung erforderlich: besucherservice@juedisches-museum.org\nEintritt: 8 €\nAltersempfehlung: ab 16 Jahren\nbarrierefrei \n  \n  \n(c) Jüdisches Museum Franken | Fotografin: Daniela F. Eisenstein
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