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SUMMARY:Slata Roschal: Es ist die Leichtigkeit\, die den Herrn am Tisch von der Putzfrau unterscheidet
DESCRIPTION:Neue Literaturreihe: Jüdische Stimmen  –  Frauen erzählen\nWo Wellness auf Arbeit trifft. Ein Roman über Kapitalismus und Dekadenz\nLea Stein reist zu einem Bewerbungsgespräch ins Hotel Schillerhof Resort & Spa – ihre letzte Chance auf einen Neuanfang. Die junge Mutter hofft auf einen Job beim Literaturagenten Erwin Groß. Während Lea durch die Welt der Wohlhabenden laviert – unsicher\, beobachtend\, rechnend –\, putzen Migrantinnen die Zimmer und halten die luxuriöse Fassade aufrecht. Erwin Groß schläft schlecht\, trotz Erfolg\, und sucht jemanden für die unangenehmen Aufgaben – günstig\, versteht sich. \nAls ein Autor tot in seinem Zimmer aufgefunden wird\, ändert sich alles: Wer darf hier sein? Wer muss gehen? Und wer entfernt das Blut aus dem Teppich? \nSlata Roschal erzählt mit messerscharfer Präzision von Klassenunterschieden\, die sich in Trinkgeldern\, gebügelten Servietten und Sitzordnungen manifestieren. Ein Roman über Menschen\, die servieren\, und Menschen\, die sich bedienen lassen – lakonisch\, bitterkomisch und von erschreckender Gegenwärtigkeit. \n  \nSlata Roschal\, geboren 1992 in Sankt Petersburg\, pro-movierte an der LMU München in der Literatur-wissenschaft. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise\, darunter den Bücher-Frauen-Literaturpreis und den Kunstförderpreis des Freistaates Bayern. Ihr Romandebüt\, 153 Formen des Nichtseins\, wurde 2022 für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2024 erschien mit Ich möchte Wein trinken und auf das Ende der Welt warten ihr zweiter Roman. Die Autorin lebt in München. \n  \nIn Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Nürnberg \n___________________________ \nEintritt: 8 € | 6 € erm. \nAnmeldung: besucherservice@juedisches-museum.org \nbarrierefrei \n  \n(c) Dirk Skiba
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