Die Frage des Monats

Der Schulhof – Das Zentrum religiösen jüdischen Lebens in Fürth

Neues 3D-Modell in der Dauerausstellung

Das religiöse Zentrum der jüdischen Gemeinde in Fürth befand sich mehr als 300 Jahre lang auf dem “Schulhof”: einem beeindruckenden Platz mit vier Synagogen, Talmudschulen, einer Gemeindekanzlei mit Rabbinerwohnung und Bibliothek, einem Ritualbad und einem koscheren Fleischer.

Heute ist der Schulhof kein Teil des Fürther Stadtbilds.
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 wurde der Fürther Schulhof zerstört, die Trümmer abgetragen und bis zur heutigen Wohnbebauung als Parkplatz genutzt. (weiterlesen)


„In der Heym is daham?“ – Wie jüdische Fürther ihre bayerische Heimat im Jahr 1918 gestalteten – und wie die Heimat es ihnen dankte.

Titelmotiv zur Ausstellung "In der Heym is daham?" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.Schüler*innen machen Museum:

Wechselausstellung 13.3.-2.6.2019
Neubau JMF Fürth (UG)
Kuratorenführung mit Simon Rötsch: 2.6.2019, 15 Uhr

Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichten der Fürther Kurt Königsberger und Robert Löwensohn (im Bild) und stellt damit zwei exemplarische Lebensläufe aus der Revolutionszeit 1918 vor.
Königsberger schloss sich den Revolutionären um Kurt Eisner an, der nach dem Sturz von Ludwig III. die bayerische Republik als Freistaat ausrief und zum ersten (weiterlesen)


„Jüdische Spuren in Franken“ – Fotografien von Christian Schuster

Die Mikwe in Schnaittach ist ein Motiv der Fotoausstellung "Jüdische Souren in Franken" im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach. Wechselausstellung 13.5.-22.9.2019
JMF Schnaittach
Eröffnung: 12.5.2019, 14 Uhr

Das Detail offenbart ganz neue Blickwinkel auf das Ganze. Auf der Suche nach den Spuren des ehemals aktiven jüdischen Lebens in Franken entdeckte der Nürnberger Fotograf Christian Schuster beeindruckende Zeugnisse jüdischer Kultur – manche offensichtlich, andere eher verdeckt. Schuster wirft plastische und detailreiche Blicke auf Synagogen mit ihren Ritualobjekten, auf Mikwaot, Laubhütten, eine Mesusa an einem Hauseingang oder auf (weiterlesen)


„Bürgerwelten“

Neue Dauerausstellungsabteilung ab 24.10.2018

Altbau JMF Fürth

Die neue Abteilung beleuchtet den sozialen und wirtschaftlichen Wandel für Juden im 19. Jahrhundert. Die vom Staat gewährten Rechte eröffneten den Zugang zu neuen Berufen und damit auch die Möglichkeit zum gesellschaftlichen Aufstieg in das Bürgertum. Auch viele Fürther Juden ergriffen die gebotene Chance. Sie gründeten Industriebetriebe und Handelsfirmen, gingen in die Politik, arbeiteten als Juristen oder Ärzte und beteiligten sich am öffentlichen und kulturellen Leben (weiterlesen)


„Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul“

Titelbild der Wechselausstellung "400 Jahre Fürther Altschul" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.Wechselausstellung – Verlängert bis 16.6.2019!
Altbau JMF Fürth

1617 wurde die Fürther Hauptsynagoge, später „Altschul“ genannt, eingeweiht. Sie war der Mittelpunkt des Fürther Schulhofs, der mit mehreren Synagogen, Talmudschulen, Rabbinerhaus und Mikwe über Jahrhunderte das Herz des jüdischen Lebens in Fürth bildete, mit einer Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Hier wurde gelehrt und gelernt, diskutiert, gebetet und religiöse Gemeinschaft gelebt.

In einer Nacht, in der Pogromnacht (weiterlesen)


Dauerausstellung in Fürth

Laubhütte, Jüdisches Museum Franken in Fürth.

Das Jüdische Museum Franken in Fürth erzählt anhand von Judaika und Alltagsgegenständen die jüdische Geschichte Frankens vom Mittelalter bis heute.

Das Museum wurde in einem jüdischen Wohnhaus errichtet, in dem vom 17. bis ins späte 19. Jahrhundert  jüdischen Familien lebten. In einer historischen Laubhütte und einem Ritualbad spiegeln sich einzigartige Spuren jüdischen Alltags wider.

Riten, Festtage und jüdische Lebensweisen früher und heute sind das Thema in der Dauerausstellung in Fürth. Ein 2018 errichteter Neubau beherbergt (weiterlesen)


Dauerausstellung in Schnaittach

Synagoge, Jüdisches Museum Franken in Schnaittach. Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach wurde in der 1570 erbauten Synagoge mit angegliedertem Rabbinerhaus und Ritualbad eingerichtet. In seiner Dauerausstellung präsentiert das Museum den bedeutendsten Bestand an Sachzeugnissen jüdischer Landkultur in Süddeutschland. Sie umfasst nicht nur Dinge des religiösen Rituals, sondern auch zahlreiche Alltagsgegenstände der jüdischen Landgemeinde, der »Medinat Aschpah« – der Verwaltungsgemeinschaft der jüdischen Gemeinden in Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach.
Im selben Gebäude befindet sich (weiterlesen)


Dauerausstellung in Schwabach

Moses empfängt die Gesetztstafeln. Die Dependance des Jüdischen Museums Franken in Schwabach ist seit Juni 2015 eröffnet.

Das Museum befindet sich in einem ehemals jüdischen Wohnhaus in der Synagogengasse. In ihm wurde ein Kleinod europäisch-jüdischen Kulturerbes entdeckt: Eine historische Laubhütte mit eindrucksvoller Wandmalerei aus spätbarocker Zeit. Der Symbolgehalt der Wandmalerei ist in Westeuropa einzigartig.
Die Ausstellung vermittelt durch Audiostationen und animierte Filme das jüdische Laubhüttenfest, die Hausgeschichte sowie die jüdische Geschichte Schwabachs. (weiterlesen)


Dauerausstellung Krautheimer Krippe in Fürth

BlondchenDie Dependance Krautheimer-Krippe in Fürth beleuchtet in zwei Räumen die sich facettenreiche Geschichte der Familie Krautheimer und ihrer Schenkung einer Kinderkrippe an die Stadt Fürth 1912.
Die Ausstellung erzählt die Familiengeschichte bis zur erzwungenen Auswanderung im Nationalsozialismus. Heute wird das Gebäude von den umliegenden Schulen genutzt, mit denen das JMF im Rahmen von Führungen, Workshops und Schülerprojekten kooperiert

Die Krautheimer Krippe kann nur nach Vereinbarung besichtigt werden.