Jüdisches Museum Franken
Raumaufnahmen in der Ausstellung "Jüdisch Leben"

Gebet im Judentum

Fortbildung für islamische Religionslehrer*innen aus Nürnberg und Fürth

Beten wird im Judentum auch als Dienst des Herzens beschrieben. Drei Mal am Tag beten fromme Jüdinnen und Juden. Einzelheiten zu Form und Inhalt von Gebeten erfahren die Teilnhemer*innen von Heiko Quinkler. Zum Schluss rundet ein Besuch der Syagoge in Fürth die Veranstaltung ab.

Männer bitte eine Kopfbedeckung mitbringen!

In Kooperation mit dem Katholischen Dekanat Fürth. Mit Heiko Quinkler und Katrin Thürnagel.


DatumDi, 12.05.2020, 14-16 Uhr
OrtJüdisches Museum Franken in Fürth
Eintritt9 € / 1 € Fürth Pass
AnmeldungBis 01.05.2020 an angelika.schaumann@gmx.de (Beauftragte der Regierung Mittelfranken)
Zitronen

Zitronenkuchen zu Pessach

Backworkshop für Ferienkinder

Im April feiern viele jüdische Familien das Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnert. Während des Festes werden besondere Gerichte ohne Mehl und Hefe gegessen. Viele jüdische Familien erfanden dafür extra leckere Kuchenrezepte. Sehr beliebt sind Rezepte aus Nordafrika mit Zitrusfrüchten und Nüssen – wie der Fürther Zitronenkuchen. Warum das Rezept auch in Fürth existierte, was der Auszug aus Ägypten war, wie viele Zitronen Ihr für eine Torte braucht & vieles mehr verraten Euch Beate Ludwig und Ilona Schuh im Workshop im Jüdischen Museum. Herzlich Willkommen!

Für Kinder im Alter von 7-16 Jahren.

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Fürth, mit Beate Ludwig und Ilona Schuh.


DatumDi, 07.04.2020, 10-14 Uhr
OrtJüdisches Museum Franken in Fürth
Eintritt3 €
Anmeldungwww.ferien.fuerth.de
© KIGA auf das leben

L’Chaim – Auf das Leben!

Das Jüdische Museum Franken in Fürth präsentiert die Ausstellung „L’chaim – Auf das Leben“, konzipiert von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.  – Eine Ausstellung, die die Gegenwart und die Diversität jüdischen Lebens in Deutschland zelebriert, die in Bayern zum ersten Mal gezeigt wird.

In Deutschland leben 83 Millionen Einwohner, davon sind knapp 100.000 jüdisch. Sie müssen nicht stochastisch begabt sein, um sich auszurechnen wie oft es in Deutschland vorkommt, dass ein Nichtjude einen Juden kennenlernt. Praktisch nie. Und so geistern viel zu lange Klischees vom „Jüdischen“ in der deutschen Gesellschaft herum. Genug davon! Sagten sich die Ausstellungsmacher von „L’Chaim!“. Vom Gemeinderabbiner bis zum Punk verdeutlicht die Ausstellung in verschiedenen Themenfilmen auf Deutsch, Englisch und Arabisch wie unterschiedlich und sogar überraschend klischeelos das Jüdischsein sein kann.

Die Filme porträtieren sensibel, aber dennoch offen und ehrlich den Alltag, die Gedanken und Gefühle von Jüdinnen und Juden, die Deutschland heute als ihre Heimat bezeichnen. Die Interviewten, davon vier aus Nürnberg und Fürth, geben persönliche und bewegende Einblicke in ihr Leben in Deutschland, über ihren Beruf, Familie, Sexualität, über ihr Verhältnis zur Religion, ihre Erfahrungen mit dem Antisemitismus und wie sich durch die Corona-Pandemie ihr Leben veränderte.

Eine Ausstellung der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus.


Laufzeit02.07.2020 – 10.01.2021
Eröffnung02.07.2020
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija
SonstigesBesucher*innen können ihren eigenen Kopfhörer mitnehmen!

Die Poesie der heilen Welt

Ein Gruß zu Rosch ha-Schana wiederentdeckt

Eintrag eines alten Poesiealbums verziert mit Glanzbildern.

Wer kennt sie nicht, die glitzernden bunten Papierbildchen mit Blumen, Tieren, Märchenfiguren, Engeln oder Weihnachtsmännern, die Großmutters Poesiealbum zieren? Seit dem 19. Jahrhundert lassen Glanz- oder Oblatenbilder Kinder- und Sammlerherzen höher schlagen. Oblatenbilder mit idyllischen Motiven von jüdischen Festen in Synagogen und im Kreis der Familie sind weniger bekannt und selten.

Sie waren weder Spielzeug noch Sammelobjekte und erlebten nur eine kurze Blütezeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre Entstehung verdanken sie der jahrhundertealten Tradition, zu Rosch ha-Schana (dem jüdischen Neujahrsfest) Neujahrsgrüße zu versenden.

Die Ausstellung findet im Rahmen von 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Schnaittach und im Rahmen des Jubiläums „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt.

Wir danken dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. für die Förderung.

Begleitprogramm – Führungen

So, 20.06.21, 14 UhrWas ist koscher? Vortrag mit Rabbinerin Dr. Antje Y. Deusel (Online-Vortrag)
So, 27.06.21, 14 UhrKuratorenführung durch die Ausstellung mit Monika Berthold-Hilpert
So, 26.09.21, 14 UhrKuratorenführung durch die Ausstellung mit Monika Berthold-Hilpert

Laufzeit25.04.2021 bis 28.11.2021
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € / 3 € erm.
ÖffnungszeitenKlicken Sie bitter hier, um unsere aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln während der Pandemie zu erfahren
Barrierefreiteilweise

Führung im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach für Schulklassen.

Judentum begreifen

Was ist eine Besamim-Büchse? Was hat Pessach mit Heuschrecken zu tun? Was ist eine Tora und warum wird sie mit Granatäpfeln geschmückt?
Anhand ausgesuchter Objekte, die berührt werden dürfen, „begreifen“ Schüler*innen Grundzüge jüdischer Feiertage und Riten. Sie erleben die historische Synagoge der früheren jüdischen Landgemeinde in Schnaittach, die ein Teil des Jüdischen Museums Franken in Schnaittach ist.


Empfehlung1.-4. Klasse (GS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
Ehemaliges Kaufhaus Tietz in Fürth.

Komm mit, wir entdecken das jüdische Fürth! Ein interaktiver Stadtrundgang für kleine & große Entdecker

Gab es im Kaufhaus Tietz auch Knöpfe? Was bedeutet der Streifen im Sandstein neben der Eingangstür? Gibt es die Mohrenstraße schon immer und wer lebte früher hier? Und was haben die Kinder in der Gabrielschul so alles gelernt?
Wir finden Spuren an Häusern, die uns zu Menschen führen, die früher hier ein- und ausgingen. Im Spielen, Rätseln und Erkunden entdecken wir gemeinsam die jahrhundertealte jüdische Geschichte der Fürther Altstadt.


Empfehlung1.-5. Klasse (GS, MS, RS, GYM)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Du darfst! Koscher essen und mehr

Wie schmecken koschere Gummibärchen? Weshalb ist ein Cheeseburger nicht koscher? Was macht ein Rabbiner in der Coca-Cola-Fabrik? Und was bedeutet eigentlich „koscher“?
Diese und viele andere Fragen beantwortet das Programm „Du darfst!“. Durch Ausprobieren, Sortieren und Kosten erfahren die Kinder die Bedeutung von Speisegeboten im Judentum und anderen Weltreligionen.


Empfehlung1.-5. Klasse (GS, MS, RS, GYM)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € je Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
BuchungE-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Museums-Rallye: Hausgeschichten

Das Museumsgebäude in Fürth ist selbst ein wichtiges Exponat. Vom hebräischen Buchdrucker Hirsch Fromm im Jahr 1703 als Wohnhaus erbaut, wurde das Haus in der heutigen Königstraße 89 in den folgenden zwei Jahrhunderten weiterhin von jüdischen Familien bewohnt.


In der Rallye erkunden die Schüler Details des historischen Gebäudes und erfahren Grundlegendes über jüdisches Leben in Fürth und zur Fürther Stadtgeschichte.


Empfehlung5.-7. Klasse (MS, RS, GYM)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Die Familie Krautheimer & die Krautheimer Krippe

Die Führung durch die Krautheimer Krippe vermittelt die Geschichte der Säuglings- und Kleinkinderkrippe, die 1912 dank der Spende der Familie Krautheimer erbaut wurde. Sie enthüllt eindrucksvolle Spuren im historischen Gebäude und erzählt vom wechselvollen Schicksal der Stifterfamilie.


Im interaktiven Schulprogramm arbeiten die Schüler*innen mit gut zu erschließenden historischen Quellen und lernen so wichtige Ereignisse der deutsch-jüdischen Geschichte und der Fürther Stadtgeschichte kennen.


Empfehlung5.-10. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
©JoachimWinkler

Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Warum müssen Verstorbene innerhalb von einem Tag begraben werden? Warum sind Friseurbesuche nach einem Begräbnis nicht erlaubt?
Die Führung vermittelt den Umgang mit dem Tod im Judentum anhand von Begräbnisriten und der Grabsymbolik. Ebenso lernen die Schüler die Geschichte eines der eindrucksvollsten jüdischen Friedhöfe in Deutschland kennen.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Zwischen Rathaus und Nathanstift – jüdisches Bürgertum in Fürth im 19. und 20. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen – auch in Fürth. Kennzeichnend hier ist das Nebeneinander von kleinen Händlern, Firmengründern, Intellektuellen und Bankiers. Viele spendeten zum Wohle ihrer Heimatstadt. So entstanden viele Stiftungen und Bauten, für die Fürth bis heute bekannt ist. Wir erkunden ausgehend vom Jüdischen Museum Franken das Stadtgebiet zwischen Rathaus, Stadtpark und ehemaligem Nathanstift und zeigen wichtige Orte jüdischer Stadtgeschichte.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS), Studierende
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Heimat Fjorda – jüdisches Leben in Fürth. Ein Rundgang durch die Fürther Altstadt

Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „Fjorda“ bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken?


Der Rundgang durch die Fürther Altstadt führt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS), Studierende
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
©JMF_Friedhof_Schnaittach

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Drei jüdische Friedhöfe existieren in Schnaittach. Viele Grabsteine zeugen heute noch von der großen Bedeutung dieser Ruhestätte für die Region. Der älteste Friedhof wurde um 1500 angelegt. Die Führung berichtet über die Geschichte der Friedhöfe, Fremdnutzung im Nationalsozialismus und Begräbnisriten im fränkischen Judentum.

Die Führung kann mit einer Museumsführung kombiniert werden.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Jüdischer Alltag auf dem Lande – Riten und Feiertage

Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach ist ein einzigartiger Lernort für die Erkundung jüdischen Lebens auf dem Lande: Das Museum besteht aus einer Synagoge aus dem 16. Jh. mit Rabbinerhaus, historischem Ritualbad und einer bedeutenden Judaika-Sammlung. Die Schüler lernen in dieser Führung die Bedeutung jüdischer Alltagsriten und Feiertage des fränkischen Landjudentums kennen.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
Blick auf die Synagogengasse in Schwabach mit dem Jüdischen Museum Franken im Vordergrund.

Marx & Mazzen. Stadtrundgang durch 600 Jahre jüdisches Schwabach

Wie sah der Alltag früher in der Synagogengasse aus? Wer wohnte dort und warum? Wie kommt es, dass es heute ganz anders ist? Wozu braucht man Mazzen und was hat Karl Marx mit alldem zu tun?
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch Schwabach und lernen das einstige jüdische Zentrum rund um die Synagogengasse kennen: von den ersten Spuren jüdischer Besiedlung im 14. Jahrhundert, über die Blüte der Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit 1949.
Die ehemaligen Gebäude der jüdischen Gemeinde wie Synagoge, Rabbinerhaus und Lehrhaus sind erhalten, restauriert und sichtbare Zeugnisse des wechselvollen jüdischen Lebens einer fränkischen Kleinstadt.


Empfehlung5.-13. Klasse (MS, RS, GYM, berufliche Schulen, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
Blick in die Laubhütte in Schwabach.

Jüdisches Schwabach & die Schwabacher Laubhütte

Unser 2015 eröffnetes Museum befindet sich in einem ehemals jüdischen Wohnhaus im Herzen der Schwabacher Altstadt. In ihm wurde eine prächtig mit Wandmalereien ausgestattete historische Laubhütte aus dem 18. Jahrhundert entdeckt. Wir besuchen die Ausstellung und die historische Laubhütte, erfahren Wissenswertes über die besondere Geschichte des Hauses, über jüdische Feste am Beispiel von Sukkot und über die wechselvolle Geschichte der jüdischen Gemeinde Schwabachs.

Lehrerinnen und Lehrer können für die dialogische Führung einen Themenschwerpunkt festlegen:

  • Schrift und Schreiben
  • Jüdische Feste – Sukka und Sukkot
  • Erinnerungen – Jüdisches Schwabach

Empfehlung5.-13. Kl. (MS, RS, GYM, Förderschulen, berufliche Schulen, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
Blick in die Laubhütte des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

Berches, Holekrasch & Schmuremazzen – jüdisches Leben in Franken

Das ehemals jüdische Wohnhaus, in dem sich das Jüdische Museum Franken in Fürth befindet, ist ein idealer Lernort: Das im 17. Jahrhundert erbaute Haus ist mit einer historischen Laubhütte und einem Ritualbad im Keller ausgestattet.


Mit Judaika wie Chanukkaleuchter oder Tora-Rolle begreifen Schüler*innen die Bedeutung und Vielfalt religiöser Riten und Feste im Judentum früher und heute.


Empfehlung6.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Zwischen Heimat und Exil – jüdische Geschichte in Franken

Gegenstände, Dokumente und Fotos zeigen eindrucksvoll das Alltagsleben der kleinen und großen Leute in der Fürther Dauerausstellung. Die Führung vermittelt anhand ausgewählter Biografien die Geschichte fränkischer Juden zwischen Integration und Ausgrenzung, zwischen Heimat und Exil – vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Interviews mit Zeitzeug*innen verdeutlichen die Vielfalt jüdischer und fränkischer Identitäten. Lehrer können eine zeitliche Epoche festlegen.


Empfehlung8.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

KulturRucksack Nürnberg

Museums-Rallye: Hausgeschichten

Das Museumsgebäude in Fürth ist selbst ein wichtiges Exponat. Vom hebräischen Buchdrucker Hirsch Fromm im Jahr 1703 als Wohnhaus erbaut, wurde das Haus in der heutigen Königstraße 89 in den folgenden zwei Jahrhunderten weiterhin von jüdischen Familien bewohnt. In der Rallye erkunden die Schüler Details des historischen Gebäudes und erfahren Grundlegendes über jüdisches Leben in Fürth und zur Fürther Stadtgeschichte.

Im Schulprogramm für den KulturRucksack besuchen wir das Jüdische Museum Franken mit historischer Laubhütte und Ritualbad sowie die neu eröffnete Studienbibliothek.

In Kooperation mit dem Gostner Hoftheater Nürnberg.


Empfehlung 7. und 8. Klasse (MS)
Dauer120 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
Tora-Rolle aus Forth aus der Sammlung Gundelfinger. Die Tora-Rolle ist im Jüdischen Museum in Fürth ausgestellt.

Jüdische Wurzeln des Christentums – auf Entdeckung fränkisch-jüdischer Geschichte und Religion

Im Rahmen der Sakramentenvorbereitung gilt es, christliche Feiern besser kennenzulernen. Häufig sind die Handlungen und Aussagen Jesu nur dann zu verstehen, wenn man weiß, dass er als Jude gelebt und geglaubt und dies niemals aufgegeben hat. In vielen Texten der Evangelien geht es um innerjüdische Themen und Konflikte, deren Hintergründe zu entdecken sind. Wir laden Sie herzlich in unser Haus nach Fürth ein, um die jüdischen Wurzeln des Christentums kennenzulernen.

Interreligiös-katechetische Arbeitshilfe zum Download

Eine Kooperation des Jüdischen Museums Franken mit dem Erzbistum Bamberg.


EmpfehlungErstkommunionkinder, Firmlinge, Konfirmanden
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Das Jüdische Museum Franken in Fürth feiert Jubiläum

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 hat das Jüdische Museum Franken mit seinem Haupthaus in Fürth einige Meilensteine erreicht; zuletzt die Realisierung des markanten Erweiterungsbaus 2018.

Das 20-jährige Bestehen nutzt das Museum, um mit einem  abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm die Entstehung des Hauses sowie die geleistete Museumsarbeit Revue passieren zu lassen.
Zwischen September und Dezember präsentiert Ihnen das Team 20 Themen: Von den Konflikten um die Museumskonzeption und um Ausstellungen, zur Bedeutung der Sammlung und einzigartigen Hausgeschichte, bis hin zu innovativen Museumsprojekten und großen Meilensteinen wie dem Erweiterungsbau. Dabei werden auch die Schwierigkeiten und Kontroversen, mit denen sich Jüdische Museen in Deutschland aktuell befassen müssen, Thema sein. Hierzu lädt das Jüdische Museum auch ehemalige Mitarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen und Kurator*innen ein, die impulsgebend für das Fürther Haus waren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Daniela F. Eisenstein und das Museumsteam

Zeichnung des Nathanstifts in Fürth.

Stadtführung: Zwischen Rathaus und Nathanstift – jüdisches Bürgertum in Fürth

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen – auch in Fürth. Kennzeichnend hier ist das Nebeneinander von kleinen Händlern, Firmengründern, Intellektuellen und Bankiers. Viele spendeten zum Wohle ihrer Heimatstadt. So entstanden viele Stiftungen und Bauten, für die Fürth bis heute bekannt ist. Wir erkunden ausgehend vom Jüdischen Museum Franken das Stadtgebiet zwischen Rathaus, Stadtpark und ehemaligem Nathanstift und zeigen wichtige Orte jüdischer Stadtgeschichte.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60,00 €

Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen: 45,00 €, eine Begleitperson frei
(ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz)
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Heimat Fjorda – jüdisches Leben in Fürth. Ein Rundgang durch die Fürther Altstadt

Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „Fjorda“ bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich mit uns auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60 €;
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 €, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Warum werden Verstorbene im Judentum in einfachen Holzsärgen begraben? Warum wird nach einer Beerdigung auf Friseurbesuche verzichtet? Weshalb wurden im 16. Jahrhundert Fürther Juden in Schnaittach begraben?
Alles über die Geschichte der drei jüdischen Friedhöfe in Schnaittach, ihre Fremdnutzung im Nationalsozialismus und über jüdische Begräbnisriten in Franken erfahren Besucher in dieser Führung.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen.


Dauer90 Minuten
TreffpunktJüdisches Museum Franken in Schnaittach
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60 €, zzgl. Eintritt.
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 € inkl. Eintritt, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
Portrait von Karl Marx.

Marx & Mazzen. Stadtrundgang durch 600 Jahre jüdisches Schwabach

Wie sah der Alltag früher in der Synagogengasse aus? Wer wohnte dort und warum? Wie kommt es, dass es heute ganz anders ist? Wozu braucht man Mazzen und was hat Karl Marx mit alldem zu tun?
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch Schwabach und lernen das einstige jüdische Zentrum rund um die Synagogengasse kennen: von den ersten Spuren jüdischer Besiedlung im 14. Jahrhundert, über die Blüte der Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit 1949. Die ehemaligen Gebäude der jüdischen Gemeinde wie Synagoge, Rabbinerhaus und Lehrhaus sind erhalten und restauriert. Sie sind bis heute sichtbare Zeugnisse des wechselvollen jüdischen Lebens einer fränkischen Kleinstadt.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 15 Personen: 60 €, zzgl. Eintritt.
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 € inkl. Eintritt, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
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