Jüdisches Museum Franken
Zitronen

Zitronenkuchen zu Pessach

Backworkshop für Ferienkinder

Im April feiern viele jüdische Familien das Pessachfest, das an den Auszug der Israeliten aus Ägypten erinnert. Während des Festes werden besondere Gerichte ohne Mehl und Hefe gegessen. Viele jüdische Familien erfanden dafür extra leckere Kuchenrezepte. Sehr beliebt sind Rezepte aus Nordafrika mit Zitrusfrüchten und Nüssen – wie der Fürther Zitronenkuchen. Warum das Rezept auch in Fürth existierte, was der Auszug aus Ägypten war, wie viele Zitronen Ihr für eine Torte braucht & vieles mehr verraten Euch Beate Ludwig und Ilona Schuh im Workshop im Jüdischen Museum. Herzlich Willkommen!

Für Kinder im Alter von 7-16 Jahren.

Im Rahmen des Ferienprogramms der Stadt Fürth, mit Beate Ludwig und Ilona Schuh.


DatumDi, 07.04.2020, 10-14 Uhr
OrtJüdisches Museum Franken in Fürth
Eintritt3 €
Anmeldungwww.ferien.fuerth.de
© KIGA auf das leben

L’Chaim – Auf das Leben!

Das Jüdische Museum Franken in Fürth präsentiert die Ausstellung „L’chaim – Auf das Leben“, konzipiert von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus e.V.  – Eine Ausstellung, die die Gegenwart und die Diversität jüdischen Lebens in Deutschland zelebriert, die in Bayern zum ersten Mal gezeigt wird.

In Deutschland leben 83 Millionen Einwohner, davon sind knapp 100.000 jüdisch. Sie müssen nicht stochastisch begabt sein, um sich auszurechnen wie oft es in Deutschland vorkommt, dass ein Nichtjude einen Juden kennenlernt. Praktisch nie. Und so geistern viel zu lange Klischees vom „Jüdischen“ in der deutschen Gesellschaft herum. Genug davon! Sagten sich die Ausstellungsmacher von „L’Chaim!“. Vom Gemeinderabbiner bis zum Punk verdeutlicht die Ausstellung in verschiedenen Themenfilmen auf Deutsch, Englisch und Arabisch wie unterschiedlich und sogar überraschend klischeelos das Jüdischsein sein kann.

Die Filme porträtieren sensibel, aber dennoch offen und ehrlich den Alltag, die Gedanken und Gefühle von Jüdinnen und Juden, die Deutschland heute als ihre Heimat bezeichnen. Die Interviewten, davon vier aus Nürnberg und Fürth, geben persönliche und bewegende Einblicke in ihr Leben in Deutschland, über ihren Beruf, Familie, Sexualität, über ihr Verhältnis zur Religion, ihre Erfahrungen mit dem Antisemitismus und wie sich durch die Corona-Pandemie ihr Leben veränderte.

Eine Ausstellung der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus.


Laufzeit02.07.2020 – 10.01.2021
Eröffnung02.07.2020
OrtJMF Fürth
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija
SonstigesBesucher*innen können ihren eigenen Kopfhörer mitnehmen!

Die Poesie der heilen Welt

Ein Gruß zu Rosch ha-Schana wiederentdeckt

Eintrag eines alten Poesiealbums verziert mit Glanzbildern.

Wer kennt sie nicht, die glitzernden bunten Papierbildchen mit Blumen, Tieren, Märchenfiguren, Engeln oder Weihnachtsmännern, die Großmutters Poesiealbum zieren? Seit dem 19. Jahrhundert lassen Glanz- oder Oblatenbilder Kinder- und Sammlerherzen höher schlagen. Oblatenbilder mit idyllischen Motiven von jüdischen Festen in Synagogen und im Kreis der Familie sind weniger bekannt und selten.

Sie waren weder Spielzeug noch Sammelobjekte und erlebten nur eine kurze Blütezeit zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Ihre Entstehung verdanken sie der jahrhundertealten Tradition, zu Rosch ha-Schana (dem jüdischen Neujahrsfest) Neujahrsgrüße zu versenden.

Die Ausstellung findet im Rahmen von 25 Jahre Jüdisches Museum Franken in Schnaittach und im Rahmen des Jubiläums „321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ statt.

Wir danken dem Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V. für die Förderung.

Begleitprogramm – Führungen

So, 20.06.21, 14 UhrWas ist koscher? Vortrag mit Rabbinerin Dr. Antje Y. Deusel (Online-Vortrag)
So, 27.06.21, 14 UhrKuratorenführung durch die Ausstellung mit Monika Berthold-Hilpert
So, 26.09.21, 14 UhrKuratorenführung durch die Ausstellung mit Monika Berthold-Hilpert

Laufzeitverlängert bis Ende Januar 2022!
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € / 3 € erm.
ÖffnungszeitenKlicken Sie bitter hier, um unsere aktuellen Öffnungszeiten und Besuchsregeln während der Pandemie zu erfahren
Barrierefreiteilweise

Ehemaliges Kaufhaus Tietz in Fürth.

Komm mit, wir entdecken das jüdische Fürth! Ein interaktiver Stadtrundgang für kleine & große Entdecker

Gab es im Kaufhaus Tietz auch Knöpfe? Was bedeutet der Streifen im Sandstein neben der Eingangstür? Gibt es die Mohrenstraße schon immer und wer lebte früher hier? Und was haben die Kinder in der Gabrielschul so alles gelernt?
Wir finden Spuren an Häusern, die uns zu Menschen führen, die früher hier ein- und ausgingen. Im Spielen, Rätseln und Erkunden entdecken wir gemeinsam die jahrhundertealte jüdische Geschichte der Fürther Altstadt.


Empfehlung1.-5. Klasse (GS, MS, RS, GYM)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
©JoachimWinkler

Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Warum müssen Verstorbene innerhalb von einem Tag begraben werden? Warum sind Friseurbesuche nach einem Begräbnis nicht erlaubt?
Die Führung vermittelt den Umgang mit dem Tod im Judentum anhand von Begräbnisriten und der Grabsymbolik. Ebenso lernen die Schüler die Geschichte eines der eindrucksvollsten jüdischen Friedhöfe in Deutschland kennen.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Freitag Nachmittag und samstags sind keine Führungen auf dem alten jüdischen Friedhof in Fürth möglich.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911 – 950988-16 (Mo + Do: 11-13 Uhr)

Zwischen Rathaus und Nathanstift – jüdisches Bürgertum in Fürth im 19. und 20. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen – auch in Fürth. Kennzeichnend hier ist das Nebeneinander von kleinen Händlern, Firmengründern, Intellektuellen und Bankiers. Viele spendeten zum Wohle ihrer Heimatstadt. So entstanden viele Stiftungen und Bauten, für die Fürth bis heute bekannt ist. Wir erkunden ausgehend vom Jüdischen Museum Franken das Stadtgebiet zwischen Rathaus, Stadtpark und ehemaligem Nathanstift und zeigen wichtige Orte jüdischer Stadtgeschichte.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS), Studierende
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Heimat Fjorda – jüdisches Leben in Fürth. Ein Rundgang durch die Fürther Altstadt

Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „Fjorda“ bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken?


Der Rundgang durch die Fürther Altstadt führt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS), Studierende
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)
©JMF_Friedhof_Schnaittach

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Drei jüdische Friedhöfe existieren in Schnaittach. Viele Grabsteine zeugen heute noch von der großen Bedeutung dieser Ruhestätte für die Region. Der älteste Friedhof wurde um 1500 angelegt. Die Führung berichtet über die Geschichte der Friedhöfe, Fremdnutzung im Nationalsozialismus und Begräbnisriten im fränkischen Judentum.

Männliche Teilnehmer bringen bitte eine Kopfbedeckung mit. Freitag Nachmittag und samstags sind keine Führungen über die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach möglich.


Empfehlung5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911 – 950988-16 (Mo + Do: 11-13 Uhr)
Blick auf die Synagogengasse in Schwabach mit dem Jüdischen Museum Franken im Vordergrund.

Marx & Mazzen. Stadtrundgang durch 600 Jahre jüdisches Schwabach

Wie sah der Alltag früher in der Synagogengasse aus? Wer wohnte dort und warum? Wie kommt es, dass es heute ganz anders ist? Wozu braucht man Mazzen und was hat Karl Marx mit alldem zu tun?
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch Schwabach und lernen das einstige jüdische Zentrum rund um die Synagogengasse kennen: von den ersten Spuren jüdischer Besiedlung im 14. Jahrhundert, über die Blüte der Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit 1949.
Die ehemaligen Gebäude der jüdischen Gemeinde wie Synagoge, Rabbinerhaus und Lehrhaus sind erhalten, restauriert und sichtbare Zeugnisse des wechselvollen jüdischen Lebens einer fränkischen Kleinstadt.


Empfehlung5.-13. Klasse (MS, RS, GYM, berufliche Schulen, FOS, BOS)
Dauer90 Minuten
Kosten3 € pro Schüler*in, 2 Begleitpersonen frei
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Das Jüdische Museum Franken in Fürth feiert Jubiläum

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1999 hat das Jüdische Museum Franken mit seinem Haupthaus in Fürth einige Meilensteine erreicht; zuletzt die Realisierung des markanten Erweiterungsbaus 2018.

Das 20-jährige Bestehen nutzt das Museum, um mit einem  abwechslungsreichen Veranstaltungsprogramm die Entstehung des Hauses sowie die geleistete Museumsarbeit Revue passieren zu lassen.
Zwischen September und Dezember präsentiert Ihnen das Team 20 Themen: Von den Konflikten um die Museumskonzeption und um Ausstellungen, zur Bedeutung der Sammlung und einzigartigen Hausgeschichte, bis hin zu innovativen Museumsprojekten und großen Meilensteinen wie dem Erweiterungsbau. Dabei werden auch die Schwierigkeiten und Kontroversen, mit denen sich Jüdische Museen in Deutschland aktuell befassen müssen, Thema sein. Hierzu lädt das Jüdische Museum auch ehemalige Mitarbeiter*innen, Wissenschaftler*innen und Kurator*innen ein, die impulsgebend für das Fürther Haus waren.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Daniela F. Eisenstein und das Museumsteam

Zeichnung des Nathanstifts in Fürth.

Stadtführung: Zwischen Rathaus und Nathanstift – jüdisches Bürgertum in Fürth

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen – auch in Fürth. Kennzeichnend hier ist das Nebeneinander von kleinen Händlern, Firmengründern, Intellektuellen und Bankiers. Viele spendeten zum Wohle ihrer Heimatstadt. So entstanden viele Stiftungen und Bauten, für die Fürth bis heute bekannt ist. Wir erkunden ausgehend vom Jüdischen Museum Franken das Stadtgebiet zwischen Rathaus, Stadtpark und ehemaligem Nathanstift und zeigen wichtige Orte jüdischer Stadtgeschichte.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60,00 €

Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen: 45,00 €, eine Begleitperson frei
(ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz)
Buchung E-Mail | 0911-95098816 (Mo + Do: 11-13 Uhr | Mi 15-17 Uhr)

Heimat Fjorda – jüdisches Leben in Fürth. Ein Rundgang durch die Fürther Altstadt

Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „Fjorda“ bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich mit uns auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 14 Personen: 60 €;
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 €, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911 – 950988-16

Die jüdischen Friedhöfe in Schnaittach

Warum werden Verstorbene im Judentum in einfachen Holzsärgen begraben? Warum wird nach einer Beerdigung auf Friseurbesuche verzichtet? Weshalb wurden im 16. Jahrhundert Fürther Juden in Schnaittach begraben?
Alles über die Geschichte der drei jüdischen Friedhöfe in Schnaittach, ihre Fremdnutzung im Nationalsozialismus und über jüdische Begräbnisriten in Franken erfahren Besucher in dieser Führung.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.

Männer werden gebeten, eine Kopfbedeckung mitzubringen. Freitag Nachmittag und samstags sind keine Führungen auf den jüdischen Friedhöfen in Schnaittach möglich.


Dauer90 Minuten
TreffpunktJüdisches Museum Franken in Schnaittach
KostenGruppe mit bis zu 10 Personen: 60 €
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 € inkl. Eintritt, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911 – 950988-16 (Mo + Do: 11-13 Uhr)
Portrait von Karl Marx.

Marx & Mazzen. Stadtrundgang durch 600 Jahre jüdisches Schwabach

Wie sah der Alltag früher in der Synagogengasse aus? Wer wohnte dort und warum? Wie kommt es, dass es heute ganz anders ist? Wozu braucht man Mazzen und was hat Karl Marx mit alldem zu tun?
Wir begeben uns auf einen Streifzug durch Schwabach und lernen das einstige jüdische Zentrum rund um die Synagogengasse kennen: von den ersten Spuren jüdischer Besiedlung im 14. Jahrhundert, über die Blüte der Gemeinde im 18. und 19. Jahrhundert bis in die unmittelbare Nachkriegszeit 1949. Die ehemaligen Gebäude der jüdischen Gemeinde wie Synagoge, Rabbinerhaus und Lehrhaus sind erhalten und restauriert. Sie sind bis heute sichtbare Zeugnisse des wechselvollen jüdischen Lebens einer fränkischen Kleinstadt.

Es gelten Nasen-Mundschutzpflicht und die Abstandsregel von 1,5m.


Dauer90 Minuten
KostenGruppe mit bis zu 15 Personen: 60 €, zzgl. Eintritt.
Gruppen mit Empfänger*innen von Transferleistungen (ALG II, Sozialhilfe, Grundsicherung , Leistungen nach Asylbewerbergesetz) 45 € inkl. Eintritt, eine Begleitperson frei.
Buchung E-Mail | 0911 – 950988-16 (Mo + Do: 11-13 Uhr)
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Anstehende Veranstaltungen

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Oktober 2021

Do, 28. Oktober 2021, 9:15 - 16:30

JÜDISCHES LEBEN IN BAYERN VOM MITTELALTER BIS ZUR AUFKLÄRUNG

Lehrerfortbildung

November 2021

So, 7. November 2021, 14:00 - 15:30

ZACHOR! – ERINNERN AN DIE POGROMNACHT 1938

Führung | 321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Chanukka, Kinderlesung
So, 21. November 2021, 14:00 - 15:00

HERSCHEL UND DIE CHANUKKA KOBOLDE

Neues Bibliotheksprogramm: Kinderlesungen

© bubales
So, 28. November 2021, 11:00 - 11:45

Shlomos Chanukka-Wunderlampe

Das Jüdische Puppentheater bubales kommt ins JMF!

So, 28. November 2021, 14:00 - 14:45

Shlomos Chanukka-Wunderlampe

Das jüdische Puppentheater bubales kommt ins JMF!

Dezember 2021

Eine Tora Krone aus der Sammlung des Jüdischen Museums Franken in Fürth.
Mi, 1. Dezember 2021, 19:30

Jüdische Barockmusik

321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland | Konzert

So, 5. Dezember 2021, 14:00 - 15:30

CHANUKKA – DAS LICHTERFEST

Führung | 321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

So, 5. Dezember 2021, 14:00 - 17:00

DIE DREIDEL CHALLENGE 321

321 – 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

Januar 2022

Der älteste jüdische Friedhof in Schnaittach.
So, 2. Januar 2022, 8:00 - 17:00

DIE JÜDISCHEN FRIEDHÖFE IN SCHNAITTACH

Friedhofsführung in Schnaittach

+ Veranstaltungen exportieren
Blick in die Ausstellung 5x Treumann im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

5x Treumann – Von Fürth bis Amsterdam

„5x Treumann“, das sind Otto Treumann und seine Frau Jettie Olivier, ihre Kinder René und Babette sowie ihre Enkelin Suzanna Treumann. Zum 100. Geburtstag von Otto Treumann zeigt das Jüdische Museum Franken in Fürth eine neue Wechselausstellung.

Der in Fürth geborene Otto Treumann ist durch seine frühe Emigration in die Niederlande in seiner ursprünglichen Heimat vorwiegend Kennern von Grafikdesign und Gebrauchsgrafik bekannt. Nach den einschneidenden Erlebnissen im Nationalsozialismus und einem Leben im Untergrund begann er in der unmittelbaren Nachkriegszeit eine erfolgreiche internationale Karriere.

Die Leidenschaft für Kunst und Design teilte er mit seiner Familie, die in ganz unterschiedlichen Bereichen der Druckgrafik und der Bildenden Kunst tätig ist. Die Ausstellung zeigt bewegende Stationen im Leben Otto Treumanns und entführt den Besucher in fünf künstlerische Welten voller Farben, Formen und Leidenschaft.

Mit freundlicher Förderung der Liliane und Frank W. Wilmers Stiftung, Walter und Elisabeth Kurz, Verein zur Förderung des Jüdischen Museums Franken e.V.

Begleitprogramm

Es gibt derzeit keine anstehenden Veranstaltungen.


Laufzeit17.7.2019 – 19.1.2020
EröffnungDi, 16.7.2019, 19 Uhr
OrtJMF Fürth, UG Neubau
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija

Guides gesucht!

AUFGRUND DER CORONA- PANDEMIE SUCHEN WIR, BIS AUF WEITERES, KEINE GUIDES FÜR DAS JÜDISCHE MUSEUM FRANKEN. BLEIBEN SIE GESUND!

Schülerinnen und Schüler, die ihre eigenen künstlerischen Werke für ihre Ausstellung "Ottos Farben" entwerfen.

Ottos Farben

Begleitend zur Wechselausstellung „5x Treumann – Von Fürth bis Amsterdam“ zeigt das Jüdische Museum Franken die Schülerausstellung „Ottos Farben“.

33 Drittklässler*innen der Grundschule am Kirchenplatz und ihre drei Lehrerinnen haben sich im Vorfeld der Eröffnung der Wechselausstellung „5x Treumann – Von Fürth bis Amsterdam“ mit dem Leben der jüdischen Grafikerfamilie Treumann und insbesondere dem Leben des in Fürth geborenen Familienoberhauptes Otto Treumann beschäftigt. Wie Otto und seine Tochter Babette spielten sie ganz im Sinne des Bauhaus mit Farben und experimentierten mit geometrischen, in Form und Farbigkeit reduzierten Flächen. Entstanden sind in gemeinsamen Workshops in Schule und im Jüdischen Museum Franken farbenfrohe Collagen, Pochoirs und Drucke, die die Grundschüler in ihrer eigenen Ausstellung präsentieren. 

Im Rahmen der Projektreihe „Schüler*innen machen Museum“, bei der Schülerinnen und Schüler ihre selbst erarbeiteten Ausstellungen und künstlerischen Arbeiten zu jüdischen Themen im Jüdischen Museum Franken in Fürth präsentieren.


Laufzeit19.7.2019 – 19.1.2020
EröffnungFr, 19.7.2019, 10 Uhr
OrtJMF Fürth, EG Altbau
Eintritt6 € / 3 € erm. / 8 € Kombiticket
Barrierefreija

Jeden 1. Sonntag im Monat, 14 Uhr | Treffpunkt JMF in Fürth
3 € zzgl. Eintritt, ohne Anmeldung

Das Thema der Führung wechselt monatlich.

(mehr …)
Schülerausstellung "Mensch, wo bist du?" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

„Mensch, wo bist du?“

Schüler*innen der 10. Jahrgangsstufe des Labenwolf Gymnasiums Nürnberg haben das diesjährige Leitthema „Mensch, wo bist Du? Gemeinsam gegen Judenfeindschaft“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Franken e.V. aufgegriffen und künstlerische Arbeiten geschaffen.

Die Kunstwerke führen Mechanismen von Ausgrenzung und Diskriminierung vor Augen, thematisieren drastisch ihre Folgen und zeigen alternative Handlungsmöglichkeiten auf, die den Kreislauf von Ressentiment und Vorurteil durchbrechen können. Eine Auswahl der Kunstwerke ist bis zum 28.04.2019 im Jüdischen Museum Franken in Fürth zu sehen.

Im Rahmen der Projektreihe „Schüler*innen machen Museum“, bei der Schülerinnen und Schüler ihre selbst erarbeiteten Ausstellungen und künstlerischen Arbeiten zu jüdischen Themen im Jüdischen Museum Franken in Fürth präsentieren.

In Kooperation mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, dem Labenwolf Gymnasium, dem Museumspädagogischen Zentrum München und dem Evangelischem Dekanat Fürth.


Laufzeit27.02.2019 – 28.04.2019
OrtJMF Fürth, UG Altbau
Bild aus der Schülerausstellung "In der Heym is daham?" von Simon Rötsch.

„In der Heym is daham?“ – Wie jüdische Fürther ihre bayerische Heimat im Jahr 1918 gestalteten – und wie die Heimat es ihnen dankte.

Die Ausstellung erzählt die Lebensgeschichten der Fürther Kurt Königsberger und Robert Löwensohn (im Bild) und stellt damit zwei exemplarische Lebensläufe aus der Revolutionszeit 1918 vor.

Königsberger schloss sich den Revolutionären um Kurt Eisner an, der nach dem Sturz von Ludwig III. die bayerische Republik als Freistaat ausrief und zum ersten Ministerpräsidenten gewählt wurde. In der Nacht zum 8. November 1918 wurde Königsberger von Kurt Eisner für wenige Tage zum provisorischen Kriegsminister und Oberkommandierenden der bayerischen Streifkräfte ernannt. Löwensohn zog es zu einem sogenannten Freikorps. Ziel dieser Verbände war es, unter anderem die sozialistische Revolution zu bekämpfen. Tatsächlich war Robert Löwensohn 1919 an der Niederschlagung der Münchner Räterepublik beteiligt.

Simon Rötsch ist Schüler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Oberasbach. Beide Biografien kommen bereits in der von ihm recherchierten Arbeit „Spuren jüdischen Lebens in Fürth während des Ersten Weltkriegs“ vor, für die er 2017 einen Landessieg beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten holte.

Im Rahmen der Projektreihe „Schüler*innen machen Museum“, bei der Schüler*innen ihre selbst erarbeiteten Ausstellungen und künstlerischen Arbeiten zu jüdischen Themen im Jüdischen Museum Franken in Fürth präsentieren.


Laufzeit13.03.2019 – 02.06.2019
OrtJMF Fürth, UG Neubau
Die Mikwe in Schnaittach ist eines der Fotomotovie aus der Ausstellung "Jüdische Spuren in Franken" im JMF Schnaittach. ©Christian Schuster.

Jüdische Spuren in Franken – Fotografien von Christian Schuster

Das Detail offenbart ganz neue Blickwinkel auf das Ganze. Auf der Suche nach den Spuren des ehemals aktiven jüdischen Lebens in Franken entdeckte der Nürnberger Fotograf Christian Schuster beeindruckende Zeugnisse jüdischer Kultur – manche offensichtlich, andere eher verdeckt.

Schuster wirft plastische und detailreiche Blicke auf Synagogen mit ihren Ritualobjekten, auf Mikwaot, Laubhütten, eine Mesusa an einem Hauseingang oder auf moosbedeckte Grabsteine verschiedener jüdischer Friedhöfe. Mit seinen Fotografien nimmt er die Betrachter mit auf eine Reise in die verschwundene Welt der fränkischen (Land-) Juden. In den gezeigten Arbeiten wird die Synthese von Zeit und Spur als zentrale Herauforderung des Fotografen in verdichteter Form sichtbar.

Christian Schuster, geb. 1975, ist als selbständiger Berater mit dem Schwerpunkten IT und kombinierte Unternehmensprozesse tätig. Seit seinem 8. Lebensjahr interessiert er sich für Fotografie und arbeitet mit unterschiedlichsten Kameras und Formaten analog und digital.


Laufzeit13.05.2019 – 22.09.2019
EröffnungSo, 12.05.2019, 14 Uhr
OrtJMF Schnaittach
Eintritt5 € / 3 € erm.
Barrierefreinein
Blick in die Wechselausstellung "Cherchez la Femme" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Cherchez la Femme – Perücke. Burka. Ordenstracht

Über das religiöse Verschleierungsgebot wird in Europa seit Jahren gestritten. Vielen gelten Burka und Kopftuch als Zeichen eines fehlenden Willens zur Integration.

Judentum, Christentum und Islam teilen die religionsphilosophische Grundlage von weiblicher Sittsamkeit, die eine Verhüllung der körperlichen Reize vorschreibt. In der täglichen Praxis werden vielfältige Deutungsmöglichkeiten sichtbar: traditionelle Vorschriften werden modisch interpretiert, Kleidungsstücke zu politischen Zeichen im Kampf um öffentliche Anerkennung. Cherchez la Femme zeigt eine Auswahl an assoziativen Positionen zur Verhüllung von Kopf und Körper aus der Perspektive von Religion und Politik.

Eine Ausstellung des Jüdischen Museums Berlin.


Laufzeit14.05.2018 – 14.10.2019
OrtJMF Fürth, UG Neubau
Innenaufnahme der ehemaligen Fürther Altschul.

Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul

1617 wurde die Fürther Hauptsynagoge, später „Altschul“ genannt, eingeweiht. Sie war der Mittelpunkt des Fürther Schulhofs, der mit mehreren Synagogen, Talmudschulen, Rabbinerhaus und Mikwe über Jahrhunderte das Herz des jüdischen Lebens in Fürth bildete.

Die Altschul war weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt. Hier wurde gelehrt und gelernt, diskutiert, gebetet und religiöse Gemeinschaft gelebt.
In einer Nacht, in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden über 300 Jahre jüdische Geschichte zerstört und verschwand aus dem Stadtbild. In einer Wechselausstellung zeigt das JMF in Fürth zum 80-jährigen Gedenken an die Pogromnacht Einblicke und Impressionen aus vier Jahrhunderten, von den Anfängen der Altschul bis zu ihrer Zerstörung im Novemberpogrom 1938.


OrtJMF Fürth, Altbau
Eintritt6 € / 3 € erm.
Barrierefreinein

Übersicht der Räume des Erweiterungsbaus, für die eine Raumpatenschaft übernommen werden kann. Raumpaten gesucht! 

 

Für die im Bild links rot markierten Räume können Sie eine Patenschaft übernehmen. Jeder Raum wird nach einer jüdischen Persönlichkeit benannt. Sie suchen sich den Namen aus – eine Broschüre mit der Liste der zur Auswahl stehenden Persönlichkeiten finden Sie hier.

Als Zeichen des Dankes erhalten Sie ein Co-Branding, zum Beispiel: „Leselounge Leopold Ullstein, gestiftet von/presented by Max Mustermann“. (mehr …)

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