Die Frage des Monats

„Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul“

Titelbild der Wechselausstellung "400 Jahre Fürther Altschul" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.im Altbau des JMF Fürth

18.7.-31.12.2018

1617 wurde die Fürther Hauptsynagoge, später „Altschul“ genannt, eingeweiht. Sie war der Mittelpunkt des Fürther Schulhofs, der mit mehreren Synagogen, Talmudschulen, Rabbinerhaus und Mikwe über Jahrhunderte das Herz des jüdischen Lebens in Fürth bildete, mit einer Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Hier wurde gelehrt und gelernt, diskutiert, gebetet und religiöse Gemeinschaft gelebt.

In einer Nacht, in der Pogromnacht vom 9. auf den 10. November 1938, wurden über 300 Jahre jüdische Geschichte zerstört und verschwand aus dem Stadtbild. In einer Wechselausstellung zeigt das JMF in Fürth zum 80-jährigen Gedenken an die Pogromnacht Einblicke und Impressionen aus vier Jahrhunderten, von den Anfängen der Altschul bis zu ihrer Zerstörung im Novemberpogrom 1938.