Die Frage des Monats

Was ist geplant?

Blick auf die Fassade des Erweiterungsbaus im Mai 2017: die Fassade ist fertig.Sonderausstellungen, ein Foyer mit Café und eine Studienbibliothek – diese und viele weitere Räume werden im Neubau eingerichtet. Durch die neuen Platzverhältnisse wird sich auch im Altbau einiges verändern.

Unsere Pläne im Detail:

 

Der Neubau

Der Neubau wird zwischen dem Altbau des Jüdischen Museums Franken und dem Helmplatz errichtet und ist im EG und im 2. OG mit dem denkmalgeschützen Altbau verbunden.
Der Kubus wird in Massivbauweise errichtet, große Fenster gliedern die Fassade aus Naturstein. Die beiden oberen Geschosse sind zum nordöstlichen Nachbargebäude hin gestaffelt und greifen zum Teil dessen Dachneigung auf – so fügt sich der Neubau in das historische Gefüge der Umgebung ein. Flachdächer mit Gefälledämmung schließen das Gebäude nach oben hin ab.

Die Räumlichkeiten werden folgendermaßen genutzt:

Untergeschoss – Sonderausstellungen

Im Untergeschoss befindet sich der Bereich für Sonderausstellungen. Außerdem werden hier die Sanitärräume für Besucher, ein Garderobenraum für Mitarbeiter, ein Abstell- und Putzraum sowie ein Depot eingerichtet.

Erdgeschoss – Foyer mit Empfang, Veranstaltungsraum, Café, Museumsshop mit Leseecke

Über einen Eingang von der Königstraße kommt man in das zentrale Foyer mit Empfang. Um das Foyer räumlich hervorzuheben, erstreckt es sich teilweise über zwei Geschosse. Durch eine Verglasung kann man so in das EG hinunterblicken.
Im EG befindet sich zudem der Zugang zum Treppenhaus und es werden ein Veranstaltungsraum, ein Café und ein Museumsshop mit Leseecke eingerichtet. Über den Museumsshop gelangen Besucher auch in den Altbau.

1. Obergeschoss – Studienbibliothek mit Leselounge

Im 1. OG ist die Studienbibliothek mit ihren Nebenräumen (Leselounge, Bibliothekarsbüro und Kopierraum) untergebracht. Sie ist über das Treppenhaus zugänglich. Wie im Foyer erstreckt sich auch die Bibliothek zum Teil über zwei Geschosse. In diesem Bereich sind zwei raumhohe Fenster angeordnet, die ein großzügiges Raumgefühl vermitteln. Eine Treppe führt von der Bibliothek in einen Flur im 2. OG.

2. Obergeschoss – Depot

Im 2. OG werden das Depot, zwei Sanitärräume sowie ein Aufenthaltsraum für die Mitarbeiter eingerichtet. Alle Räume sind über einen Flur zugänglich, der quer zum Treppenhaus verläuft und außerdem über eine zweite Treppe von der Bibliothek aus erreichbar ist. Ein witterungsgeschützter Steg, in Verlängerung des Treppenhauses, verbindet den Neubau mit dem Altbau.

3. Obergeschoss – Büroräume der Mitarbeiter

Im 3. OG befindet sich das Büro der Museumsmitarbeiter. Neben fünf Büroräumen und einem Besprechungsraum ist auch eine Terrasse geplant.

Hauptdachfläche – Photo-Voltaik

Das Hauptdach über dem 3. OG wird für Photo-Voltaik genutzt.

Außenbereich – Garten der Kulturen

Als Verbindung zwischen Neu- und Altbau wird im Außenbereich der Lernort Garten der Kulturen angelegt.

 

Der Altbau

Der neu geschaffene Raum im Neubau bringt eine Umstrukturierung des Altbaus mit sich. Davon betroffen sind das EG (heute noch Empfang, Café, Museumsshop und Seminarraum) und die beiden oberen Geschosse.

EG – Vermittlungszentrum, partizipative Räume und Küchenbereich

Im EG des Altbaus entsteht ein Vermittlungszentrum. Dort finden künftig Diskussionen zu aktuellen gesellschaftspolitischen Themen wie Migration und Antisemitismus sowie Lehrerfortbildungen statt. Für Schüler und Jugendliche werden partizipative Räume eingerichtet, um sie mit jüdischer Kultur und Geschichte vertraut zu machen. Zudem ist im Erdgeschoss ein Küchenbereich für „Hands-on“-Projekte rund um das Thema Essen und Ernährung geplant.

3. und 4. OG – Kindermuseum

Im Kindermuseum im 3. und 4. OG lernen Grundschüler spielerisch die jüdische Religion kennen.