Die Frage des Monats

Mary S. Rosenberg: Vom Ludwigsbahnhof an den Broadway

Mary Rosenberg in ihrer Literaturhandlung. AUSVERKAUFT!

Vortrag, Lesung & Film im Rahmen von „LESEN!“
Mi, 18.7.2018, 19 Uhr | JMF Fürth
7 € / 5 € erm.

Die Familie und die Buchhandlung Rosenberg wurden bereits weit vor 1933 Ziel antisemitischer Angriffe. Die Tochter Maria , welche den Laden des verstorbenen Vaters Georg übernommen hatte, wurde von den Nationalsozialisten enteignet und konnte 1939 in die USA flüchten. Am Broadway in New York eröffnete sie ihre eigene Buchhandlung, in der sie deutsche Emigranten wie Albert Einstein und Thomas Mann zu ihren Kunden zählten. Sie korrespondierte u.a. mit Erich Kästner, Lion Feuchtwanger und Kurt Pinthus.

Über dieses bewegte Leben geben Dr. Volker Titel und Bernd Noack, der Mary S. Rosenberg noch persönlich begegnet ist, Auskunft. Sara-Fiona Hertle vom Jungen Ensemble des Stadttheaters Fürth liest aus unveröffentlichten Briefen zwischen Mary S. Rosenberg und deutschen Intellektuellen im Exil.

Vortrag & Moderation: Dr. Volker Titel, Akademischer Oberrat am Lehrstuhl für Buchwissenschaft der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
Bernd Noack, Autor und Kulturjournalist
Sara-Fiona Hertle, Junges Ensemble Stadttheater Fürth

Mit Filmausschnitten aus „Niemand hat auf uns gewartet. Mary Sara Rosenberg – Buchhändlerin in New York“ (1992), ein Film von Norbert Schmidt.

Veranstalter: Kulturamt Fürth in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Franken