Alef

Führungen in Fürth

In Fürth bieten wir Schulklassen ein breit gefächertes Führungsangebot durch unser Haupthaus, die Dependance Krautheimer Krippe oder den Alten Jüdischen Friedhof an. Dieses richtet sich an Grund-, Realschüler und Gymnasiasten ebenso wie an Studierende, Berufs-, Fachober- und Förderschüler.

Achtung: Von Oktober 2017 bis Mai 2018 hat das JMF wegen Umbau geschlossen. Da die Führungen durch unser Haus in dieser Zeit wegfallen, haben wir zwei neue Stadtrundgänge durch das jüdische Fürth für Sie konzipiert!

 

Folgende Führungen bieten wir während der Schließzeit an:

 

Einstiger Schulhof der Fürther Altschul.

  • Heimat Fjorda – jüdisches Leben in Fürth. Ein Rundgang durch die Fürther Altstadt

Jahrhundertelang galt Fürth als das jüdische Zentrum in Süddeutschland. Als Ort des Lehrens und Lernens war Fürth europaweit bekannt. „Fjorda“ bot Heimat für viele jüdische Familien. Wie sah der Alltag in Fürth aus? Was ist das Besondere des jüdischen Fürths? Was können wir von der Geschichte heute im Stadtbild wiederentdecken? Begeben Sie sich mit uns auf einen Rundgang durch die Fürther Altstadt zu den bedeutenden historischen Orten, die jüdisches Leben gestern und heute ausmachen.

Empfehlung: 5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS), Studierende

 

Das ehemalige jüdische Kaufhaus Tietz in Fürth.

  • Zwischen Rathaus und Nathanstift – jüdisches Bürgertum in Fürth im 19. und 20. Jahrhundert

Das 19. Jahrhundert ist das Jahrhundert der politischen, sozialen, wirtschaftlichen und religiösen Veränderungen – auch in Fürth. Kennzeichnend hier ist das Nebeneinander von kleinen Händlern, Firmengründern, Intellektuellen und Bankiers. Viele spendeten zum Wohle ihrer Heimatstadt. So entstanden viele Stiftungen und Bauten, für die Fürth bis heute bekannt ist. Wir erkunden ausgehend vom JMF das Stadtgebiet zwischen Rathaus, Stadtpark und ehemaligem Nathanstift und zeigen wichtige Orte jüdischer Stadtgeschichte.0

Empfehlung: 5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS), Studierende

 

Führung auf dem Alten Jüdischen Friedhof in Fürth.

  • Der Alte Jüdische Friedhof in Fürth

Warum müssen Verstorbene innerhalb von einem Tag begraben werden? Warum sind Friseurbesuche nach einem Begräbnis nicht erlaubt?
Die Führung vermittelt den Umgang mit dem Tod im Judentum anhand von Begräbnisriten und der Grabsymbolik. Ebenso lernen die Schüler die Geschichte eines der eindrucksvollsten jüdischen Friedhöfe in Deutschland kennen.

In Kooperation mit der Israelitischen Kultusgemeinde Fürth

Empfehlung: 5.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)

 

Führung für Schüler in der Dependance Krautheimer Krippe des Jüdischen Museums Franken in Fürth.

  • Die Familie Krautheimer und die Krautheimer Krippe

Die Führung durch die Krautheimer Krippe vermittelt die Geschichte der Säuglings- und Kleinkinderkrippe, die 1912 dank der Spende der Familie Krautheimer erbaut wurde. Sie enthüllt eindrucksvolle Spuren im historischen Gebäude und erzählt vom wechselvollen Schicksal der Stifterfamilie.
Im interaktiven Schulprogramm arbeiten die Schülerinnen und Schüler mit gut zu erschließenden historischen Quellen und lernen so wichtige Ereignisse der deutsch-jüdischen Geschichte und der Fürther Stadtgeschichte kennen.

Empfehlung: 5.-10. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)

 

Alle Führungen dauern etwa 90 Minuten und kosten 3 Euro pro Schüler. Zwei Begleitpersonen sind frei.

Buchung: 0911-770577 (Mo-Do 9.30-13 Uhr) oder per email.
Bitte beachten Sie, dass wir zur Bearbeitung Ihrer Führung zwei Wochen Vorlauf benötigen. Vielen Dank.

 

Folgende Führungen sind ab Mai 2018 wieder möglich:

 

Torarolle - Titelmotiv für die Führung "Unsere jüdischen Wurzeln"

  • Unsere jüdischen Wurzeln – auf Entdeckung fränkisch-jüdischer Geschichte und Religion

Im Rahmen der Sakramentenvorbereitung gilt es, christliche Feiern besser kennenzulernen. Häufig sind die Handlungen und Aussagen Jesu nur dann zu verstehen, wenn man weiß, dass er als Jude gelebt und geglaubt und dies niemals aufgegeben hat. In vielen Texten der Evangelien geht es um innerjüdische Themen und Konflikte, deren Hintergründe zu entdecken sind. Wir laden Sie herzlich in unser Haus nach Fürth ein, um unsere jüdischen Wurzeln kennenzulernen.

Empfehlung: Erstkommunionkinder, Firmlinge, Konfirmanden

Interreligiös-katechetische Arbeitshilfe zum Download
Eine Kooperation des Jüdischen Museums Franken mit dem Erzbistum Bamberg

 

gummibaeren

  • Du darfst! Koscher essen und mehr

Wie schmecken koschere Gummibärchen?
Weshalb ist ein Cheeseburger nicht koscher?
Was macht ein Rabbiner in der Coca-Cola-Fabrik?
Und was bedeutet eigentlich »koscher«?
Diese und viele andere Fragen beantwortet das Programm „Du darfst!“. Durch Ausprobieren, Sortieren und Kosten erfahren die Kinder die Bedeutung von Speisegeboten im Judentum und anderen Weltreligionen.

Empfehlung: 1.-5. Klasse (GS, MS, RS, GYM)

 

  • Museums-Rallye: Hausgeschichten

Das Museumsgebäude in Fürth ist selbst ein wichtiges Exponat. Vom hebräischen Buchdrucker Hirsch Fromm im Jahr 1703 als Wohnhaus erbaut, wurde das Haus in der heutigen Königstraße 89 in den folgenden zwei Jahrhunderten weiterhin von jüdischen Familien bewohnt.
In der Rallye erkunden die Schüler Details des historischen Gebäudes und erfahren Grundlegendes über jüdisches Leben in Fürth und zur Fürther Stadtgeschichte.

Empfehlung: 5.-7. Klasse (MS, RS, GYM)

 

  • Berches, Holekrasch & Schmuremazzen – jüdisches Leben in Franken

Das ehemals jüdische Wohnhaus, in dem sich das Jüdische Museum Franken in Fürth befindet, ist ein idealer Lernort: Das im 17. Jahrhundert erbaute Haus ist mit einer historischen Laubhütte und einem Ritualbad im Keller ausgestattet.
Mit Judaika wie Chanukkaleuchter oder Tora-Rolle begreifen Schüler die Bedeutung und Vielfalt religiöser Riten und Feste im Judentum früher und heute.

Empfehlung: 6.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)

 

  • Zwischen Heimat und Exil – jüdische Geschichte in Franken

Gegenstände, Dokumente und Fotos zeigen eindrucksvoll das Alltagsleben der kleinen und großen Leute in der Fürther Dauerausstellung. Die Führung vermittelt anhand  ausgewählter Biografien die Geschichte fränkischer Juden zwischen Integration und Ausgrenzung, zwischen Heimat und Exil – vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Interviews mit Zeitzeugen verdeutlichen die Vielfalt jüdischer und fränkischer Identitäten. Lehrer können eine zeitliche Epoche festlegen.

Empfehlung: 8.-12. Klasse (MS, RS, GYM, FOS, BOS)