Alef

Sammelleidenschaft

Chanukka-Leuchter aus der Sammlung des Jüdischen Museums Franken in Fürth. Helfen Sie dem Jüdischen Museum Franken dabei, jüdisch-fränkisches Kulturerbe zu bewahren und die Museumssammlung zu erweitern. Bei den Ankäufen handelt es sich um Judaika, Alltagsgegenstände, hebräische Drucke oder Handschriften, Ansichtskarten, Werbemarken und vieles mehr. Die Inventarisierung und Erforschung dieser Gegenstände hilft uns, den Alltag und die Familiengeschichten im jüdischen Franken zu rekonstruieren.

Wenn Sie mehr über Neuerwerbungen und die Sammelleidenschaft des Museums erfahren möchten, wenden Sie sich bitte an uns per Email.


Miniatur-Bilderbuch

Miniatur Bilderbuch „Im Lande der Buren. Die erste Siegesnachricht, November des Jahres 1899“
Bayrische Doppel-Post/Cichorie Julius Cohn in Fürth
um 1900

Die Zichorienfabrik Julius Cohn wurde 1826 von Julius Cohn (1795-1842) gegründet. Nach seinem Tod wurde die Fabrik vom zweiten Mann seiner Frau Lea, dem Sulzbacher Tuch- und Schnittwarenhändler Aron Feistmann weitergeführt und die Kaffeherstellung ab 1853 fabrikmäßig betrieben. Zwischen 1909 und 1911 wurde der Familienbetrieb in eine GmbH umgewandelt. Zwischen 1931 und 1935 (weiterlesen)


Reise Limousine

Reise Limousine von den Bing WerkenBing Werke
Nürnberg, 1910-1925

1864 von den Gebrüdern Ignaz (1840-1918) und Adolf Bing gegründetes Unternehmen, das sich von der anfänglichen Metallwarenfabrikation bis Anfang des 20. Jahrhunderts zum größten Spielzeughersteller der Welt entwickelte. Bing Spielzeuge sind bis heute beliebte Sammlerstücke geblieben. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise ging das Unternehmen 1929 bankrott. Den aus der Konkursmasse erworbenen Namen führt seit 1932 ein auf die Herstellung von Vergasern spezialisierter Automobilzulieferer. (weiterlesen)


Kidduschbecher

Kiddusch-Becher

Deutschland, um 1870
Hebräische Gravur mit Neujahrsgrüßen: „Herrn Rabbiner Neckarsulmer von seinen ehrergebenen Schülern Paltiel Dinkelspühler, Emanuel Frankfurter, Ariel Sommer, Julius Offenbacher, Max Skutsch.“

Dieser Becher wurde dem in Fürth wirkenden Rabbiner Juda Wolf Neckarsulmer (1800-1880) von seinen Schülern geschenkt. Neckarsulmer stammte aus einer alten Fürther Familie und war Schüler von Wolf Hamburger an der Fürther Talmudschule. 1826 wurde er Distriktsrabbiner in Schnaittach. 1867 bis 1876 war er (weiterlesen)