Alef

18.7.-29.9.2017 | „Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul“

Titelbild der Wechselausstellung "400 Jahre Fürther Altschul" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.im  JMF in Fürth

1617 wurde die Fürther Hauptsynagoge, später „Altschul“ genannt, eingeweiht. Sie war der Mittelpunkt des Fürther Schulhofs, der mit mehreren Synagogen, Talmudschulen, Rabbinerhaus und Mikwe über Jahrhunderte das Herz des jüdischen Lebens in Fürth bildete, mit einer Strahlkraft weit über die Stadtgrenzen hinaus. Hier wurde gelehrt und gelernt, diskutiert, gebetet und religiöse Gemeinschaft gelebt.

Heute, 400 Jahre später, ist all dies vernichtet und aus dem Stadtbild verschwunden. In einer (weiterlesen)


18.11.-11.12.2015 | Mal- und Zeichenwettbewerb »Wir bauen, Ihr malt!«

MalwettbewerbIm Juni 2015 rief das Jüdische Museum Franken alle Fürther Grundschüler auf, Bilder für den Bauzaun des Erweiterungsbaus zu malen. Aufgabe war, Feste und Feiertage verschiedener Religionen und Kulturen – ein wichtiges Thema der Vermittlungsarbeit des Museums – darzustellen.

Kinder von 7 bis 11 Jahren haben insgesamt 293 Bilder- und Bildgeschichten eingesandt. Ob Weihnachten, Bayram, Holi, Chanukka oder Geburtstag – jedes Bild erzählt auf seine Weise von Erlebnissen in der Familie, mit Freunden oder von Geschichten, die den Kindern bekannt und wichtig sind. (weiterlesen)


16.10.-10.12.14 in Fürth | „Am Anfang war…“ – Buchwerkstatt 3

Buchwerkstatt 3Zum dritten Mal haben Jungen und Mädchen im Rahmen des Kinderferienprogramms der Stadt Fürth ihr eigenes Buch geschaffen – genauso wie vor 300 Jahren der Buchdrucker Hirsch Fromm, der einst in dem Museumsgebäude in Fürth lebte.

Thema der diesjährigen Buchwerkstatt war die Schöpfungsgeschichte. Mit Hilfe der Nürnberger Künstlerin Verena Waffek sowie Jutta Müller und Kerstin Woitas-Schicker vom Jüdischen Museum Franken gestalteten sie einen Einband, ein Titelblatt und ihre persönliche kleine Geschichte. (weiterlesen)


1.-17.4.11 | Orte aus dem Leben

Orte aus dem LebenKunstinstallation von Oliver Boberg
Projekt des Festivals „made in …“
am Jüdischen Museum Franken in Fürth

Der Fürther Kulturpreisträger Oliver Boberg rückt das unpolierte Stadtgesicht mit seinen Lücken, Flecken und Rissen ins Visier. Die oft als hässlich abgetanen „Un-Orte“, die man noch nicht einmal im Vorbeifahren bemerkt, stehen für kurze Zeit im Scheinwerferlicht – so auch das noch unbebaute Grundstück, das für den Anbau des Jüdischen Museums Franken vorgesehen ist. An vier Orten in der Fürther Innenstadt werden (weiterlesen)


26.1.-27.3.11 | Das Mikwen-Projekt

Plakat des Mikwenprojekts.im Jüdischen Museum Franken in Fürth

Die Ausstellung »Das Mikwen-Projekt« präsentiert mit poetischen Bildern und Interviews faszinierende Einblicke in die Bedeutung des Ritualbades für Frauen heute. Die Schriftstellerin Leah Lax und die amerikanische Fotografin Janice Rubin beschäftigten sich in einem mehrjährigen Projekt mit der Beziehung jüdischer Frauen zum Gebot der rituellen Reinigung. Eindrucksvoll zeigt die Ausstellung die unterschiedlichen Haltungen jüdischer  Frauen zum Reinigungsritual, zum eigenen  Körper und zur Sexualität.


20.10.10.-27.3.11 | Eisenbahngeschichten

Eisenbahngeschichten PLAK.indd175 Jahre Eisenbahn in Fürth und Nürnberg haben das Jüdische Museum Franken dazu inspiriert, die Ausstellung „Eisenbahngeschichten“ im Fürther Museum zu präsentieren. Dabei wird die Bedeutung der Eisenbahn in der deutsch-jüdischen Geschichte deutlich und welche Folgen der Fortschritt durch Technik für die Gesellschaft hatte. Vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart reichen die Geschichten, die Besucher im Museum sehen und hören können.


9.6.-31.10.10 | Ganz rein!

Bild einer Mikwe zur Ausstellung "Ganz rein!"Jüdische Ritualbäder. Fotografien von Peter Seidel

Rituelle Reinheit, Sexualität, Ehe und Geschlechterrollen sind die Themen, die das Jüdische Museum Franken in Fürth mit einer Ausstellungsreihe beleuchtet.

Mit „Ganz rein!“ präsentiert das Museum die beeindruckende Bilderserie des Franfkurter Fotografen Peter Seidel. 1987 beschloss er, das jüdische rituelle Tauchbad zum Gegenstand seiner Fotografien zu machen. Die außergewöhnlichen Blickwinkel, die Peter Seidel für seine Mikwen-Serie gewählt hat, ziehen den Betrachter (weiterlesen)