Die Frage des Monats

Jüdisch Leben

Neue Dauerausstellungsabteilungen in Fürth
im Jüdischen Museum Franken in Fürth

Was ist koscher, was ist Holekrasch, wie riecht Schabbat, wer geht ins Ritualbad, können Frauen Rabbinerinnen werden? Riten, Festtage und jüdische Lebensweisen früher und heute sind das Thema in sechs neuen Teilen der Dauerausstellung in Fürth. Dort erfahren Besucher, wie Ritual, Erinnerung und Gemeinschaft im jüdischen Leben eine untrennbare Einheit bilden.


Dauerausstellung in Schnaittach

Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach wurde in der 1570 erbauten Synagoge mit angegliedertem Rabbinerhaus und Ritualbad eingerichtet. In seiner Dauerausstellung präsentiert das Museum den bedeutendsten Bestand an Sachzeugnissen jüdischer Landkultur in Süddeutschland. Sie umfasst nicht nur Dinge des religiösen Rituals, sondern auch zahlreiche Alltagsgegenstände der jüdischen Landgemeinde, der »Medinat Aschpah« – der Verwaltungsgemeinschaft der jüdischen Gemeinden in Ottensoos, Schnaittach, Forth und Hüttenbach.

Im selben Gebäude befindet sich das Heimatmuseum Schnaittach.


Dauerausstellung in Schwabach

Das Jüdische Museum Franken in Schwabach befindet sich in einem ehemals jüdischen Wohnhaus. In ihm wurde ein Kleinod europäisch-jüdischen Kulturerbes entdeckt: Eine historische Laubhütte mit eindrucksvoller Wandmalerei aus spätbarocker Zeit. Der Symbolgehalt der Wandmalerei ist in Westeuropa einzigartig. In der Umgebung der Laubhütte befinden sich viele historische Gebäude wie etwa Synagoge, Rabbinerhaus, Lehrhaus und Häuser jüdischer Hoffaktoren und Familien.