Alef

Begleitprogramm zur Wechselausstellung „400 Jahre Fürther Altschul“

Titelbild der Wechselausstellung "400 Jahre Fürther Altschul" im Jüdischen Museum Franken in Fürth.Vorträge & Führungen

  • Di, 1.8.2017, 19:30 Uhr | JMF Fürth:  Vortrag  „»…Ihnen fernerweit gönnen ihre Synagogen und andere Nebenschulen, so viel selbige benöthiget…« – Synagogen in Fürth vom 17. Jh. bis heute“

Über Jahrhunderte galt Fürth als Zentrum jüdischen kulturellen und religiösen Lebens in Süddeutschland. Diese herausragende Stellung zeigt sich eindrücklich in den zahlreichen Synagogen, Betstuben und Talmudlehrhäusern, die über die ganze Stadt verteilt hier existierten, bis die Nationalsozialisten diese Vielfalt auslöschten. Der Vortrag begibt sich auf Spurensuche und legt den Fokus auf die vielen kleineren, heute in Vergessenheit geratenen Gotteshäuser im heutigen Stadtgebiet.
Vor dem Vortrag besteht ab 18:30h die Möglichkeit zum Besuch der derzeitigen Sonderausstellung „Von Glanz, Zerstörung und Verlust -400 Jahre Fürther Altschul“.
Eintritt: 5 € / 3 € erm.
Mit Monika Berthold-Hilpert

  • So, 6.8.2017, 14 Uhr | JMF Fürth: Sonntagsführung „400 Jahre Altschul – Führung durch die Wechselausstellung“.
    Eintritt: 5 €

  • So, 3.9.2017, 14 Uhr | JMF Fürth: Sonntagsführung „Jüdisches Fürth – Rundgang durch die Dauerausstellung und die Wechselausstellung“. 
    Eintritt: 5 €
  • So, 10.9.2017, 14 Uhr | JMF Fürth: „Von Glanz, Zerstörung und Verlust – 400 Jahre Fürther Altschul“ – Sonderführung zum Tag des offenen Denkmals.
    Eintritt frei.
  • So, 17.9.2017, 14 Uhr | JMF Fürth: Kuratorenführung „400 Jahre Altschul“.
    Eintritt: 5 €
    Mit Verena Erbersdobler
  • Di, 26.09.2017, 19:30 Uhr | JMF Fürth: Vortrag „»Dass es anders und besser werde« – Reformrabbiner in Franken und Schwaben: Isaak Loewi, Samson Wolf Rosenfeld und Aaron Gugenheimer.“ 
    Nach den Napoleonischen Kriegen bekam Bayern Zuwachs – und mit den neuen Gebieten in Franken und Schwaben verzehnfachte sich die jüdische Bevölkerung des neuen Königreiches. Während der Staat versuchte, diesem „Problem“ mit erzieherischer und repressiver Gesetzgebung Herr zu werden, suchten die reformorientierten Gemeinderabbiner eigene Wege.
    Ausgehend von der Fürther Rabbinerwahl des Jahres 1830 werden drei der Kandidaten genauer unter die Lupe genommen. Die Herren informieren uns über weiterhin aktuelle Themen, wie das Abwägen zwischen Integration und Identitätsaufgabe, wie auch über geheime Hausmittel gegen Magenkrämpfe und die Tücken der Bratwurst.
    Eintritt: 5 €
    Mit Moritz Bauerfeind