Aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen in Fürth

Jüdische Jugend heute in Deutschland

7.5.-14.9.2008

Wie leben junge Juden heute in Deutschland? Wie sehen sie das Land, in dem sie leben? Mit derlei Fragen starteten neun Studenten des Studiengangs Kommunikationsdesign der Hochschule Konstanz das Projekt »Jüdische Jugend heute in Deutschland«. Die Studenten reisten quer durch Deutschland, befragten ihre jüdischen Altersgenossen und fotografierten sie. Entstanden sind Arbeiten, die große Offenheit, Neugierde und Feingefühl widerspiegeln.

In Interviews erzählen die Protagonisten ihre Geschichte und beantworten Fragen zu Religion, zur Schoa, zu Deutschland und ihrem Heimatbegriff. Anhand großformatiger Fotografien und Videoaufnahmen wird die Vielfalt jüdischen Lebens wie auch der Wunsch nach gelebter Normalität zwischen Juden und Nichtjuden heute in Deutschland gezeigt.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.

Aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen in Schnaittach

Cantos de la vida

Sefardische Gesänge im mittelalterlichen Spanien
Konzert zum Fränkischen Sommer

Samstag, 13.9.2008, 20:00 Uhr

Auch in diesem Jahr findet eine Veranstaltung des Fränkischen Sommers im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach statt. Diesmal mit dem französischen Musikensemble »Amadis«:
Cathérine Joussellin, Gesang, Fidel;
Eva Fogelgesang, Harfe, Rebec;
Christophe Desligne, Organetto, Perkussion

Kartenreservierung empfohlen: Tel. 0981-4664 5011

 

 

Jüdisches Landleben

Dauerausstellung

Das Jüdische Museum Franken in Schnaittach ist ein einmaliges architektonisches Ensemble: Der historische Gebäudekomplex besteht aus einer 1570 erbauten und 1735 erweiterten Synagoge, einem Ritualbad sowie einem Rabbiner- und Vorsängerhaus.

Die Sammlung des Museums stellt den bedeutendsten Bestand an Sachzeugnissen jüdischer Kultur auf dem Land in Süddeutschland dar. Die Ausstellung umfasst sowohl prachtvolle Ritualgegenstände wie auch zahlreiche Exponate, die das Leben jüdischer Landgemeinden eindrucksvoll widerspiegeln.

Die museale Präsentation spannt einen inhaltlichen Bogen von den Anfängen der jüdischen Landgemeinden über ihre Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert bis hin zu ihrer Zerstörung im Nationalsozialismus. Diese wechselhafte Geschichte ist insbesondere im Synagogenraum erfahrbar: In ihm sind die vielschichtigen Spuren von der Glanzzeit der jüdischen Gemeinde bis hin zu den zerstörerischen Eingriffen nach 1938 sichtbar geblieben.