14. Juli bis 17. Oktober 2004
Eröffnung: 13. Juli, 19.30 Uhr

Bert Stern fotografierte Marilyn Monroe 1962 in drei legendären Sessions für Vogue. Die Schauspielerin machte zu dieser Zeit viel von sich reden: Nach der Scheidung von Arthur Miller, für den sie zum Judentum übergetreten war, kursierten Gerüchte über Drogen und Affären mit John F. Kennedy und seinem Bruder Robert.

Bert Sterns Bilder sind die letzten Fotografien von Marilyn Monroe vor ihrem Tod. Dabei entstanden Modeaufnahmen und intime Porträts. Stern gelang es, Marilyn Monroes natürliche Körpersprache wie auch die Brüchigkeit ihres Ruhms einzufangen. Seine Bilder haben den Mythos Monroe mitbegründet.

Dem 1929 in New York geborenen Bert Stern gelang der Durchbruch als Werbefotograf 1953 mit einem Auftrag für Smirnoff Wodka. Er schuf mit dieser Kampagne einen neuen Stil, der einen kalten Surrealismus in die Werbung brachte. Er fotografierte in den folgenden Jahren für Esquire, McCall‘s und Vogue und gründete mit On First einen Pop Art Laden. Mit der ersten Ausstellung der Last Sitting-Serie feierte er 1982 einen Triumph in New York, wo er auch heute noch lebt und arbeitet.

Zur Eröffnung spricht Dr. Hanno Loewy, Jüdisches Museum Hohenems

Veranstaltungen zur Ausstellung im Jüdischen Museum Franken in Fürth:

Dienstag, 14. September 2004, 19.30 Uhr
Last Sitting - First Appearance
Marilyn Monroes erster Filmauftritt in
Love Happy von den Marx Brothers, 1950 (engl. Orig.)

Dienstag, 12. Oktober 2004, 19.30 Uhr
Konvertiten - Grenzgänger zwischen Christentum und Judentum
Fritz Backhaus, Jüdisches Museum Frankfurt am Main

Eine Ausstellung von Reichelt und Brockmann, Mannheim

Ausstellungskatalog:
Bert Stern, Marilyn Monroe 1962 - The Last Sitting,
(Hg.) Reichelt und Brockmann, Mannheim 2000 (16 €
).



21. April bis 1. August 2004
Eröffnung: Dienstag, 20. April, 19.30 Uhr

Feste und symbolische Speisen spielen eine wichtige Rolle in allen großen Religionen. Durch sie entsteht eine grundlegende Form der Gemeinschaft. Regeln für das tägliche Essen sind jedoch eine Besonderheit im Judentum. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil für die Erhaltung der jüdischen Gemeinschaft.

Doch was darf man essen, wenn es koscher sein soll?
Scampi, Schwein, Heuschrecke?
Wiener Schnitzel mit Kartoffelpüree?
Wie kauft man in Supermärkten koscher ein?
Was ist das Geheimnis des besten «gefilten Fisch»?
Und was haben eigentlich Thomas Jefferson und fish and chips in dieser Ausstellung zu suchen?

Kuratorinnen: Daniela Eisenstein und Monika Halbinger


© Jüdisches Mseum Franken

Kurzführungen: dienstags um 18.30 Uhr.
Begleitversanstaltungen zur Ausstellung.

Mit freundlicher Unterstützung von real,- SB-Warenhaus GmbH



8. Mai bis 1. August 2004
Eröffnung: Freitag 7. Mai, 19.00 Uhr

Das Heimatmuseum und das Jüdische Museum Franken in Schnaittach zeigen eine Ausstellung zu 2000 Jahren Frauengeschichte in Mittelfranken. Von den Römern bis in die Nachkriegszeit des 20. Jahrhunderts erhalten Besucher an 14 Stationen einen Einblick in aufrührerische, vermeintlich fremde und neue Aspekte der Frauengeschichte Mittelfrankens.

Die Ausstellung beleuchtet sowohl den häuslichen Alltag wie auch die Teilnahme am kulturellen und politischen Geschehen der Zeit. Dabei treten unbekannte Werke bedeutender Wissenschaftlerinnen und Künstlerinnen, Inszenierungen aus Arbeitsleben und dörflicher Modewelt sowie persönliche Erinnerungsstücke zu Tage, die die jeweilige gesellschaftliche und politische Situation auf faszinierende Art und Weise widerspiegeln.

Kuratorinnen:
Nadja Bennewitz, M.A., Prof. Dr. Gaby Franger

Clementine Ortenau, um 1860
© Jüdisches Museum Franken

Das Begleitbuch zur Ausstellung ist im ars vivendi Verlag erschienen:
Nadja Bennewitz und Gaby Franger (Hg.)
Geschichte der Frauen in Mittelfranken. Alltag, Personen und Orte
368 Seiten, mit zahlr. s/w Abb. (22,50 €
)

Die Ausstellung wird im Heimatmuseum und im Jüdischen Museum Franken in Schnaittach gezeigt.
Öffnungszeiten: Samstag und Sonntag 11 bis 17 Uhr.

"Frauengeschichte in Mittelfranken" ist ein Projekt von Frauen in der Einen Welt e.V. in Zusammenarbeit mit der Trachtenforschungs- und -beratungsstelle des Bezirks Mittelfranken sowie dem Haus Fränkischer Geschichte.

Zur Ausstellung gibt es ein umfangreiches Begleitprogramm.



26. November 2003 bis 31. März 2004
Eröffnung: Dienstag, 25. November, 19.30 Uhr

Die Familie Krautheimer zählt zu den bedeutenden Stifterfamilien in Fürth. Ausgehend von der Antwort des renommierten Kunsthistorikers Richard Krautheimer (1897-1994) auf die Frage nach der Gründung eines Jüdischen Museums in Fürth wird die vielschichtige Geschichte seiner Familie reflektiert.


Ludwig von Zumbusch: "Blondchen“, 1912

Ein Blickfang der Ausstellung ist ein nahezu unbekanntes Bild des Münchner Malers Ludwig von Zumbusch (1861-1927). Das Gemälde "Blondchen“ wird erstmals in einem Museum vorgestellt. Es zeigt die dreijährige Tochter der Stifter, Lotte Krautheimer.

Kuratorinnen: Monika Berthold-Hilpert und Jutta Fleckenstein

Mit freundlicher Unterstützung des Vereins zur Förderung des Jüdischen Museums Franken - Fürth und Schnaittach e.V. und der Kulturstiftung des Bezirks Mittelfranken.
Ab Juni 2004 wird die Ausstellung ganzjährig in den neugestalteten Räumen der Krautheimer-Krippe in der Maistraße 18 in Fürth zu sehen sein.


14. Mai bis 7. September 2003

 

Die Fotokünstlerin Suzanna Lauterbach verteilte im Sommer 2001 an Israelis und Palästinenser aller Alterstufen Einwegkameras mit dem Auftrag, das zu fotografieren, was für sie persönlich der Begriff "Promised Land", das "Gelobte Land", heute bedeutet. Eine Auswahl der Fotos und Texte der Teilnehmer zu ihren eigenen Bildern gibt vielfältige Einblicke in die Sichtweisen im heutigen Israel und in den palästinensischen Autonomiegebieten.

Suzanna Lauterbach ist 1965 in Nürnberg geboren, studierte in Berlin und lebt heute in Tel Aviv. "Promised Land" wurde im Rahmen des Künstlerprojektes "EinmalBlicke / Disposable Eyes" im Jüdischen Museum Berlin realisiert.
Zur Ausstellung wurde ein Link zu einer
interaktiven Webseite eingerichtet, um den Dialog zu ermöglichen.

Die Begleitpublikation zur Ausstellung ist im Jüdischen Museum Franken erhältlich.