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Für einige Wochen verwandelt die Berliner Künstlerin Anna Adam das Jüdische Museum in einen Feinkostladen. Feinkost Adam© kommt Klischees vom Judentum in Deutschland auf die Schliche, indem sie sie ad absurdum führt. Das geschieht mit viel Humor - einer seltenen Beigabe in der allzu oft verbissen geführten Auseinandersetzung um ein ernstes Thema.
Als nach der Schoa in Deutschland geborene Jüdin begegnet Anna Adam tagtäglich den bizarrsten Ideen und Vorstellungen vom Judentum. Mit den Installationen und Interventionen will Feinkost Adam© die hinter den Klischees stehenden unterschwelligen Ängste vor dem vermeintlich Fremden durch einen Bedeutungswandel ästhetischer Erfahrungen offenlegen und die Neugier auf andere Kulturen wecken. |
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Feinkost Adam© läßt sich sehen, fühlen, lesen, schmecken: im Glas, als Installation, in Bildern und als Performance. Die Produktpalette von Feinkost Adam© umfaßt dreizehn Artikel, die an verschiedenen Stellen des Jüdischen Museums - von der Mikwe im Keller bis hinauf zum Dachboden präsentiert werden.
Anna Adam wurde 1963 in Siegen geboren, studierte in Düsseldorf und Hannover. Seit 1997 ist sie Mitglied der Berliner jüdischen Künstlergruppe "meshulash". Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen u.a. in Amsterdam (Israel Galerie Linka), Hannover, Berlin (Jüdisches Museum/Gropius-Bau, Centrum Judaicum). Sie lebt und arbeitet als Malerin und Bühnenbildnerin in Berlin. |

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